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Riss Discus triangularis - Aussichten OP

enfgajstxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

:-D ich bin froh, endlich zu wissen, was mir fehlt, ich habe mir von Fabrikarbeit (1 1/2) Tage schmerzende Hände eingehandelt, und kein Arzt machte ein genaues Bild von meinen Weichteilen, da sie meinten, ich würde einfach nicht so schlimm leiden. Gestern sagte der Orthopäde nur, daß ich mir (die einzige Möglichkeit) die OP gut überlegen sollte.

Spricht was gegen eine OP, wird man dann ganz gesund, oder heilt die Hand dann nie mehr 100% belastungsfähig aus?

Antworten
M&iss@_Rohr\spatxz


Ich hatte das auch, vor ca 10 Jahren...als ich bei nem bekannten Handchirurgen war, sagte der, Op wäre eigtl nicht nötig, wir sollten abwarten. Hab eine Spritze bekommen und für ne Weile ne Schiene. Seitdem hatte ich nie wieder Beschwerden.

Is wohl wieder zusammengewachsen, schätze ich.

*:)

elfga2sxte


Früher ging man die Sache eher konservativ an, da war, soviel ich meine zu wissen, eine Naht eines Diskus noch nicht so üblich oder gar machbar. Aber ich leide schon über 1 Jahr.

bwini757


Ich würde mir eine OP mehr als gut überlegen. Die Erfolgsaussichten bei einer Naht sind eher gering. Ist der Schaden durch ein Trauma (Unfall) oder durch Verschleiß enstanden? Bei verschleiß macht es eher wenig Sinn. Besser ist sonst eine symptomatische behandlung (Physio-, Ergotherapie, Akkupunktur).

Bei mir wurde inzwischen 3 Mal operiert und es ist eigentlich kein Stück besser geworden, eher im Gegenteil.

eAfgasxte


Es war wohl ein Trauma (Vibrationen) über 3 Stunden, oder 1,5 Tage. Ansonsten sieht man im MRT keinen Verschleiß.

Ich bin dermaßen leidend, daß ich nicht so wie jetzt weiterleben kann (bisher aber mußte, da ich mir ja schließlich nicht die Arme abhacken konnte). Ich bin auch ungeduldig, nähere Informationen bis zu meinem Termin beim Handchirurgen zu erfahren, und würde gerne auch mal den normalen Ablauf, normale Heilungsaussichten usw. erfahren.

So wie jetzt reiben ja Elle und Speiche aneinander, das gäbe dann unbehandelt eine Arthrose. Die Hand voll bewegen können, einsetzen können, keine brennenden, drückenden Schmerzen mehr haben, das wäre mir schon wichtig, zumal die dauernden Schmerzen einem dermaßen zu schaffen machen.

b.inix77


was wurde denn bisher gemacht? Wer hat Dich bisher behandelt? wurde ein mrt gemacht?warst du noch nicht beim Handchirurgen? Wenn der Riss schon so alt kann er, wahrscheinlich eh nicht mehr genäht werden. Mann kann aber auch ohne Diskus leben, bzw. mit dem Riss.

Hand-Ops sind halt nicht ohne und brauchen auch sehr lange Heilung. Wichtig ist eine anständige Nachbehandlung.

Ich habe selber nach 3 OPs ein CRPS bekommen, und habe sehr gute Erfahrungen mit Akkupunktur, Ergotherapie und Schmerztherapie gemacht.

Aber wirklich belastbar ist die Hand nicht mehr, habe eine hohe Neigung zu SSE im 6. Streckfach.

Lass Dich gut beraten und such Dir einen Handchirurgen, der sich mit Discussachen auskennt und nicht gleich den Erstbesten. Und wenn Du unsicher bist, hol Dir eine zweite Meinung. Mach Dich auch noch im Internet schlau, Du findest Infos auch unter dem Stichwort TFFC

eifgayste


hallo, leider kann ich gerade kaum schreiben, da gestern abend ich unaushaltbare schmerzen in der rechten hand bekommen habe. ist wohl der wetterumschwung. ich kann mir unter keinen umständen vorstellen, so wie jetzt weiterzuleben, ich glaube, ich kann mein Glück gar nicht fassen, daß man mir jetzt helfen kann. (Freitag mittag Diagnose von MRT). Ich finde, es ist ein Unding, wenn ein Symptom nicht einfach verschwindet, die Lösung in Psyche, Unvernunft (schonen bei angebl. Sehnenscheidenentzündung, ohne eindeutige Diagnose), oder in der Naturheilkunde als Lückenbüßer zu vermuten (ich bin ja schon selbst Heilpraktikerin), ohne mal wirklich alle Diagnosemethoden auszuschöpfen. Welche konservative Therapie sollte mir helfen, welche? (Das einzigste, was hilft, was ich herausbekommen habe, ist viel Trinken, nicht wenig essen, Entsäuerungstropfen (Gelum) und basische Körperpflege (Seife, duschen).

Ich habe sehr gemischte Gefühle, freudig, endlich Hoffnung zu haben, traurig natürlich über die lange Zeit, in der ich gelitten habe, und kein Geld verdienen konnte, und von niemandem verstanden wurde.

Was ich noch nicht verarbeitet habe, ist auch, daß nur allein durch diese Firma ich geschädigt wurde, sonst wäre ich kerngesund!!!!!

bginin77


Du musst selber entscheiden, wie Du Dich behandeln lässt. Hauptsache, Du lässt Dich gut beraten. Aber die Heilungschancen sind einfach nicht so doll.

Wenn Du so arge Schmerzen hast, solltest Du mal einen Schmertherapeuten aufsuchen, damit es keine Schmerzgedächtnis gibt und andere Erkrankungen (wie Morbus Sudeck) ausgeschlossen werden können. Eine gute Schmerztherapie hilft viel.

e#fgasxte


Also: Ich bin ja soooo froh (:)*), daß ich endlich eine Diagnose habe.

Es ist wahnsinnig lang, über 1 Jahr abzuwarten und zu leiden, man zweifelt ja schon an sich selbst, wenn man keine Diagnose hat. Man bedenke: Der Arzt weiß (anscheinend) nicht weiter, und ich, als (hoffentlich doch intelligente und naturheilkundlich halbwegs versierte) Heilpraktikerin weiß mir (außer die beobachtete Linderung durch Entsäuerung) keinen wirklichen durchschlagenden Rat. Wie viele Streiteren hatte ich mit meinem Mann, weil ich sooo verzweifelt war, und er nicht wußte, wie er mir helfen sollte (ich bin ja eigentlich der Experte). Die Angst, wenn meine Hand ganz schlimm wurde, und die Hilflosigkeit war sooo schlimm.

Ich weiß jetzt wenigstens genau, wann es wieder besser wird, und daß ich nicht aufgeschmissen, weil die Schulmedizin x:) einen Rat weiß.

Ich denke, die Chirurgie ist sehr, sehr wertvoll (richtig eingesetzt). Und: meine Psyche ist durch die Krankheit (nicht psychosomatisch) total angeschlagen, jedenfalls wenn man sich verlassen fühlt. Bei Hoffnung, und Kontrolle kann man (auch bei Schmerzen) eher normal bleiben.

Warum ich dies überhaupt schreibe: weil ich glaube, daß mich meine Arme total aus dem Gleichgewicht gebracht haben, und man einfach deswegen immer aufgeregter ist, und alle einen total falsch verstehen.

Wieso wird man gleich in die psychische Ecke geschoben (ist mir bei einer Frauenärztin als Ersatz für die Diagnose Fehlgeburt passiert), obwohl die Ursache rein körperlich ist? Es ist eine wichtige Erfahrung für mich, wie fatal ein geringes Bemühen der Ärzte ist (in meinem Fall bestimmt!!).

e/fgas&txe


hallo, war heute beim Handchirurgen. Er möchte ganz sicher gehen, daß die Schmerzen nicht von was anderem kommen, sodaß dann der Discus operiert wird, und die Schmerzen sind immer noch da. Es ist anscheinend schon viel Mist gebaut worden, oder Patienten hatten einen kaputten Discus, und deswegen nicht die Schmerzen.

Ne Operation ist halt nicht mal so mir nichts dir nichts was. (Die Zeiten von einfach mal so reingucken sind vorbei?). Man muß ja auch die Lokalisation/und Maßnahmen durch eine OP vorausplanen können, um wahrsch. so schonend wie möglich zu arbeiten. Und die Narbe..., und Wundheilung.

bfini7x7


da scheinst Du aber einen sehr vernünftigen Handchirurgen geraten zu sein. Genau das war es, was ich versucht habe Dir zu erklären.

Wie sieht denn jetzt die weitere Vorgehensweise aus, was soll denn noch gemacht werden bis endgültig über eine OP entschieden wird?

e,fgasxte


Ich habe ein Szintigramm hinter mir: lediglich am prox. 1 Daumenglied war ein Entzündungsherd (nur re) zu sehen. Dienstag 1 Woche ist nochmals Termin. Ich glaube, ich weiß gar nicht mehr, wie es ist, ohne Schmerzen (und Schonhaltungen) zu sein. Wahrscheinlich bin ich dann einfach leistungsfähiger. :)* Freilich kann man über OP's geteilter Meinung sein. Ich möchte aber einfach wieder gesund werden.

e0fgRaste


Soll ich nochmals auf Internetreise discus triangularis gehen? Ich halte es bestimmt nicht mehr lange aus, mit meinen Schmerzen. (Bin heute schon in Tränen ausgebrochen, als ich mit meinen Händen beim Neurologen war; Nervenleitgeschwindigkeitsmessung). Karpartunnelsyndrom ist jedenfalls nicht.

bQinix77


Du solltest auf alle Fälle nochmal einen kompetenten Handchirurgen aufsuchen. Und evtl. auch eine anständige Schmerztherapie in Betracht ziehen. Auch solche Schmerzen können chronisch werden und dann hast Du Schmerzen, obwohl keine Ursache (mehr) da ist. Eine solche besteht aus mehreren Säulen (Medis, Physio-/Ergotherapie, Psychotherapie, Akkupunktur, TENS usw.) Es müssen nicht alle Säulen zum Einsatz kommen. Mir hat das sehr geholfen. Ich komme oft ohne Medis aus und die Beweglichkeit ist recht zufriedenstellend.

eOfgcastxe


Hallo, bini, ja, das werde ich machen:"Du solltest auf alle Fälle nochmal einen kompetenten Handchirurgen aufsuchen."

War ja gestern beim Termin beim Handchirurgen (Chefarzt). Jetzt habe ich a) Schmerzen wie seit fast einem Jahr nicht mehr (drücken, klopfen, Sonstiges), b) umsonst 5 Monate zusätzlich auf meine Operation gewartet, da Herr Chefarzt lieber mal "nochmal" konservativ abwarten möchte (Sind 1 1/2 Jahre, und ziemliche Bewegungseinschränkung nicht lange bzw. schlimm genug; wo leben wir denn, wenn man auch nähen kann!!). Ich kann nicht meinem Haushalt nachgehen. Wer schreibt meinen Mann solange von der Arbeit frei, bzw. ersetzt ihn dort, damit ich gekocht, gewaschen, gesaugt, aufgeschrieben und Sachen getragen bekomme?? Man kann es ja wenigstens versuchen, mir zu helfen. :(v :°( {:( :-o :-/

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