» »

Könnte mir evtl. Jemand etwas übersetzen?

rnen9i=a hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit ca. 2 Jahren sitze ich mit Schmerzen in der Lws zu, jedoch laut Aussagen von den Orthopäden ist das nicht möglich. Auch in einer Reha wurde ich eher als chronischer Schmerzpatient behandelt und es wurde gesagt ich könnte gar keine Schmerzen haben. Fakt ist jedoch, ich habe sie.

Die einzige, die es etwas erträglich macht ist meine Ha die sich immer wieder neue Medikamenteinnahmestrategien überlegt. Auch weitere Diagnosen seien laut Orthopäden nicht nötig und aus diesem Grunde bin ich nach bitten meiner HA auf eigene Faust zu weiteren Untersuchungen gekommen.

Im letzten Jahr erfolgte so mein erstes MRT, jedoch eben nur in einer Röntgenpraxis, wo man nur die Unterlagen erhällt und den Rest mit seinem Orthopäden bespricht.

In diesem MRT stand: Bei breitbogiger rechts linkskonvexer Skoliose der LWS und ansonsten regelrechter Stellung der Wirbelkörper zueinander in Höhe L 4/5 breitflächige leichtgradige mediale Protrusion mit diskreter Imprimierung des Durazylinders ohne neuroforaminale Mitbeteiligung und in Höhe L5/S1 entsprechender breitflächiger rechts mediolateral betonter Befund und diskreter Einengung des rechten Neuroforamens. Zusätzliche Spondylarthrosen im Bereich der unteren LWS. Bei ansonsten regelrechten paravertebralen Weichteilen letztlich unklare angedeutete zystische Veränderung angrenzend an die rechte apikalen Beckenschaufel.

Die darauf hin besuchten Orthopäden kamen dann zu der Diagnose:

(1. Orthopäde )Diagnose,: Blockierung linkes ISG und LWS. Als Therapie habe ich manuelle Techniken im Bereich des linken ISG angewandt, keine weitere Untersuchung erforderlich.------- Danach war fürs erste der Schmerz um das dreifache gestiegen!!!

Als es nicht besser wurde ging ich zu einem Neurologen und der schrieb folgendes: Neurologe:

Befund: QR re. abgeschwächt, li. abgeschwächt auslösbar. TSR re. nicht, li. nicht auslösbar. Babinski bds. neg. Muskeltonus unauffällig. Großzehen betonte Schwäche, dabei leicht re. Betont. Zahlenerkennen re. unsicher. Vibrationsempfinden regelrecht. Kniestrumpfförmige Hypästhesie bds. re. betont. Lasegue bds. re. betont pos. FBA 25 cm. Beim Romberg und beim Unterberger keine Unsicherheit bei schmerzbedingtem Schongang. Beurteilung und Empfehlung: Physiotherapeutische Maßnahmen, ev. Bildgebende Kontrolle der LWS bei unbefriedigendem Verlauf.

Nur der nächste Orthopäde meinte wiederum , es sei nicht möglich das ich Schmerzen habe. Seine Diagnose war: (2. Orthopäde ) Diagnose: chron. Lumbago; Skoliose ----- Ich bekam 6 mal KG

Dann organisierte meine HA eine Reha, nur dort wurde ich eben auf der psychischen Schiene behandelt obwohl es eine Orthopädische war und man entliess mich mit einer angebl. Verbesserung ???

Dann folgte ein Programm welches über 3 Monate ging und es sollte so aussehen wie in der Reha, bei mir zu Hause am Ort. Dort jedoch wurde des öfteren erwähnt, das ich irgendwie fehl am Platz sei und am Ende hat der Oberarzt dort das Programm vorzeitig beendet mit der Begründung, es sei eine andere Diagnose vorhanden als gestellt wurde. Seine Diagnose lautete: Diagnose : Facettengelenksasymetrie L5/S1 li )re bei Übergangsstörung L5/S1 mit Spinal bifida oculta S1, geringe li- konvexe Lumbalskoliose, ausgeprägte Spondylarthrose, ich solle mich in einer Klinik vorstellen. Dies habe ich auch gemacht und man bestellte mich dann abermals wieder hin für 3 Tage, auf Grund eines Testes welchen sie durchführen wollten. Am besagten Tag lies ich mich also hinfahren ( es waren 85km ) wartete einen halben Tag, wurde noch mal geröngt um dann gegen Spätnachmittag zu erfahren, da sei nix ich könne wieder fahren.

