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Knorpelschaden im Knie - Grad IV

Jaenxs79


Hi Julia !!!

Ich hab auch einen Knorpelschaden im rechten Knie. Von mir sind die 2 Berichte weiter oben, hab nur meinen Benutzernamen geändert. Mein Unfall ist jetzt 6 Monate her bzw Athroskopie 5 1/2 Monate wobei mir auch ein kleines Stück Knorpel entfernt worden ist. Hab danach 25 Einheiten Bewegungstherapie gehabt, seid 3 Monaten wieder am Radfahren, Schwimmen und seid ca 3 Wochen wieder regelmäßig am laufen ca.6 km . Nach Rücksprache mit meinem Arzt beginne ich jetzt auch wieder mit dem Fußballtraining. Ich würde an deiner Stelle nicht zu früh anfangen wieder zu trainieren und sobald du schmerzen hast eine Pause einlegen bzw aufhören.

Suonj:a SuMnfloxwer


OP-Techniken

Hallo - melde mich auch endlich mal wieder!

Also: mein Knorpelschaden ist hinter der Kniescheibe. Ich war jetzt in den letzten Wochen mit aktuellen MRT-Aufnahmen (die mittlerweile eine Knochenschädigung zeigen) in 2 Kliniken:

Klinik 1:

Knorpeltransplantation ("autologe Chondrozyten-Transplantation ACT) problemlos möglich. Sofort OP-Termin bekommen.

Klinik 2:

ACT hinter Kniescheibe problematisch, da die transplantierten Zellen schnell wieder abscheren können.

Alternative: Microfrakturierung.

Die beiden Ärzte waren sich uneinig, Chefarzt leider krank. Neuer Termin am 1. März.

Evtl. wäre eine MACT besser (da werden Knorpelzellen in einem Gel gezüchtet und entsprechend der Defektgröße zugeschnitten und nur eingeklebt, ohne den Umweg mit der Knochenhautumnähung etc.)

Mein Krankengymnast hat mir jetzt aus der "Zeitschrift für Physiotherapeuten" Ausgabe 56 (Heft 2, 2004) einen Artikel zu lesen gegeben über einen Vergleich von ACT & MACT sowie Nachbehandlungsschema bei Defekten an verschieden Stellen im Kniegelenk.

Da haben auch Schäden hinter der Kniescheibe guten Erfolg, wobei die Nachbehandlung mühsam ist: erstmal Fixierung auf 30° Beugung, dann max. 60°. 3 Monate Schiene, 3 Monate 2x täglich 6 Stunden passive Bewegung mit Motorschiene, 3 Monate kein Treppensteigen und keinerlei isometrischen Muskelübungen,... alles wg. der Gefahr, dass die Zellen wieder abgehen.

Ich will jetzt den Autor dieser Studie (Uniklinik Aachen) mal anmailen.

@ Giovanni:

Keine Ahung, was die Abrasionstechnik ist. Alpha-Klinik erscheint mir nicht so vertrauenswürdig, weil die halt behaupten, dass der Ersatzknorpel auch sehr gut ist. In allen anderen Studien liest man aber, er hält nicht solange, ist nicht so belastbar,... Und ich arbeite an der Uni für einen Mediziner, der mir so ein paar grundlegende Knorpeleigenschaften erklärt hat. Bin also skeptisch - und es ist eh eine Privatklinik!

Ansonsten ist zu sagen, dass nach einer Mikrofrakturierung immer noch eine ACT erfolgen kann, wenn die Frakturierung nix bringt. Ist scheinbar ein Abwägen, ob man erst nochmal einen kleinen Schritt gehen will, oder gleich den großen mit der ACT.

Ich bin momentan echt angenervt, weil 2 OP's incl. lateralem Release, Medikamente, Krankengymnastik, Spritzen etc. bei mir nichts bringen. Ich kann wieder kaum laufen geschweige denn Radfahren,...

Werde mal berichten, wie die Entscheidung nun ausfällt!

SIonjva S(unflowxer


OP-Techniken

Hallo - melde mich auch endlich mal wieder!

Also: mein Knorpelschaden ist hinter der Kniescheibe. Ich war jetzt in den letzten Wochen mit aktuellen MRT-Aufnahmen (die mittlerweile eine Knochenschädigung zeigen) in 2 Kliniken:

Klinik 1:

Knorpeltransplantation ("autologe Chondrozyten-Transplantation ACT) problemlos möglich. Sofort OP-Termin bekommen.

Klinik 2:

ACT hinter Kniescheibe problematisch, da die transplantierten Zellen schnell wieder abscheren können.

Alternative: Microfrakturierung.

Die beiden Ärzte waren sich uneinig, Chefarzt leider krank. Neuer Termin am 1. März.

Evtl. wäre eine MACT besser (da werden Knorpelzellen in einem Gel gezüchtet und entsprechend der Defektgröße zugeschnitten und nur eingeklebt, ohne den Umweg mit der Knochenhautumnähung etc.)

Mein Krankengymnast hat mir jetzt aus der "Zeitschrift für Physiotherapeuten" Ausgabe 56 (Heft 2, 2004) einen Artikel zu lesen gegeben über einen Vergleich von ACT & MACT sowie Nachbehandlungsschema bei Defekten an verschieden Stellen im Kniegelenk.

