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Nackenschmerzen

vRerspQannuxng hat die Diskussion gestartet


hallo,

vor sechs tagen bin ich mit einem steifen nacken aufgewacht und konnte meinen kopf nicht mehr bewegen. die schmerzen strahlen in beide schultern und sogar in den linken arm aus. zwei ärtzte haben mir, ohne mich zu untersuchen, einen "schiefhals", also eine muskelverspannung attestiert. (gehört eine untersuchung vor der diagnose seit der gesundheitsreform nicht mehr zur selbstverständlichkeit?)

mir wurden drei mal spritzen gesetzt und ibuprofen verschrieben, aber geholfen hat GAR nichts. im gegenteil, die schmerzen werden immer schlimmer. heute kann ich den linken arm nicht weiter als bis auf schulterhöhe heben, ohne schmerzen im nacken zu bekommen. den kopf kann ich auch kaum bewegen.

in zwei wochen hab ich jetzt nen termin beim orthopäden. früher ging wohl nicht (naja, die meisten sind im urlaub, da ist das schon verständlich).

kann das wirklich nur eine muskelverspannung durch zugluft ö.ä. sein, oder ist da eventuell mehr dran? vor allem, da ich schon länger probleme mit der wirbelsäule habe. sechs tage muskelkater hören sich schon seltsam an.

danke für eure meinungen

Antworten
E<duard5K5x5


Ja es könnte... könnte aber noch jede menge mehr sein. Und so wie "deine" Ärzte sollte man nicht vorgehen. Wenns ein Zug ist würden Wärmepflaster helfen.

Gruß

s|uperomom_6x4


Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist, aber hier kann man bei akuten Schmerzen auch ohne Termin zu einem Arzt gehen.

Dafür mögen sie unterschiedliche Verfahren haben (meiner nimmt z.B. nur die ersten 25, die bis 8 Uhr vor der Tür stehen), aber sie müssen helfen. Notfalls anrufen, fragen, hartnäckig auf Behandlung bestehen, gutes Buch und was zu trinken mitnehmen, wenn man lange warten muss.

14 Tage warten finde ich in dem Fall ohne gute Diagnose und Therapie zu lange. Wie wäre es mit Krankengymnastik? Unbedingt danach fragen. Sparen wollen sie alle - aber es ist DEINE Gesundheit!!!

v<er[spanEnuxng


letzten sonntag war ich sogar in der notfallpraxis im krankenhaus, wegen den schmerzen. dort wurde mir irgend ein schmerzmittel gepritzt, welches in einer stunde wirken sollte. gebracht hat es leider nichts ;-)

hab trotz des wetters sogar heiß geduscht... -> nichts.

der arzt dort meinte auch nur, es kommt von einer verspannung. ob er mal nachgedacht hat, das eine eventuelle verspannung auch von den schmerzen herkommen könnte? es wurde kein beweglichkeitstest des kopfes durchgeführt, oder sonst irgendwas, nur die nackenmuskeln für etwa eine sekunde angefasst. selbst das ist in meinen augen zu wenig, um eine verspannung aufzuspüren, da muß man schon etwas kneten und fühlen. im krankenhaus haben die doch alles, röntgen, ct, mrt; hätte man mich ja eben durchjagen können.

selbst auf meine einwände, die schmerzen würden in beide schultern und einen arm ausstrahlen, wurde mit "das ist völlig normal" eingegangen.

jetzt, am achten tag, sind die schmerzen immer noch da. der kopf ist zwar etwas beweglicher, das wars aber auch schon. nach hinten neigen kann ich ihn z.b. gar nicht, weil ich sofort einen stechenden schmerz in der hws verspüre.

mir geht eben auf den zeiger, daß ich nicht weiß, was es ist. nach acht schlaflosen nächten glaube ich einfach nicht mehr an irgendwelche verspannungen. die sollen mal nachkucken was da los ist, ob es tatsächlich die wirbelsäule ist, damit ich dann mit krankengymnastik und was es da alles gibt die beschwerden loswerde, oder ob ich wirklich nur ein paar tage ruhe brauche. war letzte woche krankgeschrieben, irgendwann sollte ich dem arbeitgeber auch mal sagen können, warum ich eigentlich nicht komme

