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Kopfschmerzen vom Nacken Hws - Bandscheibenvorfall

tkhale0r.tim hat die Diskussion gestartet


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich leide seit Jahren unter starken Kopfschmerzen die immer vom Nacken ausgehen. Jetzt wurde ein MRT bei mir gemacht mit

folgendem Befund :

- Flache Bandscheibenprotusion C3/C4

- Medio-links-paramedianer, cranial- und caudalwärts sequstierter Bandscheibenprolaps C5/C6 - Etwas links betonte Bandscheibenprotrusion C6/C7

- Zum teil sehr enger Spinalkanal. In den axialen Schnittbildern beträgt der Durchmesser des Spinalkanals z.T. nur 13,9mm.

Was bedeutet der Befund? Können meine Kopfschmerzen hierdurch hervorgerufen werden? Was kann ich tun um endlich die Kopfschmerzen los zu werden?

:-/ Gruss Danke Jens

Antworten
R{emUu-Rlxa


Ja, deine Kopfschmerzen könnten davon kommen, da sich mit Sicherheit deine gesamte Nackenmuskulatur ständig massiv anstrengt um der HWS Stabilität zu geben. Was sagt denn dein Arzt dazu?

Ich denke du könntest es eventuell operieren lassen. Beim C5/C6 wird wahrscheinlich das Rückenmark auch schon bedrängt - sequestierter Prolaps bedeutet dass die Bandscheibe dort durchgerissen/abgebrochen ist und Teile davon frei "herumfliegen". Aber das muss ein Neurochirurg entscheiden.

Beim C3/C4 und C6/C7 liegen nur Protusionen vor, das heisst die Bandscheiben dort wölben sich etwas vor, ohne dass es zum Riss der Bandscheiben kam. Das ist weniger schlimm, sollte aber auch angesprochen werden und möglichst mit Krankengymnastik verbessert werden.

t,halerx.tim


Hallo!

Danke für deine Antwort. Für mich war es zuerst wichtig mal zu wissen was das alles so heisst. Weil der Arzt der mich dort hin geschickt hat garnicht viel dazu gesagt hat. Er meine da wäre ein Bandscheibenvorfall und fertig war es. Dann wurde Physiotherapie gemacht 6 Behandlungen. Ich bin mittlerweile auch in einer Schmerzklinik in Behandlung und bekomme dort zum Teil sehr starke Schmerzmittel gegen die Kopf bzw. Nackenschmerzen (Arcoxia und andere). Die Schmerzen werden durch seitliches ablegen des Kopfes besser. Wenn man den Kopf mit der flachen Hand zum Brustkorb hin drückt hören die Schmerzen kurzzeitig auf.

Ich denke ich werde nochmal einen anderen Orthopäden besuchen und Ihm meine Befunde zeigen. Da ich nun seit ca. 4 Jahren fast täglich diese mächtigen "Kopfschmerzen" habe hoffe ich sehr irgendwann mal einen Arzt zu finden der die nötige Ahnung und Zeit hat das abzustellen..... Gruss Jens

Riemux-la


Hallo Jens,

da deine Beschwerden mit den Bandscheiben und dem Spinalkanal zu tun haben, ist ein Neurochirurg der richtige Ansprechpartner für dich, nicht ein Orthopäde. Neurochirurgen sind die Spezialisten bei Bandscheibenvorfällen (was nicht bedeutet dass du gleich operiert wirst). Ich hab das auch lange nicht gewusst und bin von einem Orthopäden zum anderen.

Auch möchte ich dir ein sehr gutes Forum empfehlen, dort wirst du kompetent beraten

[[http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php]]?

Physio ist gut, aber bei sequestrierten Vorfällen leider oft ohne Erfolg.

n6anc3hen


thaler.tim,

hatte anfang 2007 auch einen Bandscheibenvorfall ich glaube auch C5/C6 und zudem noch eine BS Protusion zudem hab ich das Problem das bei mir der erste Wirbel verdreht ist.

Hatte teilweise in der akuten Phase sehr starke Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel und Kribbeln in der rechten Hand. Musste auch starke Schmerzmittel wegen den Kopfschmerzen nehmen. Danach waren die Schmerzen weg, aber wegen den Tabletten war ich so benommen dass ich auch nicht fit war. Hatte eine extreme Phase Gott sei dank in den Sommerferien, weil ich da teilweise zwei Tage die Woche komplett flach lag.

