» »

"Angst" vor der Hüft-OP

g~oldlbockxe


@ januar:

die beiden OP´s waren ja sehr eng beieinander. wie lange hast du denn pro seite für die genesung gebraucht? ich hab nur als beispiel meine oma .. aber die war bei ihrer hüft-OP 82 jahre .. sie kann ich nicht als maßstab nehmen. ;-) sie hat sehr lange rumgewirscht und sie hab ich auch erlebt, wie elend es ihr nach der OP ging. das hatte mich sehr abgeschreckt damals ... damals vor 2 jahren .. aber da kam es eh nicht für mich in frage .. da war der kleine noch zu klein um ihn allein zu lassen ...

nNanchexn


goldlocke,

ich kann dir zwar nicht viel zu dem Thema erzählen, aber ich kann dir schreiben, wie schnell die Menschen in der Reha-Einrichtung, in der ich war, fit geworden sind.

Beispiel 1: Ich hatte/hab Bein kaputt und war zu dem Zeitpunkt noch am humpeln. Ich bin mit den "Neue-Hüften-Menschen" um die Wette die Treppe hoch gerannt. Die waren mit Gehhilfen unterwegs und waren fast schneller oben, wie ich.

Beispiel 2: Im Fittnessraum hat eine Reha-Bekanntschaft an der Beinpresse [[http://www.tsv-lauterbach.de/sites/aktuelles/bilder/beinpresse.JPG]]

ich glaube so ca 70kg gedrückt. Ich war bei 40kg schon am Ende bzw hatte Schmerzen.

Beispiel 3: Die "Neue-Hüften-Leute" da haben teilweise ihre Krücken vergessen.

Ich könnte noch mehr Beispiele nennen.

lg nanchen

mhivnia_nanxas


Hallo Hedi,

hatte Deine Tochter dann eine (von Geburt an) Hüftdysplasie? Dann muss diese OP sein.

Unsere Tochter hatte das Problem, dass auf den Röntgenbildern und im normalen MRT nichts zu sehen war, sie aber trotzdem starke Leistenschmerzen hatte (auch nachts) und dadurch nicht lange sitzen konnte. Ihr hat die Arthroskopie geholfen. Bei einer Dysplasie geht das natürlich nicht.

Wäre sie statt 16 Jahre 80 Jahre gewesen, hätte sie sofort ein neues Hüftgelenk bekommen bzw. wäre auch sofort operiert worden lt. unserem Orthopäden. Wenn jemand mit 50 Jahren ein neues Hüftgelenk bekommt - dann geht es. Aber mit 16 und dann hält dieses Gelenk nur höchstens ca. 20 Jahre und dann kann man noch ein neues Hüftgelenk bekommen - aber danach ist Schluss.

Ich kenne jemanden der mit 21 ein Hüftgelenk bekommen hat und nun 50 ist - leider hat das Gelenk keine 20 Jahre gehalten. Auch das zweite Hüftgelenk nicht.

Alles Gute für Deine Tochter.

H~edix1


Hallo miniananas

Mus sie wohl gehabt haben aber Ultraschall war damals vor 25 Jahren noch nicht so wichtig.

Alle U Untersuchungen sind gewissenhaft gemacht worden .

Sie hat wohl schon länger was gemerkt hatte aber uns nichts gesagt bis auf den Tag als sie vom Schulsport kam .

An dem Tag hatte sie starke Schmerzen und die Hüfte knackte.

Wir waren geschlagen als der Dok uns die Rö Aufnahmen erklärte.

Heute macht sie alles was ihr Spass macht aber eine Arthrose wird sie bekommen das haben die in der Klinik gesagt.

Aber das kann viele Jahre auf sich warten lassen

Es sind beide Seiten gemacht worden die letzte 2005

m!inDia?nanxas


Hallo Hedi,

ist nicht gesagt, dass es von Geburt an war - so war es jedenfalls bei unserer Tochter. Bei uns gab es vor 18 Jahren Ultraschall - alles i.O., lediglich die Hebamme meinte, wir sollten sie breit wickeln.

Ist es bei Eurer Tochter auch nach einem Dauerlauf so schlecht geworden? Unserer Tochter ging es auch erstmals nach dem Schulsport miserabel - sie wusste nicht, wie sie heimkommen sollte vor Schmerzen. Ab dem Zeitpunkt ging es bergab.

Die eigentliche Ursache wissen wir auch nicht. Immerhin hatte sie 16 Jahre lang keine Probleme und dann fing es auf einmal an. Ihr schnappte es anfangs nur beim Gehen in der Hüfte, dann kamen starke Leistenschmerzen und deshalb Probleme beim Sitzen, Gehen etc. hinzu. Auch nachts hatte sie starke Ruheschmerzen.

