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Immer wieder Blockade der Kopfgelenke - was tun?

G{iatnna 7x1 hat die Diskussion gestartet


..die ganze Geschichte läuft nunmehr seit über 2 Jahren......fing alles an nach nem Zahnarzt-Besuch. Mir wurde plötzlich schwindelig, der Boden schwankte richtig unter mir, dann Sehstörungen (alles hatte einen Blauton), Herzrasen, Schweissausbrüche und ne totale Panik wegen dem Schwindel. Dazu noch Tinnitus beidseitig, manchesmal so laut, dass ich nicht einschlafen konnte. Druckgefühl im bzw. hinter dem Brustbein, ich fühlte mich irgendwie schief/verschoben Übelkeit, mal wurde mein linker Arm taub......und immer eine so starke Müdigkeit - ich fühlte mich völlig erschöpft :-(

Wie so viele Menschen rannte auch ich von Arzt zu Arzt, sämtliche Untersuchungsergebnisse waren vollkommen ok und so schoben die Ärzte meine Probleme stets auf die Psycho-Schiene...die ganze Zeit über war MIR aber völlig klar, dass es nicht mit der Psyche zu tun haben kann. Hatte die ganze Zeit über eine Ahnung, dass es meine HWS sein könnte - aber der damalige Orthopäde tastete nur kurz meinen Nacken ab und meinte dann, da wäre nix :-o

Irgendwann, nach langer Zeit in der ich schier verzeifelte, landete ich bei einem anderen Orthopäden. Dieser nahm meinen Kopf in beide Hände, prüfte hier und dort, schwenkte meinen Kopf sanft zur Seite - ein KNACKS......und ich war beschwerdefrei :)^

Man, war ich erleichtert - im warsten Sinne des Wortes, denn der ganze Druck auf der WS war fort, ich hatte endlich wieder festen Boden unter den Füßen.......ich hätte heulen können vor Freude :)z

Leider aber hab ich immer wieder das Problem, dass meine Kopfgelenke blockieren.....nach dem 1. Mal "Einrenken" dauerte es ca. 1 Monat. Da renkte mich der Orthopäde ein und spritze mir zusätzlich etwas in den Nacken ("quaddeln"), danach hatte ich längere Zeit Ruhe, ungefähr 5 Monate.

Vor kurzem fing es wieder an - ich ging sofort zum Orthopäden, diesmal war es ein anderer (bei dem anderen hätte ich länger auf einen Termin warten müssen), dieser renkte mich etwas "brutaler" ein: streckte meine HWS, bis ich dachte, mein Kopf fliegt ab und es knackste diesmal sehr stark und laut.

Das war vor genau 1 Woche.....und vor einer halben Std. ging alles wieder von vorn los...das kann doch nicht so weitergehen :-/ Es schrenkt mich dermaßen in meiner Lebensqualität ein...ich bin auf Jobsuche, komme aber mit diesen Beschwerden kaum außer Haus :°( Und dazu diese Panik bei den Schwindelanfällen......meine Ohren dröhnen auch schon wieder so laut - und mir ist übel, hab nen Kloß in der Kehle :°(

Ich vermute mal, dass es wohl auch daran liegt, wie ich am PC sitze...leider mache ich immer wieder den Fehler, wenn ich im Net intensiv lese, dass ich den Nacken durchbiege. Ich versuche schon, meine Haltung zu ändern, aber es ist schwer. Und nun eh zu spät, da die Blockade wiedergekommen ist. |-o

Hat jemand von euch Tips, wie ich in Zukunft diese Blockaden vermeiden kann? Kann ich irgendwie villt. selbst diese Blockade lösen?? Ich kann doch nicht schon wieder zum Orthopäden gehen........dann kann ich da bald einziehen :=o

Zumal ich denke, es wird auch nicht gut sein, ständig dieses Einrenken...ok, es war fast immer sehr sanft....dennoch leihern doch die Gelenke auch aus.

Würde mich sehr freuen, wenn ihr nen Ratschlag habt und ich würde mich auch freuen, wenn sich Leidensgenossen melden - gern auch per PN.

Sorry für den Roman....konnte es nicht kürzer schreiben......und danke fürs Lesen

Antworten
Gkianena 7x1


möchte dieses Thema nochmal hochschubsen, weil es mir wirklich sehr am Herzen liegt :-)

k|alinkxa1


schau mal, ob Dir dies liegen würde:

[[http://www.altamajor.de]]

toitoitoi und LG

kalinka1

sOchnDattVerguschxe


Nach Deiner Beschreibung könnte es doch mit der Psyche zusammenhängen, auch wenn Dir das völlig unwahrscheinlich erscheint. Dein Körper gibt Dir Signale, daß etwas nicht in Ordnung ist. Beim Einrenken wurde das Symptom beseitigt. Also war dieser Schritt der richtige. Aber die Ursache besteht nach wie vor. Also setzt der Körper ein neues Signal. Auch wieder eingerenkt und Ursache nicht gefunden. Dein Körper setzt das Signal nochmal. Irgendwann werden die Abstände so kurz, daß Dir kein Arzt mehr helfen kann.

Da hilft die richtige Entspannung. Wenn Du auf Jobsuche bist hast Du wahrscheinlich Angst, keinen zu bekommen. Vielleicht hast Du auch Angst, ihn schnell wieder zu verlieren. Wie könntest Du ihn verlieren? Na, durch häufige Krankheitsausfälle. Dazu gesellt sich die Angst, immer schwerer etwas zu finden, weil Du ja auch nicht jünger wirst. Du kannst die Aufzählung für Dich vervollkommnen. Dabei wirst Du wahrscheinlich bemerken, daß Dir sprichwörtlich die Angst im Nacken sitzt. Der Druck auf Deiner Seele (oder wenn Du willst Psyche) zeigt sich körperlich als Druck auf die Wirbelsäule. Da wird das Einrenken zur Sisyphosarbeit.

