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Bandscheibenvorfall, starke Schmerzen im Bein

bOlack6eyexs hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 32 Jahre alt und habe seit März 09 einen Bandscheibenvorfall ( LW 5/6 ). Dadurch sehr starke Schmerzen im rechten Bein.

Infusionen, Medikamente, Massagen, Krankengymnastik und Kortisonspritzen haben alles nichts gebracht.

So langsam treiben mich die Schmerzen in den Wahnsinn...

Was kann ich noch machen ???

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte mir weiterhelfen?

Vielen Dank schon mal

Antworten
Z:wack!44


Ich würde halt in Richtung OP denken. Hast Du auch Ausfallerscheinungen?

dloKbxbie


so ein Bandscheibenvorfall geht nicht von heute auf morgen zurück, wie lange hast du es schon und welche Medikamente und wie viel nimmst du im Moment ? :°_

bclacokeyxes


Habs jetzt über 9 Monate!!! Das ist schon ne lange Zeit.

Ich nehme Diclofenac, 2 Kapseln am Tag, die aber leider nicht immer helfen.

Komm ich denn nicht um eine OP herum?

d"ob0bxie


diclofernac ist schon das richtige mittel, du könntest auch mal hin und wieder tramal versuchen. diclofernac macht auf dauer den magen kaput und so lange sollte man sowiso kein schmerzmittel nehmen das ist ganz übel. von tramal zb weiss ich, dass es abhänig machen kann aber du kommst eben nicht um das medikament rum wenn du so starke schmerzen hast.

eine op wirst du wohl nicht rumkommen. wechsel deinen arzt und hol dir rat bei einem anderen denn das ist eine sehr lange zeit. eine op ist nur eine notlösung und hilft nur gegen die akuten schmerzen :-(

dxo"bbie


hast du denn mal ach deinen altäglichen gewonheiten geschaut ? wie sitzt du ? was arbeitest du ? wie liegst du und wie ist es mit übergewicht oder wie hebst und trägst du gegenstände ? ???

mqalg/ucQkn3x1


Was sagt denn dein Arzt zum Verlauf des Bandscheibenvorfalls?

Also ich hatte Mitte 2008 einen Bandscheibenvorfall und dann circa ein Jahr später wieder.

Die Krankengymnastik hat mir sehr geholfen, es waren allerdings schon sehr viele Termine. Danach habe ich mit Muskelaufbau und eignen Übungen zuhause angefangen. Mittlerweile geht es mir schon besser, spüren tu ich trotzdem immer wieder den Bandscheibenvorfall.

Aber normalerweise müsste der Arzt dann nochmal ein MRT machen lassen. Bei mir war es S1/L5 und laut Aussagen meines Arztes war es ein schwerer Bandscheibenvorfall.

Beim letzten Mal ist mir vor Schmerzen schlecht geworden beim gehen.

mHaIlguc-k'n3x1


Sprechen die Beschwerden rasch auf medikamentöse und krankengymnastische Maßnahmen an, so handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine harmlose Bandscheibenvorwölbung oder einen komplikationslosen Bandscheibenvorfall.

Weitere Untersuchungen sind dann überflüssig und eine Operation nicht erforderlich.

Sind aber neurologische Ausfälle festgestellt oder die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen trotz intensiver Behandlung nicht gebessert, so sollte die Ursache geklärt, d.h. eine Kernspintomographie durchgeführt werden, damit möglichst bald die gezielte Weiterbehandlung festgelegt werden kann.

Hier mal ein Zitat, insofern sollte dein Arzt nochmal nachschauen, warum die Maßnahmen erfolglos geblieben sind.

tYs[unamix_xe


Hallo balckeyes,

hatte 2000 einen Bandscheibenvorfall L5/S1. Der hat sich über 4 Jahre hingestreckt weil keiner so richtig eine Diagnose stellen konnte. Habe zum Schluss 4 mal am Tag Ibuprofen 800 GEFRESSEN. Im Krankenhaus haben sie mir dann bis vor der OP jeden Tag Tramal reingehauen. :-) Geiles Zeug, kann mir schon vorstellen das es abhängig macht...

Wenn du jetzt schon 9 Monate damit rummachst dann denke ich auch nicht das es besser wird. Schau dich nach einer anständigen Klinik um mit guten Bewertungen und mach dir da einen Termin. Ich bin 1 Woche nach OP Schmerzfrei entlassen worden. Bei mir war der Vorfall schon abgequetscht und ist im Spinalkanal hin und hergefallen. AUA.

Da so lange gewartet wurde mit OP habe ich immernoch taube Stellen an den Knie´n und an der Fussohle > bleibende Nervenschädigung !

Lass es nicht soweit kommen.

Wenn du liegst dann nimm die Beine hoch und lege dir was aufs Bett (Wäschewanne oder so) und leg die Füsse drauf ab.Stufenlagerung nennt man das. Hat mir immer sehr gut geholfen ein paar Stunden den Schmerz zu lindern.

Alles gute für dich und gute Besserung

dcolo


Bin der gleichen Meinung wie dobbie.

Eine 2. Meinung einholen!

9 Monate sind laut meiner längjährigen Erfahrung zu lange.

Es kann lange dauert bis ein Vorfall zurück geht....aber 9 Minate ???

