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Kalkablagerungen in der Schulter

M:ucke%lYchexn hat die Diskussion gestartet


Hallo an Alle,

habe seit einiger Zeit Beschwerden in der Schulter. Dann bin ich auch noch im Wald über eine Wurzel geflogen - das hat allem die Krone aufgesetzt...

Nun war ich beim Orthopäden, der meinte, es wäre ausser einer ordentlichen Prellung alles in Ordnung. Nur hat er bei der Gelegenheit auch festgestellt, daß ich Kalkablagerungen in der Schulter hätte. Deswegen auch vorher schon die Beschwerden.

Nun meine Frage an Euch: Wer hat auch mit Kalk in der Schulter zu tun und seine Erfahrungen gemacht. Mein Orthopäde riet mit zur Akupunktur und Neuraltherapie. Das habe ich jetzt auch schon zum dritten Mal hinter mir und ich muss sagen, daß ich eine wesentliche Besserung spüre :)^

Hat vielleicht auch jemand pysiotherapheutische Ratschläge, wie ich meine Schulter evtl. stärken könnte bzw. gibt es spezielle Übungen dafür? Ich möchte halt auf natürlichem Weg der Sache etwas entgegenwirken, da die Erkrankung meiner Schulter scheinbar noch im Anfangsstadium ist.

So, und nun hoffe ich auf gaaanz viele Ratschläge und Tipps von Euch...............

Liebe Grüsse *:)

Antworten
p`etrCa1D9E529


Wer hat auch mit Kalk in der Schulter zu tun und seine Erfahrungen gemacht.

Bei mir hat damals 18 x KG geholfen. Vom Anfang der Beschwerden bis zur Beschwerdefreiheit ist ca. 1/2 Jahr vergangen.

Bei dieser Erkrankung hat man gute Chancen, dass man sie ohne invasive Maßnahmen wieder los wird, es ist nur Geduld gefragt.

Ursache und Verlauf

Wie bereits oben kurz erwähnt gilt als Ursache der Tendinosis calcarea / Kalkschulter eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette.

Dabei tritt lokal eine Druckerhöhung im Bereich des Sehnengewebes auf, wodurch sich der Sauerstoffpartialdruck verringert, das bedeutet das Gewebe wird schlecht mit Sauerstoff versorgt.

Im Vergleich zwischen den Geschlechtern kann man feststellen, dass Frauen in der Regel häufiger an dieser Krankheit erkranken als Männer.

Häufig wird die die Tendinosis calcarea eher zufällig diagnostiziert, da sie in der Regel recht schmerzarm verläuft. Viele Patienten besitzen vielleicht eine "Kalkschulter", ohne dass diese jemals zu Beschwerden führen müsste. Der Krankheitsverlauf und die Entwicklung der Tendinosis calcarea / Kalkschulter kann in einzelne Phasen unterteilt werden. Aufgrund des phasenartigen Verlaufes treten akute Schmerzen in der Regel schubhaft auf. Das Verweilen in einer Krankheitsphase ist von Patient zu Patient unterschiedlich und kann nicht vorhergesagt werden. Phasen entzündlicher Schulterschmerzen wechseln hin zu Phasen der nahezu völligen Schmerzfreiheit. Man unterscheidet vier Phasen der Tendinitis calcarea:

1.

Phase: Phase der Zellumwandlung:

Innerhalb der ersten Phase findet eine Zellumwandlung statt. Dabei wird das Sehnengewebe zu Faserknorpel umgebaut. Der Patient leidet in der Regel unter keinen oder sehr leichten Schmerzen. Durch eine Röntgenaufnahme lässt sich diese Phase noch nicht diagnostizieren, da eine Verkalkung noch nicht stattgefunden hat.

2.

