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Knie-Mobilisation vs. Arthrolyse (Erfahrungen?)

B~aFrb_xKS


Noch hast Du ja alles vor Dir:

- Operation ambulant (allein auf Dich selbst gestellt)

- keine Drainage (Gefahr durch Einblutung im Gelenk)

- keine Nachbehandlung von Dr. Mayr

- AOK versichert (keine Aussicht auf Bewegungsschiene)

- allgemeine Krankengymnastik (manuelle Therapie ist wegen neuen Verklebungen besser, zumindest die ersten 6x)

- Kytta-Salbe (Heparin bekommt man im Krankenhaus)

Viel Glück. @:)

B{arbU_xKS


Eine Arthrolyse kann aber auch so ablaufen:

- bei der richtigen Krankenversicherung versichert sein (FOCUS Money Krankenkassenvergleich)

- Operation mit stationärem Aufenthalt

- Drainage, um Einlutungen ins Gelenk zu verhindern

- 1x am Tag eine Lymphdrainage von dem Krankengymast im Krankenhaus

- 3x am Tag auf der Bewegungsschiene im Krankenhaus

- 1x in der Woche Nachbehandlung vom behandelnden Arzt

- Bewegungsschiene für 4 Wochen

- die ersten 6x manuelle Therapie, danach allgemeine Krankengymnastik

- verschriebene Medikamente einnehmen

:)^

n~aVnchexn


Maravilla,

ich glaube du gehst die Sache ein wenig an, als wenn es ein Zuckerschlecken wäre mit der OP. Für mich hört es sich an, als wenn du nach deiner VKB-Plastik-OP ziemlich faul gewesen bist und jetzt endlich wach geworden bist und jetzt aktiv versuchst an deinem Problem etwas zu ändern.

Meine KK (AOK) hat auch mit einem Sanitätshaus Verträge. War sogar persönlich bei der KK um das Rezept abzugeben, da hieß es noch jo, alles kein Problem. Haben da schon über die Lieferung gesprochen. Naja, und dann kam halt später die Ablehnung, und da hab ich auch richtig Stunk gemacht, aber da war nichts, da hieß es nur, dass es möglich ist öfter KG zu bekommen. Und glaube mal, was ich denen alles am Telefon gesagt habe. Wenn du mit einem Wechsel drohst, lachen die sich noch ins Fäustchen, weil dann sind sie einen kranken Kunden los, KK freuen sich ja besonders über gesunde Kunden.

Nur vier mal die Woche KG reicht bei weitem nicht aus.... Das wichtigste an einer Arthrolyse ist nicht die OP sondern die danach mögliche Nachbehandlung und die sollte dann ordentlich erfolgen. Mit der OP wird nur möglich gemacht, an dem Problem weiter zu arbeiten.

Wurden eigentlich andere Probleme seitens des VKB ausgeschlossen?

Lzuckyx83


Zum Unfallhergang:

War Skifahren in Österreich (hatte die Saison zuvor erst angefangen und 2 Skikurse gemacht). Nachdem ich die anspruchsvollere Piste (also für meine Verhältnisse *g) verlassen hatte, war da so ein schöner Ziehweg zu ner anderen Piste. Ja...Sonne kam raus, Schnee genial und fast keine anderen Leute da. Ich dachte mir nur noch "wie geil..." - und hab dabei die Körperspannung lockergelassen und die Ski fuhren nicht mehr geradeaus sondern zusammen. Das Knie konnte nun also nicht mehr anders als sich unnatürlich zu verdrehen. War zwar keine hohe Geschwindikeit aber es hat gereicht, dass sich diese Kraft durch Zertrümmerung des Knochens entladen hat.

Nebenbei ist der Außenmeniskus abgerissen. Und es kam dann noch zur Einblutung in der Muskelloge (Kompartmentsyndrom), die dann gespalten werden musste, damit der Druck weichen kann (sonst irreparable Schäden bis hin zum absterben).

