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Arbeiten trotz Bandscheibenvorfall?

iLchkan}nnitchtmexhr hat die Diskussion gestartet


Liebe Freunde,

leider wurde bei mir gestern von meinem Orthopäden der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall geäußert. Schreckliche, elektroschlagartige Schmerzen mit Ausstrahlungen in das linke Bein.

Morgen wird bei mir endgültig das MRT gemacht. Ich hoffe natürlich, dass es kein Bandscheibenvorfall ist. Jedoch mache ich mir ziemliche Sorgen wegen meinem Job. Ich liebe meine Arbeit und habe seit vielen Enttäuschungen endlich einen Arbeitsplatz gefunden, der mich glücklich macht. Jedoch wird meine Firma meinen Ausfall eventuell nicht kompensieren können (was ich bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nicht mal übelnehmen würde).

Ich habe schreckliche Angst, meinen Job zu verlieren.

Meine Frage: Wenn bei mir wirklich ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert werden sollte, warum darf ich nicht weiter arbeiten gehen? Meine Schmerzen äußern sich nur bei Bewegung und Belastung (also größtenteils beim Gehen), beim Sitzen habe ich keine Schmerzen. Ich bin Assistentin, sitze also viel.

Würde mich über eine Antwort freuen!

LG

Antworten
L`a@d3yLuv


Hallo,

du kannst sicherlich weiter arbeiten gehen,nach dem der Bandscheibenvorfall behandelt wurde.

Deiner Gesundheit zur liebe,solltest du das auch so wahrnehmen,mit einem Bandscheibenvorfall ist nicht zu spaßen.

LG :)*

iSchDkan@nnicihtmehr


@ LadyLuv

Danke für die Antwort :-) Aber eine Sache verstehe ich nicht-was spricht dagegen arbeiten zu gehen, wenn ich beim Sitzen gar keine Schmerzen habe?

LG

L6adyLxuv


Naja,eine Belastung ist es trotzdem das kann man drehn wie man will ;-) Ich würd dir Raten es vernünftig behandeln zu lassen,davon hast du mehr,als wenn du jetzt zur Arbeit tapelst und irgendwann dafür die Rechnung bekommst.

Wäre weniger produktiv :)

Was sagt denn deine Ärztin?Wie solls weiter gehn für dich?

tjsunasmi_xxe


Sitzen ist so ziemlich das schlimmste was du einem Rücken antuen kannst ! Da ist die Belastung am grössten im Rücken. Einen gescheiten Sitz besorgen, am besten einen Swopper, mal googeln...

Wenn es geht dann lasse dir einen Tisch den man in der höhe verstellen kann von der Rentenversicherung installieren, immer mal wieder aufstehen im Wechsel mit dem sitzen.

Mein Ortho hat mal gesagt: Liegen laufen lobenswert, sitzen Stehen grundverkehrt.

G9ei4stluxft


Hallo,

man merkt es zwar nicht, aber Sitzen ist eine für den Rücken sehr belastende Tätigkeit, insbesondere wenn merkwürdige Haltungen annimmt wie sie z.B. durch nicht passende Möbel erzwungen werden.

iGchkann1nifchtmxehr


Also der Orthopäde meinte, ich würde etwa 4 Wochen ausfallen müssen (und wenn man operiert, dann von 3 Monaten - 6 Monaten).

Es wäre wirklich eine Katastrophe für mich-aber ich bewege mich auf Arbeit auch etwas. Ich renne oft von einer Etage in die andere, weil unsere Tochterfirma unter uns ist. So viel mehr bewegen würde ich mich krankgeschrieben zu Hause eh nicht...

Ich frage mich halt, ob es da einen Mittelweg gibt. Das ich nicht krankgeschrieben werde und trotzdem etwas tun kann...vielleicht im Stehen Arbeiten oder so?

So ein Swooper ist aber nicht billig...

LG

L*ady]Luv


Ob es da so ein Mittelweg gibt kann ich dir nicht sagen,frag einfach deine Ärztin,aber ich würde es wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Normalerweise steht dir dieser Swooper oder halt ähnliches von der Rentenkasse bzw/oder Krankenkasse dann zu,solltest einfach mal nachfragen.

Und wenn du Krankgeschrieben bist,muss das ja nicht gleich heißen,dass du dich weniger bewegen sollst.Es gibt ja auch begleitende Therapien die du in Anspruch nehmen kannst.

ijchk\an'nni:chtmexhr


Ich habe eine gute Nachricht, es ist KEIN Bandschreibenvorfall. Das hat das MRT heute ergeben. Folgendes stand in der Beurteilung am Ende (jetzt nur die Kurzversion):

Fehlhaltung in Steilstellung, darüber hinaus unauffällige Darsetllung der LWS. ISG ergelrecht.

Die Schmerzen habe ich jedoch trotzdem...wobei ich jetzt 2x am Tag Tramadol nehme (je 100 mg). Das ist schon heftig, aber dafür habe ich auch praktisch keine Schmerzen mehr damit (außer ich laufe schnell oder mache radikale Bewegungen). Parallel mache ich Akupunktur und Krankengymnastik. Danach, sobald die Schmerzen komplett weg sind, soll ich meinen Rücken kräftigen mit Hilfe der Physiotherapie.

Mein Ortophäde meinte, dass er chronische ISG-Blockierungen vermutet oder ein Wurzelreizsyndrom beim Ischias- Nerv. Wusste nicht, dass dies so schmerzhaft sein kann...

Ist Tramadol aber nicht etwas sehr heftig? Oder lieber nehmen als Schmerzen haben? Fühle mich schon etwas benebelt danach. Die eigentliche Ursache ist damit ja nicht bekämpft..außerdem bekomme ich Schluckauf vom Tramadol! Komisch...

Ich überlege, ob ich eventuell selber wieder zum Sport gehe. Oder sollte ich das lieber sein lassen und nur unter Beobachtung mit der Physiotherapeuten Sport machen?

Würde ich über Antworten freuen

LG

L|aUd-yL9uxv


Hallo,

das ist doch schon mal eine gute Nachricht,dass du kein Bandscheibenvorfall hast :-)

Zu Tramadol kann ich dir leider garnichts sagen,ich habe immer Ibuprofen 800 3x täglich genommen,wobei das auch nicht das wahre ist.Sprech doch einfach deine Ärztin drauf an,dass sie dir bitte ein anderes Medikament geben soll oder Tramadol in einer niedrigeren Dosis.

zu dem Sport,würde ich mich erst Informieren womit du dir wirklich helfen kannst und was dir eventuell doch schadet.Würde mich da einfach von der Physiotherapeutin beraten lassen.Ansonsten gibt es ja auch noch Rehasport,wo du auch unter Aufsicht von Therapeuten bist.

Ich wünsch dir alles gute :)*

tasungamix_xe


Hi,

sieh zu das du Tramadol nicht zu lange und nicht als Tropfen nimmst !

Am besten kam ich mit Retardtabletten zurecht, die Tropfen waren immer irgendwie sehr schnell leer %:| und ich High.

Das Zeug kann sehr schnell abhängig machen, am besten das Problem mit Gymnastik in den Griff kriegen !

Alles gute und gute Besserung ! *:)

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