Hatte ein Rezept für Krankengymnastik aber meine Therapeutin hat nur Massage gemacht, weil mein Nacken/HWS sehr verspannt war. Zudem hat eine Therapeutin mit Manueller Therapie versucht den Rücken/Beine gerade zu bekommen um eben eine Ursache für die Beschwerden zu lindern. Fangopackungen hab ich für den Nacken auch bekommen, die haben grad gegen die Kopfschmerzen gut geholfen.

Bekommst du von deinem Arzt nur KG verschrieben? Ratsam wäre Massage mit Fango kombiniert.

Letztes Jahr war ich wegen einem kaputten Bein/Knie in Reha und da hat mir die Wassergymnastik sehr gut geholfen. In der Reha wurde mein Rücken mit therapiert.

Hab in der Einrichtung oft mit Menschen gesprochen, die bevor überhaupt eine OP im Raum stand, erstmal zur Kur geraten wurde. Bei vielen hilft es ohne OP bei manchen aber auch nicht.

Ich kann bei deinen Bescherden nur Raten eine Kur zu machen. Das ist nicht zu vergleichen mit ein paar mal KG.

tDhaler.xtim


Hallo Nanchen!

Danke für deine Antwort es tut gut mit Leuten zu sprechen die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder sogar schon etwas weiter sind. Also ich habe schon so einiges probiert diese unerträglichen Schmerzen loszuwerden. Unter anderem waren dabei :

- Zahnarzt (Zähneknirschen in der Nacht) -- Bißschiene

- Psychologe (Psyche) --- Antidepressiva

- Migräneklinik (Migräne/Triptane, Betablocker etc.)

- Orthopäde (Muskelrelaxmittel, Schmerzmittel und Physiotherapie)

- Vitametik

- Atlaskorrektur

- Osteopathie (auf eigene Kosten!)

- Akupunktur

Ich habe auch schon Massage mit Fango gemacht was mir während der Behandlung gut geholfen hat aber kaum waren 2-3 Wochen rum war ich wieder genauso weit wie vorher. Das mit der Kur hört sich gut an. Bei mir ist das so ich renne eine zeitlang immer wieder zum Arzt bis ich dann wieder resigniere und Schmerzmittel in hoher Dosis nehme (vorbeugend) weil ich denke helfen kann dir keiner. Wo war denn deine Kur ?(wenn ich Fragen darf). Welche Schmerzmittel nimmst du?. Sammeln sich deine Schmerzen auch immer hinter den Augen ? Wenn ich die Schmerzen habe, habe ich immer tief schwarze Ränder unter den Augen von den Schmerzen. Ich spüre jedoch eindeutig das die Schmerzen vom Nacken / Rücken ausgehen!

Gruss

Jens

R_emu-Yla


Warst du noch nie beim Neurologen?

tUhale)r;.tixm


Doch auch beim Neurologen war ich schon bzw. schon bei drei das ist jedoch schon länger her. Die haben meinstens EEG gemacht und da war alles in Ordnung....

n ancxhen


Hey,

meine Kur war in Bad Eilsen. Die lief über die Krankenkasse.

Hast du schonmal was von HWS-Syndrom gehört? Das wurde bei mir auch diagnostiziert. Dafür gibt es meines Wissens auch Kur-Kliniken für.

Wurde bei dir denn diagnostisch schon mehr gemacht? Die Ursache vom Bandscheibenvorfall sollte gefunden werden, da können schon Dinge wie ein Beckenschiefstand immens Schaden anrichten.

Bin jetzt seit längerem schon ohne große Beschwerden, und wenn ich merke das Verspannungen oder Schmerzen entstehen dann zieh ich gleich die Notbremse und hole mir ein Rezept für Fango und Massage. Oder stell mich unter die Dusche und bearbeite meinen Nacken mit dem Massagestrahl.

Wenn ich jetzt mal extreme Kopfschmerzen bekomme, dann hab ich für äußerlich ein Schmerzspray oder Salbe die wärmt. An Schmerzmitteln wenn es sehr extrem ist nehm ich Tramadolor, aber da darf ich nicht zu viel von nehmen, weil ich die nicht gut vertrage. Ansonsten kombinier ich gerne Ibuprofen mit Paracetamol oder eins von den mit Novalgin.

