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Knie-Mobilisation vs. Arthrolyse (Erfahrungen?)

n\aYnchxen


Hey,

schön das du dich gemeldet hast. Na das mit der Schiene jetzt ist wieder die alte Zwickmühle.

Ich wünsch dir ganz viel Glück dass das dieses mal alles Rund läuft.

Bei mir macht im Moment das Wadenbeinköpfchen Probleme, eigentlich schon länger, aber ich dachte immer das wäre das Knie, nu hat mir meine Freundin mal erzählt das es das Wadenbein ist. Am 7. Mai hab ich einen Termin beim Orthopäden. Bin nur am beten, dass eine Ursache gefunden wird. Und vor allem das da nix dran rum operiert werden muss.

E)hemaligerO NutzQer (;#32573x1)


Warst du mal beim Physiotherapeuten und hat der mal geschaut? Das Wadenbeinköpfchen kann man mobilisieren. Das blockiert schon mal gerne wurde mir mal gesagt

BAarbq_KS


Hallo nanchen,

das mit dem Wadenbein hört sich nicht gut an... :-( Hoffe die finden eine Erklärung dafür, vor allem ohne OP... :-)

Das mit der Schiene ist wirklich so eine Sache... Aber ich gehe ja diesmal wirklich anders mit der Sache um... Die Beugung ist ohne Schiene und ohne Druck bestimmt bei 100-110°... Möchte es aber nicht weiter ausreizen, da das neue Band sonst ausleiert... ;-) Habe vor der OP wirklich viel aktiv gedehnt, um mich danach wieder daran zu erinnern wie das Gefühl war. Denke täglich daran wie es ist 100%ig zu beugen, damit sich nicht wieder Blockaden im Kopf entwickeln...

*:)

n9aBnBcAhen


Mellimaus,

ich möchte schon gern wissen, warum mir das Wadenbein solche Probleme macht. Wenn mir Jemand eine logische Erklärung gibt und ich dann bei der Physiotherapie lerne, damit um zu gehen, dann reicht das für mich. Die Probleme damit habe ich schon seit guten 1,5 Jahren mindestens. Mittlerweile bin ich so abgestumpft, was das Knie betrifft. Wenn da was weh tut, dann nehm ich das so hin. Das geht wohl wieder weg.

Barb_KS,

nach einer Woche 100-110° ist ja sehr gut.

Wie lange rechnest du, wirst du damit rumhängen?

Denke täglich daran wie es ist 100%ig zu beugen, damit sich nicht wieder Blockaden im Kopf entwickeln...

Das ist der wichtigeste Weg überhaupt. Bei meiner Metallentfernung hab ich von anfang an versucht mein Bein aktiv mit ein zu beziehen. Nicht nur an den Körper dran hängen lassen ohne Funktion. Meiner Meinung nach, ist so eine Sache viel mehr denken/Psychologie als Physiotherapie.

Ich wünsch dir viel glück, dass du bald wieder rumspringen kannst wie ein junges Reh. ;-D

g#reeyn1ie0x7


ich möchte schon gern wissen, warum mir das Wadenbein solche Probleme macht. Wenn mir Jemand eine logische Erklärung gibt und ich dann bei der Physiotherapie lerne, damit um zu gehen, dann reicht das für mich. Die Probleme damit habe ich schon seit guten 1,5 Jahren mindestens. Mittlerweile bin ich so abgestumpft, was das Knie betrifft. Wenn da was weh tut, dann nehm ich das so hin. Das geht wohl wieder weg.

Hi

Kann dir natürlich auch keine Lösung auf dem Tablett servieren. Aber mal ein paar logische Ansätze:

Welche Verbindungen/Nachbarn hat das Wadenbein(fibula) und was kann es beeinflussen... ?

Also, über den biceps femoris besteht Verbindung zum Oberschenkel und zum Becken. Über das proximale tib-fib.-Gelenk Verbindung zur oberen tibia. Via membrana interossea Verbindung zur tibia an sich und dann natürlich auch noch das distale tib.-fib-Gelenk. Dann kommen nach unten die Bandverbindungen zum talus und calcaneus. Zusätzlich setzen Muskeln des Fusses und der Zehen an der Fibula bzw. der Membrana interossea an. Bewegungung des Kniegelenkes und des Sprunggelekes bewegen auch die Fibula. Nerven und Blutgefässe lassen wir mal beiseite (und auch sonst erhebe ich mit meiner Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit ;-D ).

