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Hws-Syndrom - was habt ihr für Symptome?

MUerl"inc+hen7 hat die Diskussion gestartet


Wer von euch hat Probleme mit der HWS und kann mir sein Beschwerdebild schildern?

Ich habe seit einem Jahr Probleme mit Schwindel und es wird nun, da alle anderen Untersuchungen nix ergeben haben, auf die HWS geschoben (aus meiner Sicht sicherlich auch ab und zu kombiniert mit Psyche ;-)) :

Meine Symptome:

-Schwankschwindel (aber nicht immer, in Bewegung gehts mir meist besser)

-Unwirklichkeitsgefühl Kopf, Beine - so als ob man einseitig wegfließt"

-Nackenverspannung (aber ohne Schmerz)

-Blockade Brustwirbel (das kam aber erst vor ein paar Wochen neu hinzu %-|)

-Kribbeln in Finger/Hand links, manchmal auch Bein/Gesicht links

@:)

Antworten
K6estxi


Hallo merlinchen7,

Bei mir gibts auch die Diagnose HWS-Syndrom, zusätzlich zu meiner Epicondylitis und meinem Ulcus-Ulnaris-Syndrom.

Bei mir sind die Symptome:

- Nackensteifigkeit

- eingeschlafene Finger rechts

- Knacksen in den Schultergelenken

Mein Physiotherapeut meint dazu "Ich hätte Flöhe und Läuse" und die Ärzte nehmen mich mittlerweile auch nicht mehr ernst, da man ja nichts sieht. Und dann kommen Ärzte gern mal auf die Idee, dass es die Psyche sein könnte. Aber ich habe das ausschliessen lassen, war bei einer Psychologen zur Untersuchung und sie war sich sicher, dass das alles rein körperlich ist. Natürlich kann die Psyche dadurch angeknackst werden, wenn man nicht ernstgenommen wird :-(.

S(iedl,er7x0


Hallöchen Merlinchen7,

oh ja, daß mit dem Schwindelgefühl und auch der Bewusstseinstörung kenne ich nur zu gut. Ausserdem habe ich ebenfalls auf der rechten Beinseite einen Bereich, der sich wie eingeschlafen anfühlt. Bei mir hat man auch alle möglichen Untersuchungen gemacht. Jetzt steht nur noch der Orthophäde aus. Verschiedene Ärzte haben mir auch schon gesagt, daß muss die Psyche sein, da meine Befunde alle in Ordnung waren. Aber glaub mir, ich denke schon, daß das HWS-Syndrom schon einiges verursachen kann. Bei dem einen halt mehr als bei dem anderen. Welchen Beruf übst du denn aus? Sitzt du viel oder bist du mehr in Bewegung und hast eine körperliche Tätigkeit?

WZalter 2008


Hallo Merlinchen,

da kann ich mich nur anschließen.

> Kribbeln in den Händen und tlw. einschlafen

> Nackenverspannungen ohne größere Schmerzen

>tlw. Kribbeln im Gesicht

Da ich mich außerdem noch mit einem BSV im LWS rumplage nimmt das kein Arzt so für "voll".

Was kann man deiner Meinung nach dagegen tun (spezielle Übungen?)?

Gruß

Walter

MCerli.nchexn7


@ siedler 70

Ich bin technische Zeichnerin (CAD) und sitze sehr viel am PC (2 Bildschirme nebeneinander).

@ all

Seitdem ich Rückenschule mache (vom Orthopäden nach BW-Blockade empfohlen) sind die Schwindelanfälle etwas leichter geworden. Bei mir spielt aber mit Sicherheit auch die Psyche mit, denn seitdem ich das habe mit dem Schwindel, auch wenn mir körperliche Gesundheit bescheinigt wurde, habe ich manchmal immer noch Angst vorm Rausgehen, weil man ja evtl. doch mal umkippt? Ist aber noch nie passiert! Ich habe aber von Anfang an versucht, mich nicht von dieser Angst regieren zu lassen. Ich mache fast alles und gehe raus, aber in der ersten Phase immer von Unwohlsein begleitet. Aber wenn ich es dann geschafft habe - und sei es nur der normale Wocheneinkauf - dann bin ich stolz auf mich!