Aber bevor ich Tabletten nehme wird erstmal das andere Programm durchgezogen: Heiße Dusche, Haare waschen, Entspannungsübungen, Koffeinhaltige Getränke, Schmerzspray, Magnesium, leixhte Bewegung

Lxord A-rtilXliberxie


Einen schöden guten morgen,

Auxh wenn seit längerer Zeit hier keine Beiträge mehr stattfanden, antworte ich trotzdem, denn grob 95% von den Aussagen des ursprünglichen Verfassers...

Ixh plage mixh nun seit insgesamt 14 Monaten mit tinitus, und Migräne herum, bist vor 2 Monaten nur in großen Abständen, aber nahezu permanenten schulterschmerzen links gepaart was mich privat, aber vor allen Dingen auch arbeitstechnisch sehr einschränkt...vor 4 Monaten wude bei einem MRT an c5/c6 eine protrusion und an c6/c7 ein prolaps mit relativer stenose festgestellt. Der spinalkanal liegt bei ca 9mm... ixh ging trotz allem so gut es ging zu meiner Ausbildung die ixh zum 1.9. Letzten Jahres anfing und leistete dort alles was gesundheitlich in meiner macht stand

Jedoch verschlechterte sixh mein Zustand trotz 3 Monatiger physiotherapie und regelmäßiger Einnahme von tilidin 50/4mg nicht... Vor ca 3 Wochen musste ich sogar ein krankenhaus aufsuchen, da die alleinige Wirkung einer überdosis von teilweise 400mg tilidin(bis vor ca 3 woxhen fast täglich, ansonsten könnte ixh körperlixh garnixhtmehr) meine sxhmerzen mittlerweile gerademal "erträglicher machen"... ixh habe natürlich auxh mit starken Nebenwirkungen zu rechnen und diese treten seit ca einem Monat massiv auf auxh mit dem "sanften" absetzen der Medikamente .... Im hiesigen krankenhaus wurde ein dritter Bandscheibenvorfall diagnostiziert an c2/c3 und meine Kopfschmerzen, schwindel, Lähmungserscheinungen in Händen und sehstörungen nehmen auxh hier zu... generelle abgeschlagenheit und schlechte Laune maxhen sixh ebenso breit und zu allem überfluss wurde ich im Job gekündigt und muss sogar zum 28.2. Diesen Monats aus der werkswohnung des arbeitgebers.... auxh weitere Schritte was neurologen und neurochirurgen fernab des Krankenhausaufenthaltes vor 3 Wochen angeht sind bereits getroffen worden... mir wurde laut der ärzte gesagt ixh müsse nixht operiert werden, obwohl sixh meine besxhwerden verschlimmern, wie kann das bitte sein? Ixh habe mittlerweile permanente kopfsxhmerzen die selbsz Migräne an manchen Tagen in den Schatten stellen... kann man denn wirklixh nichts tun außer physiotherapie? Weil ixh zweifle das einfaxh an...

Ixh danke für jeglichen Ratschlag oder Option die sonst noch offen steht um diese mittlerweile mehr als lästigen besxhwerden loszuwerden

Mit freundlichen Grüßen

Stefan

LCord OArtilhlixerie


Für satzbaufehler oder vergessene worte entschuldige ixh mich... meine aufmerksamkeit ist seit längerem etwas eingeschränkt

4bndrex4s


Komplexer Fall und bei HWS Problemen muss man auch sagen, dass viele Neurologen im dunkeln tappen und Neurochirurgen sicher nicht zu jenen Chirurgen gehören, die schnell das Messer ansetzen. Eingriffe an der Halswirbelsäule sind einfach ein Hochrisikobereich.

Hast du das Tilidin von Anfang an bekommen, waren die Schmerzen damals bereits so groß?

Im hiesigen krankenhaus wurde ein dritter Bandscheibenvorfall diagnostiziert an c2/c3 und meine Kopfschmerzen, schwindel, Lähmungserscheinungen in Händen und sehstörungen nehmen auxh hier zu

Ich nehme an, es wurde ein MRT gemacht? steht da sonst noch etwas dabei?