Was soll diese Aufzählung??

Es bedeutet es gibt viele Strukturen mindestens vom Becken bis zu den Zehen die deine Fibula beeinflussen können und somit auch das Wadenbeinköpfchen. Deshalb reicht es oft nicht, nur das Wadenbeinköpfchen zu mobilisieren. Du hast also sicher recht mit der Frage nach dem 'warum'.

Es kann viele Gründe geben, vielleicht läufst du seit deiner Verletzung 'anders', rollst unbewusst anders ab, oder vielleicht ist auch bei deinem Unfall auch was in dieser Richtung beeinflusst worden, oder, oder,oder...

Angeschaut werden müsste vom Physio in meinen Augen nebst dem Wadenbeinköpfchen das obere und untere Sprunggelenk (eigentlich der ganze Fuss) und das untere Wadenbein-/Schienbeingelenk. Ein Blick auf Becken und auch LWS (ein Ast des Ischias veläuft hinter dem Wadenbeinköpfchen) wäre u.U. auch nicht verkehrt.

Hmmm, hoffe du kannst einigermassen verstehen was ich meine, fällt mir oft schwer mich einigermassen verständlich auszudrücken ":/

nYanchexn


Hey grennie07,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Habe aber so einiges verstanden, von dem was du beschrieben hast.

Das warum ist für mich wichtig um halt eben, dem entgegen zu wirken. Ich kann die Ursache nur beheben, wenn ich weiß warum es so ist.

Fakt ist aber, so wie du es erklärt hast, dass es sehr schwer ist, da irgendwas zu finden. Aber es sind logische Ursachen dabei.

Dieses Gelenk, was das Wadenbeinköpfchen umfasst, hängt das am Tibiakopf dran?

lg nanchen

gere1eznKice07


Im Prinzip ja! Guggst hier:

[[http://www.goetz-motorsport.de/go/cti2mx/_ws/resource/_ts_1129560821314/rO0ABXQASmR5bjptb2R1bGVzL3NpdGVzL3dlYnNpdGUvcGFnZXMvaG9tZS9hbmF0b21pZS9tYWluL19wYWdlX2lkX29fYWR2YW5jZWRfNTg5/pic01/knie1.jpg Knie und Tibiakopf]]

Links unter dem Aussenband an der Aussen-/Unterseite des Tibiakopfes sitzt das proximale tib-fib.-Gelenk und somit das Wadenbeinköpfchen

Bfarbx_KS


Ich wünsch dir viel glück, dass du bald wieder rumspringen kannst wie ein junges Reh. ;-D

Hallo nanchen,

OP ist jetzt 2 Wochen her... Seit gestern laufe ich auf Vollbelastung, war gestern ein wenig schmerzhaft an der Entnahmestelle, heute jedoch geht es ganz gut... Laufbild ist sogar flüssiger... :-)

BXarb_xKS


OP ist jetzt 4 Wochen her. Seit letzer Woche fahre ich Hometrainer. Gestern habe ich mit voller Bewegung begonnen. Beugung liegt jetzt schon bei ca. 120°... :=o

Was sagt mir das, dass die allererste OP viel zu früh vorgenommen wurde und Verwachsungen vorprogrammiert waren. :(v

*:)

osctrxono


Hallo,

bin neu in diesem Forum.

Vor 3,5 Wochen wurde ich athroskopiert Meniskusteilentfernung und Entfernung Schleimhautfalte.

Die OP soll angeblich gut verlaufen sein.

Seitdem bin ich allerdings auf Krücken und habe immernoch eine dicke Schwellung über der Kniescheibe die ich nicht wegbekomme. Seit einer Woche mache ich Physiotherapie aber auch das half bisher nicht.

Außerdem liegt die Beugung nur bei 30 Grad und die Streckung bei ca. 10 Grad.

