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"Angst" vor der Hüft-OP

gWol*d}locxke hat die Diskussion gestartet


Ich habe das Thema Jahre vor mir hergeschoben, aber der Zeitpunkt ist gekommen, dass ich nicht mehr länger schieben kann. :-( Ich muss mir eingestehen, dass ich an dem Punkt angekommen bin, dass ich "freiwillig" JA zur Hüft-OP sage. Denn besser wird es nicht mehr. ich leide seit Jahren unter Schmerzen in der Hüfte, aber seit Januar geht es mit der rechten Seite rapide schlechter. Treppensteigen nur mit Mühe, jeder Schritt schmerzt. So kann es ja nicht weiter gehen, ich muss für meine beiden Kinder da sein. Nur wie bekomme ich das unter den Hut? Die OP durchzuführen, Krankenhausaufenthalt, Reha und selbst danach werd ich nicht von Anfang an in der Lage sein, mich richtig um beide Kids zu kümmern, 2 Jahre und 6 Jahre. Ich bin alleinerziehend. Wer war in ähnlicher Lage? Wie habt ihr das gemeistert? Wie habt ihr die Prozedur empfunden? Selbst seelisch tut es mir weh, dann solange nicht für meine Kinder da sein zu können. *heul*

P. S. Ich bin weiblich ... 33 Jahre (seit gestern ;-D)

Antworten
Smparfuwchxs


Hey Goldlocke!

Als erstemal alles Gute nachträglich zum Geburtstag.

Und dann würde mich mal interessieren ob du ein neues Hüftgelenk bekommst oder ob bei dir eine 3-fache Beckenosteotomie gemacht werden soll?

Grüßle

LBila


Während deines KH-Aufenthaltes, der Reha und anschließen, bis du wieder voll einsatzfähig bist, hast du Anspruch auf eine Haushaltshilfe, die bei der KK beantragt und dann von dieser bezahlt wird. Antreg gibt's bei der KK, ausfüllen musst du ihn in Zusammenarbeit mit deinem Arzt. Parallel solltest du dich schon mal bei Sozialstationen/Caritas/Diakonie in deiner Umgebung erkundigen, wie es zeitlich bei denen aussieht. Denn es wäre sicher schön, wenn die gnaze (längere) Zeit dieselbe Familienpflegerin (so lautet die Berufsbezeichnung) sich um deine Kinder kümmern könnte. Du hättest dann auch Gelegenheit, die Frau kennen zu lernen, zu gucken, ob sie "passt" und dich ggfs. anderweitig noch umzusehen. Wichtig bei der Suche ist, dass die Organisation mit der KK einen Vertrag hat, damit sie direkt abrechnen können.

Wegen Reha: Es gibt auch Einrichtungen, in die du deine Kinder mitnehmen kannst und wo sie betreut werden, solange du Behandlungen hast. Alternativ käme evtl. eine ambulante Reha in Frage. Geht das 6-jährige Kind denn schon in die Schule? Oder wird grade dieses Jahr eingeschult? Dann wäre es evtl. günstig, wenn du die Termine so legen könntest, dass die Reha in die Schulferien fällt. Wobei die Reha-Kliniken mit Kinderbetreuung teilweise sogar Schulbesuch ermöglichen.

Erst mal alles Gute für dich!@:)

g?oIldl1ockxe


danke!;-)

das kann ich nicht so beantworten. vor 5 jahren wurde mir dringend zur OP geraten, aber da ging es mir noch nicht schlecht genug, so dass die angst vor OP so groß war, dass ich sagte, NEEEE! ich muss ja erstmal zum arzt nun und mich speziell neu beraten lassen. ich werde im april aber auch geröngt, aber das geht vom rheumatologen aus. der wird mir aber sicher auch sagen, inwiefern sich mein zustand verschlechtert hat. ich hab eine angeborene Hüftdysplasie (nur 3/4 ausgebildet), seit jahren mit arthrose ....

aber besteht denn so ein unterschied in der genesungslänge bei den 2 varianten? es geht mir ja mehr darum, dass ich nicht weiß wie ich es mit meinen kids und das drumherum managen soll. :-(

gGoldljocxke


oh nun hab ich ja Tipps von Lila bekommen .. sie war schneller. ;-D danke!

der große wird dieses jahr eingeschult .. ja. eigentlich könnte ich es nur in den großen ferien machen, aber dann hab ich zu sehr gebummelt .. denn das krieg ich dieses jahr nicht mehr hin. und ihn am anfang glei aus der schule rausreisen, ist auch nicht schön, wo er schon genug mißtrauisch anderen gegenüber ist. aber bis nächsten sommer warten, das werd ich glaub auch ni schaffen .... das ist zu lange hin ....

ich werd mich echt beraten lassen müssen, von irgendjemand. vielleicht mach ich auch ein problem, wo andere sagen, ist doch easy. aber da ich gesundheitlich eh momentan sehr angschlagen bin, fallen mir solche entscheidungen irrsinnig schwer ....

a'kKaxf


Bei einer Osteotomie ist die Reha WESENTLICH länger als bei künstlichem Gelenk. Ich musste 6 Wochen fest liegen, konnte erst nach ca 5 Monaten das Bein wieder voll belasten. Mit einem künstlichen Gelenk bist Du idR schon nach wenigen Tagen wieder mobil.

g2oldlxocke


@ akaf ... auf was kommt es dann an,

welche variante man machen muss? ... hast du mit deiner variante ruhe für den rest deines lebens?

ich bin dann für künstlich. :-P das andere kann ich mir nicht erlauben ...