Von daher...aufstehen konnte ich nicht mehr. Habs auch gar nicht mehr probiert weil ich allein durch diese extrem unnatürliche Drehung des Gelenks wusste, dass da was passiert sein musste. Laut Befundbericht war sogar die Gelenksfläche um 90 Grad nach unten verdreht. (Während des Unfalls hatte ich übrigens keine Schmerzen, erst danach, als ich einbeinig aufstehen musste um auf den Pistenbully zu klettern.)

Und zu guter Letzt hatte ich ca. 17 Tage Post-OP ne Muskelvenenthrombose bekommen.

Zur Heilungsphase nach Arthrolyse etc:

Ihr sprecht hier alle von 4 Wochen.

Ich hatte meinen Doc gefragt, wie lange ich in etwa krank geschrieben werde, und er meinte so 10 - 14 Tage. :-o Oder es war nur sein Assistent (angehender Arzt oder so).

Wobei ich jetzt auch nicht weiß, ob diese Zeit jetzt für pure Metallentfernung berechnet wurde oder schon mit Mobilisation/Arthrolyse.

Ich mein, ich hätt nix gegen ne längere Krankschreibung ;-D , aber mein Chef wohl (weil zu der Zeit Geschäftsführerwechsel stattfindet)

Außerdem hoff ich, ich bekomm das mit der Blutabnahme noch hin. Soll ich max. 8 Tage vor der OP machen. War jetzt leider 4 Tage nicht zu Hause, jetzt ist Feiertag und dann Frühdienst. Am Montag könnt ich das machen und am Dienstag Morgen braucht das Kkh das Ergebnis. %-| Hoff das klappt noch...

M[araTviUllxa


Hey,

@ Barb_Ks

Meine Arthrolyse ist eingentlich kein schwerer Eingriff aber man muss es können und Erfahrung darin Einblutunge sind eher unwahrscheinlich da ja nicht gebohrt oder gehämmert wird das wird nur Gewebe rausgeschnitten das aber an keine Blutbahnen angeschlossen ist. Eine Drainage bekomm ich trotzdem da ich 4std. nach der OP noch im Krankenhaus bleiben muss. Ich seh kein Problem warum das nicht ambulant gemacht werden soll mein Phyiso meinte es wär OK mein Hausarzt auch und die Operateuer ja auch alles was ich im Krankenhaus machen kann kann ich auch zuhause machen du Barb_Ks du hattest nichtmal Schmerkathetar das wär ja der einzige Grund warum man stationär aufgenommen werden sollte und das man unter ärztlicher Kontrolle steht aber eine Arthrolyse ist eine nicht schwerer arthroskopischer Eingriff. Heutzutage werden sogar sehr viele Kreuzbänder ambulant gemacht. Wie gesagt die Klinik in der ich bin ist eine sehr anerkannte und gute Privatklinik die auf dem Gebiet Arthrolyse auch gut sind aber eben Kassenpatienten nur ambulant operieren. Was heißt hier Nachbehandlung beim behandelnen Arzt Dr.Mayr wenn du ihn kennen würdest hat mehrere Wochen bis Monate Wartezeit auf eine Sprechstunde.

Wenn Medikamente notwendig sind bekomm ich die doch auch verschrieben ob Heparin oder Kytta ist doch egal hauptsache es wirkt und Kytta ist hoch wirksam. Ob ich nun eine Bewegungsschiene bekomm das kannst du nicht sagen dir kann es nämlich auch passieren das sie es dir nicht genehmigen aber. Manuelle Thrapie oder KG ist doch egal hauptsach das Knie wird gut mobilisiert. Außerdem bekommst du ja nur 2mal die Woche KG find ich nicht richtig.

@ nanchen

ich sehe die OP nicht als Zuckerschlecken an, und das mit der ersten OP das brauchst du mir nicht unter die Nase reiben. Am VKB kann es nicht liegen der sitzt bombenfest also mein Knie ist super stabil.

mfg maravilla

B7arb]_KS


@ Maravilla:

