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Knie-Mobilisation vs. Arthrolyse (Erfahrungen?)

BHumble<bBeeC2


So, bin wieder zu Hause, geht auch ganz gut, spannt halt alles noch bisserl aber ich hab keine Schmerzen. Bewegungsschiene war problemlos bis 60° eingestellt. Jetzt heißt es dann wieder Krankengymnastik weiter machen und hoffen daß wir aus den vorherigen 110° noch ein paar Grad rausschlagen können...

Wie geht´s Euch?

B#aFrb_xKS


Hallo Bumblebee2,

wie geht es Dir jetzt nach einer Woche? Welche Fortschritte machst Du? Und nanchen was macht Dein Beinchen?

*:)

B*umbUle}bxee2


Ich bin recht guten Mutes, heute wurden die Fäden gezogen. Beugung haben wir so 100 bis 110° und der Anschlag ist weich. Mein Krankengymnast ist auch wieder zuversichtlich daß noch was geht. Was ich auch festgestellt hab, mein Bein ist wieder gerader wie vorher. Vor der Athroskopie hat das Knie immer immer so leicht nach innen geschaut, vor allem wenn ich einen Fuß hoch gestellt hab. Das ist jetzt wieder "im Lot". Allerdings hatte ich ziemliche Kreuzschmerzen die erste Woche, warscheinlich wieder durch die Schonhaltung und die Beinmuskulatur ist relativ hart, vor allem die Wade.

n}agnchxen


Hey barb_KS,

wie gehts dir denn?

Meinem Bein geht es soweit ganz gut. Bin schmerzfrei in dem Knie. Die Beugung ist jetzt wieder ganz die alte, also wie vor der OP. Den Rest werd ich wenn ich einen Job habe durch Fitnessstudio versuchen hin zu bekommen.

Hab nur Probleme mit nem instabilen Gelenk, dass Knie scheint wohl noch von der OP ein bisschen beleidigt zu sein. Aber das Wegknicken tut nicht mehr weh. Im Moment hab ich das Gefühl, als wenn die Lymphknoten in der linken Leiste angeschwollen sind. Und das zwickt mich doch schon so, dass sich mein Gangbild verändert.

Fahre wieder normal Fahrrad. Hab heut schön mit unserm Hund im Garten Gymnastik gemacht. Der ist Rentner, dem tut das auch ganz gut. ]:D

BSaorb_xKS


@ Bumblebee2:

Na das hört sich doch schon sehr gut an, jetzt heißt es fleißig täglich üben die nächsten 7 Wochen.

@ nanchen:

Mit Übung wirst Du sicherlich auch noch ein Paar Grad rausschlagen. Bin ich mir sicher.

Ich kann schon ohne ein Spannen in die Knie (Hocke) gehen. Was noch ein wenig spannt ist, wenn ich mich auf das Sofa hocke (100%ige Beugung). Da tut es am Außenmeniskus weh. Aber bei jedem Mal wird es auch besser. Es geht ja nicht von heute auf morgen. ;-) Treppenaufstieg ist immer noch ein Alptraum wegen dem vorderen Kreuzband. Warte aber mit der OP noch. Weiß ja jetzt in Zukunft wie es richtig geht. ;-) Ansonsten bin ich wieder voll im Arbeitssumpf.

Wünsche euch noch einen wunderbaren Tag. @:)

*:)

HRinkuebe#in69


Hallo, *:)

ich stehe auch kurz vor einer Arthrolyse und wollte mal wissen, ob bei Dir der Erfolg auch jetzt noch da ist und Du weiterhin es befürwortest! ???

Habe Vorder-Kreuzbandabriss und Tibiakopffraktur gehabt, jedoch keine Plastik erhalten wegen einer fortgeschrittenen Arthrose im Knie. Die OP war am 30.6. und ich habe heute noch trotz intensiver KG und 5 Wochen stationärer Reha nur eine Bewegung im Bein von 0 - 20 - 75. :-( und :°(

Würde mich sehr freuen über eine Rückmeldung

Hinkebein69

M@araFvillxa


Hey Hinkebein69

:-/ hört sich ziemlich :(v an

beim wem wirds gemacht und es sollte so bald wie möglich gemacht werden

die Arthrolyse

und wie alt bist du du eigentlich ^^

aber eine Arthrolyse ist kann sehr erfolgsversprechend sein

ich bin in einem Stadium nach der Arthrolyse wo eigentlich nichts mehr gemacht werden muss weils eigentlich nicht mehr therapiebedürftigt ist

abere eine Tibiakopffraktur :-/ ist ziemlich scheiße aber es kommt immer drauf an wo sie liegt

ein Kumpel von mir hat sich den Tibiakopf an einer Stelle aufgesplittert und gebrochen konnte dennoch ein paar Wochen nach der OP locker über 90° beugen

mfg

H{inkebxeinx69


Hi Maravilla,

fein, dass Du mir so schnell geschrieben hast! o:)