Für Außenstehende ist das nur sehr schwer zu verstehen, weil man es einem von außen ja nicht ansieht. Und ich weiß, dass einige negative Ereignisse in meinem Leben sicher auch mit ausschlaggebend waren: Vor 2 Jahren ist mein Vater an einer schweren Hirnblutung verstorben, das Jahr darauf ist mein Mann zuhause umgekippt - war Gott sei Dank "nur" ein Bandscheibenvorfall. Dann ist die Arbeitssituation seit 3 Jahren auch nicht immer 100%-ig krisenfest.................sowas alles beeinflußt mich sicher auch im Unterbewusstsein......

SiiedlEer7x0


Hallöchen, genau so fühle ich auch glaub mir.... Ich habe so wie du eine sitzende Tätigkeit und habe auch oft Angst, irgendwo umzufallen. Ich versuche auch, mich nicht von diesen Gefühlen beeinflussen zu lassen. Bisher bin ich ebenfalls noch nicht umgefallen aber es gab Momente, da war ich kurz davor. Das HWS-Syndrom und die Psyche spielen beide eine Rolle, das weiss ich nur zu gut. Mein Leben ist nicht mehr so wie es mal war... Ich hoffe wirklich, daß es irgendwann mal besser wird. Dir drücke ich natürlich auch die Daumen.

M e<rli]nchen7


@ siedler 70

Vielen Dank! Ja, es stimmt, das Leben war mal schöner - aber das wird auch wieder, ich glaube fest daran! Und dann lieber sowas als wirklich ernsthafte, todbringende Krankheiten (auch wenn man oft genug glaubt, man hätte sowas %-|)

MZamaNJaRddel8x2


Hallo,

leide schon seit mehreren Jahren unter starken Verspannungen in der HWS zwischendurch wenn es ganz schlimm war bekam ich einen richtigen Krampf zwischen Schulter und Hals durch spritzen konnte das immer wieder gelockert werden. Bin Altenpflegerin. Als ich Schwanger wurde wurde ich im 5.monat ins Beschäftigungsverbot geschickt im Januar09 war erst die Geburt das heisst ich hatte bis dato nicht mehr wirklich viel bewegung und mein Leben wurde sehr einseitig. Dann kam meine Tochter zu Welt denke das mein Rücken während der Geburt viel abbekommen hat. Dann litt ich unter der ständigen Angst wegen dem Kindstod bin nachts gefühlte 10mal aufgestanden um zu gucken ob sie noch lebt und im ganzen habe ich ganz verkrampft geschlafen wegen der angst und das kann für den HW Und die BWS nicht gut sein.

Vor ca 3 Monaten krachte es schrecklich in meiner BWS so schlimm das ich keine Luft bekam durch spritzen konnte es gelöst werden.

2Wochen später litt ich ganz plötzlich unter schwindel kein normaler schwindel irgendwie so ein benommenheitsschwindel mit starkem Herzklopfen habe es auf das wetter geschoben da es da noch ziemlich warm war.

Nach ein paar Tagen bin ich dann doch mal zum Arzt weil das Herzklopfen und gestolpere nicht aufhören wollte. Mein HA machte ein EKG wo Extrasystolen drauf waren hatte ich vorher nie habe sie zumindestens nie gespürt. Bin zum Kardiologen ausser die ES alles ok.

Ich wusste das es am Rücken liegt bekam KG verschrieben.

Der Therapeut drückte auf meinen Rücken und es krachte von da an ging es mir nach jeder Behandlung besser meine HWS wurde Massiert und ich muss sagen es tut wirklich gut. Dann war ich noch bei einem Osteophaten weil der Therapeut vermutete das es was Vegetatives ist. Ich war jetzt dreimal da und mir geht es wieder gut.