Hast Du nicht vorher irgendwann erwähnt, dass Du Schmerzen aushalten kannst? Wozu möchtest Du dann einen Schmerzkatheter? Scheinbar hast Du nicht gelesen, dass ich den ersten Tag und die Nacht Morpium verabreicht bekommen habe? Bei meinem Arzt (Praxisklinik) wartest Du mindestens genauso lang, wie bei Dr. Mayr! Ich bin jedoch bereits schon morgens hin, sagte an der Anmeldung wo ich versichert bin und das ich nicht länger mit einem steifen Knie rumlaufen möchte. Du glaubst garnicht wie gut man behandelt wird, wenn man nicht bei der AOK versichert ist. 2 Stunden später kam ich dran, obwohl die Praxis so voll war, dass sie bis in das Treppenhaus anstanden. Die Drainage war meines Erachtens sehr wichtig, der Behälter war am nächsten Tag voll mit Blut. Ich habe meine Bewegungsschiene genehmigt bekommen und somit ist nicht mehr als 2x Krankengymnastik nötig! Es ist überhaupt garnicht egal ob man manuelle Therapie oder Krankengymnastik bekommt. Bei der manuellen Therapie wird die Kapsel weich gehalten und bei der Krankengymnastik geht es fast schon um langsamen Muskelaufbau. Bei meinem Arzt ist es gang und gebe, dass Du jede Woche eine Nachbehandlung bei ihm selbst hast. Er untersucht ob der Druck im Gelenk in Ordnung ist und welche Fortschritte ich mache. Natürlich siehst Du kein Problem, warum Du das nicht ambulant machen sollst weil die AOK es nicht stationär bezahlt.

Wenn Du denkst, dass die Kapsel nicht durchblutet wird, dann lies hier nach: [[http://www.akademie-fuer-handrehabilitation.de/downloads/capsulaarticularis.pdf]] .

Wenn Du schon so viel im Internet studierst, dann recherchier richtig. :)z

*:)

BKarb2_KS


@ Maravilla:

Du sagst ständig, dass die VKB-Plastik ein schwerer Eingriff wäre. Im Krankenhaus lagen 3 Männer, die das überhaupt nicht als Problem und schmerzhaft empfanden. Kenne 4 Leute, die eine bekommen haben und die hatten alle keine Probleme damit. Außerdem kannst Du von Glück sprechen, dass die Arthrofibrose bei Dir erst nach 7 Monaten nur am vorderen Kreuzband voran geschritten ist. In meinem Operationsbericht steht, dass sich die Arthrofibrose im ganzen Gelenk schon nach 3 Monaten ausgebreitet hatte.

*:)

B"arb_xKS


@ Maravilla:

Die Nachbehandlung nach jeder OP (egal ob VKB-Plastik, Arthrolyse, Arthroskopie) ist das A und O, dass siehst Du doch selbst oder nicht? Sonst hättest Du nicht auch die Arthrofibrose, oder?

*:)

B)arbx_KS


@ Maravilla:

Kleiner Maravilla, lass uns doch das Kriegsbeil begraben. @:) Und schreib uns Deine Erfahrungen, wenn Du die Arthrolyse hast machen lassen. Ansonsten ist es so, als würdest Du erzählen wie man ein Auto zu fahren hat ohne einen Führerschein zu besitzen. :)z

*:)

B(arBb_KxS


@ Lucky83:

Das hört sich ja richtig übel an. Bei verletzten Knochen wird ja immer sehr lange ruhiggestellt? Was eine Kontraktur natürlich nicht unumgänglich macht. Erzähl uns von Deinen Erfahrungen, wenn Du wieder aus dem Krankenhaus wieder da bist. Wünsche Dir auf jeden Fall schonmal viel Glück. @:)

*:)

n~anchDen


Hallöchen,

Barb_KS

bei Verletzung eines Knochens wird oft nicht mehr ruhiggestellt. Ich hatte so wie Lucky83 auch, nur beide Kreuzbandhöcker, ausgerissen.

Bei mir wurden zwei Schrauben rein gehauen. Meist wird soetwas mit Metall gerichtet. Man sagt dann, dass die Sache übungsstabil ist, dass heißt die Bewegung darf beübt werden. Nur meist ist die Belastung auf voll Teil oder Entlasstung.

