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Hemisakralisation und Lumbalisation + starke Schmerzen

M3isao hat die Diskussion gestartet


Halli Hallo,

ich dachte ich stelle hier mal einige Fragen, vielleicht kann mir ja Jemand helfen.

Ich hab schon seit ich denken kann Rückenschmerzen und teilweise auch so stark, dass ich nicht mehr stehen und nur schwer sitzen konnte.

Ich dachte aber immer, ich bin nur wehleidig und hab bis auf die oben beschriebenen sehr extremen Momente nie etwas gesagt.

Bis ich eines Wochenendes zum Notdienst gefahren bin, weil es nicht mehr ging.

Ich bin dann gleich am Montag zum Orthopäden gegangen, es kam raus, dass ich eine Blockierung hatte, die leicht behoben war, allerdings auch eine Lumbalisation und eine Hemisakralisation.

Ich bekam Krankengymnastik mit Geräten verschrieben, die ich nun zu Ende gebracht habe.

Das ist jetzt einige Wochen her, und ich hatte berufich noch keine Möglichkeit wieder zum Orthopäden zu gehen aber es hat nicht wirklich etwas gebracht, wobei ich mir eigentlich auch sehr unsicher bin, ob das überhaupt so schnell gehen kann.

Das Problem bei der Sache ist, dass es immer schlimmer wird und ich die letzen Wochenende Tage hab, an denen ich nur mit Schmerzmittel (Ibuprofen 600, die man mir schon mit starken vorbehalten gegeben hat) über den Tag komme.

Ich weiß inzwischen nicht mehr wirklich weiter, ich werd jetzt sobald ich kann wieder beim Orthopäden antanzen und nachfragen, aber da das noch ein oder zwei Wochen dauern kann wollte ich fragen, ob hier vielleicht Jemand Erfahrung hat und mir schon etwas helfen kann.

Dankeschön schonmal :)

Antworten
R8emu-xla


Hat der Orthopäde geröngt? Oder ein MRT gemacht? Das würde jetzt als nächstes anstehen. Am besten MRT, da sieht man alles, nicht nur die Knochen.

Wie lange hast du die KG gemacht? Und was genau wurde dort gemacht? Rücken- und Bauchmuskeln gestärkt?

Bei chronischen Fällen kann das wirklich lange dauern bis Besserung eintritt. Wurde dir nicht gesagt dass du weiterhin die Übungen machen musst? Du kannst nicht einfach aufhören, dann wird das nichts, dann erschlaffen die Muskeln gleich wieder.

Meine Erfahrung war ca 6 Wochen täglich 20-30 Minuten KG bis ich eine Besserung verspürte. Seitdem mach ich die jeden Tag (jetzt schon über ein Jahr) und bin (toitoitoi!) bis jetzt schmerzfrei! Wenn ich mal ein paar Tage aussetze krieg ich gleich wieder Beschwerden, allerdings neurologischer Art, da die Muskeln gleich wieder schwächer werden.

Manchmal muss man auch mit verschiedenen Übungen experimentieren, bis man was findet wo man fühlt, das hilft, das tut gut. Ein guter Therapeut achtet auf dein Feedback und probiert verschiedenes mit dir.

R'emu-xla


PS: weder eine Hemisakralisation noch eine Lumbalisation führen zu ständigen Schmerzen. Ist eine ziemlich seltene aber harmlose Abweichung vom normalen Wirbel- und Kreuzbeinaufbau.

Daher nehm ich stark an deine Probleme liegen woanders, wahrscheinlich hast du einen (oder sogar mehrere) Bandscheibenprolaps. das lässt sich nur durch ein MRT rausfinden, und Neurologen sind übrigens die Spezialisten für die Bandscheiben. Wenn dein Orthopäde dir also nicht weiter helfen kann oder will, suche einen Neurologen auf. Warte nicht länger, du machst dir sonst den Rücken noch ganz kaputt.

Wie alt bist du? Belastet deine Arbeit den Rücken?

MDiCsao


Hallo Remu-la.

erstmal vielen dank für deine schnelle Antwort, hab in so kurzer Zeit gar nicht damit gerechnet.

