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Osg Distorsion

Mxorbusnix]wissceTn hat die Diskussion gestartet


hallöchen,

ich habe vor mittlerweile 9 Wochen eine schwere OSG Distorsion (es hat so richtig feste gerummst und geknactk), danach hatte ich anfangs richtig heftige Schmerzen, das Röntgen war ohne Befund.

Bei der Untersuchung war wohl eine leichtgradige Aufklappbarkeit aufgefallen - dies dann nach 4 Tagen, weil die Bänder am Anfang nicht untersuchbar waren - daraufhin hab ich einen Kompressionsstrumpf und ine Aircast-Schiene getragen - für 4 Wochen.

Nach diesen besagten 4 Wochen waren die allgmeinen Schmerzen zwar weniger, aber nicht weg, belasten ging nicht einwandfrei und was schon von Anfang an auffiel - bei Bewegung und Belastung hat es ständig schmerzhaft geknackt.

Mittlerweile sind 9 Wochen rum, es ist immernoch eine Schwellung da, Schmerzen vor allem beim ruhigen Stehen und Nachts.

Nun wollte der Doc doch ein MRT machen. Das war dann heute.

Was der Radiologe meinte - das eine Band ist nicht da wo es hin sollte, das andere Band ist ausgedünnt, bone bruise/Ödem und ein Erguss im Gelenk ... nach 9 Wochen ....

was nun?? ich habe immernoch Schmerzen und bin in meiner Arbeit doch deutlich eingeschränkt ... und langsam verliere ich die GEduld :(

wer weiß Rat? was kommt jetzt?

danke

lg

M nw.

Antworten
m&oonckhkild66


Hört sich nicht gut an, aber es ist noch nicht ausreichend um genaueres zu sagen. Hol dir auf alle Fälle noch eine 2. Meinung ein und bestehe auf eine weitere Versorgung wie zum Beispiel Physiotherapie.

MGorbus8nixwi)sxsen


hi,

also:

Trauma vor knapp 10 Wochen, dann initial 1 Tag Krücken weils wirklich nicht ging, dann vorsichtig wenig gehumpelt.

Kompressionsstrumpf am Sprunggelenk, nach 4 Tagen Aircastschiene für 4 Wochen.

Dann weiter Beschwerden - 6 Einheiten Lypmhdrainage

weiter Beschwerden und Bewegungseinschränkung (schmerzbedingt) - Treppen laufen geht net, laufen sonst soweit schon,

dann 6 Einheiten Krankengymnastik.

Laufen so geht ja - wenn ich länger stehen muss (in meinem Beruf leider ziemlich oft) tuts tierisch weh, wenn ich dann zur Ruhe komme tuts weh, wenn ich länger gehe ebenso.

MRT Befund: ödem im Weichteilgewebe lateral des Sprunggelenks, Erguss im OSG, Teilruptur des Lig. fibulotalare anterius und Ruptur des Lig. Fibulocalcaneare. Ödem im Berech des Talus im Sinne von Bone bruise, am größten ventrolateral zur Talusschulter hin.

so, klingt doch toll oder .... jetzt sinds bald 10 Wochen und ich hab die Faxen dick, ich muss vernünftig arbeiten können ....

mMoonch_ild66


Bei Bänderschäden muss es für 6 Wochen ruhig gestellt werden, also Schiene, Unterarmgehstützen. Belastungssteigerung nach Schmerzempfinden. Angefangen mit Durchschwingen, also überhaupt nicht auftreten, weiter mit Sohlenkontakt (du stellst dir vor auf ein Ei zu treten, möchtest es nicht zerbrechen), weiter zu 10 kg, 20 kg und dann Teilbelastung. Viel Hochlagerun, kühlen, Voltarenverbände.

Mein Freund hat gerade das selbe Problem und genauso wie du sehr schnell wieder belastet auf Rat der Ärztin. Na ja, wie sie meint. Was dabei rausgekommen ist sieht man ja jetzt.

Lass nochmal eine Ultraschalluntersuchung der Bänder machen. Dabei kann man Reizzustände etc. gut erkennen. Solang die Bänder noch gereizt sind (merkst du an Schmerzen nach Belastung, Schwellung, Wärme, evtl. Rötung) unbedingt noch schohnen.

Erst wenn die Bänder wieder verheilt sind langsam auftrainieren. Wenn du schon voll belastest und auftrainierst obwohl die Bänder noch gereizt sind, förderst du den Zustand. Also erst Ruhe und dann ausprobieren was geht.

Wenns warm, dick und so weiter wird, wars zuviel. In dem Fall hochlegen und kühlen.

s,onstLwi%e


MRT Befund: ödem im Weichteilgewebe lateral des Sprunggelenks, Erguss im OSG, Teilruptur des Lig. fibulotalare anterius und Ruptur des Lig. Fibulocalcaneare. Ödem im Berech des Talus im Sinne von Bone bruise, am größten ventrolateral zur Talusschulter hin.

Erinnert mich total an meinen MRT-Befund, knapp zwei Wochen nach Umknickverletzung mit Bänder(an)riss in diesem Frühjahr. Bone bruise ist das Zauberwort, das wird gelegentlich auch "Knochenquetschung" genannt und dauert RICHTIG lange, bis es heilt. Meine Verletzung, auch erst als Bänderriss eingestuft, ist jetzt fünf Monate her, ich konnte fast zwei Wochen lang überhaupt nicht auftreten. Wirklich gar nicht, ich bin vor Schmerzen umgefallen. Gearbeitet - muss auch viel gehen und stehen - habe ich nach sechs Wochen zähneknirschend wieder, und die ersten ein/zwei Wochen waren eine Tortur. Jetzt, nach fünf Monaten, schwillt der Knöchel beim Stehen und Gehen immer noch an und tut, wenn ich ihn nicht mit elastischen Wickeln fest wickle, schweineweh.

Der Bänder(an)riss an sich ist längst vergessen. Wenn du Lust hast, google mal nach bone bruise, musst aber ein bisschen suchen. Ich hab mir damals mal die Mühe gemacht, und bin seither ganz glücklich mit dem Verlauf bei mir.... Also vergleich dich nicht mit anderen, die "nur" einen Bänderriss hatten! Die Begleitverletzungen bei solchen Umknickunfällen sind ganz verschieden!

Vom Vorgehen her bin ich derselben Meinung wie moonchild66.

Gute Besserung!

syon.stwixe


Sorry, hab vergessen, den ersten Abschnitt als Zitat zu markern. So sollte es aussehen:

MRT Befund: ödem im Weichteilgewebe lateral des Sprunggelenks, Erguss im OSG, Teilruptur des Lig. fibulotalare anterius und Ruptur des Lig. Fibulocalcaneare. Ödem im Berech des Talus im Sinne von Bone bruise, am größten ventrolateral zur Talusschulter hin.

Und dann der Rest von mir...

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