Phase: Phase der Verkalkung:

Im Verlauf der zweiten Phase stirbt das Knorpelgewebe teilweise ab, Kalk lagert sich ab. Diese Phase lässt sich zum einen mittels Ultraschall-, aber auch durch eine Röntgenuntersuchungen diagnostizieren. Wird die Schultersehne durch das Kalkdepot sehr aufgeworfen, kann eine Schulterdachenge bei Anheben des Armes führen. Dies wiederum führt zu einer Reizung der unter das Schulterdach hindurch gleitenden Sehnen, hier besonders die Supraspinatussehne, sowie des Schulterdachschleimbeutels (Bursa subacromialis). Das schmerzhafte Krankheitsbild eines Impingementsyndrom kann sich so ausbilden.

3.

Phase: Phase der Resorption:

Diese Phase zeichnet sich durch die Resorption (Auflösung) des Kalkherdes aus. Der Prozess der Kalkauflösung ist mit einer heftigen Entzündungsreaktion verbunden, was beträchtliche Schmerzen hervorrufen kann. Einzelne Kalkherde können sich zudem in den Schulterdachschleimbeutel (Bursa subacromialis) hin ausdehnen und dort eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) verursachen.

4.

Phase: Phase der Reparatur:

Nicht jede Tendinosis calcarea Erkrankung durchläuft diesen Zyklus vollständig. Die Tendinosis calcarea kann in jedem Erkrankungsstadium verharren und die nächste Phase eventuell gar nicht erreichen.

Löst sich das Kalkdepot jedoch einmal auf, sind wiederkehrende Kalkdepots (Rezidive) äußerst selten. [[http://www.dr-gumpert.de/html/tendinosis_calcarea.html]]

Und noch ein Link: [[]]

p(etbrxa1959


Ups war zu schnell mit dem abschicken.

Hier der Link: [[http://www.orthoonline.de/Orthopaedie/Kalkschulter/Kalkschulter.html]]

M)28VNrw


Die Stoßwellentherapie ist angezeigt bei Nieren- oder Gallensteinen. Diese werden zertrümmert und können dann über den natürlichen Weg ausgeschieden werden. An der Schulter kommt es nicht zu fester Kalkablagerung wie bei den Steinen, sondern es handelt sich um eine durch chronische Entzündung hervorgerufene Eindickung der sich in den Schleimbeuteln befindlichen Flüssigkeit, die sich im Röntgenbild als "Kalk"schatten darstellt. Ultraschalltherapie ist schmerzlos bei richtiger Dosierung und hilft meist schon nach der 3. Behandlung. Wenn das nicht hilft, kann man eine Röntgenreizbestrahlung probieren. Beides bezahlt die GKV. Die Stoßwellentherapie würde ich danach versuchen, erst zum Schluss käme die Op. infrage.

Mkuckel%chexn


Vielen herzlichen Dank schon mal vorab für Eure ausführlichen Antworten :)^

Meint Ihr, ich solle auch mein TENS-Gerät anlegen oder Rotlicht versuchen? Oder ist der Reizstrom durch TENS in diesem Fall nicht unbedingt angebracht?

Habe mir auch mal hier über´s Internet krankengymnastische Übungen für die Schulter rausgeschrieben. Das könnte doch auch nicht verkehrt sein, oder?

Liebe Grüsse!

pTetrTa19x59


Also ich denke dass die KG bei einem Physiotherapeuten effektiver ist und evtl. zusätzlich Ultraschallbehandlungen. Er kann dir dann auch gleich Übungen für zuhause zeigen.

MCuckeglFchexn


O.k. Wer macht eigentlich die Ultraschallbehandlungen und werden sie von der Krankenkasse übernommen?

Aber Akupunktur in Kombination mit Neuraltherapie ist doch sicher auch noch eine gute Unterstützung, oder?!

pEetrIa1U95x9


Wer macht eigentlich die Ultraschallbehandlungen und werden sie von der Krankenkasse übernommen?

Bei mir wurden sie immer vor oder nach der KG beim Physiotherapeuten gemacht. Die Verordnung dafür hatte ich vom Orthopäden und somit wurde es auch von der Krankenkasse bezahlt.

Aber Akupunktur in Kombination mit Neuraltherapie ist doch sicher auch noch eine gute Unterstützung, oder?!

Kann gut sein, damit habe ich aber keine Erfahrung.

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