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Muß ein Knorpelschaden operiert werden?

S unfloKwerx_73


@ Abano:

Schon mal was von Netiquette gehört?

Ich für meinen Teil habe alles geschrieben; nach 10 OP's wg. Knorpelschäden und Folgeschäden (vorgenommen von wirklichen Spezialisten); Studienteilnahme in der Uniklinik Freiburg zu dem Thema sowie eigenem Zugriff auf Fachliteratur und einer knapp jährigen Einarbeitung in das Thema habe ich Ahnung.

Aber egal.

@ Stefan:

Wenn Du noch Fragen hast: Einfach eine PN schreiben.

Ssunflo>we'r_73


@ Stephan:

Noch eine Ergänzung: Ist Dein Knie denn jetzt wieder stabil (nach VKB- & HKB-Problemen?). Weil alle knorpelrekonstruierenden Verfahren nur Sinn machen, wenn solche Schäden, Fehlstellungen etc. behoben wurden.

Wo konkret ist Dein Schaden im Knie?

"Risse und Einkerbungen" deutet auf einen Schaden 3. Grades hin - der tatsächlich auch schon ziemliche Probleme machen kann.

Was nicht unumstritten ist: Eine leichte Knorpelglättung. Das Problem ist, dass dabei immer ein bisschen Substanz weggenommen wird. Bei mir hat eine ganz leichte Glättung in Verbindung mit dem Entfernen der im Gelenk schwimmenden, freien Knorpelstückchen im Frühjahr zu einer Beschwerdereduktion geführt. Was eigentlich ein Zufalssprodukt war, da mein eingerissener Innenmeniskus teilreseziert wurde - und bei der ASK wurde halt das Gelenk nochmal gut gespült.

Ewdu}ard5x55


Sunflower

ich hab keine zeit nachzulesen. woher kam dein knorpelschaden?

wenn durch ein trauma ein freier gelenkskörper vorhanden ist muss natürlich operiert werden . die restlichen ops sind nahezu alle sinnlos. die medizin muss erst mal kapieren wie ein menschlicher körper wirklich funktioniert. wenn knieprobleme vorhanden sind hat das meist ursache im Sprunggelenk, schien-wadenbein oder hüfte. aber in der verzweiflung weil die knieprobleme nicht besser werden wird halt mal reingeschaut ohne zu wissen was man tut. (10 ops zeugen davon.) wenn ein knieproblem vorliegt mit klarer op indikation dann wird operiert und nach zwei wochen ist es gegessen. das was manche leute hier mitmachen bzw mitgemacht haben ist schon heftig. fakt ist, dass es nichts bringt etwas festzubinden wenn der bewegungsablauf im gesamten nicht stimmt. es werden immer weitere probleme entstehen.

sorry für die rechtschreibung. bin halbseitig gelähmt und muss alles links machen und hatte heute morgen keine lust konzentriert zu schreiben.

z;uza


@ ed:

bitte erläutere doch, welche biochemischen prozess ablaufen, so dass durch olivenöl eine regeneration des knorpels erfolgen kann. insbesondere: inwieweit erlaubt die fehlende durchblutung des knorpelgewebes eine regeneration, so dass trotz fehlender vermehrungsfähiger zellen neues gewebe entstehen kann? bitte nenne hierzu auch fachliteratur.

danke, zuza

J)essixca2b1.8x5


Ich habe mal eine Frage: geht es in diesem Thread um Knorpelschäden oder "wie beleidige ich jemanden am besten"???

[Bezieht sich auf weitere zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]

Ich finde es von manchen hier echt eine Frechheit.

Sunflower wird gute Gründe gehabt haben sich operieren zulassen. sie wird nicht gesagt haben :" juhu eine nächste Op". Mit manchen Aussagen kann man Personen ganz schön verletzten, vorallem wenn sie noch Probleme mit Ihrem Knie haben.

Ich selbst habe einen 3-4. gradigen Knorpelschaden. Wurde auch vorher schon 5 mal am Knie operiert (aber nicht wegen dem Knorpel). Sind halt Nachfolgen der Op´s.

Ich finde in diesem Forum sollte man anderen "Geschädigten" Mut zusprechen und sie aufbauen und vorallem Tipps geben und nicht auf ihnen rumhaken. Das Forum ist ein MEDIZIN Forum und kein Beleidigungsforum.