Nach einer Erholungsphase raffte ich mich noch mal auf und ging zu einem neurochirurgen, der das erste mal tatsächlich auf meinen Rücken einging und nicht auf meinen Kopf. Er konnte jedoch nicht gleich etwas sagen, weil ihm das Mrt zu alt war und ich musste ein neues machen lassen. Also wieder Termin gemacht, Zeit abgewartet und folgenden Befund erhalten:

MRT- Neu

6 freie LWK. Der letzte freie LWK wird als S1 gerechnet. Bei L5/S1 zirkuläre Diskusprotusion ohne Nevenwurzelkompression. Hypertrophe Facettengelenksarthrose. Kein zusätlicher Diskusprolaps, relative spinale Enge und Eingangsenge der Neuforamina bei Retrospondylophyten.

S1/S2: Degenerative Diskopathie mit knöchern überbrückter Diskushernie, Facettengelenksarthrose mit Hypertrophie der Ligamenta flava und recessaler Enge beidseits.

Untere lumbale degenerative Diskopathien, auszugehen ist von einer Lumbalisation S1. Hypertrophe Facettengelenksarthrosen der unteren Lumbalsegmente und zwischen S1 und S2, resultierende Rezusseinengungen L5/S1 und S1/S2.

Nun habe ich erfahren das irgendwo eine Enge sein soll und mir wurde 4 mal unter CT in den Rücken gespritzt nur leider mit minimalem Erfolg und ich soll mir überlegen ob ich einer OP zustimmen würde. Nun jedoch bin ich am Ende meiner Kampfkraft und weis nicht wie ich mich entscheiden soll und möchte aus diesem Grunde mal meine Befunde in einer Sprache lesen, welche auch mein Kopf versteht, lol, sprich ich denke wenn ich die Berichte besser verstehen würde, wäre es besser zu verstehen für mich. Zur Zeit nehme ich eine handvoll Medikamente und glaube das dies auf Dauer nicht sehr gesund für mich ist, der Neurochirurg hatte dann leider einen Notfall so das er nicht näher darauf eingehen konnte, nur das er sagte das ich es mir überlegen soll und am Montag 8.3. bei ihm anrufen soll, für einen Termin um näheres zu besprechen, was ich bis her jedoch noch nicht tat, da ich noch nicht entschieden habe. Ich würde mich sehr freuen, wenn es hier jemanden gäbe der mir die Berichte ein wenig erläutern könnte, so das ich auch mal verstehe was drin steht. Der Neurochirurg hat mir nun seinen Bericht per Post zukommen lassen und wenigstens es ein wenig einfacher aufgeschrieben wobei ich jedoch auch nicht alles verstehe, obwohl es ja nett war mir den Bericht zu schicken, bin ich es sonst auch nicht gewohnt. Sein Bericht besagt folgendes: Diagnose: V.a. Osteogene diskogene NWK S1 li /re, Facettenläsion P.M LW5/SW1, M51.2G (sonstige näher bezeichnete Bandscheibenverlagerung), M54.19G ( Radikulopathie: lumbal und zervikal), M42.10G ( Osteochondrose der Wirbelsäule beim Erwachsenen ), M47.86G (sonstige Spondylose: Lumbalbereich). W (das mit dem in den Klammern steht auch so in dem Bericht ) Ich weis ich habe sehr viel gefragt, jedoch würde ich gerne auch mal wieder irgendwann etwas anderes machen ausser immer wieder Arzttermine zu organisieren oder zu diesen hin zu fahren. Einen ganz lieben Gruss und danke im Vorraus an die, welche mir evtl. behilflich sind.

Antworten
j2utJtaxb


hallo du arme!

soweit ich deinen bericht verstehe hast du eine bandscheibenvorwölbung auf l4/5.nicht vorfall, verschleiss bis s1 i,arthrose in diesen bereichen und teilweise einengung des spinalkanals. was soll denn da operiert werden? soweit ich das weiss kann man dort ggf.eine denervierung an den facettengelenken machen.dort werden die auslaufenden nerven an den gelenken unter ct in lokaler betäubung mit wärme "abgeschossen".das habe ich auch vor 2jahren gemacht bekommen meine schmezen sind bis jetzt weg und ich bekomme auch seitdem keinen hexenschuss mehr.

gute besserung :)^

r*enxia


Hallo,

der unterste MRT Bericht ist der aktuellste, und da soll sich alles im Bereich L5 - S2 abspielen, wobei er mir nur auf den Bildern die verengten Stellen gezeigt hat. In seinem Bericht schreibt er; weiterer Behandlungsverlauf: evtl operative Entlastung. Evtl.-- weil ich gesagt habe, darüber möchte ich eine Bedenkzeit haben. Ferner erwähnte er auch, das es sein könnte wenn ich mich dazu entschließen würde, das es zu einer Versteifungsop kommen könnte, sollte festgestellt werden das die Wirbel zu locker seien. Ich jedoch bin erst 40 und habe eigentlich noch einiges vor wie weiterhin Freizeitreiten usw. GLG

r.enxia


Hallo,

gibt es evtl. jemanden der mir behilflich sein könnte? Ich wäre sehr dankbar dafür. GlG

D*ino2P000


Das ist ein sehr umfassendes Thema. Im Prinzip würde ich mich über die u.a. gestellte Diagnose Ostechondrose kundig machen. Würde auch passen von der Beschreibung her. Krankengymnastik ist schon wichtig, es kann auch ein Stützkorsett helfen und Versteifungs-Ops sind manchmal auch nötig. Evtl. auch mal einen Rheumatologen hinzuziehen.

