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Knie-Mobilisation vs. Arthrolyse (Erfahrungen?)

nXa$nchxen


Hallo Barb_KS,

ich denke bei deinem Ausmaß an Verletzungen ist es sicherlich nicht schwierig eine Reha genehmigt zu bekommen.

Nunja, ich kann von zwei Seiten Reha berichten.... Ich war einmal von der LVA in Reha (die mußte aber nach einer Woche und 4 Tagen davon KH abgebrochen werden). Dort hätte ich total viele Anwendungen bekommen. Was so in meinem Rehaplan drin stand, wäre die Reha sicherlich gut gewesen.

Das zweite mal (3 Wochen, von der KK) hatte ich 2-3 mal die Woche Einzelgymnastik, 3 mal die Woche Wassergymnastik, Elektrotherapie, 2-3 mal die Woche Gruppengymnastik, Muskelaufbau (Mucki-Bude) Pflicht 3 mal die Woche, Rückenmassage 1 mal die Woche. Schwimmbad, Fitnessstudio, Sauna, Wassertretbecken durften nachmittags, wenn die Therapiezeit zuende waren, mit ärztlicher Verordnung (Genehmigung) genutzt werden.

Alles in allem hätte mir die erste Reha bestimmt besser gefallen, weil dort das Ziel war, die Streckung zu verbessern um ein ordentliches Gangbild hinzu bekommen. Die Therapien waren (auch wenn es Gruppentherapien waren) nach unteren und oberen Körperteilen gerichtet, so dass wirklich an dem Ziel gearbeitet werden konnte. Bei der zweiten Reha war dieses nicht gegeben, dort gab es keine Gymnastik die sich ausschließlich um das Bein gedreht hat. In der zweiten Reha war es außer in der Einzelgymnastik nicht möglich wirklich mit bzw. an dem Bein zu arbeiten. Positiv war aber, dass das man dort das Fitnesstudio auch "allein, freiwellig, ohne Termin" benutzen konnte. Bei der zweiten Reha hab ich oft viel Zeit gehabt, weil ich wenig Therapien gehabt habe.

Mein Tipp wäre, dass du erstmal versuchst über den Rentenversicherungsträger eine Reha genehmigt zu bekommen, weil die haben das Ziel dich für den Arbeitsmarkt wieder "gebrauchsfähig" zu machen.

BHargbz_KS


Hallo nanchen,

habe auf der Seite der deutschen Rentenversichrung Folgendes gefunden: [[http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_6726/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/01__formulare/03__rehabilitation/__DRV__Paket__Rehabilitation__Antrag.html]] .

Ist das, das Formular mit der Nummer G100? Was muss ich genau tun? Muss das mein Arzt ausfüllen und dann an die deutsche Rentenversichung senden?

Vielen Dank im Voraus. *:)

ndancxhen


Also,

mein Hausarzt hat mir gesagt und so hab ich das auch gemacht.

Hab bei der Krankenkasse angerufen, dass die mir einen Antrag schicken sollen. Dieser Antrag ist einer von der Rentenversicherung. Da ist ein Teil bei mit Umschlag den der Arzt ausfüllen muss. Einen Teil musst du selbst ausfüllen und es sind noch weitere Antrage/Forumlare drin die dein Arbeitgeber ausfüllen muss, weil du in dieser Zeit auch Geld bekommst. Alles Zusammen zur Krankenkasse schicken, weil die dort auch noch was ausfüllen müssen und die schicken das dann zur Rentenversicherung.

Habe mal gelesen, dass innerhalb von zwei Wochen geklärt sein muss, wer die Reha genehmigt. Bei der zweiten Reha war das so, dass die RV sich nicht (mehr) zuständig gefühl hat und somit haben die es wieder zur KK geschickt, die den MDK darüber entscheiden lassen haben und schwupps eine Woche später war ich in Bad Eilsen.

Hier links zu den Kliniken...

