» »

Ganglion: Welche Symptome, OP ja oder nein?

Rrajanxi hat die Diskussion gestartet


Ja der Titel bringt es eigentlich schon auf den Punkt! Ich habe an Handgelenk der rechten Hand ein Ganglion. Nun schon etwas länger. Das Handgelenk an sich macht mir bestimmt schon seit 1,5 Jahren Probleme, seitdem ich mal unsanft gefallen bin. Nun hat sich also vor nem knappen halben Jahr dort ein Ganglion gebildet und ich weiß nicht, ob ich es nun operativ entfernen lassen soll oder nicht.

Folgende Probleme habe ich:

-andauernde Schmerzen im Handgelenk

-wechselnd Schmerzen in den Fingergelenken des Mittel-, Ring- und Zeigefingers

-Bewegungseinschränkung

-angeschwollene Hand (Orthopädisch und Neurologisch bereits mehrfach durchgecheckt aber bislang ohne Befund)

-oft eine kraftlose Hand, kann dann kein Messer halten und zB ein Stück Pizza abschneiden

-Schmerzen, die ca 5cm in Richtung Ellenbogen ausstrahlen, meist brennender Natur

Ja was die Schmerzen angeht.... ich kann meinen Rucksack nicht mehr normal aufsetzen, kann mich nicht abstützen, wenn es ganz schlimm ist, ist auch das Greifen nach der Türklinke schmerzhaft, oder gar das abziehen des Klebeetiketts an der Obst- und Gemüsewaage.

Jetzt ist es aber nicht so, das ich den ganzen Tag schreien oder weinen müsste/könnte wegen der Schmerzen. Sie sind halt da, schränken mich natürlich schon arg ein, weil man entsprechende Bewegung eben meidet, aber nicht so stark, dass ich nun sagen müsste, es geht garnichts mehr. Es nervt einfach tierisch, allein auch die Tatsache, dass es meine rechte Hand ist und ich wirklich nicht mehr vieles Schmerzfrei machen kann. Das Ganglion selber ist auch stark druckempfindlich, das zieht dann in die Hand und bis zum Ellenbogen.

Heute morgen konnte ich micht nichtmal strecken als ich wach wurde ohne, dass es weh tat.

Ich will natürlich, dass das aufhört, möchte es weg haben, aber ich lese andauernd, dass eine OP garnicht gut wäre. Andere Behandlungsmethoden, wie das entfernen der Flüssigkeit mit einer Spritze zB, erscheinen mir allerdings auch nicht sinnvoll, da sich die Zyste (was es ja laut Orthopäde ist) dann mit der Zeit wieder mit Flüssigkeit füllt und das Problem somit weiter beseteht.

Hatte jetzt auch kürzlich erst wieder einen Zinklein-Verband (schreibt man das so), aber der hatte diesmal keinerlei positivie Wirkung. Hat mich nur beim Arbeiten arg gestört und noch mehr eingeschränkt. :-(

Antworten
SUilv+erP(earxl


Wie groß ist das Ganglion denn und wurde es durch einen Ultraschall bestätigt?

Die Sache ist die, wenn Du mal ein Ganglion hast, dann wird es ohne OP nicht mehr weggehen.

a!gnexs


Ein Ganglion am Handgelenk erklärt weder Schmerzen in den Fingergelenken noch eine angeschwollene Hand.

Was sagt der Rheumatologe?

c!hubxb


Ich hatte vor einiger Zeit, genauso wie du, ebenfalls ein Ganglion am rechten Handgelenk. Ich konnte absolut kein Sport mehr machen (Volleyball, Liegestütze, Klimmzüge etc.) und sah mich dahingehend schon sehr eingeschränkt. Es fing mit 8h Schulschreiben an und schmerzte bis zum nächsten Tag. Konnte keine richtigen Einkäufe machen usw. Ich ging also zum Chirurgen, der das ganze begutachtet hatte, hab dann auch diverse Verbände bekommen, die vorübergehend halfen, aber man möchte ja nun auch nicht sein Leben lang mit sowas rumrennen. Ich hatte immer Phasen, wann sich das entwickelt hatte. Am Anfang war es immer im Herbst und je länger ich gewartet hatte, desto häufiger kam der Huckel und es schmerzte. Bei mir war es beim Beugen zuerst eine Beule, aber je intensiver die Schmerzen wurden, desto mehr zeichnete sich beim Beugen auf der Beule noch nen kleiner spitzer Huckel ab. Daraufhin kam dann bei mir eine OP zur Sprache, die ich auch sofort annahm. Der Chirurg erklärte mir, dass wenn ich das nicht operativ behandel, dann sammelt sich immer wieder die Flüssigkeit ab, hat mir das an soner Figur der Hand genau erklärt und so stand dann für mich fest, dass ich das operieren lasse.