Vllt. kann man auf eine solche OP verzichten, wenn andere empfohlene Maßnahmen greifen. Zum Thema Osteochondrose findest du sicher viele Infos im Netz und kannst vergleichen ob nun viele Ähnlichkeiten mit deinen Beschwerden vorhanden sind.

r4e<n-ixa


Hallo

@ Dino2000

ich habe mich ein wenig durchs Internet gelesen was die Osteochondrose betrifft. Dort wird auch beschrieben das es nach einem gewissen Zeitraum zur alleinigen Versteifung kommt und somit dann die Schmerzen die davon kommen könnten, auch immer weniger werden. Ok der Zeitraum ist sehr unterschiedlich, aber vielleicht wäre es möglich mit Medikamenten diesen Zeitraum zu überbrücken ohne das ich eine OP machen lasse. Ich befinde mich gerade in einer Berufsfindung und danach wahrscheinlich in einer Umschulung und möchte jetzt nicht unbedingt das es unterbrochen wird.

An Rheuma dachte ich auch schon einmal, aber nicht wegen dem Rücken, sondern weil bei mir permanent die Grundgelenke des Zeigefingers und der 3. Finngers angeschwollen sind und ich auch des öfteren entzündete gelenke habe wie : Finger, Schulter, Füsse und manchesmal schmerzen Wirbel, welche dann nicht berührt werden dürfen. Jedoch schliesst meine HA dieses aus, da die Blutwerte immer negativ sind, nur evtl. das es Fibrumyalgie sein könnte meint sie. Nur bemerke ich, seit ich Arcoxia nehme, das ich keine Schmerzen in den Gelenken mehr habe nur die Schwellung ist vorhanden. Manchesmal, wenn ich morgens wach werde, ist es schwierig bis ich aufstehen kann (irgend wie steif ) und ab und an ist dann auch mal ein Arm wie gelähmt und ich kann ihn dann nur mit der anderen Hand heben. Dann dauert es zum Teil, bis er wieder einsetzbar ist. Der Neurochirurg meint das könnte von der HWS oder BWS kommen, nur er möchte ersteinmal die untere Baustelle in den Griff bekommen. Nur wie gesagt eine OP käme für mich zur zeit nicht in Frage, aber ein Rezept zur KG habe ich nicht erhalten. Einen neuen Orthopäden für das Rezept wage ich schon garnicht mehr auf zu suchen, da ich bei jedem Arztbesuch immer wieder neue Diagnosen höre, oder das ich ein psychisches Problem habe. Ich bin echt ratlos ???

glg

D5irno2200o0


Also das mit der Fibro solltest du ganz schnell vergessen. Das ist ein beliebtes Spiel bei den Ärzten, immer dann damit anzukommen, wenn sie nicht mehr weiterwissen od. keine Lust zum weitersuchen haben. Ich glaub auch nicht, dass es ein psychisches Problem ist, sondern eher dass man es an die Psyche bekommt, wenn man so lange auf der Suche ist und keiner kann weiterhelfen.

Einiges hat man ja so nach und nach gefunden und dass Arcoxia hilft, ist ja auch ein Zeichen, dass was entzündliches dahintersteckt. Was ich vermute ist irgendeine seronegative Spondarthritis, die mit der Zeit zu all diesen Veränderungen geführt hat. Die wird übrigens auch gerne mit Sulfasalazin od. auch mal Arcoxia behandelt. Man findet manchmal gar keine Entzündungszeichen im Blut und auch keine positiven Rheumawerte. Ist ja eben auch seronegativ. Aber Veränderungen an der Wirbelsäule etc findet man mit der Zeit schon und auch andere Gelenke können entzündet sein. Facharzt ist ein internistischer Rheumatologe, aber wenn du einen guten Orthopäden findest, ist das auch okay. Hilfe und Tipps von Betroffenen findest du auch in Bechterew-Foren. Da gehören diese Spondarhritden dazu. Man achtet darauf, dass die Wirbelsäule im geraden Zustand versteift usw. Auch werden sicher einige schon solche Ops wie bei dir geplant,hinter sich haben und können von ihren Erfahrungen berichten. Ob es bei dir nötig ist, kann ich nicht beurteilen, aber wenn du dir möglichst viele Infos zu diesen Ops, und der möglichen dahinterstecken Erkrankung holst, kannst du bei den Arztbesuchen auch besser mitreden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH