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Spinalkanalstenose - Kribbeln und Taubheit

B]oolkhouse"man hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr,

welche Möglichkeiten habe ich dieses furchtbare Kribbeln und manchmal auftretenden Taubheitsgefühl zu neutralisieren? Gibt es medikamentöse Therapieen?

Mit den Schmerzen versuche ich einigermaßen umzugehen aber dieses Kribbeln macht mich noch wahnsinnig.

Zur Vorgeschichte: Probleme seit ca. eineinhalb Jahren. Stenose 2 und 3 LW. Therapien bisher, Physio, Akupunktur und Sauerstoffbehandlung (beim Heilpraktiker).

Ich habe den Eindruck das es immer schlimmer wird. Langsam bekomme ich körperliche Einschränkungen im Job (Bautechniker/Bauleiter). Nach geringer "körperlicher Arbeit" - knieen, beugen, stehen, messen, skizzieren im stehen - habe ich tagelang starke Schmerzen.

Aber dieses Kribbeln macht mich wahnsinnig.

Habt Ihr nen guten Tipp für mich?

Danke und LG

Frank

Antworten
p{etrah19x59


Hallo Bookhouseman,

ich kann dir nur von meiner Mutter berichten die eine ziemlich ausgeprägte Spinalkanalstenose mit Schwerpunkt in L4/L5 hat.

Bei ihr wurden schon Facetteninfiltrationen und eine Hitzesondenbehandlung durchgeführt aber nur mit geringem Erfolg. Der damals behandelnde Orthopäde wollte dann noch eine Behandlung mit einem Schmerzkatheter probieren, das hat meine Mutter aber dann nicht machen lassen, da dadurch ja nicht die Ursache behoben wird und nur eine vorübergehende Besserung erreicht worden wäre.

Als der Hausarzt den MRT-Befund las, sagte er dass sie um eine OP nicht herumkommen würde.

Nun war sie zur Nachkontrolle ihrer Knie-TEP und bat den Orthopäden (Wirbelsäulenspezialist) um seine Einschätzung. Er sagte nur "ich werde sie heuer noch auf dem Tisch haben", und meinte auch dass eine OP unumgänglich sei bei dem ausgeprägten Befund.

Er wies sie auch eindringlich darauf hin, dass sie sofort ins Krankenhaus müsse sobald Lähmungen, Harn- und Stuhlinkontinenz auftreten würden.

B+ook:houbseamxan


Hallo Petra,

danke für die Antwort. Mich würde mal interessieren wie es Deiner Mutter geht? Hat ihr die OP geholfen? Ich frage, weil ich im Netz sehr viel negatives über die OP gelesen haben.

Gruß

Frank

pxet<ra819!59


Hat ihr die OP geholfen?

Sie dafür noch keinen Termin ausgemacht ....... will es noch schieben %-|, da sie Angst davor hat.

p?etr.a8195x9


Da fehlt ein "hat" |-o ..... sollte die Beiträge nicht so schnell abschicken |-o

Bnookqhous3emaxn


Das kann ich gut verstehen.

cblartisima


hallo, eine freundin hat grad in aachen vor 10 tagen diese op. machen lassen. gestern arbeitete sie schon wieder im garten. grüsse cl.

p4epxs


@ Bookhouseman

Meine Mutter hatte heute wieder so starke Schmerzen (nicht mal Valoron half) dass sie gesagt hat ich soll nächste Woche anrufen und für sie einen Termin vereinbaren für die OP. Vorher soll aber noch eine Funktionsmyelographie gemacht werden, hast du eine Ahnung wie das abläuft?

@ Clarisima

Wie alt ist deine Freundin?

Meine Mutter ist 77 und da ist das bestimmt kein Spaziergang :-/.

LG Petra

iRssAam1


hallo,

MRT der LWS machen und dann zu einem Neurochirurgen gehen.

gute besserung

easy

p-epxs


@ issam1

MRT der LWS machen und dann zu einem Neurochirurgen gehen.

Falls du mich mit deinem Beitrag gemeint hast, kann ich dir nur sagen ein MRT wurde schon gemacht mit einem ziemlich ausgeprägten Befund. Meine Mutter war auch schon bei einem Wirbelsäulenspezialisten.

Jetzt wollte ich eigentlich nur wissen wie eine Funktionsmyelographie abläuft die sollte nämlich noch vor einer OP gemacht werden.

LG Petra

cVlarTisiuma


hallo peps, freundin ist 68. gruss cl.

p4e{ps


So meine Mutter hat sich jetzt für die OP entschieden (es wird langsam unerträglich) und geht am 7.5.09 ins Krankenhaus, OP ist dann am 11.5.09.

Werde dann berichten wie's gelaufen ist.

B`oowkhoGusejman


@ peps

Danke für die Info.

Nein, leider kenne ich dieses Funktionsdingsda nicht.

Ich drück Deiner Mama die Daumen.

Gruß

Frank

cead3a06


hallo Leute,

erstmal ein Grüß Gott als Neuer hier!

und aktuell zu diesem Beitrag:

als betroffener -Spinalkanalstenose bei Spondylathrose L4/L5- und OPERIERTER möchte ich meine Erfahrung hier kundtun.

Das krankenbild dürfte bekannt sein, die Entstehung wird oftmal vernachlässigt. So ist eine Athrose spez. die der Wrbelsäule immer eine Auswirkung des Verschleisses, primär die der Bandscheibe(n).

Dadurch bedingt kommt es zum Setzen der Wirbel aufeinander mit dementsprechenden Gleiten und Drücken.

Da die Knochen durchaus nicht fest sind (werden dies im Alter zwar zunehmend, sind jedoch nie betonhart) kommt es zu Verwerfungen (wie Überbeine).

Wenn diese nun in den Spinalkanal (Nervenkanal) hinein drücken, quetschen oder klemmen sie da was ab. Und das ist der Schmerz etc.!

Uniso gehts bei einem Bandscheibenvorfall (da fällt nichts vor oder raus). Beim Setzen der Wirbelsäule werden diese weichen Scheiben gedrückt und es quetscht was raus (Prolaps), je größer dieser wird (Sequester) oder wenn die äußere Faserhülle der Bandscheibe den Druck nicht mehr standhält und aufplatzt (dann ist es ein Vorfall) kommt es ebenfalls zu diesen Krankheitserscheinungen (bis hin zu Lähmungen).

Das war jetzt etwas sehr "volkstümlich" erklärt um nachfolgendes leichter zu verstehen!

Bei der letzten Stufe der Krankheitsgeschichte (Zitat: ich werd Sie auch noch heuer auf dem Tisch liegen haben - sprich OP) geschieht dann folgendes:

- die überstehenden, bzw. gewucherten Teile werde abgeschnitten, bzw. abgefräst (wie beim Zahnarzt die Karies) mittels invasiver Op (minmaler Schnitt und Endoskopisch). Nur größere Verwerfungen, Schädigungen bedingen eine "normale" Op, d.h., mit dementsprechender Narbe und Eingriff.

- somit sind die Auswirkung der Krankheit entfernt - jedoch nicht die Ursache!!!!

WARUM schreib ich das?

Nun ich habe mich informiert (unter anderm im "deutschen Athrose Forum", sehr empfehlenswert) und bin dabei auf das "Interspinöse U" gestoswsen.

Kurzum. ich bin Implantatträger eines Le U und will hiermit Betroffene Mut dazu machen .

Was tut das U?

Es wird zwischen die Wirbel eingesetzt und entlastet a) die Bandscheibe und b) die Gelenkfacetten der Wirbelkörper, stellt quasi eine Distanz her. Und ist dabei -aus Titan, zu 99,9% für jeden verträglich- voll beweglich!

Meine Op war um 10.00Uhr bis 13.00Uhr, da wachte ich wieder auf. Sofort war der Druck und das Taubheitsgefühl im linken Bein und der A....hälfte weg, verschwunden, fehlte, es war wie immer vor der Erkrankung!

Um 15.00 Uhr aufgestanden von der Op-Liege im Aufwachraum und in mein eigenes Bett umgestiegen (den armen Zivi sehe ich jetzt noch wie er kreidebleich wurde, weil er nicht damit rechnete, das ich so schnell bin).

Aber es war wunderbar!

Abends 18.00 Uhr das Geschirr vom Abendessen der halben Station eingesammelt und auf die Wagen verteilt (mit Flaschenständer im Schlepp, für das Wundsekret).

Ich fühlte mich wie neugeboren.

Heute immer noch, auch wenn ich mit den Fingerspitzen noch nicht ganz uaf den Boden komme.

Ach ja, Op war am 20.01.2009, am 24.01.2009 entlassen.

Arbeite seit 15.02.2009 wieder voll und mache ambulante Reha stundenweise zweimal die Woche.

Wenns intereessiert: Interspinöses U googln, gibt genug Jnfo oder mich anfunken!

Leute es gibt viel, man weiß es nur oft nicht, darum informiert euch!

LG

Harald

P.S.: der Autor erhebt keinen Rechtsanspruch auf eventuelle Rechtschreibfehler, diese brauchen nicht zurückgegeben werden ;-D

pjepxs


Danke cada06

für deinen Bericht das lässt hoffen. Leider weiss ich nicht welche Methode bei meiner Mutter (77) angewandt wird. Da die Schmerzen so akut wurden wird sie am Donnnerstag stat. aufgenommen und für die OP vorbreitet. Die OP wird in der Hessing Klinik in Augsburg von Herrn Prof. Dr. Wild (Wirbelsäulenspezialist) durchgeführt.

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