Eyhema(liger NNutzeUr (#32T5731)


Hattest du mal Physiotherapie? Vielleicht kann man damit was erreichen, musst du aber mit zum Orthopäden ;-) Aber frag ihn doch mal ob er dir ein Rezept für Physiotherapie ausstellen kann. Ich denke schaden kann es ja nicht es mal zu probieren

GEia6nn!a 7x1


Oh wei, nun hatte ich zwischendurch schon kaum noch an meinen Faden hier gedacht, es ging mir nicht so gut, sorry |-o

Danke euch für eure Antworten @:)

kalinka1: vielen lieben Dank für den Link, ich hatte schonmal davon gehört, mich aber damit noch nicht näher beschäftigt, klingt sehr interessant und ich werde es im Hinterkopf behalten.

schnattergusche: danke, aber sorry, wenn ich sage, dass es deffinitiv nicht psychisch ist bei mir. Mir ist klar, dass durch psychische Probleme auch der Körper leidet, bei mir ist es umgekehrt: ich merke immer mehr, wie meine Psyche aufgrund der Schwindelanfälle leidet :°(

Nein, es ist bei mir ja herausgefunden worden, dass alles durch einen früheren Zahnarzt-Besuch kam: der ZA traf mit der Betäubungsspritze leider genau den Entzündungsherd am Zahn - und ich schnellte vor Schreck und Schmerz fast senkrecht aus der liegenden Position hoch :-/ Am gleichen Abend fingen meine Beschwerden an, ich bekam Zitteranfälle und Herzrasen. Eine lange Zeit aber sah niemand der Ärzte, und auch ich nicht, eine Verbindung zu dem ZA-Erlebnis. Bis es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen fiel....

Mellimaus21: ja.....ich bekam einmal Physiotherapie verschrieben, aber das war ein Schuss nach hinten. Es war nach dem 1. Einrenken, mir ging es sooo gut. Dann aber ließ mich die Physiotherapeutin Sit-ups machen...x-mal hintereinander ohne Pause beim Auflegen......prompt hatte ich danach wieder erneute Probleme mit dem Kopfgelenk, dazu noch nen immensen Druck am Kehlkopf. :(v

So, aber nun: ich hab Neues :-) Hatte jetzt erst am Montag wieder einen längeren ZA-Besuch über 2 Stunden, obwohl die sehr nette ZÄ mir schon ein spezielles Nackenkissen gab, gings mir danach wieder schlecht......habe dann von meinem Orthopäden nochmal ein Rezept für KG bekommen. Hatte mir schon einen Therapeuten näher ins Auge gefasst und dort heute angerufen. Was soll ich sagen: der Mann scheint sein Fach total zu verstehen. Er hörte sich meine Beschwerden an und meinte dann, dass mir normale KG nix bringen wird, ich bräuchte Entspannungsübungen für die Kopfgelenke. Zudem wird er wohl die Craniosacrale Therapie bei mir anwenden, beim 1. Termin will er meine gesamte WS anschauen, inkl. der Kiefergelenke. Und er sagte sogar, dass wohl auch meine BWS was hätte, dies wäre typisch bei meinen Beschwerden.....ich bin jetzt schon völlig begeistert :)^ :)^

Freue mich schon so sehr auf den Termin am Montag......hoffentlich kann dieser Mann mir endlich helfen :-)

MUerlinPchexn7


@ Gianna

Ich plage mich auch nun fast ein Jahr mit Schwindel herum, es wurde auch alles untersucht - aber erst als ich die HWS geröntgt bekam und ich zusätzlich noch eine Brustswirbelblockade hatte und ich deshalb jetzt in die Rückenschúle gehe, wird es langsam besser. Da bekommt man soviel Tipps, bezügl. Körperhaltung am Arbeitsplatz und im Alltag - ich habe nur noch selten Schwindel, und wenn dann auch nicht mehr so stark. Da die Knochen und Muskeln im Alter ja nicht besser werden, wird man immer wieder damit zu tun haben, aber man kann dann damit umgehen. Also absolut empfehlenswert! :)^ Kostet zwar, bekommt man aber anteilig (80%)von der Kasse wieder.

LG

@:)

o>rt"hofanx13


Ich hatte fast dieselben Symptome und hatte auch immer wiederkehrende Kopfgelenksblockierungen. Nach ca. 4 Besuchen beim Osteopathen waren meine Probleme ganz verschwunden. Ich würde euch raten, auch einen Osteopathen aufzusuchen. Das bloße Einrenken bringt nicht viel, da Fehlspannungen der Muskulatur nach wie vor vorhanden sind. Auch Physiotherapie hat bei mir die Wirkung verfehlt, da immer nur einzelne Muskeln behandelt werden und nicht wie bei Osteopathie der ganze Beweungsapparat statisch wieder ausgerichtet.

Wsildykatexr


Hallo Gianna 71,

Sämtlich Knorpel im Körper lebt ernährt sich durch Bewegung, ausdehnen und zusammendrücken. Sport treiben !!!

Wenn es ärger wird musst du Neurochirurgen, würde mir aber eine Zweitmeinung einholen.

Zulange warten ist aber unter Umständen auch nicht gut.

Frage doch den Orthopäden.

MfG *:) @:) :)* :)^ :)^

kjoltar_ast


Ich denke, dass Gianna nach 7 Jahren ENDLICH beschwerdefrei ist...

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