Oft wird klar ausgeführt, ob ein Druck auf das Rückenmark vorliegt bzw. ob es eingeengte Neuroforamen gibt.

Generell bei HWS Problemen, wobei du eh schon seit 14 Monaten damit kämpfst, wichtig ist vor allem Haltung, Haltung, Haltung. Und wenn es sein muss sich 50x am Tag daran erinnern, die Haltung muss passen! Hals so lang machen, wie es geht und den Kopf nie nach vorne wandern lassen (was der liebe Kopf leider laufend macht...).

Schulterschmerzen sind bei HWS Probleme sehr klassisch, man begiebt sich sehr schnell in eine Haltung mit hochgezogenen Schultern (die müssen runter) bzw. es kann zu muskulären Probleme kommen, wenn die entsprechenden Nerven betroffen sind.

Neben der Haltung braucht der gesamte Bereich aber auch Bewegung und hier muss man einfach konsequent Übungen machen, nicht übertreiben und genügend Pausen. Ein Physiotherapeut kann hier nur eine Hilfestellung sein für den richtigen Übungsmix bzw. dass man sich mal jedes halbe Jahr beim Physio meldet und die gemeinsam nochmal die Übungen durchgeht.

Bandscheibenprobleme, gerade an der HWS verfolgen einen sehr oft ein Leben lang, mit konsequenter Arbeit an der Haltung und konsequent Übungen bringt man es unter Kontrolle.

X$i$raxin


Ich würde eine 2. Meinung einholen bei einem anderen neurochirurgen an einer Universitätsklinik.

Meine Mutter wurde relativ schnell operiert bei einem doppelten bandscheibenvorfall in der HWS mit Ausfallerscheinungen an Armen. Sie hatte jedoch kaum Schmerzen...sie hat sehr lange nach der Ursache für das Kribbeln und die Ausfallerscheinungen gesucht.

Man kann natürlich versuchen das konservativ zu behandeln, aber bei dir gibt es damit ja keinen Erfolg.

Leider sind diese Ops trotz gutem Arzt und guten Vorraussetzungen schon etwas...gefährlich.

Allerdings hatte meine Mutter die Aussicht, wenn sie nichts machts, wird sie mit der Zeit trotzdem gelähmt sein, da die Konservative Therapie GARNICHT ansprach.

Die Op war letztes Jahr im Juni, ihr gehts wieder sehr gut, klar den Kopf wird sie nie wieder so frei drehen können, aber das Kribbeln ist komplett weg und auch die Ausfälle komplett verschwunden.

Soweit ich weiß, wurden bei ihr 2 Wirbel fusioniert, da die Bandscheibe wirklich am Eimer war.

L6ord Arltill0ierie


Zu erst einmal danke für die rückmeldung,

Ixh achte sehr auf meine Haltung und mache auxh regelmäßig die vorgegebenen Übungen des Physiotherapeuten... Laut des 2. Mrts drückt nichts auf das rückenmark, dennoch verspüre ich ein brennen in der Wirbelsäule, vorallem nach längeren gelaufenen strecken, wobei ich mich so oft bewege wie ixh es laut arzt und Physiotherapeuten soll und kann... ixh habe nun seit 7 tagen permanente massive kopfsxhmerzen, die selbst mit schmerzmitteln nicht verringert werden können und meine Schultern und arme tun beidseitig weh... ixh bin gerade dabei eine 2. Meinung einzuholen um endlich mehr zu erfahren, weil die zunehmenden körperlichen Einschränkungen belasten natürlich auch anderweitig , da ixh nichtmal 30 und eigentlich sehr aktiv bin... ich möchte endlich beschwerdefrei sein und wieder ganz normal am leben teilhaben können...

L~ord ArYtill[ierxie


Und um auf die sxhmerzmittel einzugehen: ich nehme seit ca 3 Monaten regelmäßig tilidin, da andere Schmerzmittel nixhtmehr wirken, ixh hatte sxhon muskelrelaxanztabletten, ibuprofen, diclac, trancopal... alles davon hatte nur Nebenwirkungen, bzw sehr geringe wirkung... Daher kam rexht schnell tilidin zum Einsatz, aber eine dauerlösung ist das definitiv nicht, da die Nebenwirkungen trotz der guten hauptwirkung nicht außer acht gelassen werden dürfen...

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