Hoffe ich habe damit jetzt niemanden gekränkt, aber ich musste das jetzt mal loswerden.

Wünsche allen alles gute für ihre Kniee und einen schönen sonnigen Tag!

Lg Jessica

SXunflsower_x73


@ Eduard:

Bei mir wurde meine gesamte Beinstatik untersucht, ich mache seit Jahren manuelle Therapie (wo an den Fehlbelastungen durch den leicht hinkenden Gang aufgr. der Schmerzen gearbeitet wird). Ich habe Einlagen. Ein minimaler Fehllauf der Patella wurde korrigiert, damit der Versuch einer Knorpelrekonstruktion überhaupt Sinn macht. Ich habe großflächige Schäden/Knorpelglatzen an drei Kompartimenten im Gelenk; mein Knorpel ist butterweich (aber ohne pathologischen Befund); darunter Osteonekrosen. Knochenmarksödeme.

Die Sache mit der Statik und dem Sprunggelenk ist nicht unwichtig, aber Knorpel wird davon nicht heil. Und es ist letztlich so ein bisschen die Frage nach der Henne oder dem Ei: Führt falsche Statik zum Schaden, oder der Schaden zu falscher Statik?

Ich habe bspw. Folgeschäden aufgr. des massiven Knorpelabbaus, die vor 2 oder 3. Jahren nicht da waren. Z.B. einen erheblichen Vorschub des Unterschenkels, da die Bänder aufgr. der fehlenden Knorpelmasse (was z.T. fast einen cm fehlenden Puffer ausmacht) nun zu lax sind. Das war vor 2 Jahren im MRT nicht nachweisbar; zwischen den MRT's lag keine OP, auf die man es schieben könnte.

@ Abano:

Ich weiß nicht, warum ich auf Deine Unverschämtheiten noch reagiere. Vielleicht, damit andere, die diesen Thread lesen, sich ihre eigene Meinung bilden können und Erfahrungsbericht inkl. allgemeingültiger Fakten lesen können?

Denn es sind Unverschämtheiten: Du kennst mich nicht, Du hast keine Ahnung - also vielleicht einfach mal grundsätzliche Höflichkeitsregeln einhalten?

Zwei Knorpeltransplantationen bedeuten automatisch 4 OP's, da der Knorpel erstmal entnommen werden muss zur Züchtung im Hochsicherheitslabor. Es haben keine Azubis operiert, sondern (Chef-)Ärzte, die diese Technik überhaupt nach Deutschland gebracht und entscheidend weiterentwickelt haben. Die zum Zeitpunkt meiner OP jahrelange Erfahrung hatten. Ich bin in der Studie jetzt seit 3 Jahren drin. Die Erfolgsquote einer ACT liegt bei 50-80%; 50% v.a. im femoropatellaren Areal. Ich hab' beide Male die falsche Hälfte dieser Quote erwischt. Kommt häufiger vor. Es war meine freie Entscheidung, es 2x zu probieren.

Klar klammert man sich an die Hoffnung, dass die OP etwas bringt. Auch deshalb schreibe ich hier: Um vor zu großen Hoffnungen zu warnen, denn das gibt das Verfahren einfach nicht her. Jeder muss letztlich selber entscheiden, ob er es riskiert. Für diese Entscheidung braucht man realistische Einschätzungen: Erfolgsquote, Risiken, tatsächliche Nachbehandlung. Da unterschlagen Ärzte gerne mal Dinge, wie man hier und in anderen Foren lesen kann. Auch darum: Realistische Erfahrungen.

Etliche Wochen erhebliche Beugelimitierung im Rahmen der Nachbehandlung können zu Verwachsungen führen (Zyklops-Syndrom). Folgeschäden großflächiger Knorpelglatzen sind Knochenmarksödeme (behandelbar durch Entlastungsbohrungen), Geröllzysten (für einen ersten Überblick empfehle ich hier Wikipedia) - und Osteonekrosen.

Auch ein eingerissener Meniskus kann ohnehin geschädigten Knorpel weiter schädigen, sollte daher entfernt werden. V.a. wenn er schmerzhafte und vollständige Blockaden auslöst.

