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Schleudertrauma, wie lange kann das dauern

K9lefineaxbd hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

am 24.3.09 ist uns jemand mit 70kmh auf unseren stehenden PKW hinten draufgefahren.

Alles ging unheimlich schnell, und ich bin wohl mit Wucht gegen die Kopfstütze geknallt.

Als ich aus dem Auto ausgestiegen bin, hatte ich leichte Kopfschmerzen, und Schmerzen im Nacken.

Da meine kleine Tochter mit im Auto gesessen hat, habe ich mich aber erst um sie gekümmert, und die Schmerzen erstmal beiseite geschoben.

Als die Polizei kam, und fragte ob wer verletzt ist, habe ich diese Schmerzen angegeben..

Die Polizei hat mich gebeten, einen Arzt aufzusuchen, wenn die Schmerzen schlimmer werden.

Zu diesem Zeitpunkt bin ich allerdings nicht davon ausgegangen, das es schlimmer wird, und bin erst einmal heim.

Zu Hause wurde es dann aber schlimmer, mir wurde übel und total schwindelig..

Ca 2 Stunden nach Unfall, hat mein Schwiegervater meine Tochter und mich dann ins Krankhaus gefahren.

Die Kleine wurde komplett untersucht.. kam aber Gott sei Dank mit dem Schrecken davon.

Bei mir wurde der Nacken und der Hinterkopf abgetastet, was sehr schmerzhaft war..und zum röntgen geschickt.

Raus kam, ein Schleudertrauma und eine leichte Gehirnerschütterung.

Mit Ibu600 und Tetrazepam im Gepäck durfte ich dann das Krankenhaus verlassen.

Nun ist der Unfall fast 4 Wochen her, und ich habe immer noch starke Schmerzen. Ohne Schmerzmittel geht gar nix.. Am Tag nehme ich ca 4-5 Ibus und Abend eine Tetrazepam..

Die Ibus helfen auch nicht wirklich, sie lindern nur den Schmerz

Letzten Mittwoch war ich wieder beim Doc, er hat mich noch 1 Woche krankgeschrieben, und mir eine Heilmittelverordung für Fango und Massage mitgegeben.

Ich habe noch keine Ahnung wie das mit der Massage klappen soll..jeder Druck auf den Nacken sticht mir unheimlich in den Kopf..

Wie lange kann sowas noch dauern?

Ich hatte schon mal ein Schleudertrauma, aber das war ganz anders. Nach 1 Woche war ich soweit wieder fit..und vorallem Schmerzfrei.

Die Versicherung der Unfallverursacherin macht schon Terror, weil mein Anwalt jede Woche eine neue AU schickt. Die Versicherung ist der Meinung, dass das nicht so lange dauern kann und normal schon eine Besserung in Sicht sein sollte.

Vielleicht hat auch jemand noch einen Tip für mich, wie ich mir Linderung verschaffen kann, ohne Tabletten zu schlucken..

LG

Kleineabd

Antworten
Svelen&neeh


Mit 70 bei Euch rauf, heavy. :-o

Gottsei dank ist deinem kind ja nichts passiert!!!!!

Du mußt ungefähr noch mit 2-3 Wochen rechnen.

"Die Versicherung ist der Meinung, dass das nicht so lange dauern kann und normal schon eine Besserung in Sicht sein sollte" = typische Bürokratie!!!!! SORRY :|N :(v >:(

Denk daran alles was du verordet bekommst auch an deinen Anwalt weiterzugeben, da dies Kosten sind die über die Gegnerische Versicherung laufen.

Bietet doch einfach der Gegnerischen Versicherung ein Gutachten an, auf deren Kosten natürlich.

Gute Besserung!!!:)*

K;lein1exabd


Ein Gutachten?? Wie meinst du das?? ???

Grade kam Post vom Anwalt..da er ja nur noch mit denen in Kontakt tritt. Ich habe gar keine Ahnung davon, und eher Angst was falsch zu machen, was nachher falsch ausgelegt werden kann.

In diesem Schreiben ist eine Kopie vom 2ten Schreiben der Versicherung, in der sie ein Attest von mir fordern, sobald die Behandlung abgeschlossen ist. Dieses Attest soll die Diagnose, Dauer der Arbeitsunfähigkeit und die Behandlungstage umfassen. Dann würde man ggf. über Haftung des Personenschadens nachdenken..

Alles was ich an Kosten bisher hatte(10 Euro Krankenhaus, Die Quartalsgebühr vom Arzt und die Zuzahlung für das Rezept) liegt beim Anwalt vor. Und auch was noch kommt, soll ich da abgeben...

Auch das ich 2 Arbeitstellen verloren habe, durch den Arbeitsausfall, zweifelt die Versicherung an.