Ich bin jetzt 54 Jahre alt, schon leicht betagt, aber im Prinzip immer sehr sportlich gewesen. Das ist auch eins meiner Hauptprobleme, denn ich möchte unbedingt wieder zum Windsurfen und Skilaufen, auch Fahrradfahren ist stets auf dem Programm! :-/

Nächste Woche muss ich ins BG-Krankenhaus nach Duisburg zur Begutachtung. Sollten die auch der Meinung sein, dass es ohne Arthrolyse nicht geht, dann will ich es dort durchziehen. Vorstellbar, dass die sich Mühe geben, denn solange ich nicht fit bin, müssen die zahlen. War ein Arbeitsunfall.

Mit dem Tibiakopf war es halb so wild - glaube ich jedenfalls. Das ist alles wieder heile. :)z

Mir macht halt das Laufen sprich Streckung und Beugung massive Probleme :-(

Angst habe ich davor, dass es nach der Arthrolyse wieder zusammenbacken könnte und alles für die Katz' war (ausser dass ich kein Held bin und es nach der OP wohl ziemlich weh tut und ich schon Hörnchen kriege bei der Vorstellung ewig auf der Motorschiene malträtiert zu werden) {:(

Naja, bin mal gespannt und so kanns nicht bleiben. %-|

Tschüss und noch mal vielen Dank für die Rückmeldung

Hinkebein69

s'arahHlei]nx88


Hallo Hinkebein,

Ich bin auch eine Betroffene von Arthrofibrose. Mich hat es leider ziemlich übel erwischt nach einem Knieinfekt im März diesen Jahres, leide ich unter einer extremen Form von Arthrofibrose. Hatte zwei arthroskopische Arthrolysen hinter mir (eine im Juli, eine im August) die leider nichts gebracht haben. Habe eine Beweglichkeit von 0-20-50... an ein Laufen ohne Krücken ist nicht zu denken.

Ich denke schon, dass eine Arthrolyse in deinem Fall sinnvoll ist. Weißt du , ob es sich bei dir um lokale Verwachsungen handelt oder ob du eine generalisierte Arthrofibrose, also im ganzen Gelenk hast? Es ist halt die Frage, ob die Arthrolyse offen oder arthroskopisch erfolgen sollte.

Es besteht natürlich die Gefahr, dass sich auch nach einer Arthrolyse wieder Verwachsungen bilden. Wichtig ist eine gute Nachbehandlung, d.h. sofortige Mobilisierung auf der Motorschiene - vor Schmerzen brauchst du keine Angst zu haben, es gibt die Möglichkeit eines Femoralis und Ischiadicus Schmerzkatheter, das betäubt quasi das Bein von vorne und hinten und dafür werden zwei hauch dünne Kathter in Leiste und Oberschenkel gelegt, das ist echt ne richtig feine Sache, damit hast du im Prinzip keine Schmerzen nach der OP, kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen. Wäre vielleicht auch wichtig, dass du auch für zuhause für einige Wochen nach der OP eine Motorschiene verordnet bekommst. Vielleicht wäre auch eine Nachbehandlung mit Kortison zur Vermeidung erneuter Verwachsungen sinnvoll. Das alles sind Maßnahmen die ein erneutes Verwachsen bestmöglich verhindern. Versichern kann dir das natürlich keiner, aber bei dem schlechten Bewegungsausmaß von dir sollte man das m.e. schon machen (soweit ich das natürlich aus der Ferne beurteilen kann) und auch nicht zu lange damit zu warten.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen, und berichte mal weiter!

liebe Grüße vom Sarahlein

H_inke&bein6x9


Hallo Sarahlein, *:)

danke für Deine Meldung!

