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Knie-Mobilisierung nach Patellaluxation

k3ian5a1x00 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich hatte vor ca. 8 Wochen eine Patellaluxation, Weichteilschaden, med. Retinacukumruptur im Knie. Die Op lief gut, ich durfte voll belasten und kam schon nach vier Tagen im Krankenhaus bei der KG auf knapp 90 C. Anschliessend hatte ich 18 x KG, wobei die Krankengymnastik aufgrund der Schwellung anfangs nur Lymphdrainage mit mir gemacht hat. danach gings fast jedes Mal an die Geräte (beinpresse, aduktoren, adaptoren, wackelbrett usw) fahrrad fahren sollte ich auch, wobei ich meistens nach 15 min hin und zurück auch langsam komplett rumgekommen bin. Trotzdem hat sich keine Verbesserung gezeigt, wobei dies lt. der KG normal war, da der Heilungsprozess nach der Op 8-12 Wochen dauert.

Nach der letzten KG war ich dann bei meinem Hausarzt, der mich aufgrund der viel zu geringen Beugung an einen Rehabilitationsmediziner verwiesen hat. Der war richtig fassungslos, als er hörte, dass ich schon 18 x KG hatte. Er meinte, bei mir wäre es für weitere KG zu spät, ich müsste mich auf jeden Fall nochmal bei meinem Operateur vorstellen, bei mir käme eher nur die Narkosemobilisation in Frage. Bei normaler KG könnte man mir meinem Knie überhaupt nichts anfangen, weil der eine Muskel falsch trainiert wurde und sich gegen jede Kniebewegung sperrt, während ich vor Schmerzen vermutlich ohnehin an die Decke gehen würde.

Nun war ich heute bei dem Arzt, der mich operiert hatte, und der meinte, die KG hätte so ziemlich alles falsch gemacht: Die Muskulatur wurde total ungleichmäßig aufgebaut (an manchen wichtigen Stellen überhaupt nicht), die Beugung gar nicht trainiert, und ich liege nur noch bei 45 C, d.h. er müsste nächste Woche eine Narkosemobilisierung mit anschliessendem Schmerzkatheder machen.

Nachdem ich hier im Internet nun einige Meinungen gelesen habe, bin ich allerdings extrem verunsichert. Bei meinem Arzt klang das so, als ob das die beste (und einzige) Möglichkeit wäre, da sich schon solche Verklebungen gebildet haben. Schien für ihn auch nicht so das Problem zu sein, auch wenn er mir die möglichen Komplikationen natürlich schon erklärt hat. Ich bin nun total verzweifelt, weil diese Methode ja scheinbar doch total veraltet ist, obwohl sowohl der Rehabilitationsmediziner als auch der operierende Arzt davon als beste Möglichkeit gesprochen haben.

Kann mir jemand sagen, wie das genau abläuft, auch hinterher mit dem Katheder? Wie lange muss man den drin behalten? Und wird bei der Narkosemobilisierung das Knie nur in Vollnarkose einmal komplett geknickt, oder muss das auch noch irgendwie aufgeschnitten werden? Bevor ich die ganzen negativen Erfahrungen gelesen hatte, dachte ich eigentlich, dass das eine gute Idee ist, aber jetzt weiss ich gar nicht mehr, was ich glauben soll.

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe,

Kiana

Antworten
H(ypaerxion


Nun

Ersteinmal halte ich persönlich nichts von der Narkosemobilisation bzw mit Gewalt das Gelenk bewegen und Strukturen auseinanderzureißen . Ich habe auch noch nie einen Pat zur Therapie gehabt bei dem das was geholfen hat. Oft waren die Schmerzen nachher schlimmer wie vorher. Ungefährlich ist die Narkosemob auch nicht.

Anschliessend hatte ich 18 x KG, wobei die Krankengymnastik aufgrund der Schwellung anfangs nur Lymphdrainage mit mir gemacht hat.

Wieviele MLD Behandlungen wurden denn ausgeführt auf dem Kg-Rezept?

Denn erlaubt ist das nicht, da ja KG verordnet war.

danach gings fast jedes Mal an die Geräte (beinpresse, aduktoren, adaptoren, wackelbrett usw) fahrrad fahren sollte ich auch, wobei ich meistens nach 15 min hin und zurück auch langsam komplett rumgekommen bin.

Ws wurde denn sonst noch gemacht?