Noch 2-3 Wochen? Nun gut, 4 Wochen habe ich schon, da werd ich die Zeit auch noch rumbekommen. Ich hoffe, das sich nun durch dieses Fango(das ist glaub eine Wärmetherapie oder??) und die Massage ein wenig Besserung einstellt.

Das der Kleinen nix passiert ist, war wirklich mehr als Glück.

Unser Auto ist Totalschaden, bis zu den Vordertüren ist der Rahmen verzogen und wirft überall in der Karosserie Wellen. Auch unterm Auto is alles verzogen.

Tjsumeridn7x7


@ Kleineabd

Es tut mir leid, was Euch da passiert ist! Aber gut, dass Deiner Tochter nichts passiert ist, denn ein Auffahrunfall mit 70 km/h ist wirklich schon sehr heftig!

Es ist der normale Ablauf, dass nach Behandlungsende durch die Versicherung bei den behandelnden Ärzten Arztberichte angefordert werden, danach wird anhand einer Schmerzensgeldtabelle dann das Schmerzensgeld festgesetzt, dass Du bekommst.

Die Versicherung hat auch normalerweise Deinen Verdienstausfall zu zahlen. Ich arbeite in einem Anwaltsbüro und mein Chef ist auf Verkehrsunfälle spezialisiert. Wir haben hier z. Z. eine Unfallsache laufen, der jetzt 1 Jahr zurückliegt und die Versicherung schon 13.000,00 Euro Schmerzensgeld gezahlt hat. Aber auch Verdienstausfall und vor allem Fahrtkosten. z. B. von zu Hause zum Arzt, ins Krankenhaus und zur Therapie. Schreib alles auf und gibt es an Deinen Anwalt weiter.

Hat die Versicherung denn schon die Haftung dem Grunde nach anerkannt? Hast Du schon eine Schweigepflichtentbindungserklärung unterzeichnet?

Wie geht es Dir denn im Moment überhaupt? Musst Du immer noch die starken Schmerzmittel nehmen?

Kqleinaeaxbd


Hallo Träumerin

eine Schwiegepflichtentbindung habe ich unterschrieben, und laut Anwalt sollte sich die Versicherung dann um die Atteste kümmern. In dem Schreiben der Versicherung steht nun aber, das ich dieses machen soll

Die Versicherung hat die Haftung dem Grunde nach (noch) nicht anerkannt. Da wurde eine Frist bis zum 17.4 gesetzt,ich weiß nicht, ob da vielleicht am Wochenende noch was eingegangen ist.

Ich habe immer noch Schmerzen, nehme Tagsüber Ibu600..

Abends nehme ich Tetrazepam und das nun auch schon seit fast 4 Wochen.

Ich stehe mit Schmerzen morgens auf, und ich gehe Abends mit Schmerzen wieder ins Bett.

Die Versicherung "kann" zwar alles bezahlen, Schmerzensgeld, Verdienstausfall etc.

Aber das was ich momentan hier durch mache, ist in meinen Augen einfach nicht mit Geld gut zumachen

. Es sind ja nicht nur die Schmerzen.. es ist auch das drumherum.

Ich kann mit den Kindern net rumtoben, Fussball spielen, bei dem schönen Wetter Fahrrad fahren.. usw.

2 Arbeitsstellen habe ich unverschuldet verloren.. verloren, weil die gute Frau meinte, mit 70 durch die Ortschaft brettern zu müssen.. und uns dann einfach "übersehen" hat.

Das sind so Sachen die mich aussdem noch beschäftigen.. die mich einfach mürbe machen..

Ich hätte nie gedacht, das es so lange dauert.. ich bin fest davon ausgegangen, das es vielleicht nach ner Woche wieder gut ist.

T3räu@merixn77


Darf ich Dich fragen, welche Versicherung das ist, die gegnerische Versicherung?

Leider gibt es sehr, sehr viele Versicherungen, wo die Schadensregulierung einfach sehr sehr schlecht läuft und meistens sogar das Gericht bemüht werden muss, damit man sein Recht und vor allem sein Geld bekommt.

Der Unfall ist jetzt 4 Wochen her und es gibt noch keine Haftungsanerkennung? Hat Dein Anwalt schon einmal über eine Klage nachgedacht. Mein Chef wartet 3 Wochen und dann geht es zur Sache. Dir kann man ja nicht zumuten, ewig zu warten.

Es gibt auch einen Ausgleich für Beeinträchtigung in der Haushaltsführung, frag mal Deinen Anwalt danach.

Oh man, könnte ich Dir doch nur irgendwie helfen!!!! Ständig diese Schmerzmittel nehmen, ist ja auf Dauer auch nicht super. Helfen denn die Massagen? Fango wird Dir mit Sicherheit gut tun. So hatte ich das bei meinem Bandscheibenvorfall auch!

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