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Meniskus-OP 4 Wochen her

CdhajafOalaxk hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mir wurde vor 4 Wochen der Innenmeniskus links geglättet.

Jetzt ist es so, das weder die Schnitte schon komplett verheilt sind, noch das die Schwellung weg ist. Der Orthopäde hatte mir von Anfang an Vollbelastungen erlaubt. Musste zwar 1,5 Wochen mit Krücken gehen, aber nachdem die Fäden raus waren, durfte ich es voll belasten.

Ich kann allerdings weder hocken noch mich hinknien, weil der Druck im Knie beim Beugen noch zu gross ist. Dazu ist mir gestern noch ne Dummheit passiert, als ich das Bein angezogen hab, war das wohl zu ruckartig. Mir ging ein Schmerz durchs Knie, und jetzt ist der Druck größer und es tut wenn ich das Bein etwas schräg halte oder anziehen will wieder etwas mehr weh. Ich hab morgen zwar eine Telefonberatung mit dem Arzt, aber ich mach mir große Sorgen.

Wie lang war die Schwellung bei euch da?

Wie lang dauerte es bis die Schnitte verheilt waren?

Hattet ihr auch Schmerzen/Druck im Gelenk wenn ihr das Bein ganz anziehen wolltet (knien, hocken etc.) ???

Danke schonmal für die Hilfe!!!!

Chaja

Antworten
EPhemalig<er Ngutz6er (#@3257g31x)


Dann solltest du nochmal zum Orthopäden gehen, wenn du allerdings noch einen Erguss im Gelenk hat ist es nicht verwudnerlich wenn es drückt und weh tut

C|ha=jJafalxak


Woran erkenn ich denn, das es noch einen Erguß im Knie gibt? :(((

E<hem2alig>er Nuotzer- (q#325731x)


WEnn das KNie geschwollen ist, dadurch die Beweglichkeit nicht so gegegebn ist und du z.B. Druckschmerz im KNie hast und es spannt. EIn ERguss verschwindet meist von selbst, ist er zu groß und schränkt zu sehr ein, dann kann er punktiert werden

COhaj3afalxak


Ah ok!

Ja dann ist es immernoch ein Erguss.

Gestern ist mir ja das Dumme passiert, das ich mein Bein zu schnell angewinkelt hab, seitdem ist der Druck wieder größer.

Was meinst Du? Noch abwarten oder lieber zum Doc ??? ???

E!hemqaligepr* NutzeKr (#3325731)


Na ja wenn es mehr weh tut als sonst wäre es denke ich ncith verkehrt wenn du nochmal zum Arzt gehst

HeypSerixon


mir wurde vor 4 Wochen der Innenmeniskus links geglättet. Ich kann allerdings weder hocken noch mich hinknien

Das ist normal.

Nach einer Kniespiegelung dauert es seine Zeit bis du wieder in die Hocke kannst. Erfahrunsggemäß dauert es so einige Monate ( 3-6 Monate) bis das wieder klappt.

Also abwarten, dass kommt dann von selbst wieder. Wichtig ist, dass du jetz nicht hingehst und das in die Hocke gehen provozierst!

Bekommst du keine Krankengymnastik?

H|yperxion


Bei der Kniebeugung, werden die Menisken im Kniegelenk nach hinten verschoben. Der Innenmeniskus legt bei der Kniebeugung 5,1 mm zurück und der Außenmeniskus 11,2 mm. Je größer der Beugewinkel im Knie, desto größer ist die Lageveränderung der Menisken.

Wenn sich der operierte Meniskus verlagert, kann das schon schmerzen.

Eine andere Ursache für den Schmerz in der Beugung ist die punktuelle Belastung des Oberschenkelknochens auf die Menisken. Stehst du mit geraden Beinen, so werden die Menisken komplett belastet [[http://www.thiemebilddatenbankanatomie.de/images/thumbs/978-1-60406-081-2c025_f009a.jpg siehe Bild]] und er Druck bzw die Kompressionskräfte gleichmäßig verteilt. Bei der Beugung ( ab ca 60 beugung) werden die Menisken punktuell belastet, v.a. die Meniskushinzterhörner werden stark durch die Oberschenklekondylen belastet.

Siehe Bild:

[[http://www.thiemebilddatenbankanatomie.de/images/thumbs/978-1-60406-081-2c025_f009b.jpg ein Bild]]

Das Knie auf dem Bild ist gebeugt und man sieht, wieder Oberschenkelknochen auf die Menisken drückt.