Mein Orthopäde hat nur geröngt, ein MRT wurde nicht gemacht, auch nicht angeordnet, nur die aufforderung, wieder zu kommen wenn es nicht besser wird, was jetzt ja wohl der Fall ist.

Ich hab die KG 2 mal die Woche gemacht, so 40 Minuten, über 3 Wochen, und es wurden RÜcken und Bauchmuskeln trainiert.

Ich hab mir schon fast gedacht, dass ich die Übungen weitermachen muss, gesagt wurde mir allerdings nichts, und die meisten Übungen kann ich leider auch so gar nicht machen, weil sie eben mit Geräten gemacht wurden.

Das heißt, ich sollte also möglichst mein Leben lang täglich zumindestens ein paar Übungen machen?

Ich werd mit den Übungen, die ich zuhause machen kann, aufjedenfall schonmal damit anfangen und sehen wie sich das entwickelt.

Ich hab mich auch schon gewundert, ich hab mich nach der Diagnose natürlich etwas informiert, und eben auch nur gelesen, dass diese beiden Befunde nicht zu ständigen Schmerzen führen.

Ich werde aufjedenfall so bald wie möglich, am besten gleich nächste Woche nochmal beim Orthopäden antanzen und ihm alles nochmal schildern, ich gehe aber sowieso zu einem anderen, allerdings aus privaten Gründen, wenn der mir auch nicht helfen kann/will werde ich gleich zum Neurologen dackeln, danke für den Tipp.

Ich bin 19 Jahre alt, mache momentan eine Ausbildung zur mfa, allerdings werd ich die abbrechen, da ich es ganz schrecklich finde und die Zeit bis ich meinen Studienplatz bekomme anders nutzen, mein Rücken wird dabei eigentlich nur bedingt belastet, wenn ich Wäschetrage oder ähnliches.

RPemu-xla


Täglich 15 Minuten die Rücken- und Bauchmuskeln trainieren ist nicht viel, das ist bald wie Zähne putzen ;-) Und es hilft! Das kann dir jeder Bandscheibengeschädigte (wenn nicht all zu sehr fortgeschritten) oder Rückenleidende bestätigen. Also, ja, fang auf jeden Fall mit den Übungen zu Hause an. :)^ Es gibt ganz simple die man zu Hause auf dem Bett machen kann, keinerlei Geräte nötig. Wenn du neue ausprobierst lass dich immer vom Schmerz leiten: wenn's weh tut, lass es sein. Mach erst nur wenig und schau wie du dich am nächsten Tag fühlst. Wenn's dir gut geht, steiger die Zahl der Übungen.

Ich finds sehr sehr merkwürdig dass dir der Therapeut dort nicht gesagt hat dass du das auch alleine weiter machen musst ???

Dränge auf jeden Fall auf ein MRT, da du schon so lange und so starke Schmerzen hast. Nur so kann die richtige Diagnose gestellt weden und die richtige Therapie angefangen werden.

Vielleicht kannst du die Wartezeit bis zu deinem Studium auch dazu nutzen eine Rückenschule zu besuchen. Ist ne Überlegung wert ... das hilft auch sehr.

Alles Gute, und meld dich dann nochmal! @:)

r.atxs


hallo misao!

ich verstehe deine probleme, denn ich leide selber an einer hemisakralisation, die ja angeblich gar nicht weh tut..

meine war so 'schmerzlos', dass ich nur mit sehr starken schmerzmitteln (opioidderivat) über den sommer kam - ich war 2 monate im ausland und dort gab es keinen orthopäden.

das ding ist, dass bei einer hemisakralisation der 5.lendenwirbel nicht immer vollständig einseitig verwachsen sein muss, sondern es kann sich auf der betroffenen seite auch eine art pseudogelenk bilden. dieses gelenk ist natürlich nicht physiologisch und wird durch überbeanspruchung schnell arthrotisch, was dann schmerzen verursacht.

rückengymnastik hilft dir auf dauer bestimmt die schmerzen gering zu halten. mir persönlich hat yoga sehr geholfen, da man dabei mit sanften bewegungen die rücken- und hüftmuskeln dehnt, entspannt und natürlich auch aufbaut!

mein arzt hat mir auch massagen verschrieben, eine art der therapie, die ich als sportmuffel nur weiterempfehlen kann ;-)

allesliebe!

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