Wurden Beugung und Streckung nicht trainiert?

Arzt, der mich operiert hatte, und der meinte,die Beugung gar nicht trainiert,

Woher will er das wissen, war er bei der Kg dabei, hat er eine Kristallkugel?

Ich denke das mit der Narkosemob. ist nicht der richtige Weg. Ich würde es sinnvoller finden , wenn du entweder eine mehrwöchige Reha machst wo tagtäglich ein intensives Physiotherapieprogramm auf dich wartet oder das du es nochmal mit Kg versuchst. Aber diesmal in einer anderen Praxis mit dem Schwerpunkt Manuelle Therapie und Muskelaufbautraining.

M_ara'villxa


Ich kann dir als Patient auch in der Hinrichtung sagen

niemals eine Narkosemobilisaton durchführen zu lassen

jeder gescheide Arzt weiß das sowas nur alles schlimmer macht

und in einigen Fällen besserung bringt

das beste ist eine Arthrolyse per ASK

bei einem guten Operateur

mfg

k"ia]na1m0x0


@ Hyperion

Lymphdrainage war gar nicht vom Hausarzt verordnet, sondern nur 18 x Krankengymnastik mit Schwerpunkt Kniemobilisierung, bzw. Muskelaufbau (übrigens auch nicht Gerätetherapie oder so). Aber wenn mir als Laie die KG sagt, dass man mit einem so doll geschwollenen Knie nicht arbeiten könne und daher Lymphdrainage gemacht werden muss, dann klingt das für mich sinnvoll. (Am Ende hat mir mein Arzt gesagt, dass die KG da wohl mehr bei der Krankenkasse abrechnen könne... :-/ )

die Beugung wurde durch das Fahrrad Fahren trainiert. Außerdem bin ich an das Gerät Kniebeuger gegangen (wo man die Beine nach hinten runterdrücken muss) Beim Kniebeuger bin ich allerdings nicht bis ganz unten runtergekommen. die streckung sollte ich zu Hause üben, indem ich den Muskel oben auf dem Oberschenkel immer wieder anspanne und löse bzw. die Zehen weit vor und zurückstrecke. Wie gesagt, wenn mir jemand von der KG sagt, dass durch den Muskelaufbau die Beugung irgendwann zurückkommt, dann glaube ich das... Habe ich damals zumindest.

Dem Arzt habe ich natürlich gesagt, was genau ich bei der KG gemacht habe, und für ihn war nur das eine Gerät wohl nicht ausreichend.

Meine Frage ist nun vor allem: Macht es das Ganze nur noch schlimmer, wenn ich mich nicht sofort zur Narkose-Mop entscheide? Führt das zu mehr Verklebungen bzw. macht das das Knie noch steifer? Kann man solche Verklebungen überhaupt noch mit KG lösen und auch wieder eine volle Beweglichkeit erreichen (90 c reichen mir mein Leben lang nicht, bin erst 27). Ich habe ja schon vier Tagen auch keine KG mehr, das macht mir auch Angst, weil das Knie dadurch ja nur noch von mir zu Hause bewegt wird.

@ Maravilla

Wo liegt denn der Unterschied zur Arthrolyse per ASK? Dabei wird das Knie doch sogar noch aufgeschnitten, stellt das nicht wieder eine extreme Belastung dar?

Schönen Gruß

kiana

M$ara#vixlla


Bei einer arthroskopsichen Arthrolyse kommt man durch zwei Zungänge ins Knie.

Das ist eigentlich das gleiche wie eine Arthroskopie deswegen arthroskopisch.

Es gibt aber auch eine offene.

mfg

nbancxhen


kiana100,

bei mir wurde nach 7 Wochen post OP eine Narkosemobi gemacht, war aber nicht schwerpunktmäßig. Bei einer Narkosemobi wird das Bein in Narkose durchbewegt. Bei mir hat es etwas gebracht, laut Ärzte hätte ich durch KG die 90° nie allein bzw. durch KG geknackt. Aber hinterher hatte ich höllische Schmerzen bin schon fast schreiend aus der Narkose aufgewacht.

Ich halte eine Arthrolyse und Narkosemobi in Kombination für sehr sinnvoll. Dass heißt, es wird erstmal reingeschaut, was Sache ist (Narbengewebe entfernt etc.) und dann wird durchbewegt, wenn die Probleme behoben wurden.

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