Ryemu\-Zla


Ja, du solltest unbedingt ein MRT der HWS haben. Geh nochmal zum KH und besteh darauf. Sag doch einfach es wird immer schlimmer und lass dich nicht abwimmeln. Zumindest sollte die HWS mal geröngt weden. Aber MRT ist besser.

szupemrmoxm64


Wenn die sich so dusselig anstellen: Hingehen - sagen, du hast Taubheitsgefühle im Arm und Hals/Nackenbereich - wenn die dann an beiden Armen langstreichen, um zu sehen, ob du es unterschiedlich fühlst, musst du dass natürlich auch "fühlen". Dann müssten sie die Gefahr eines Vorfalls mit Nervenschädigung in Betracht ziehen und gründlich untersuchen mit MRT.

Ich kenne dieses Gefühl. Bei mir strahlt dieses "Taubheitsgefühl" sogar bis ins Gesicht. MRT ergab Vorwölbung HWS, die ggf. auf die Nerven drückt. Sogar ein Neurologe hat Tests gemacht. Zzt. habe ich es gerade wieder akut. Ganz schön ätzend. Eine dauerhafte Lösung habe ich noch nicht gefunden.

EydUuMaGrd5?5x5


nimm einen fussball und liege jeden abend 15 sekunden mit dem bauch drauf. also nicht mit den rippen sondern bauch.

gruss

tVhe-=caevexr


So langsam kriege ich hier wirklich das Kotzen: Da hat jemand seit einer Woche Schmerzen, und natürlich wissen gleich wieder alle, dass da uuuunbedingt ein MRT gemacht werden muss, Röntgen sowieso, und wenn der doofe Arzt nicht gleich macht, was der Patient will, ist es natürlich am besten, wenn man ihn auch gleich noch anlügt! Glücklicherweise sind die meisten Ärzte noch intelligent genug, eine Wurzelsymptomatik von irgendwelchem Unsinn zu unterscheiden...

Es gibt ziemlich klare Regeln für die Diagnostik bei Rücken- und Nackenschmerzen - und die besagen nun mal, dass in den ersten 3 - 4 Wochen eine Bildgebung *nicht* erforderlich ist! Und bei Nackenschmerzen ohne Nervenwurzelsymptomatik geht der Nutzen der Bildgebung sowieso gegen Null - im Gegenteil: Dadurch, dass man in den allermeisten Fällen irgendwelche Zufallsbefunde ohne Krankheitswert "entdeckt", wird dem Patienten noch eingeredet, wie schlimm es doch um seine Wirbelsäule bestellt ist - jeder Schmerztherapeut kann ein Lied davon singen, es gibt sogar eine Studie, die zeigen konnte, dass es Patienten mit Röntgenbild nach 3 Monaten schlechter ging als Patienten, die nicht geröntgt wurden. Für die Kosten eines überflüssigen MRTs kann man schon ne oedentliche Therapie machen - aber ist ja wurscht, Hauptsache tolle Bildchen. Diese ganze Diagnostik-Gläubigkeit ist mittlerweile ein erheblicher Faktor dafür, dass chronifizierte Rückenschmerzen zur Volkskrankheit geworden sind!

Grüße

RgemXu-la


Diese ganze Diagnostik-Gläubigkeit ist mittlerweile ein erheblicher Faktor dafür, dass chronifizierte Rückenschmerzen zur Volkskrankheit geworden sind!

Und du wärest also eher dafür ohne Diagnose zu behandeln, also blind, bzw auf Vermutung hin? Und dann erstmal dies und jenes Medikament ausprobieren und diverse Therapien, die ohne Bildgebung die Lage sogar noch verschlimmern können? Und das an der HWS?

Nein , danke! :|N

Ausserdem hat die TE ja schon verschiedenes ausprobiert, und nichts half.

Ich kenne eine Frau, wo auch angenomen wurde dass es nur Verspannungen im Nacken sind die Schmerzen verursachten, naja, Jahre später wurde zufällig entdeckt dass sie gebrochene (und inzwischen geheilte) Halswirbel hat.

Also dann doch lieber einmal zuviel MRT ...