So, und nun zu meinem Unfall:

Nov 2007, es war dunkel, kalt und am regnen draußen. Das Nanchen wollte unbedingt, trotz des schlechten Wetters mit Roller zu ihrem Freund fahren. Die Strecke geht über eine schlecht ausgebaute Landstraße, dort kam mir schon von weitem ein Auto entgegen. Bin soweit wie möglich rechts gefahren. Bin aber auf dem Asphalt geblieben, weil auf meiner Seite ein Graben war und wenn ich auf dem Grünstreifen gefahren wäre, hätte ich bei Regen genauso gut in den Graben fahren können. Nunja, das Auto (auf dessen Seite Ausweichmöglichkeit da war) hat mich dann seitlich vorne angefahren und ich bin mit hohem Bogen (ca 5 Meter weit) nun doch im Graben gelandet. Dabei habe ich mir (nur) den Oberschenkel gebrochen und die beiden Kreuzbänder knöchern ausgerissen. War kurz bewusstlos wo ich im Graben lag, wo ich wach war, wusste ich sofort dass mein Oberschenkel gebrochen war und habe geschrien, dass mich jemand aus dem Graben ziehen sollte, mein Glück war, dass ein Bekannter von mir (bei der Freiwelligen Feuerwehr) als Ersthelfer da war. Wurde nachts im KH noch operiert, da wurde der Oberschenkel repariert. Eine halbe Woche später fiel dem beim Röntgen auf, dass wohl nicht nur der Oberschenkel betroffen war, sondern auch wohl das Knie, und dass der Nagel im Oberschenkel am Knie wohl nicht weit genug drinne war. Also musste ich noch mal in den OP. Hatte da Teilbelastung bis 7 Wochen später zur ersten Metallentfernung und Narkosemobilisation, ohne die ich nicht Vollbelasten hätte dürfen. Lag 15 Tage im KH. Hatte als Schmerzmittel regelmäßig die ersten 2,5 Wochen Tramal, Simpal, Iboprofen, Paracetamol und dann noch Novalgin als Tropfen und nach Bedarf Morphin.

In den ersten 7 Wochen war die Beugung, dadurch dass sich eine Schraube im Oberschenkelmuskel (Quadrizeps) verhangen hatte sehr schmerzhaft und nur bedingt möglich. Da war schon die Sprache davon dass ohne Narkosemobilisation ich nie hätte weiterkommen können als 90°. Also dass da schon Verklebungen im Knie da waren. Bin insgesammt ca 4 Monate mit Krücken durch die Gegend gerannt.

So, dass war mein Unfall, mein letzten mal als ich es so ausführlich geschrieben habe, musste ich weinen ohne Ende. Jetzt nicht mehr, jetzt sehe ich die Sache mit viel mehr Abstand.

Bzarb*_KS


Hallo nanchen,

das ist wirklich krass! :-o Und dann noch der Pfusch mit der Schraube, echt fies. Gott sei Dank ist Dir bei diesem Flug von 5 Metern nicht mehr passiert. @:)

Bmarb`_xKS


@ nanchen und Lucky83:

Wie wurden die Kreuzbänder behandelt?

B\arb_KxS


Ich hatte so wie Lucky83 auch, nur beide Kreuzbandhöcker, ausgerissen.

Bei mir wurden zwei Schrauben rein gehauen. Meist wird soetwas mit Metall gerichtet. Man sagt dann, dass die Sache übungsstabil ist, dass heißt die Bewegung darf beübt werden. Nur meist ist die Belastung auf voll Teil oder Entlasstung.

Bedeutet das, dass eure Kreubänder auch mit Schrauben befestigt worden sind?

n ancGhexn


Barb_KS,

ich werde heut nachmittag oder Abend mal sehen, ob ich ein Röntgenbild hier reinladen kann, dann zeig ich dir, wie mein Bein, Knie aussieht und kann dir genau erklären, wie das gemacht wurde.

Hier, die ist für dich @:) Weisse bescheid ne?!

Lucky 83,

ich glaube auch, dass mit 10-14 Tagen nur die Metallentfernung gemeint ist. Stört dich denn die Schraube bei der Bewegung?

Bei mir hat sich die Schraube vom hinteren KB mal verhakt, sodass ich das Bein nur unter Schmerzen richtig Strecken konnte.

Ich wünsch dir auch viel glück bei der OP!! *:) :)-

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