Ich habe keine Ahnung, um welche Art der Arthrofibrose es sich handelt. Die Wiedervorstellung in dem Krankenhaus, in welchem die erste OP durchgeführt wurde, ergab als Behandlungsvorschlag eine arthroskopische Arthrolyse. Allerdings muss ich sagen, dass mein Vertrauen in diese Ärzte nicht soo riesig ist, da man davon sprach sich die "Plastik" dabei auch anzusehen!! Dabei habe ich keine Rekonstruktion erhalten aufgrund des schlechten Kniezustandes! Die haben meiner Meinung nach nicht mal die Berichte, sowohl eigene als auch die aus der stationären Reha gelesen!! :|N :|N

Hört sich echt kompetent an, was Du so berichtest und macht mir Mut :-), bleibt einem zwar nicht erspart was machen zu lassen, aber so gehe ich beruhigter ran. :)*

Die anschliessende KG wird nicht das grosse Problem sein, denn ich habe endlich eine richtig gute KG gefunden :)^. Habe aber schon echt miserable Erfahrungen gemacht in einer ambulanten Reha hier am Ort :(v, da habe ich massive Rückschritte gemacht und war nach einer Woche Therapie erheblich schlechter dran als vorher. Die habe ich dann nach Rücksprache mit der BG gecancelt.

Ich werde weiter berichten.

Allgemein muss ich sagen, dass ich es toll finde, dass man hier über dieses Forum Leidensgenossen findet und sich austauschen kann. Ist das erste Mal, dass ich das tue, war bis jetzt immer sehr zurückhaltend so Persönliches öffentlich im Netz was mitzuteilen.

Dann machs mal gut, vielen Dank für Deine Hilfe und auch Dir alles Gute :)*

Hinkebein

Mwaravoillxa


Sarah hat schon alles genau erklärt :)^

ich hab all das hinter mir sie in etwa auch aber auch noch viel vor sich.

Wie Hinkebein69 schon sagt kann es sein das das Band falsch sitzt da müsste man es teilweiße entfernen oder ganz.

mfg

s/portg+oofxy


Hallo an alle Knieleidenden, nachdem ich mir jetzt schon oft Meinungen bzw. Erfahrungen zur Arthrolyse in diesem Forum angesehen habe, möchte ich meinen persönlichen Erfahrungsbericht hinzufügen, in der Hoffnung, anderen Mitleidenden in einer ähnlichen Situation bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Mir haben die Einträge in diesem Forum sehr viel Mut gemacht und schließlich auch geholfen. Ich fange mal mit dem Unfallgeschehen bzw. mit den Folgen an. Im März 2009 hatte ich einen Sportunfall beim Fußball, bei diesem Sportunfall ist das Knie nach einem Sprung nach Hinten (also entgegen der eigentlichen Richtung) zurückgeschlagen. Dabei ist im linken Bein der Tibiakopf gebrochen, vorderes und hinteres Kreuzband sowie Außenband und zu allem Überfluß die Arterie gerissen. Nach der ersten Operation konnte der Unterschenkel mit einem Bypass gerettet werden. Das Bein wurde mittels Fixateur vom Oberschenkel bis zum Unterschenkel stabilisiert und ruhig gestellt. Zwei Tage später bekam ich ein Kompartmentsyndrom im Unterschenkel, wo es durch das Kompartment zu einem Nerven- bzw. Muskelschaden abwärts vom Knie gekommen ist. Eine erneute Operation war erforderlich. Weitere zwei Tage später wurde ich dann nach Münster zur Uniklinik geflogen. Dort wurde dann in mehreren Operationen das abgestorbene Muskelgewebe in der Wade entfernt. Insgesamt verlor ich fast 50% meiner Wadenmuskulatur. Hier muss erwähnt werden, dass ich den Ärzten aus dem Uniklinikum Münster sehr sehr dankbar bin. Das Ärzteteam rund um den Professor ist sehr fachkompetent und man fühlt sich in sehr guten Händen. Die letzte Operation war dann nach 8 Wochen die Knieoperation, wo das Außenband genäht wurde mit dem Ziel, etwas Stabilität ins Knie zu bekommen. In der Narkose war eine Beugung von 120 Grad möglich, allerdings konnte ich das aufgrund von starken Schmerzen auch nicht im Ansatz erreichen. Auf der Motorbewegungsschiene war maximal eine Beugung von 50 Grad möglich. Zu diesem Zeitpunkt war mir allerdings auch noch nicht klar, wie viel Zeit man auf dieser Motorschiene verbringen sollte oder muss. Trotz stationärer Reha mit zweimaliger Anwendung am Tag besserte sich die Beugung nicht. Trotz starker Schmerzmittel (Targin und Palladon) war keine Besserung in Sicht. Die Beugung blieb bei 50 Grad. Ab Juni hatte ich dann täglich Krankengymnastik und Lymphdrainage, sogar Samstags, mit dem Ergebnis, dass ich im September 60-70 Grad Kniebeugung hinbekommen habe. Die Schmerzmittel habe ich auch absetzen können. Bei einer der regelmäßigen Nachuntersuchungen in Münster (alle 6 Wochen) haben die Ärzte dann eine Arthrolyse empfohlen. Diese habe ich dann im Oktober durchführen lassen. Dabei wurde eine Kniespiegelegung durchgeführt, dass Narbengewebe gelöst und unter Narkose das Knie auf 110 Grad mobilsiert. Vorher bekam ich noch einen Schmerzkatheter gesetzt. Bereits einige Stunden nach der OP gings auf die Bewegungsschiene. 85 Grad konnte ich auf Anhieb erreichen. Es zog an allen Muskeln und Sehnen oberhalb vom Knie, aber dank Schmerzkatheter konnte man es aushalten. Zweimal am Tag erhielt ich Krankengymnastik zur Mobilisation. Die restliche Zeit verbrachte ich fast ausschließlich auf der Bewegungsschiene. Nach 14 Tage wurde ich mit 0-0-90 entlassen. Jetzt, nach 6 Wochen ambulanter Reha im Medicos auf Schalke, habe ich 0-0-100 aktiv, passiv komme ich sogar auf 110 Grad Kniebeugung. Ich kann mittlerweile Ergometer ohne Kurbelverkürzung fahren, dass sagt eigentlich alles aus. Ich kann also eine Arthrolyse nur empfehlen, allerdings würde ich das auch nur von Ärzten durchführen lassen, die sich damit auskennen, so wie in Münster an der Uniklinik. Gehen und Treppensteigen kann ich ohne Probleme, der Nervenschaden behindert natürlich nach wie vor, dass kann nach Auskunft der Ärzte bis zu zwei Jahre dauern, bis ich wieder Gefühl in den Fuss bekomme. Ich hoffe ihr seit beim Lesen nicht eingeschlafen ;-D und ich konnte oder kann euch bei eurer Entscheidung helfen, so wie mir dieses Forum sehr geholfen hat. Eine weitere Arthrolyse werde ich 2010 durchführen lassen, sofern sich an der Beugung nichts mehr trainieren lässt. Ach so, die Kreuzbänder konnten bis jetzt nicht rekonstruiert werden. Das Knie ist aber recht stabil. Wenn, dann würden mir die Ärzte nur das vordere Kreuzband operieren, das Risiko einer Operation des hinteren Kreuzbandes ist aufgrund des Bypasses zu hoch. So jetzt aber, allen Mitleidenden alles Gute und Kopf hoch. Es gibt nur eine Richtung - VORWÄRTS.