Tramel oder Novamin nehmen würde ich auch, wenn ich starke Schmerzen hätte. Das sind starke Medikamente, und nehmen einem erstmal gut den Schmerz. (halt nur nicht auf Dauer, denn dieses Tramal macht auf Dauer wirklich abhängig)

Und ich denke auch, an einer Op kommst du (so wie du dein Problem jetzt beschreibst und da es ja schon 9 Monate dauert) nicht vorbei!

Informier dich halt mal und hol dir eine 2. Meinung ein

Alles Gute

t0su^nami_xxe


noch was, mein Orthopäde sagte immer:

Liegen, laufen lobenswert. Sitzen, stehen grundverkehrt.

duoxlo


Ach so, hat man schon mal bei dir ein PRT versucht. (also unter Röntgen, gezielt, gesetzte Spritzen) ???

Viele unserer Patientin (nicht alle) haben darauf positiv reagiert!

dQoxlo


@ tsunami_xe

Da hat dein Orthopäde völlig Recht

Mpondme nsch


Hallo blackeyes,

deine Beschwerden kenne ich sehr gut!

Bei mir gings 2006 los und ich war sofort beim Orthopäden. Ich habe alles gegen die Schmerzen getan, angefangen von KG, schwimmen, Akupunktur, Fitnessstudio u.s.w. Nichts wollte helfen.

Dann lag ich zwei Wochen in einer Sportklinik und habe sogenannte PD's bekommen. Das sind Spritzen direkt an die Bandscheibe. Dadurch soll diese sich zurück bilden und den Druck vom Nerv nehmen. Hat aber nur gering etwas gebracht.

Ich habe mit KG und schwimmen fleißig weiter gemacht, bis ich eines morgens aufwachte und vor Schmerzen nicht mehr laufen konnte. Eine OP war die Folge. Jedoch muss ich klar sagen, dass das noch lange nicht das Ende war:

OP bedeutete in meinem Fall, dass ich nach der OP höllische Schmerzen im Rücken hatte. Ich musste quasie das gehen wieder lernen, die ersten Tage waren furchtbar. Dann folgte eine 4-wöchige Reha mit KG, Wassergymnastik, Rückenkurse u.s.w.

In der ganzen Zeit war ich Arbeitsunfähig. Langes stehen war unmöglich und mein ganzes Leben war anders. Ich bin jetzt gerade mal 26 Jahre alt und ich wollte wieder feiern gehen und unter Leuten sein. Aber das war teilweise unmöglich. Das ganze ging Monate so, 5 Monate konnte ich nicht arbeiten.

Eigentlich war die Zeit nach der OP die schlimmste Zeit :-( Depressionen waren die Folge. Ich habe mich damals so sehr nach dem Zeitpunkt gesehnt, wo sich endlich mal wieder nicht alles um meinen Rücken dreht.

Der Zeitpunkt kam! Und zwar ca. 2 Jahre nach der OP, also Anfang diesen Jahres. Es schlich sich so langsam ein, dass man weniger Schmerzen hatte und seit Anfang des Jahres bin ich im Grunde schmerzfrei.

Aber das kommt natürlich nicht von selber, Sport heisst das Zauberwort!!! Damals noch regelmäßiges schwimmen und Fitnessstudio, heute wieder laufen! Ich habe im Mai das laufen wieder angefangen und bin gerade dabei, mein Gewicht zu reduzieren. Ich habe nicht sooooviel übergewicht, aber noch weitere 10kg tun mir sicher sehr gut. Klappt ganz gut bisher und ich bin schmerzfrei, wenn ich nicht gerade Stunden im Büro auf meinem Hintern sitze. Das laufen tut mir sooo gut (solltest du gerade natürlich nicht tun), dass ich schmerzen habe, wenn ich 2 Wochen nichts tue.

Was kannst du also tun?

- jeder BSV verläuft anders! Ich kenne Leute, die schmerzfrei nach einer OP aufgestanden sind und ihr neues Leben angefangen haben.

- gib dir Zeit, mach Sport, geh walken, mach Muskelanspannungsübungen. Egal wo du bist, kann man überall machen: im Auto, Bahn, Büro. Mache ich immernoch so.

- wurde ein MRT gemacht? Lass mal machen und lass die Ärzte entscheiden, was zu tun ist.

Sorry, für meinen langen Text. Aber ich wollte dir nur mal zeigen, wo es lang gehen kann.

Gute Besserung

b7lackseyexs


Ok, ich versuche mal, eure Fragen alle zu beantworten.

PRT habe ich schon 4 bekommen, haben aber nur sehr kurz geholfen. Was Krankengymnastik und Sport betrifft, kann ich kaum, da die Schmerzen im Bein sehr stark sind. Mit bewegen ist da nicht viel. Ich kann höchstens 10 Minuten langsam gehen, danach ist vorbei, muß mich legen.

Da ich mich kaum bewegen kann, hab ich auch zugenommen, was zusätzliche Belastung ist.

Eine andere Meinung hab ich mir schon geholt, hab vor kurzem den Arzt gewechselt.

Novamin hab ich auch zu Anfang genommen, hat bei mir NICHT angeschlagen, habs dann wieder abgesetzt.

Ich war die ganze Zeit krank geschrieben, hab vor 2 Monaten meinen Job dadurch verlohren und bin nun arbeitslos.

Depressionen hab ich auch immer häufiger. :°(

Wer entscheidet, ob eine OP notwendig ist? Der Orthopäde? Oder kann ich selbst die Entscheidung treffen?

Wie lange muß ich dann im Krankenhaus bleiben?

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