Wir sind fast ein Jahr lang von Arzt zu Arzt gerannt - bis wir endlich eine Diagnose hatten. Angeblich hatten 4 Orthopäden+orthop. Klinik so einen Fall noch nie gehabt. Das Problem bei ihr war, dass man auf den Röntgenaufnahmen und im normalen MRT nichts sah. Sogar die Onkologie hatten wir durch - es war ja alles möglich.

Arthrose wird unsere Tochter auch bekommen - aber hier machen wir uns auch nicht verrückt. Wer weiß, wann es soweit ist. Daran wollen wir noch nicht denken.

Im Sommer wird sie erneut operiert - dieses Mal haben wir ein aussagekräftiges Arthro-MRT und dann ist das Thema hoffentlich für einige Jahre abgehakt.

Hat Eure Tochter gar keine Schmerzen mehr? Wäre zu schön, um wahr zu sein. Wir geben die Hoffnung nicht auf.

Alles Gute für Eure Tochter (auch als Mutter zerrt es an den Nerven, wenn es der Tochter schlecht geht - ich weiß das nur zu gut).

Liebe Grüße

Martina

HZedli1


Hey Martina,

Na dann habt ihr ja das Spielchen noch mal vor der Brust,

Wir hatten damals Glück den unser Orthopäde war Klasse auf seinem Gebiet .

Er hat das sofort erkannt und uns das Klinikum Dortmund Kinderorthopädie empfohlen wo unsere Maus beide OP gemacht bekam.

Die erste OP lief super keine Probleme sie kam mit ihrer Eigenblutspende aus.

Bei der Zweiten hat der Dok den Schnitt In der Scham angefangen und dann hoch zum Hüftkamm.

Sie haben anscheinend die Schlagader verletzt denn sie war blau bis unter die Rippenbögen.

Sie hat dann noch 1/5 l Fremdblut bekommen.

Der Heilungsprozess war anders.

Aber sie hat heute bis auf eine Taube empfindliche Stelle auf dem Oberschenkel keinerlei Probleme und auch keine Schmerzen mehr.

Wie schon beschrieben Inlinern,Radfahren, Tanzen usw also alles was Spass macht.

Wo wird eure Maus denn Operiert ??

Wünsch ihr alles Gute für die Op und Dir vor allem viel Kraft und Geduld

(eingesperrte Damen neigen ja öfters zum rumzicken ;-D)

Liebe Grüße

Hedi

j\anuarx 67


an goldlocke

die heilung ging eigenglich sehr schnell , woran ich vorher nicht gedacht hätte .bereits am ersten tag nach der op durfte ich voll auftreten , was aber nicht ging wegen der op schmerzen . aber es ging vontag zu tag besser.

nach dem krankenhaus kam die reha das waren 14 tage nach der op konnte ich wieder ohne krücken laufen was man allerdings nicht durfte, aber alles in maßen. nach 3 wochen reha habe ich keine krücken mehr benutzt, bin dann nur kurze strecken geganngen. schmerzen waren zwar noch da aber ich brauchte keine schmerzmittel mehr zu nehmen weil es gut zu ertragen war.

7 wochen nach der op war bei uns im dorf schützenfest wo ich mit meiner frau wieder getanzt habe aber alles in maßen. das ich so schnell wieder fitt war liegt auch bestimmt daran das ich mit 41 noch jung ist und mehr schaffen kann. im krankenhaus und in der reha war ich der jüngste und der schnellste. wäre auch traurig wenn die älteren schneller sind wie die jüngeren.

also mach das richtige wenn du schmerzen hast und stelle lebensqualität her.

viele grüße von klaus . :)^ :p>

H(edi1


Goldlockeeeeee !!! wat macht deine Hüfte ??? ??

Gibt es Neuigkeiten bei Dir ?

Gruß Hedi

g9oldluocke


sorry .. hab grad soviel um die Ohren ... ich krieche irgendwie nur vor mich rum hab ich das Gefühl ...

ich war röntgen Ende März und bin nächste Woche beim MRT .... das will ich erst alles noch abwarten.

erstmal wollte ich zur Mutter-Kind-Kur, aber die Krankenkasse hat mir nun die Ablehung geschickt ....

und dann warte ich erst noch ab, ob ich mich nun an der Schilddrüse operieren lassen muss ... uuuuuund dann guck ich wegen der Hüfte. ;-)

C<hryQsVeis


Hallo,

ich weiß nicht, ob meine Antwort dich noch erreicht, denn dein Beitrag ist ja schon etwas älter. Ich bin beim Googeln darauf gestossen.

