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Hüft-Tep mit 26?

e!milIy_s$trangxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin auf der Suche nach Menschen, die Erfahrungen mit einer Hüft-TEP in meinem Alter (w,26) haben.

Ich leider an einer Hüftdysplasie und habe schon mehrere Umstellungsosteotomien hinter mir. Leider hat sich mein Zustand im Gelenk immer weiter verschlechtert... bisher trauen sich jedoch die Ärzte nicht, mir eine TEP einzusetzen.

Mir stehen noch maximal 10 Jahre bevor, bis das Gelenkt komplett kaputt ist. Wenn ich jedoch daran denke, mich noch 10 Jahre weiter mit den Schmerzen herumzuschleppen, die ja auch nicht weniger werden, wird mir ganz anders.

Nehme mittlerweile 2x am Tag 150mg Tramal retard. Wegen der Hüft- und den daraus resultierenden Rückenschmerzen und bin damit noch längst nicht schmerzfrei...

Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat oder Tipps geben, an wen ich mich wenden könnte....

Viele Grüße

Antworten
d1ie_1nasewxeise


Hallo Emily,

ich hab da selbst keine Erfahrungen, aber meiner Tochter steht das möglicherweise auch bevor.

Wenn du jetzt schon solche Schmerzen hast, dann würde ich mich auch nicht so abspeisen lassen.

Das Problem ist ja auch, dass durch die Hüfte wiederum Folgeschäden an anderen Körperteilen entstehen, z.B. an der Wirbelsäule, und selbst wenn du in 10 Jahren eine TEP bekommen würdest, wärest du möglicherweise trotzdem nicht schmerzfrei.

Hole dir eine 2. oder auch 3. Meinung ein, am besten in einer Uniklinik in deiner Nähe, dort kennt man die innovativstens Verfahren. Es kann dir wahrscheinlich keiner genau sagen, womit es dir auf lange Sicht besser gehen wird, aber zumindest in betracht ziehen würde ich eine frühere TEP.

Liebe Grüße

Susanne

c!hrisxtelu


Hallo Emily,

Deine Geschichte erinnert mich an die Tochter meiner Freundin. Die war erst 18 und musste schon eine künstliche Hüfte bekommen. Das hat bei ihr so gut geklappt, dass ich zu dem gleichen Arzt auch gegangen bin. Auch meine Operation verlief sehr gut und meine Schmerzen waren weg (hatte "nur" einen "Verschleiss" des Gelenks). Das war damals in Berlin. Der Arzt soll jetzt aber in München operieren. Sein Name war / ist Dr. Völker. So oder so würde ich auch sagen, Du musst Dich dringend an einen Spezialisten wenden. Das muss nicht unbedingt eine Uniklinik sein, finde ich.

Viele Gruesse,

Christel

SIu_nfhlowe1rv_73


Mir wurde mit 35 eine Knie-TEP empfohlen - die ich jetzt seit 2 Jahren hinauszögere (v.a. aus beruflichen Gründen).

Ich habe mir mehrere Meinungen eingeholt diesbzgl. - die deutlich auseinenadergingen. Einige Ärzte hatten eine relativ generelle Altersgrenze und fanden mich viel zu jung. Andere sahen eher die aktuellen Schmerzen & Einschränkungen, drohende Folgeschäden und auch mögliche Komplikationen, wenn man zu spät handelt (wenn bspw. aufgr. schlechten Knochenzustands ein größeres TEP-Modell erforderlich wird).

Man muss sich vor Augen führen, dass eine TEP nicht ewig hält und nicht unbegrenzt ausgetauscht werden kann. Was die Probleme bei jungen Leuten deutlich macht, das die TEP lange halten muss.

Die Ärzte, die nicht generell abgelehnt haben, sagten mir sehr deutlich, dass man wirklich von an aktuellen Einschränkungen ausgehen solle. Und dass ICH natürlich wesentlich mit zum langfristigen Erfolg beitrage, in dem ich mit der TEP pfleglich umgehe (ein Arzt sagte mir: Ich operiere sie nicht, damit sie Marathon laufen!).

WENN, dann würde ich mich allerdings nicht von einem x-beliebigen Arzt operieren lassen, der TEP's v.a. bei alten Menschen einsetzt. Ich würde mir einen Spezialisten suchen, der auch auf komplizierte Wechsel und eher komplizierte Fälle spezialisiert ist.

Bzgl. Hüft-TEP kenne ich mich jetzt nicht so aus; bei Knie-TEP gibt es aber doch sehr verschiedene TEP-Modelle. Es sollte halt ein Modell gewählt werden, was so wenig Knochensubstanz wie möglich wegnimmt - und das sind nicht immer die Standardmodelle, die den älteren Herrschaften eingesetzt werden.

JNasutxe


Hallo,

also, ich habe vor 3 Wochen eine H-TEP bekommen, mit 32 Jahren. Klar waren die Ärzte nicht begeistert, aber ich denke 2 Jahre Schmerztabletten und keine wirkliche Lebensqualität reichen aus. Natürlich ist dies kein leichter Schritt, die Entscheidung hat bei mir auch 2 Jahre gedauert, auf Grund meines Alters. Aber letzendlich gab es keine andere Möglichkeit.....

Wer weiß, wie die Medizin in 10 oder 15 Jahren aussieht und was dann alles machbar ist. Darin setze ich natürlich meine Hoffnung.....

Gruß Jasute

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