Sorry, the-caver, aber so'n Schwachsinn hab ich hier selten gelesen.

Was hast du denn für Vorschläge, was die TE jetzt tun soll?

t@heV-cavfexr


Soso, sämtliche aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien und Studien zum Thema Rückenschmerz sind also großer Schwachsinn - wo beziehst denn Du Dein ungeheures Wissen her? Ich würde schon behaupten, nach 12 jahren Studium, 14 Jahren Berufstätigkeit (davon über die Hälfte in Schmerzkliniken), jahrelanger Tätigkeit in Forschung und Lehre in der Schmerztherapie, ständigem Austausch mit Kollegen verschiedener Fachrichtungen, Studium der internationalen Literatur und Kongressbesuchen einigermaßen zu wissen, wovon ich rede.

Da Du die Grundaussage meines letzten Postings ofefnbar nicht verstehen willst, ist hiermit Ende der Diskussion für mich.

S*mrutj.e7x7


Hi,

als Anästhesist (Fachmann für Schmerz) kann ich the-caver nur beipflichten. Dieser Thread illustriert ganz hervorragend, was hier immer wieder passiert:

Leute präsentieren sich mit relativ normalen aber natürlich individuell sehr belastenden Symptomen und gehen damit zum Arzt. Natürlich ist der Arztbesuch enttäuschend, da der Doc nicht gleich alles reparieren kann. Also ist der Patientin unzufrieden und auch gleich noch davon überzeugt, dass der Arzt sowieso doof ist. Dann gibt es eine wilde Diskussion im Forum wo sich x andere User mit "nützlichen Ratschlägen" und "Expertenwissen" einschalten und ebenfalls bestätigen, dass die Ärzte natürlich 1. zu doof sind und 2. nur sparen wollen und 3. am besten belogen werden sollten.

Die hier beschriebenen Symptome sind absolut klassisch für eine einfache "Verspannung" und die kann halt auch mal 4 Wochen dauern! Und was solche Geschichten mit dem gebrochenen Halswirbel angeht:

10x weitererzählt und dann hat das meistens mit dem Ursprung wenig zu tun.

Geht Ihr eigentlich mit Euren Autos auch so um?

Wenn was kaputt ist, dann erstmal zur 4 verschiedenen Werkstätten, denen am besten noch Lügen erzählen und am Ende bestellt man sich einfach ein paar Teile im Internet und macht alles selber - Totalschaden selbstverständlich im Preis mit inbegriffen.

S>mutjxe77


An Remula:

Zu Deiner Halswirbelgeschichte:

Also die Frau hatte HWS-Beschwerden und ers Jahre später kam raus, dass sie einen gebrochenen und inzwischen wieder verheilten Halswirbel hat.

Woher weisst Du dann jetzt, dass der Wirbel nicht schon seit 20 Jahren gebrochen und wieder verheilt war?

E,duuard5x55


Klassisch für eine Verspannung..... richtig deshalb mit dem Bauch auf den Ball oder Bücher legen, dass die verkürzte Bauchmuskulatur aufgeht. Danach brauchen weder Nackenmuskeln noch Rückenmuskeln nicht mehr mit Gewalt dagegen ziehen. Man würde sich wundern was das bringen kann.

;-)

twhe-Lcav.exr


Ääähm - natürlich 12 Semester Studium und nicht 12 Jahre... - hallo Kollege übrigens!

Grüße

v&ercspannuxng


kriegt euch mal wieder ein. daß alle ärzte doof sind hat hier niemand behauptet.

@ the-caver

was schlägst du also vor? vier wochen krankenschein und meinem chef sag ich dann: "bin dann mal krank. wann ich wieder komme weiß ich noch nicht." heutzutage keine gute idee :-)

vielleicht etwas zur vorgeschichte: seit ein paar jahren hab ich immer an der selben stelle leichte schmerzen. und zwar an dem wirbel, der über diesem "großen knubbel" liegt. ihr wisst schon, welchen ich meine.

gestern nacht bin ich aufgewacht und mein daumen und zeigefinger waren eingeschlafen. heute morgen dasselbe. jetzt gehts wieder, aber richtig "wach" fühlen die sich nicht an.

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