Ich weiss das es viel mit der Angst zu tun hat. Ich hatte plötzlich sämtliche Krankheiten und war sehhhhhhhhhhhhr oft im Notdienst wir sind schon per du (Spaß)

Mir ist aber dann auch aufgefallen wenn ich abgelenkt war das es mir gut ging weil ich nicht darüber nachgedacht habe.

Mein ganzes Leben drehte sich nur noch um meine Tochter was heute auch noch so ist sie ist mein ein und alles aber ich habe neben dem Mutter sein vergessen das es mich selbst auch noch gibt und das ist falsch ich bin 27 und habe mein Leben noch vor mir und möchte mir das nicht durch irgendwelche gedanken um irgendwelche Krankheiten kaputt machen.

LG

r>ockerwlxady


Hallo liebe Leidensgenossen ! Ich habe auch schon seit über einem Jahr die ständigen Wirbelblockaden. War ganz oft im Krankenhaus, sämtliche Notaufnahmen durch da ich die Schmerzen und den Schwindel nicht mehr ausgehalten habe. Der Doc wusste nicht was es ist. Hab alle Schmelztabletten durch. Muskelrelaxer helfen vorerst: Dyclofenac und Katadolon und ganz wichtig wärme. Manche Blockaden kann man auch mit heißer Wärmflasche lösen. Gegen den Druck im Kopf und Schwindel hilft nur einrenken der HWS. Habe das Glück das mein Hausarzt auch Chirotherapeuth ... nur leider muss man da auch 3-4 Wochen auf nen Termin warten.

Was macht ihr denn zur Überbrückung bis ihr eingeknakst werdet?

Versuche jetzt jeden Tag Sport zu machen aber bei 9 stündiger Büroarbeit und zich Terminen wegen Schmerzen ist das nicht so einfach mit dem sport

G4reen<_E)yxe


Hallo ihr Lieben.

Habe ähnliche Symptome wie ihr alle. Für mich ist das aller schlimmste die Gangunsicherheit (sieht man mir aber nicht an) und das schreckliche Unwirklichkeitsgefühl. Bei mir reicht es schon, wenn ich mich draußen irgendwo hinstelle. Es fühlt sich an als würde ich jeden Moment wegkippen,..einfach den Boden unter den Füßen verlieren.. ganz schlimm..

Kennt das jmd von euch?

M5ausezTah:n02P09


Oh ja das kenne ich nur zu gut. Ich bekomme 2x im Jahr bei meiner Physiotherapeutin Manuelle Therapie. Immer 12 Behandlungen. Wichtig ist aber das es immer der selbe Therapeut ist. Mir helfen auch Wärme Pflaster (zumindest wenn sich HWS bedingte Kopfschmerzen ankündigen) ;-)

n5ancChen


Mein Hausarzt hat lange Zeit gerne die HWS eingerenkt. Ebenso mein Orthopäde. Seit neustem lassen beide das sein und machen lieber einen funktionellen Test um dann weitere Therapieansätze zu geben. Oder geben den Tipp für einen Kollegen bezüglich Osteopathie (hab selbst keine Erfahrung damit).

ABER jedes mal die HWS einzurenken ist ganz schlecht. Passiert das zu oft, leiern die Bänder aus und die Wirbel rutschen noch öfter raus.

S?marasgdiaugxe


Habe das Klippel-Feil-Syndrom. D.h. dass u.a. einzelne Halswirbel miteinander verschmolzen sind und damit die Beweglichkeit des Kopfes sehr eingeschränkt ist. Mit 15 fingen Spannungskopfschmerzen (ausgelöst durch Stress) an, später wurden dann die Verspannungen immer stärker. Seit ca. 10 Jahren habe ich auch nachts, wenn ich aufwache, taube Finger (kleiner Finger und Ringfinger) und taube Handkanten. Seit ca. 2 Jahren habe ich beim Schlucken ein undefinierbares Knacken im Bereich des Kehlkopfs, ich könnte mir vorstellen, dass sich da was verschiebt durch die zunehmende Seitwärtsskoliose, auf dem MRT konnte man nichts erkennen.