Ich hab mit lokalen OPs immer schlechte Erfahrungen gehabt, deswegen bat ich um eine Vollnarkose. Kann daher nich genau sagen, was währendessen passierte. Jedenfalls danach tat mir das Handgelenk etwas weh, war angeschwollen und hatte Probleme mitm Kreislauf. Was gut aber war, man hat mir ein Monat lang alles hinterhergetragen. Problem war bei der OP gewesen, dass ich im KH operiert wurde und die chirurgische Praxis war eben privat. Mein Chirurg hat an dem Tag nicht selbst die OP durchgeführt. So kamen dann Dinge wie:

... dass, ich bei der Narkose nen übelst geilen Pfleger hatte, der mir die Tabletten brachte (aber das nur am Rande ;-D ). Das KH war naja ... ich war froh, da wieder rauszukommen. Als die Tablette anfing zu wirken, wurd ich in den OP-Saal geschoben, wo ich nur noch ausm Unterbewusstsein mitbekam, dass da wohl nen frischgebackener Assi oder nen Azubi bei mir Zugange war -.- Da kam dann die Frage "Was muss ich zuerst spritzen und wohin?" Nunja, nachdem mir dann irgendwann nach ner Weile die Fäden gezogen wurden, war ich happy aber musste nach ner Zeit feststellen, dass da schon wieder nen Huckel wuchs >:( Ich also dann wieder zum Chirurgen und er meinte, dass der Arzt wohl nich alles entfernt hätte :(v Somit musste ich dann ca. nen Jahr nach der OP wieder auf den Tisch. Bin also wieder in das KH, was mittlerweile richtig gut saniert worden ist, hatte wieder den geilen Pfleger (aber war schwul, wie sich herausstellte :-/ ). Dann bekam ich diese Thrombosestrümpfe, die ich bei der ersten OP nicht bekam :-o Dann wurden mir auch die Haare abrasiert, was auch nich bei der ersten OP war (hatte mich echt geschockt). Dann wieder OP und kam in mein Zimmer, wo ich glaube 10h absitzen musste. 5Uhr morgens ins KH, 8:30 Uhr geplante OP und 12Uhr hatte ich die erst :-/ Als ich abgeholt wurde, machte mir ne Schwester nen neuen Verband - hab da mit meinem damaligen Freund an den Geräten rumgespielt ;-D Immer wenn ich den Arm anwinkelte, wurd ich für tot erklärt :-D Naja dann hab ich plötzlich überall Blut aufm Bett gesehen und rief ne Schwester ... die Wunde ist bei meinen Spielereien aufgeplatzt :=o und hab nen Druckverband bekommen. Die Schwester sagte dann zu mir, dass ich den bis zum nächsten Chirurgenbesuch so lassen soll - hab ich dann auch und mir tat nach knapp 2 Tagen echt die Hand weh. Bei meinem Arzt dann angekommen, hat der sich am Kopf gefasst und gemeint, dass die Hand dermaßen angeschwollen ist, durch den Druckverband - das wäre schon unverantwortlich :-o >:( Aber diesmal muss ich sagen - hab kein Huckel mehr, dafür nen riesen Narbenloch, wofür ich mich ziemlich schäme :-( Man hat beim ersten Mal falsch genäht und alles, sodass das deswegen so komisch jetzt ausschaut. Kann dir per PM mal nen Foto schicken :-/

Naja, das zu meinen Erfahrungen. Ich bereue nicht, den Schritt Richtung OP (war im Übrigen ambulant) gemacht zu haben, denn ich lebe mittlerweile schmerzfrei, hab aber leider nicht mehr so viel Kraft im Handgelenk, dass ich sowas wie Liegestütze schaffen würde. Und wie schon erwähnt, das Loch ist für mich sehr störend - gab ne Zeit, wo ich das versucht hab, etwas mit Make-Up abzudecken; heute trag ich da ne Kette drum, damits nicht so auffällt.

