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verwachsene Bänder am Sprunggelenk nach Außenbandriss

m#onden*kiundC81 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ich finde hier ein paar Leidensgenossen denen es ähnlich geht/ging wie mir und die mir ein paar Tipps und Infos geben können...

Ende Juni 2009 habe ich eine hohe Stufe übersehen, bin fies umgeknickt und habe mir die Bänder am Sprunggelenk gerissen. Dies war zumindest die erste Diagnose der Ärzte aufgrund des Rötgenbildes (keine knöcherne Verletzung) und der starken Schwellung: zumindest eine starke Bänderzerrung. Ich trug also brav 6 Wochen Tag und Nacht meine Schiene etc. Das Motto war hier: Bewegen, trainieren, Muskeln aufbauen. Ich hatte auch Krankengymnastik.

Als es im Oktober immer noch bei jedem Schritt weh tat, habe ich ein MRT machen lassen bei dem festgestellt wurde, dass meine Bänder wieder verheilt sind, dass ich jedoch ein großes Knochenmarksködem (Bone Bruise, im Knochenmark hat sich Flüssigkeit gesammelt) am Sprungelenk habe. Man sagte mir ich solle den Fuß möglichst schonen und möglichst garnicht belasten. Das habe ich dann auch versucht. Habe jeden Schritt zweimal überlegt, habe so wenig wie möglich unternommen, immer brav den Fuß geschont, hochgelegt, keinen Sport gemacht.... Wieder Physiotherapie, dieses mal Lymphdrainage.

Ein erneutes Kontroll-MRT im Januar zeigte, dass der Knochen wieder ok/unauffällig ist. Das Knochenmarksödem war verschwunden. Juhu, wenigstens sind keine bleibenden Schäden am Knochen mehr zu befürchten. :)^

Allerdings hatte/habe ich immer noch bei fast jedem Schritt Schmerzen! Es zieht, es brennt, es fühlt sich an wie konstanter Muskelkater, es sticht manchmal richtig rein. Im gesamten Bereich des Sprunggelenks: meistens oben auf dem Spann, manchmal an der Seite, manchmal hinterm Knöchel... manchmal alles zusammen :(v Besonders habe ich Schmerzen beim Abrollen, also in dem Moment wo die Bänder/Muskeln belastet werden, manchmal auch im Stehen wenn ich mein Gewicht entsprechend verlagere.

Besonders schlimm ist es wenn ich ein paar Stunden bei der Arbeit gesessen bin und den Fuß nicht bewegt habe. Ist als müsste er erstmal "warmlaufen". Wenn ich eine Weile gelaufen bin wird es besser und ich kann manchmal fast schmerzfrei gehen.

Mein Orthopäde meinte die Schmerzen kämen wohl daher, dass die Bänder verwachsen seien. Das Schonen und nicht Belasten war zwar das Richtige für die Behandlung des Knochenmarködems, allerdings hätte man die Bänder so viel wie möglich bewegen und trainieren müssen. Das Fibrin was die Bänder nach dem Bänderriss/-anriss wieder hat zusammenwachsen lassen, hat so leider auch Dinge miteinander verklebt die nicht zusammengehören. Sein Tipp war (nun wieder): Trainieren, Bewegen, Dehnen... wenn es weh tut, nicht aufhören sondern auch mal in den Schmerz reingehen und trotzdem normal weiterlaufen, nicht entlasten oder humpeln. (Leichter gesagt als getan)

Irgendwie habe ich immer Skrupel weiterzumachen wenn es weh tut weil man immer denkt Schmerz = da ist was falsch, hör auf. Ich versuche trotzdem so normal wie möglich zu laufen und gehe auch wieder in den Sport weil ich mir denke der Schmerz wird wohl wirklich eine Art Muskelkater sein? Und je mehr ich bewege und trainiere desto besser, oder?

Jetzt meine Frage: Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht mit verklebten Bändern oder kennt sich jemand damit aus? Hattet ihr ähnliche Schmerzen wie ich? "Entkleben" die Bänder irgendwann wieder? Wird das wieder besser und wie lange dauert das? Wie seid ihr vorgegangen damit es wieder weggeht? Oder denkt ihr das könnte auch noch andere Ursachen haben? Bänder und Knochen sind ja schneinbar in Ordnung.

Ach, es ist so frustrierend seit fast 9 Monaten ständig Schmerzen zu haben. :°(

Ich bin über jede Rückmeldung dankbar!

Antworten
szonsxtwie


hallo mondenkind,

ich habe zwar keine Erfahrung mit verklebten Bändern, hatte aber im Frühjahr letzten Jahres eine ähnliche Verletzung wie du. Umgeknickt, Außenband wahrscheinlich gerissen, übliche Behandlung über sechs Wochen mit Schiene usw. und gewundert, dass die Schwellung blieb und blieb, alles wehtat wie Sau und ich auch nach vier Wochen noch nicht abrollen konnte.

Erst bei der Abschlussuntersuchung erfuhr ich vom Befund des bone bruise, habe dann gegooogelt und konnte mir so manches erklären. Auch heute, bald ein Jahr nach dem Unfall, tut der Fuß manchmal an den komischsten Stellen weh, schwillt an (ich wickle ihn nachts immer noch manchmal, Kompression ist das Einzige, was hilft), oder ich habe eine Art von Gefühl von elektrischen Schlägen beim Gehen. Es gibt bei dieser Art Verletzung sehr langwierige Verläufe.

Bezüglich der verklebten Bänder kann ich dir leider nichts sagen. Anscheinend habe ich unterm Strich trotz allem Glück gehabt, ich habe zumindest beinah wieder das volle Bewegungsausmaß. Neulich bin ich etwa 100 m gerannt, am Abend schmerzte der Fuß. Ist eine elendiglich langwierige Geschichte.

Das mit den Schmerzen bei dir ist natürlich saublöd. Man verkrampft ja auch automatisch, wenn man SChmerzen hat. Das ist meist gar nicht gut.

Schon mal Rat bei einem guten Physiotherapeuten/Krankengymnasten geholt? Die haben oft bessere, praxisnähere Tips als die Ärzte.

Alles Gute für dich,

EMhemaligerJ Nuatzer; (#3x25731)


Ich kenne mich damit nicht so aus, aber hattest du mal manuelle Theapie? Das ist eine Spezialform der Physiotherapie und darf nur von Therapeuten mit Zertifikati in Manueller durchgeführt werden, Ggf. kann das helfen

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