Ansonsten sind die Lendenwirbel ziemlich verschlissen, weil ich die fehlene Beweglichkeit des Halses über die anderen Wirbel kompensiere.

Machen kann man da nicht viel, operativ schon gar nicht.

pmfe)fwfi36


habe auch diverse symptome seit ich 2 unfälle hinter ir habe. (links und rechts schleudertrauma )

-sehstörungen

-schwindel

-gangunsicherheit

-weiche beine von hüfte an

-übelkeit

-kribbeln und taubheit unterarme und hände

-kribbeln und reissen in der hws und schultergürtel

-kopfschmerzen

-herzrasen

mit manueller therapie und kirschkernkissen und diversen salben halt ich mich wacker seit jahren ":/

gruss

h7eidi{0x7071


Hallo *:)

ich war gerade auf der suche nach "Hilfe" im Internet und da bin ich hier drauf gestoßen .

Zu meiner Geschichte :

Ich hatte im Dezember 2011 einen Autounfall mir ist eine voll hinten rein .

An diesem Tag wurde ich Geröntgt doch ohne Befund. Soweit war auch alles ok fühlte sich ein paar Tage lang an wie ein riesen blauer Fleck. So ca. eineinhalb Wochen später fing es dann damit an das ich neben meinem Mann stand und dachte ich fall gleich in Ohnmacht . Schwindel, Benommenheit wie auf Watte laufen. Dazu kam Taubheitsgefühl in linke Gesichtshälfte , gribbeln im linken Arm und Schmerzen. Bin dann zum Arzt doch der sagte das es evtl. nach folgen seien vom Unfall und das sich das mit Muskelentspannenden Tabletten sich bessern würde. Doch das half nichts . Und das ganze wurde immer schlimmer so das ich mir eine Einweisung für eine Neurologische Klinik holte. Dort war ich dann 2 Wochen in Behandlung mit vielerlei Untersuchungen . MRT vom Kopf ( ohne Befund) , Nervenwasser gezogen bekommen ( ohne Befund) , Aufwendige Nerven Messung ( ohne Befund ) , Massagen , Schmerztherapie . Alles nichts gebracht dann sagten sie mir das es die Psyche sei und verschrieben mir Antidepressiva und weil ich es bis zu dem Zeitpunkt schon länger hatte mit den schmerzen und so weiter vertraute ich den Ärzten und nahm sie ein. Was aber meine Symptome verschlimmerten was den Schwindel und die Panik Attacken angeht. :-(

Danach ging der Marathon weiter Neurologe , Orthopäden ( einrängen lassen) , Augenarzt , Hausarzt , MRT HWS ( ohne Befund) ............

Im Mai diesen Jahres war ich dann in einer Spezialklinik für die Wirbelsäule. Sie stellten einige Blockaden fest................ect. pp...... Dort war ich drei Wochen. Etwas Linderung trat ein durch das Angebot was sie geboten haben. Doch als ich dann eine Woche zuhause war fing es wieder an schlimmer zu werden. Mache täglich meine Übungen die sie mir gezeigt haben. Habe auch 3x6 KG hinter mir --> Manuelle Therapie!! Doch nun muss ich 3 Monate warten das ich ein neues Rezept bekomme....

Ich weiß echt nicht mehr weiter !!! Bin erst 33 und keiner kann mir helfen. War letzte Woche beim Hausarzt und wollte ein Rezept , für ein MRT der BWS. Da sagte er zu mir er schreibt mir keines weil ein Mrt würde man nur Verschreiben wenn man der Annahme ist das Operativ etwas gemacht werden müsste :-(

Bei mir ist am schlimmsten das es sich anfühlt das ich keine Luft bekommen würde. Geschweige den der begleitende Schmerz. Knacken tut es auch immer wieder.....

Hat jemand ein Tipp für mich was ich noch tun kann ...... ???

Ich danke euch schon mal. @:)

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