RLaja|ni


Naja, ich war kürzlich beim HA um eben Rheuma abklären zu lassen, allerdings ging es da um Morbus Bechterew. Hatte nur leicht erhöhte Werte:

BSG1 Blutsenkungsgeschiwndigkeit 16 ++ mm(Einheit) bis 12(Normwert)

ALB Albumin 55,4 - rel.%(Einheit) 55,8 - 66,1(Normwert)

Hab den Hausarzt auch das mit der Geschwollenen Hand gesagt, dass das auch schon länger ist und das auch die Gelenke ab und an weh tun, aber da ich ja auch wegen starker Rückenbeschwerden da war, meinte dieser, dass es wohl aufgrund von Verspannungen im Bereich der Nackenmuskulatur kommt.

Hab dann eine Überweisug zum Orthopäden bekommen. Ob ich da das mit den geschwollenen Finger und den Schmerzen erwähnt hab, weiß ich grade nicht mehr. Die Werte seien zwar leicht erhöht meinte auch dieser, aber kein Grund um weitere Untersuchungen hinsichtlich Rheuma zu tätigen. Aber er hat ja auch nur wegen meinem Rücken geschaut letzten Endes, und ne Röntgenaufnahme vom Handgelenk gemacht um eine knöchernen Beteiligung bei dem Knubbel auszuschließen.

Von der Größe würde ich sagen, kommt es einer großen Erbse gleich, also eher wie nen Kirschkern würd ich jetzt mal sagen.

Warum ich nun denke, dass das Ganglion evtl. an den Schmerzen in den Fingern schuld ist ist folgende:

Ich lese sehr häufig und habe auch gehört, dass so ein Ganglion eben auf Nerven drücken kann, und daher dachte ich, dass es eventuell daher kommt. Aber wenn dem nicht so ist... naja in ca. 2 Wochen bin ich eh wieder beim Orthopäden, dann werd ich ihn nochmal drauf ansprechen müssen.

Hach man, dass das aber auch jetzt sein muss... :-/

Das ist total ärgerlich... weil ich hab letztes Jahr erst 3 Wochen wegen einer Mandel-OP gefehlt, wenn ich jetzt nochmal 4 Wochen ausfall, der Cheff wird nicht begeistert sein. Dann kommt noch dazu, dass ich auch eventuell eh den Arbeitsplatz wechseln will, sollte ich also operieren lassen, besser bevor ich die Stelle wechsel und von einen eventuellen Arbeitsplatzwechsel hängt auch ab, wann und wohin ich umzieh... jetzt verschiebt sich wieder alles auf unbestimmte Zeit nach hinten. >:(

R=ajSan@i


Ja was die Bewegungseinschränkung angeht, hab grad mal geschaut wegen dem Winkel der noch Möglich ist...

Also bei der linken Hand, komm ich problemlos und ohne Schmerzen oder ein Ziehen auf einen rechten Winkel, wenn ich versuche den Handrücken richtung Arm zu bewegen. An der rechten Hand schätze ich das auf nur noch ca. 60° ein, also fehlt ein drittel der Beweglichkeit. Ab da tut es richtig weh und ist auch stark blockiert.

Weiß nicht, ob das eventuell etwas über die Schwere des Ganglions aussagt..

RGajaxni


Würd mich über ein paar weitere Meinungen freuen, weill ja auch nichts überstürzen!

Wobei ich ganz ehrlich nicht mehr daran glaube, dass es nochmal besser wird in kommender Zeit...

CThemikxia


also ich würde es auf jeden fall machen.

habe mir im dezember 2008 eins an der linken hand entfernen lassen. und bei mir tats noch nicht mal so weh wie bei dir. sah einfach nur scheiße aus und hat mich gestört.

die op ist keine große sache. klar sind das schmerzen und du bist mindestens 2 monate noch weiter bewegungseingeschränkt, aber das bist du ja jetzt eh schon.

hab sogar dabei zu gesehen. örtliche betäubung, blutdruckmanschette damit die offene wunde nicht blutet und dann hat sie es raus geschnitten bzw. rausgekautert weil es nicht so wollte wie sie.

danach 2 wochen verband und ja 1,5 monate noch eingeschränkt. also handgelenk ging nicht ganz nach hinten bzw. vorne.

aber im großen und ganzen war es keine große sache. und toitoitoi bis jetzt ist es nicht wieder gekommen.

und ne tolle narbe hab ich auch noch ;-D

R3aja ni


Hmm, also zu mir meinte der Orhtopäde, dass würde bei ihm in der Praxis mit einer Schlafnakose gemacht. Also entweder macht der ne richtige Nakose, oder man bekommt, ähnlich wies auch üblich ist bei der Magnspiegelung, Valium oder ein anderes starkes Beruhigungsmittel, damit man nichts davon mitbekommt.