Heute war ich nochmal beim Arzt und der "drohte" mir, wenn ich in 2 Wochen nicht bei 90 Grad Beugung lande, wird in Narkose durchmobilisiert. :-/

Bisher hieß es immer ich darf alles bis zur Schmerzgrenze machen aber nicht darüber hinaus, ob ich wirklich an der Schmerzgrenze war oder kurz davor aufgehört habe, weiß ich nicht wirklich.

Habe mich wegen der Schwellung noch nicht so wirklich getraut.

Macht denn die "über's Knie gebrochene" Beugung mit einer Schwellung wirklich Sinn?

Kann ich denn überhaupt mit einer dicken Schwellung 90 Grad beugen?

Bitte um Infos für einen verzweifelten kniegeplagten Patienten :°(

E?hemaligemr Nuntzer~ (#325x731)


Heute war ich nochmal beim Arzt und der "drohte" mir, wenn ich in 2 Wochen nicht bei 90 Grad Beugung lande, wird in Narkose durchmobilisiert.

Das würde ich schon mal nicht machen, das sind brachialmethoden wie im Mittelalter ....

Wie sieht es mit Lyphdrainage aus? Wrde der Erguss mal punktiert?

Die Plica kann mal nachbluten und je nachdem wie viel es geblutet hat kann die Schwellung auch schon mal länger andauern,.

otct~rfono


Lymphdrainage wird gemacht seit 1 Woche.

Punktiert wurde wegen des Infektionsrisikos noch nicht, würde ich aber auch nicht wollen :(v

Ethemaligoer Nutz^er (=#325x731)


Aha du willst das lieber in Narkose durchbewegen lassen oder wie??

Kühlen, hochlegen, Lyphdrainage, Physiotherapie und abwarten ....

Wenn eine Punktion gescheit und steril durchgeführt wird, ist das Risiko gering und den Schmodder da drin lassen kann man auch nicht

M\arav&illa


Kühlen, hochlegen, Lyphdrainage, Physiotherapie und abwarten ....

Genau das solltest du machen.

Ich kann dir nur eins raten!

NIE NARKOSENMOBILISTATION durchführen lassen !

Man muss bzw. sollte spätestens 3 Monate Postop (idialer Zeitpunkt) eine ARTHROLYSE durchführen lassen.

Woher kommst du ich kann ich dir einige Chirugen empfehlen per PN.

Man muss bei einer Bewegungseinschränkung durchdacht ran gehn und es nur bei einem erfahrenen Arzt behandlen lassen.

Unerfahrene Ärzte bewegen das Knie brachial in der OP durch was dazu führt das das Knie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch mehr traumatisiert wird. Verwachsungen reißen verschwinden aber nicht und Verklebungen entstehne wieder eine OP ist da viel sauberer man kann die meisten kompletten Verwachsungen entfernen Verklebungen lösen das Knie dannach mit Gefühl durchbewegen aber nicht brachial weil die Kapsel unbeweglich ist und geschrumpft und dabei reißen könnte. Die Kapsel muss postop aufgedehnt werden und die Beweglichkeit auch über Physiotherapie. Wichtig ist auch jegliche Entzündungen zu vermeiden das erreicht man durch Cortison ins Knie muss nicht hoch dosiert sein 3-4mal reicht. Man soll auch Medikamente nehmen und zwar Diclofenac weil das soviel ich weiß am besten entzündungshemmend ist und gut schmerzhemmend und ohne Schmerz lässt es sich viel einfacher bewegen. So find ich und auch die Ärzte bei dennen ich war ist der beste Weg gegen sowas ran zu gehn.

mfg

nfanch,exn


Hallo,

jetzt melde ich mich mal zu Wort! ;-D

Bei mir wurde eine Narkosemobi durchgeführt. Und ich lebe immernoch, zwar nur mit einer nicht ganz ausreichenden Streckung und Beugung. Aber eine Mobilisation an sich ist nicht schlimm, wenn es in Kombination mit einer Arthoskopie gemacht wird.

Hab jetzt keine Zeit mehr, aber wenn du den Faden ein wenig durchstöberst wirst du viele Beiträge von mir finden, die auch ein bisschen auf die Psychoschiene gehen, aber genau das ist der Knackpunkt an dieser ganzen Sache.

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