Da haben auch Schäden hinter der Kniescheibe guten Erfolg, wobei die Nachbehandlung mühsam ist: erstmal Fixierung auf 30° Beugung, dann max. 60°. 3 Monate Schiene, 3 Monate 2x täglich 6 Stunden passive Bewegung mit Motorschiene, 3 Monate kein Treppensteigen und keinerlei isometrischen Muskelübungen,... alles wg. der Gefahr, dass die Zellen wieder abgehen.

Ich will jetzt den Autor dieser Studie (Uniklinik Aachen) mal anmailen.

@ Giovanni:

Keine Ahung, was die Abrasionstechnik ist. Alpha-Klinik erscheint mir nicht so vertrauenswürdig, weil die halt behaupten, dass der Ersatzknorpel auch sehr gut ist. In allen anderen Studien liest man aber, er hält nicht solange, ist nicht so belastbar,... Und ich arbeite an der Uni für einen Mediziner, der mir so ein paar grundlegende Knorpeleigenschaften erklärt hat. Bin also skeptisch - und es ist eh eine Privatklinik!

Ansonsten ist zu sagen, dass nach einer Mikrofrakturierung immer noch eine ACT erfolgen kann, wenn die Frakturierung nix bringt. Ist scheinbar ein Abwägen, ob man erst nochmal einen kleinen Schritt gehen will, oder gleich den großen mit der ACT.

Ich bin momentan echt angenervt, weil 2 OP's incl. lateralem Release, Medikamente, Krankengymnastik, Spritzen etc. bei mir nichts bringen. Ich kann wieder kaum laufen geschweige denn Radfahren,...

Werde mal berichten, wie die Entscheidung nun ausfällt!

S`onjRa Saunflowexr


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Hallo - melde mich auch endlich mal wieder!

Also: mein Knorpelschaden ist hinter der Kniescheibe. Ich war jetzt in den letzten Wochen mit aktuellen MRT-Aufnahmen (die mittlerweile eine Knochenschädigung zeigen) in 2 Kliniken:

Klinik 1:

Knorpeltransplantation ("autologe Chondrozyten-Transplantation ACT) problemlos möglich. Sofort OP-Termin bekommen.

Klinik 2:

ACT hinter Kniescheibe problematisch, da die transplantierten Zellen schnell wieder abscheren können.

Alternative: Microfrakturierung.

Die beiden Ärzte waren sich uneinig, Chefarzt leider krank. Neuer Termin am 1. März.

Evtl. wäre eine MACT besser (da werden Knorpelzellen in einem Gel gezüchtet und entsprechend der Defektgröße zugeschnitten und nur eingeklebt, ohne den Umweg mit der Knochenhautumnähung etc.)

Mein Krankengymnast hat mir jetzt aus der "Zeitschrift für Physiotherapeuten" Ausgabe 56 (Heft 2, 2004) einen Artikel zu lesen gegeben über einen Vergleich von ACT & MACT sowie Nachbehandlungsschema bei Defekten an verschieden Stellen im Kniegelenk.

Da haben auch Schäden hinter der Kniescheibe guten Erfolg, wobei die Nachbehandlung mühsam ist: erstmal Fixierung auf 30° Beugung, dann max. 60°. 3 Monate Schiene, 3 Monate 2x täglich 6 Stunden passive Bewegung mit Motorschiene, 3 Monate kein Treppensteigen und keinerlei isometrischen Muskelübungen,... alles wg. der Gefahr, dass die Zellen wieder abgehen.

Ich will jetzt den Autor dieser Studie (Uniklinik Aachen) mal anmailen.

@ Giovanni:

Keine Ahung, was die Abrasionstechnik ist. Alpha-Klinik erscheint mir nicht so vertrauenswürdig, weil die halt behaupten, dass der Ersatzknorpel auch sehr gut ist. In allen anderen Studien liest man aber, er hält nicht solange, ist nicht so belastbar,... Und ich arbeite an der Uni für einen Mediziner, der mir so ein paar grundlegende Knorpeleigenschaften erklärt hat. Bin also skeptisch - und es ist eh eine Privatklinik!

Ansonsten ist zu sagen, dass nach einer Mikrofrakturierung immer noch eine ACT erfolgen kann, wenn die Frakturierung nix bringt. Ist scheinbar ein Abwägen, ob man erst nochmal einen kleinen Schritt gehen will, oder gleich den großen mit der ACT.

Ich bin momentan echt angenervt, weil 2 OP's incl. lateralem Release, Medikamente, Krankengymnastik, Spritzen etc. bei mir nichts bringen. Ich kann wieder kaum laufen geschweige denn Radfahren,...

Werde mal berichten, wie die Entscheidung nun ausfällt!

M.anuebla.SvchalMler


Hallo habe auch einen knorpelschaden hinter der Kniescheibe Grad IV aber bei mir hat das mit der transplatation leider nicht mehr funktioniert da mein Schaden zu groß und auf beiden Seiten ist.

Nun hat man bei mir eine Mikrofrakturierung durchgeführt.

Mal sehn was raus kommt, denn wenn das nicht klappt gibt es nur noch eine Möglichkeit "künstliches knie"

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