Ich bin auch alleinerziehend, 45 Jahre alt, hab zwei Jungs mit 3 und 12 und bei mir steht in ein paar Wochen die erste künstliche Hüfte an und danach, so bald es geht, die Zweite. Ich weiß aber noch nicht wirklich, wie wir drei die nächsten Monate rumkriegen sollen und dann das ganze später nochmal von vorne... ???

Ich hoffe, dass es dir mittlerweile richtig gut geht mit deinen neuen Hüften :)^

Viele Grüße

Chryseis (aus der Münchner Ecke)

Jwasqut8e


Hallo alle miteinander,

ich möchte mal den Menschen Mut machen, die vor einer Hüft-TEP stehen. Natürlich halten diese Prothesen nicht ewig, deswegen ist es immer wichtig sich das vorher gut zu überlgen. Aber keiner der Menschen, mit denen ich gesprochen habe, hat seine Entscheidung bereut.

Ich habe jetzt im Alter von 32 Jahren meine H-TEP bekommen....und es war eine gute und richtige Entscheidung!

@ Chryseis

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut. Toi toi toi!

Lieben Gruß

Jasute

sfeldli6>0


Hallo Jasute,

ich bin auch eine, die mit 33 Jahren eine Hüft-TEP bekommen hatte, wegen Hüftkopfnekrose, bei angeborener beidseitiger Hüft-Dysplasie. Meine Kinder waren damals 11 und 7 Jahre alt.

Demnächst werde ich 50 und habe das Kunstgelenk inzwischen seit 17 Jahren und es auch nicht bereut.

Wenn ich deine Berichte lese, kommt mir alles ziemlich bekannt vor - das Auf und Ab der Stimmungslagen, der ewige Kampf mit den Einschränkungen und mit Anderen ...

Leider habe ich auch eine rheumatische Erkrankung, die es mir manchmal schwer macht, zu unterscheiden, wo genau nun die Schmerzen herrühren, die ich momentan mal wieder seit einer Weile habe. Meist tauchen sie im Frühling massiv auf. Ich habe alle 2 Jahre, manchmal auch jährlich röntgen lassen, zum Glück bisher aber ohne Befund - Gelenk sitzt fest!

In diesem Jahr lasse ich mal wieder eine Skelett-Szintigrafie machen - auf der Überweisung steht: zum Ausschluss einer möglichen Lockerung. Und nun kreisen natürlich schon wieder die Gedanken: wenn da etwas festgestellt wird und es müsste ausgewechselt werden - wie verkrafte ich das diesmal? Die Hände, die Arme, der Rücken müssen in der Zeit nach der OP Schwerstarbeit leisten - und die Hände schmerzen manchmal schon vom Schreiben! Oft schlafen sie mir ein - nur beim Essen. Fahrradfahren ist deshalb auch nicht lange möglich.

Aber es bringt nichts, hier zu spekulieren - erst einmal muss ich das Ergebnis der Untersuchung abwarten. Und bis dahin kann ich mir weiterhin deine Erfahrungsberichte zu Gemüte führen. :)z

JUasyute


Hallo Selli,

ich hoffe, dass es irgendwann ein Ende hat und ich zwischendurch mit dem Thema Hüfte abschließen kann. Mal ein paar Jahre ohne Einschränkungen zu leben wäre schon toll, das kenne ich ja eigentlich nicht mehr.

Es freut mich wirklich zu hören, dass deine TEP schon 17 Jahre alt ist. Dies ist ein stolzes Alter und liegt definitiv schon über dem derzeitigem Durchschnitt. Das macht wirklich Mut! Danke! :)=

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig. Ich drücke dir für deine Szintigrafie die Daumen, dass das Ergebnis keine Lockerung zeigt.

Natürlich hast du recht, wenn du schreibst, dass auf die Arme, die Hände und den Rücken nach der OP wirklich mehr Belastung zukommt aber du wirst, wenn es soweit ist, mit Sicherheit auch diese Hürde gut bewältigen können. :-)

Auch hat sich innerhalb der letzten 17 Jahre sowohl medizinisch und auch bzgl. der anschließenden Therapie viel getan. Die Schmerzbehandlung ist wirklich genial. Dies habe ich leider vor 20 Jahren bei meiner ersten OP so noch nicht erleben dürfen, die Schmerzen danach waren wirklich schlimm. Ach, es gibt viele Dinge die sich verbessert haben...z.B. gibt es Unterarmgehstützen (UAGST) mit einem ergonomisch geformten Softgriff. Diese Dinger sind viel besser als die einfachen UAGST. Die Handgelenke werden nicht soo belastet und die Finger schlafen nicht ein. Und je nachdem, was für eine TEP und welche operationsmethode angewandt wird, kann man auch nach 3 Monaten wieder komplett fitt sein. Natürlich nur, wenn die Schonhaltung nicht so ausgeprägt ist.