Das ist eine Erklärung für die Schmerzen bei Kniebeugung. Die Schmerzen hängen also auch mit der Lageveränderung des operierten Meniskus zusammen.

o#ld \baexr


ich finde es schon bedenklich, so schnell wieder "vollbelastung" nach der op. eigentlich darf man das gelenk dann nicht überbelasten und man fängt mit einer "teillast" an, die dann (oft in abstimmung mit der physiotherapie) gesteigert wird. schwellungen und ergüsse im knie können auch auf wundheilungsstörungen und unverträglichkeit des nahtmaterials (für die unternähte) hinweisen. auch kann es eine latente infektion im gelenk sein. abklären lassen. leichte missempfindungen und funktionseinschränkungen sind normal, schmerzen sind aber meist ein "warnsignal".

H4yperxion


old bear

ich finde es schon bedenklich, so schnell wieder "vollbelastung" nach der op.eigentlich darf man das gelenk dann nicht überbelasten und man fängt mit einer "teillast" an,

Teilbelastung bzw Gehilfen sind für die ersten Tage Postop sinnvoll, also für 2-7 Tage.

Nach einer Knieop richtet man sich was die Nachbehandlung angeht, nach den 3 Phasen der Wundheilung.

Eine zu frühe Belastung ist nicht gut und eine zu lange Entlastung auch nicht.

Nach der Op befindet sich das Knie in der Exudationsphase ( Phase der Entzündung, Wundheilung). Diese Phase dauert ca 2-7 Tage. In dieser Zeit, sollte das Knie geschont und mit Gehilfen entlastet werden. Hier soll eine zu frühe Belastung unbedingt vermieden werden, damit die Wundheilung der reihe nach optimal verlaufen kann.

Nach 2-7 oder 2-10 Tagen geht es in die nä Phase über, die Proliferationsphase ( Übergangsphase, Bildung von Kollagen)

Ab der Proliferationsphase kann und sollte das Knie voll belastet werden, um eine optimale Ausrichtung und belastbarkeit des Kollagens ( Strukturprotein des Bindegewebes) zu erwirken. Ohne Belastung kann sich das Kollagen nicht optimal und funktional ausrichten und wird nicht belastbar. Die Kollagenfasern sind wie ein wuseliges Netz. Ohne Belastung, kann sich dieses wuselige Bindegwebsnetzt nicht sortieren und erreicht damit keine Stabilität. Die Folge kann später eine zurückbleibende Instabilität sein

Die Proliferationsphase dauert 21-28 Tage an.

Danach geht es in die Remodulationsphase ( Phaser der Stabilisierung) über. Hier muss das Knie mit vielen versch Belastungen konfrontiert werden um eine größtmögliche Belastbarkeit des Kollagens zu erreichen.

auch kann es eine latente infektion im gelenk sein.

Das kann auch sein und muss natürlich abgeklärt werden

:-)

H:yp\eriMon


Hab mich verschrieben

Nach 2-7 oder 2-10 Tagen geht es in die nä Phase über, die Proliferationsphase

Soll heißen

-> Nach 7-10 Tagen

Cjhajaufalaxk


Wie gesagt, ich war leider ein wenig zu dumm, und hab das Bein zu schnell gebeugt. Seitdem ist der Druck grösser und es tut etwas weh. Seltsamerweise aber meist bei den "Schnitten".

Heut ist es wieder besser als gestern, werde aber dennoch zum Doc gehen.

Ich hab mir halt Sorgen gemacht, das die Schwellung evtl. schon längst weg sein müsste. Aber da ihr mir alle so lieb Auskunft gegeben habt, bin ich doch beruhigter und werde das mitm Doc abklären nachher! :-)

Vielen Dank!!!!!!

PS: Wie war das bei euch mit den Schnitten/Narben?

Meine wurden so seltsam vernäht, das die Schnitte an der oberfläche beim Fädenziehen noch aufstanden (ca. 1-2 mm tief) und jetzt realitiv breit von selbst zusammen wachsen müssen.

Der Doc wußte sicherlich was er macht, aber als schräg empfinde ich es dennoch... :-(

EZhem^aliger\ Nutzer (3#3257x31)


Ich denke das war keine Absicht, sondern ist einfach dem Fädenziehen wieder aufgegangen. Kommt vor und 1-2 mm sind jetzt nichts schlimmes

C}hajaefalPak


Nein nein, als die Fäden noch drin waren, klaffte es an beiden Seiten auch noch ca. 1-2 mm auf. Der Doc hat mir aber gesagt, das es absichtlich so wär.

E{hemalinger NMutzer (#l32`5731)


Ach so, na ja evtl hat er eine "offene" Wundheilung angestrebt. Obwohl wundert mich. Normalerweise sollte das zu sein wenn die Fäden gezogen werden. War bei mir immer so, sei denn es ist komplett aufgegangen nach dem Fäden ex

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