[[http://www.bueckeberg-klinik.de/]] von der KK

[[http://www.rz-bad-eilsen.de/]]

Bitte schön!*:)

BVarb|_pKxS


Hallo nanchen,

danke für Deine Mühe. @:)

Bei meiner Krankenkasse kann man eine Auswertung machen ob man eine Reha genehmigt bekommt, daher habe ich den Formular-Link. Rufe morgen bei meiner Krankenkasse an welches der Formulare wichtig ist.

Biar3b_xKS


Habe heute den Antrag zur Reha bei meiner Krankenkasse abgeholt und werde ihn morgen vormittag mit meinem Arzt ausfüllen.

War heute morgen gleich bei einem Kniespezialist und habe morgen schon die Mobilisation in Mischung mit einer Arthrolyse. Der Arzt hat den besten Ruf und er hat mir von sich aus auch zur Arthrolyse geraten.

Wünscht mir Glück für morgen.

*:)

n~anchxen


Hui,

du warst heut bei einem Arzt und hast morgen schon die OP? Das ging ja fix. Das wird doch bestimmt in Vollnarkose gemacht, oder?

Ich wollte, so hab ich mir das vorgestellt, so Art Arthrolyse (also Narbenreduzierung, Beweglichkeit) mit Metallentfernung. Will versuchen dass die in der OP noch die Beweglichkeit, zumindest die Streckung irgendwie verbessern können. Aber dazu muss ich erstmal einen passenden Arzt finden.

Wo, bzw. bei welchem Arzt bist du denn?

BBa?rb_kKxS


Bin heute morgen um 07:30 Uhr schon hin. Die Frau an der Anmeldung wollte mich zuerst zum Kollegen schicken, ich bestand jedoch auf den Kniespezialisten. Musste nur 2 Stunden ;-) warten, weil etwa 50 Leute vor mir dran waren. Zufälligerweise hat er morgen OP-Tag in einer Klinik und hat mich dazwischen geschoben. Gott sei Dank, kann nicht noch länger warten. Werde stationär aufgenommen, weil ich eine Krankenzusatzversicherung habe und das liebe Beinchen wird auf der Motorschiene bewegt.

Habe Dir noch eine PN geschrieben nanchen. *:)

B}arbx_KS


Das Ganze wird unter Vollnarkose gemacht und in einer Arthroskopie. :)^ Bei der Streckung habe ich auch ein leichtes Defizit, soll auch behoben werden. Habe auch schon ein Repezt für Krankengymnastik bekommen.

In einer Woche melde ich mich nochmal wie alles verlaufen ist. *:)

BIarbs_KxS


Hallo Leute,

bin aus dem Krankenhaus wieder da. In meinem Operationsbericht steht, dass ich vor der Arthrolyse 0/20/80 hatte. Durch die Arthrolyse wurden 0/0/110 erreicht und der Rest wurde mobilisiert, dass ich auf 0/0/135 komme. Bei meinem rechten Knie habe -5/0/140, also kann sich das Ergebnis sehen lassen. War im Krankenhaus 3x á 1 Stunde auf der Bewegungsschiene auf 120 Grad (weiter ging die Bewegungsschiene nicht!). Ich hatte kaum Schmerzen, nur ab und an ein leichtes Ziehen wegen der Muskeldehnung.

Die restlichen Grad muss ich durch Muskeldehnung gut machen.

Habe für zu Hause auch eine Bewegungsschiene für 4 Wochen verschrieben bekommen und manuelle Therapie. Und warte noch auf die Genehmigung für die Reha.

Im großem und ganzem kann ich jedem nur zur Arthrolyse in Verbindung mit einer Mobilisation raten. :)^

*:)

MFarav4illxa


Hey Barb_KS

es freut mich das zu hören. Das wichtigste ist ja erst eine Arthrolyse dann einen vorsichtige Mobilisation und das haben die Ärzte ja bei dir beachtet. Ich hab ja auch bald eine Arthrolyse vor mir bei eine Chirurgen der davon echt Ahnung hat was man so hört und über seine wissenschaftlichen Arbeiten. Zudem muss ich sagen das ich eine Bewegung hab fast soviel wie du nach der Arthrolyse und vor der Mobilisation nur halt die Streckung da fehlt noch was. Naja ich glaub und hoffe das das die OP eine gutes Ergebniss bringen wird.