Also Selli, Kopf hoch, wenn es soweit ist, wirst du das schaffen!

Ich werde mein Tagebuch wohl auch noch mit ein paar Tipps erweitern....vllt hilft dies auch jmd. zur Vorbereitung auf eine TEP...mal schaun.

Lieben Gruß

Jasute

Pwe +61


Hallo Goldlocke,

diesen Beitrag schrieb ich im Faden "Neues Hüftgelenk mit 27? Coxarthrose, Hüftkopfnekrose". Ich kopiere ihn mal hier herein:


Ich bin 49 Jahre alt und habe vor 10 Jahren meine beiden Teps bekommen. Die OP´s wurden im St.Josef´s Hospital Bochum durchgeführt, damals stand die Orthopädie dort noch unter der Leitung von Prof.Dr.Krämer.

Ich habe eine angeborene Hüftgelenksfehlstellung.

Man setzte mir rechts eine Druckscheiben- Prothese, links eine Konventionelle ein. Die OP´s wurden im Abstand von einem halben Jahr gemacht und ich bin bis heute sehr zufrieden damit. Seit den OP´s bin ich schmerzfrei in dem Bereich, ich kann beschwerdefrei laufen, sitzen und liegen. Einzig auf der rechten Seite (Druckscheibenprothese habe ich bei längerem Liegen auf hartem Untergrund einen starken Druckschmerz.

Mein Aufenthalt im Krankenhaus betrug bei beiden OP´s 10 Tage, nachdem die Klammern erntfernt waren, durfte ich gehen.

Ich entschied mich in beiden Fällen für eine ambulante Reha, die sehr gut lief. Ich bekam Geräte- Training, Massagen und Krankengymnastik. Damals zahlte die Krankenkasse noch die Taxifahrten zur Reha und zurück, ob das heute noch so ist bei den Sparmaßnahmen der Krankenkassen, vermag ich nicht zu sagen.

Wenn Du noch Fragen hast, so beantworte ich sie dir gern, wenn ich kann. ----

Soweit also der alte Beitrag von mir. Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen. Bei mir war die häusliche Situation aber wesentlich einfacher als bei dir, meine Tochter war damals schon 15 und sehr selbstständig.

Einer Umstellung hätte ich niemals zugestimmt, ich hätte mich trotz meines Alters damals immer für eine TEP (Totale Endo-Prothese) entschieden. Ich habe es nie bereut, es gemacht zu haben, obwohl ich die ersten Wochen wie auf Eiern gelaufen bin und immer Angst hatte zu fallen oder so was und mir das neue Gelenk heraus zu brechen. Bei meinem Alter damals konnte noch nicht zementiert werden wie bei älteren Patienten, sie mussten einwachsen und das dauert ungefähr drei Monate.

Ich wünsche dir alles Gute.

*:)

S<unfloRwer?_73


Hallo Jasute,

habe gerade Deinen ganzen Bericht im anderen Forum gelesen - danke!

Mir wurde mit 34 eine Knie-TEP empfohlen, 2 1/2 Jahre später bin ich immer noch am Herauszögern. War u.a. auch in der einen Klinik, in der Du warst.

Mein Herauszögern liegt halt an vielen Zweifeln & Unsicherheiten v.a. aufgr. meines jungen Alters und der Tatsache, dass es ja immer noch "irgendwie" geht. Und da ich auf beruflicher Ebene immer nur Zeitverträge habe, ist es schwierig.

Bzgl. Reha habe ich schon mit versch. Fachleuten gesprochen, die mir angesichts meines Alters alle eher zur ambulanten Reha rieten. Ich sehe da viele Vorteile, aber auch Nachteile.

Wünsche Dir weiterhin alles Gute!

Achja:

Die Kämpfe mit Kostenträgern, ständig widersprüchliche Aussagen etc. (oder gar pauschale Ablehnungen mit der Begründung "Das lehnen wir immer erst ab") - das kenne ich nur zu gut. Letztlich bekommt man nur dann eine adäquate Behandlung, wenn man kämpft und argumentiert und und und. Leider immer gerade dann, wenn es einem eh schon nicht gut geht. Du bist also kein Einzelfall! ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH