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Welche Arbeit mit Epicondilytis (Tennisarm)?

KGestxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Zunächst mal zu meiner Geschichte: Letztes Jahr im Mai wurde bei mir ein eingeklemmter Nerv festgestellt, der dann im Oktober operiert wurde, nachdem sich der Nervenleitwert immer weiter verschlechterte. Ich selbst hatte dabei nichts gemerkt, ausser dass mein kleiner Finger etwas taub war. Die Probleme gingen dann aber nach der Op los. Zuerst tat mein Ellbogen immer mal weh und später schwoll er auch an, wurde rot und steif. Nachdem mich der Neurologe und der Neurochirurg wegschickten, da sie wohl der Meinung waren, dass wäre psychisch oder ich würde simulieren, bin ich damit zum Hausarzt, dieser diagnostizierte einen Tennisarm, spritzte Cortison und überwies mich an einen Orthopäden, der dann seine Diagnose auch bestätigte. Seitdem bekomme ich auch Krankengymnastik. Momentan bin ich auch bei einer schmerztherapeutischen Praxis in Behandlung deswegen und bekomme zusätzlich Medikamente.

Im Juli diesen Jahres machte ich einen zweiten Arbeitsversuch (der erste war 3 Wochen nach der Operation und somit auch zu früh) mit Wiedereingliederung. Diesen musste ich leider abbrechen, da mein Arbeitgeber von mir volle Leistung verlangte und auch mein Arm schmerzte und wieder einmal dick wurde. Über Nacht wurde dann auch die Bewegungseinschränkung wieder stärker, wobei ich vorher mit der Physiotherapie schon Fortschritte gemacht hatte. Jetzt habe ich Angst, dass ich meinen Job wahrscheinlich nicht mehr ausüben kann. Ich sortiere Post und das ist eine einseitige körperliche Tätigkeit, bei der ich Kartons zwischen 15 und 30 Kilo tragen können muss. Vielleicht weiss jemand von euch, welche Art von Arbeiten man mit meiner Vorgeschichte noch machen kann oder wie ich an eine Umschulung in Richtung Bürokauffrau kommen könnte. :-/

Antworten
Kpestxi


Keiner da, wo mir einen Tipp geben kann? Schade. :-(

S:hqeep


Bei einem Tennisarm sind einseitige Arbeiten und schweres heben natürlich Gift. Aber letztendlich würde dir eine Umschulung zur Bürokauffrau auch nix bringen. Denn Computerarbeit, welche ja auch eine einseitige Arbeit ist, ist genausowenig gut für einen Tennisarm. Das ist natürlich ein Dilemma, denn, welche Berufe belasten wohl nicht die Arme? Die Auswahl ist sicher nicht groß. Es müsste ein Beruf sein, wo du abwechselnde Tätigkeiten hast. Also weder ständig schwer heben musst, noch ständig am Computer sitzt. Vielleicht irgendwas im Labor. Sowas wie Biologie oder Chemielaborantin. Andere Berufe wären vielleicht noch Logopäde oder Hörgeräteakustiker... irgendwie sowas in der Richtung.

L0eu;chtf euerx 41


hallo Hannah, auch ich quäle mich seit ca 1,5 jahren mit einen Tennisarm. Die Schmerzen sind je nach beruflicher Belastung mal ganz schlimm, (bin in der Zeit meist nicht inder arbeit, geht vor Schmerz nicht) dann wieder leicht, aber wenn ich es mir genau überlege, - schmerzfrei bin ich selten- .Lehne bis noch die cortisonspritzen ab,hab auch angst davor. bei mir hilft akkupunktur immer wieder. Kranken gymnastik und massagen sind schmerzhaft, aber denke sie helfen auch. schmerztabletten müssen auch immer griffbereit sein.

Ich arbeite in der Behindertenpflege, das ist zum Teil ein körperlich schwerer Job. Muß die Betreuten heben und bei vielen alltagsituationen hilfestellung geben.

Ich habe zur entlastung des ellbogens eine bandage dran.

Aber ich denke, das es nicht wirklich einen Beruf gibt, in dem man den Ellbogen nicht braucht.....

Du musst einen Weg finden,

wünsch dir viel kraft

alles Gute

L-eu,chtfeu!er 4x1


sorry habe dich mit falschen namen angesprochen

tut mir leid

Kgestxi


@ Leuchtfeuer

Nicht schlimm. Ich hab ja gemerkt, dass ich angesprochen wurde ;-). Bei mir hatte das Cortison geholfen, aber ich hab auch gelesen, dass zuviel davon wiederum die Sehnenansätze schädigen kann. Vielleicht solltest Du auch mal zu einer Schmerztherapie gehen. Ich hab zwar jetzt Schmerzmittel, aber die nächste Station wäre dann eine Lokalanästhesie, falls diese auch nicht viel bringen. Leider muss man mit einem Tennisarm (der infolge von OP's entstanden ist) immer sehr viel Geduld aufbringen (nicht grad meine Stärke), insofern wünsch ich Dir das Beste und Gute Besserung.

Und danke Euch für die Vorschläge.

Dienstag hab ich wieder einen Termin bei meiner Schmerztherapeutin, und seit heute das vorerst letzte Rezept für Krankengymnastik. Ich hätte das wohl doch statt jetzt neu über Orthopäde weiter über Hausarzt laufen lassen. Da die Firma für die ich arbeite, diesen Monat umzieht, warte ich auch erstmal ab, ob und wann ich evtl jetzt nach so langer Krankheit die Kündigung bekomme, denn ehrlich gesagt, könnte ich dann früher über das Arbeitsamt in eine Umschulung (berufliche Rehabilitation) kommen.

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