EuhemaHliger cNutzer (#3P2573x1)


Da hast du ja echt mega viel mitgemacht, super das du den Mut nicht verloren hast und das du dich weiter durch kämpfst. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und gute Besserung :)^

MzaraviClla


Ach du Sch**** sportgoofy

Ich dachte ein VKBriss ist schon schlimm genug. Aber das :-o hat der Meniskus nichts abbekommen?

Mein Knie wie du weißt lässt sich so bis ca. 120° aktiv bewegen durch Übungen und passiv etwas mehr.

Tut halt immer weh an der Knieaußenseite höchstwahrscheinlich aufgrund eines leicht gerissenen Mensikus hab totale Angst davor naja was solls. Bin auch derzeit in guten Händen mach in laufen der Zeit noch einen Termin beim Prof. weils einfach nicht besser wurde bzw. der Schmerz stärker wegen dem Meniskus höchstwahrscheinlich. Vll. kommt es zu einer OP 2010 auch bei mir.

mfg

s7portEgoofxy


Der Meniskus sieht noch ganz gut aus nach Aussage der Ärzte, der Knorpel ist ziemlich kaputt, allerdings stecken ja auch schon ein paar Jahre Fußball im Knie.

Die Schmerzen werden hoffentlich bei dir bald nachlassen. Nachdem der Schmerzkatheter bei mir raus war hatte ich auch ca. 4 Wochen Schmerzen bei bzw. nach der Therapie. Manchmal musste ich eine Tablette nehmen und kühlen, dann gings. Jetzt nach 8 Wochen ist es schon recht gut, habe kaum noch Schmerzen im Knie, die Mißempfindungen im Unterschenkel und Fuß machen da schon mehr Probleme.

Anfangs dachte ich auch es wird wohl nie mehr was, aber es geht doch, das Training hat sich bezahlt gemacht. Also, dran bleiben, aber alles gut dosiert, auf den Körper und das Knie hören :-).

Gruß

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