H"eMdix1


Hallo Goldlocke

Ich denke das hat der Operateur schon für dich entschieden oder dein Arzt der dich zur Op schickt.

Die dreifach osteonomie ist eine sehr große OP meine Tochter hat schon beide Seiten gemacht bekommen aber diese OP, da sie erst 19 Jahre alt war und für ein Künstliches Hüftgelenk zu jung war.

Ich denke diese Entscheidung hat wesendlich mit dem Zustand deiner Knochen und dem Verschleiß zu tun.

Deine Kids werden mit Sicherheit sehr gut versorgt sein denn die Leute die diese Aufgabe übernehmen sind echt lieb zu den Kindern da würde ich mir keine Gedanken machen.

Auch diese Leute wissen wie schwer es ist seine Kiddis in Fremde Obhut zu geben.

Und wenn du eine Reha bekommst dann mach sie für dich allein, nicht Ambulant und nicht mit den Kindern ,denn du brauchst die Zeit um Fit zu sein wenn du all deine Aufgaben zu Hause ,nach deiner Rückkehr allein meistern mußt.

Dir alles Liebe und deiner Hüfte alles Gute

Hedi

mIin^ianaxnas


Hallo Goldlocke,

es gibt aber auch noch die Arthroskopie der Hüfte. Leider machen die ASK nicht viele Kliniken, deswegen wird zur Oesteonomie geraten, weil es die Standard-OP ist.

Alles Gute

g)ol)dloxcke


aber wann wird für künstlich entschieden? wenn die hüfte schon zu kaputt ist? oder ist das dann sache für die Oesteonomie?

Hfedi 1


Hallo miniananas

Da wiederspreche ich dir aber wehement.

Das Thema haben wir durchgekaut denn Haltbarkeit der künstlichen Hüfte ca.15-20 Jahre.

bei geringerem Aufwand der OP ?+ Reha = 8 Wochen max.

Die OP Dreifach Beckenosteonomie = OP+Anschlussheilbehandlung ca.7-8 Mon.

Die Osteonomie betrifft die Op's mit einer Weitgehenden Fehlstellung der Hüfte.

Dies ist bei weitem noch keine Standart OP da es bei Jüngeren Patienten notwendig ist die

gesunde aber Falschstehenden Oberschenkelköpfe richtig unter das Pfannendach zu bekommen.Um Vorzeitige Arthrose zu vermeiden.

Die Älteren Patienten ( sorry Goldlöckchen) bekommen meist als Standart eine neue Hüfte da die Arthrose vielfach so weit fortgeschritten ist und der Knochen schon zerstört ist das da nichts nehr da ist was zu erhalten ist.

Aber die Arthroskopie ist eine Spiegelung der Hüfte zwar auch eine Op aber unnütz bei der Diagnose von Goldlöckchen. Denn dann hätte ich bei unserer Maus auch diesen Weg gewählt. der wäre wesendlich leichter für sie gewesen und für uns auch.

Hedi

gUold6logcke


Na dann kann ich ja davon ausgehen, dass es eine künstliche hüfte wird, weil knochen kann ich nicht gerade bieten. ja und alt :)^ :°( bin ich auch noch dazu. mir ist der weg auch wie gesagt lieber .... wenn ich das lese 7-8 monate, und dann ja nochmal das gleiche andere seite .... das ist ne prozedur .... hut ab, die das wegstecken!

HSed$i1


Is nu mal so leicht war es nicht .

Kann dir mal wenns dich interessiert aufschreiben was das für ein Chaos war.

Die PN ist übrigens von mir hatte vergessen Namen drunterzusetzen.

Gruß Hedi

g1oldltocke


chaos? klingt schlecht. ja schreib mal.

jPan"uarx 67


hallo goldlocke .ich habe letztes jahr ,im april und august zwei neue hüften bekommen . hatte eine neckrose was dann zur arthrose wurde .habe auch zwei kinder drei und sieben , war alles nicht einfach das ganze famielenleben in den letzten 2 jahren . war auch seid dem 2 april 2007 krank geschrieben , bin aber im januar wieder am arbeiten . ach ich bin erst 42 jahre alt .viele grüße von klaus . :)^ *:) .und antworte mal.

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