Wie lang warst du jetzt im Krankenhaus? Bei mir wird das ambulant gemacht

Hattest du einen Schmerzkathetar? Den krieg ich nämlich nicht wenns ambulant gemacht wird.

mfg maravilla

Bbaqrb_KxS


War von Dienstag bis heute im Krankenhaus.

Warum lässt Du das ambulant machen? Kann es stationär nur empfehlen, da Du dort auf die Bewegungsschiene gezwungen wirst, 2x am Tag Krankengymnastik und manuelle Lymphdrainage bekommst.

Den 1 Tag hatte ich eine Drainage im Knie und konnte mir selbst Morphium über die Braunüle verabreichen. Schmerzen hatte ich nur am ersten Tag, am nächsten Tag wurde die Drainage gezogen und danach ging es.

Was ich Dir nur empfehlen kann ist das Buch "Schmerzen verstehen". Es ist nämlich ein großer Schock, wenn man aufeinmal über seine gewohnte Gradzahl kommt. Hatte die ersten 2 Tage noch eine Blokade bei 90 Grad, durch das Buch konnte ich sie lösen. :)^

:)^

n{anch0e!n


Barb_KS,

das freut mich zu hören!

Das ist so krass, ich habe so lange rum geochst mit meiner Beweglichkeit. Hätte ich die Möglichkeiten wie du gehabt, dann hätte ich mir die Hölle der Schmerzen echt ersparen können. Ich freu mich wirklich sehr für dich, und du machst mir echt Mut, weil ich mittlerweile meine OP schon bald vor mir habe und ich schon wieder nen bissl schiss hab. Ich denke es kann schon soweit kommen, dass ich von meinem Hausarzt, der auch Psychotherapeut ist, mich mal wegen meinen Problemen beraten lassen muss, weil ich doch eine ganze Menge Schmerzen und Qualen hinter mir habe. Und wenn ich überlege, dass ich mir das dieses mal selbst zufüge, also quasi den Termin der OP selbst bestimme, da wird mich schon ganz anders.

Aber du machst mir echt Mut! Den Arzt den du mir genannt hast, ist leider etwas zu weit weg für mich, aber ich werde mich erkundigen, ob es bei mir in der Gegend Fachärzte dafür gibt.

Wünsch euch noch einen schönen Sonntag!@:) *:)

lg Nanchen

BMarb_lKxS


Du brauchst keine Angst vor dieser OP haben, die ist echt harmlos! :)^

Wenn Du Angst vor Schmerzen hast, solltest Du Dir das Buch Schmerzen-verstehen-David-S-Butler bestellen. Es ist sein Geld Wert. Stell Dir vor, dass der Mensch ein Schmerzgedächtnis hat. Jeden Schmerz, den Du fühlst projeziert Dein Gehirn. Das bedeutet, dass der eigentliche Schmerz garnicht so weh tut und in Wirklichkeit nur kribbelt. Unser Gehirn jedoch sendet beispielsweise an unser Knie die Anwort, dass beim Beugen bei der Dehnung etwas zerreißt.

Versuche jedoch stationär aufgenommen zu werden, Bewegungsschiene, Krankengymnastik, manuelle Lymphdrainage inklusive.

Du schaffst das schon. @:)

M_aBraHvilxla


@ Barb_KS

in der Klinik in der ich bin das ist eine Privatklinik. Sie behandelt zwar jeden aber operative Maßnahmen können bei gesetzlich Versicherten nur ambulant durchgeführt werden. Ich hab da auch andere gefragt meinen Physio und Hausarzt beide meinten das wär gar kein Problem das ambulant machen zu lassen. Ich bekomm Zyklopstumorentfernung also Arthrolyse. Naja ich hab ja noch einen Termin vor der OP da frag ich nochmal nach.

M}araXvilxla


achja Lymphdrainage und Krankengymnastic darum hab ich mich schon gekümmert muss mich noch um eine Bewegungsschiene bemühen. Achja dazu muss ich noch sagen ich hab eine ziemliche hohe Schmerztoleranz bin hart in nehmen ^^.

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