SAunwfloweEr_7x3


@ Zuza:

Gute Fragen!

zXuza


ja manchmal bin ich hellwach :-D

P1i]mperexlla


Also ich hab dieses Problem an beiden Patellas gehabt.

wurde zum CT geschickt nachdem mein Arzt die auswertung hatte wurde ich paar tage später schon operiert.

hab nun 3 kleine schnitte ca 1 cm lang an jeder seite.

wurde mit so einer sonde oder wie das heißt operiert deswegen die kleinen narben nur.

mir wurden 6 löcher in den knorpel und teils in den knochen gebohrt damit er wieder hart wird.

OP dauerte ca 45 Minuten.

Konnte den fuß nach der OP gleich wieder belasten zwar nicht so wie vor der OP aber so das man ohne Krücken gehen konnte mit humpeln halt.

Das ganze zu verheilen dauerte halt seine zeit gut 8 Wochen.

Aber war froh das ich es gemacht habe.

Jedoch hab ich jetzt nach 3 Jahren wieder die beschwerden und werde wahrscheinlich wieder operiert.

Da alles eine langwirige sache :(

Viel Spaß.. ich kenn das alles zu gut >:(

COhocglate


Mal ne Frage. Ich hab jetzt schon von 2 Personen gehört, die sich Hyaluronssäure ins Knie spritzen lassen (haben ebenfalls einen Knorpelschaden). Was haltet ihr davon bzw. hat schon jemand damit Erfahrungen gemacht?

:p>

Enhem`aliger Nu&tzerB (#325x731)


Ich hab da kürzlich mit meinem Orthopäden drüber gesprochen, ich weiß nicht wie er das bei größernen Knorpelschäden sieht. Aber generell hat er gesagt das er es jüngeren Patienten nicht empfehlen würde, da er nach 6-9 Monaten wiederholt werden muss und vor allem ist es ein enormes Infektionsrisiko.

Solltest du dich mal beraten lassen

lSuxix67


@ Choclate

Ich hatte mir 2 mal Durolane spritzen lassen. Bei diesem Produkt ist nur eine Spritze nötig anstatt wie sonst üblich 5 (= geringeres Infektionsrisiko). Beim ersten mal hat es 9 Monate angehalten und beim 2. mal nur 3 Monate. Wenn die Schäden nicht zu groß und stark sind und z. Zt. kein Reizzustand vorliegt (dickes rotes Knie) wär ein Versuch vielleicht nicht schlecht (hängt natürlich auch vom Geldbeutel ab, der Preis dieser einen Spritze ist fast so hoch wie die der 5 zusammen).

C<hoclxate


Also im Moment schreckt mich der Preis ab :-o

Das Geld hab ich im Moment einfch nicht, sch... Auto zu reparieren für TÜV war teuer genug.

:p>

EIhemaBlig$er N!utzer f(#3257u31)


Wie teuer sind die Spritzen denn eigentlich?

S0un$flo#w]er_Z7x3


Bzgl. Hyaluronsäure:

Mein Arzt vertritt die Meinung, dass es bei Schäden IV. Grades nicht mehr viel Sinn macht. Bei Schäden II. und III. Grades hält er es für sinnvoll und einen Versuch wert. Ich habe es trotzdem mal versucht; bei mir leider ohne Erfolg.

Damals war das Durolane gerade erst auf dem Markt und ich habe damals noch die Kur aus 5 Spritzen bekommen (um die 250€ meine ich; müsste die Rechnung raussuchen). Mittlerweile würde ich das Durolane nehmen, da man ja nur eine Spirtze benötigt, was sämtliche Risiken erheblich dezimiert.

Wichtig bei Spritzen ins Gelenk: Absolut steriles Vorgehen, d.h. mind. mehrfaches Desinfizieren mit ausreichender Wartezeit.

Mein Arzt desinfiziert mehrfach, arbeitet nur mit Helferin, lässt sich alles anreichen. Ich meine sogar, dass er die Umgebung der Einstichstelle (wie im OP) mit grünem Tuch abgedeckt hat und auch Mundschutz getragen hat Sterile Handschuhe (evtl. verwechsele ich es aber auch mit einer Punktion). Er setzt die Spritzen nur in best. Räumen seiner Praxis (hat irgendwas mit der Lüftungsanlage zu tun).

@ Luxi:

Was hast Du zuletzt für das Durolane bezahlt?

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