Unter örtlicher Betäubung würde ich das auch nicht machen wollen, zu groß ist die Angst, dass doch was Weh tut oder ich nen Kreislaufkollaps bekomm. |-o (kann kein Blut sehn)

Er meinte, 4 Wochen wäre ich dann auf jeden Fall krank geschrieben. Glaub viel eher würd ich mich auch nicht trauen wieder zu arbeiten, muss ja viel mit den Händen machen.

R+ajabnxi


Gibt es hier auch Leute, wo der Arzt sagte, dass müssen wir unbedingt in Nahr Zukunft machen mit der OP?

Oder wird die Entscheidung da grundsätzlich immer dem Patienten überlassen?

Komme damit irgendwie absolut nicht zurecht.

Einerseits stört mich das ja schon extrem, aber ist stören schon ein ausreichender Grund für eine OP?

Oder bin ich einfach nur zu wehleidig, jammer ich zu viel deswegen, hach ich weiß auch nich.

Warum kann der Arzt nicht einfach sagen: "So Frau ***, sie haben da ein Ganglion, dass bereits auf die Nervenbahnen drückt, dass muss schleunigst operiert werden. Melden Sie sich doch bitte für einen Termin zwecks OP vorne am Schalter!"

Das wär ne Aussage mit der ich arbeiten kann. Aber diese larifari, man könnte, sollte, müsste vielleicht mal drüber nachdenken.... vor allem mein Cheff nutzt solche Situationen ja aus. Damals bei der Mandel-OP hieß es auch man solle doch irgendwann, in naher Zukunft mal über die OP nachdenken. Ende vom Lied: Obwohl ich einen Zeitraum wegen der OP mit meinem Cheff ausgemacht hatte, teilter er mich zur Arbeit ein. Bin natürlich ins KH zur OP weil ja alle Untersuchungen abgeschlossen und der Termin ja in 3 Tagen war... Aber nochmal mag ich sowas nicht durchziehen müssen. :|N

R;ajaxni


Hmm, keiner mehr? Bin irgendwie nicht sehr entscheidungsfreudig in dieser Sache. Hoffe ich nerv damit nicht all zu sehr. |-o

A,nnikxati


Hallo....

ich hatte auch ein Ganglion an der rechten Hand, das ich ebenfalls im Dezember habe wegoperieren lassen. War wirklich keine große Sache... und auch örtliche Betäubung (Plexusanästhesie) war überhaupt nicht schlimm.Bei mir wurden nach 2 Wochen die Fäden gezogen und 3 Tage danach bin ich wieder arbeiten gegangen. Man sagte mir, dass das die beste Krankengymnastik sei, zu Hause würde man seine Hand ja doch immer nur schonen. Mir hat das sehr gut getan, klar mussten meine Kollegen am Anfang etwas Rücksicht nehmen und ein paar sachen für mich erledigen (bin Zahnarzthelferin). Aber 6 Wochen nach der OP war alles super, keine schmerzen, keine Bewegungseinschränkung mehr und bis heite ist das Ganglion auch nicht wiedergekommen.

Also, nur Mut, schließlich sind deineBeschwerden ja doch schon beächtlich...

Alles GUte!!!

Rvajwanxi


Danke für deine Antwort!

Also ich bin Verkäuferin und muss viel an der Aufschnittmaschine schneiden, denke nicht, dass ich da nach etwas über 2 Wochen schon wieder arbeitsfähig bin irgendwie.

Aber so wie ich das sehe, bist du auch der Meinung, dass die Beschwerden schon mehr als nur ausreichend sind um eine OP in sehr naher Zukunft zu rechtfertigen, oder?

Annni+kati


Ja, auf jeden Fall wäre die Op in naher zukunft zu rechtfertigen. :)^

Klar weiß man nicht genau, ob man nach 2,5 Wochen wieder arbeiten kann, wollte dir auch nur Mut machen, dass du nicht zwangsläufig 4 wochen ausfallen musst. Das muss man dann eben sehen, wenn es soweit ist.

Ich hab's jedenfalls nicht bereut, die OP machen zu lassen, auch wenn meine Narbe nicht besonders schön ist, aber da neige ich auch etwas zu... :-(

Ich drück die die Daumen, dass du die Sache deinem Arbeitgeber gut klären kannst und es dir bald besser geht.

:)_

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH