» »

Unerträgliche Schmerzen nach Wirbelsäulen OP - Lws - L3-L5

a`ndJra69 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Vielleicht kann mir hier irgend jemand helfen bzw. hat jemand Erfahrungen.

Meine Mutter (80 Jahre) wurde vor 2 Wochen wg. einer Spinalkanalstenose (Wirbelkanaleinengung) operiert. Ein paar Tage war ein weiterer Eingriff notwendig, weil im OP Gebiet (L3) ein neuerlicher Bandscheibenvorfall dazu kam. Der 1. Eingriff dauerte 6 Stunden (offene OP, mit Versteifung), der 2. dauerte rund 2 Stunden, hier wurde der Bandscheibenvorfall beseitigt und durch eine Art Knochenmasse fixiert.

Mal abgesehen davon, dass sie vorher schon extreme Schmerzen im Bein rechts (Luboischialgie aufgrund der Stenose) hatte, haben sich ihre Beschwerden durch die OP massiv verschlechtert. Der Oberschenkel und besonders das Knie tun höllisch weh, ihre Schmerzen werden im Moment (fast vergeblich) mittels Morphium (Tramal) und Nerventabletten (Lyrica) behandelt.

Hat jemand Erfahrung, eine ähnliche "Geschichte" und kann mir vielleicht jemand über einen Erfolg bezüglich Schmerzbeseitung berichten? Meine Mutter ist am Ende und ich auch bald, wenn sich nicht bald was ergibt.

Sie ist im Moment seit gestern in einem anderen Krankenhaus zur Nachbehandlung (Mobilisierung), nach 3 Wochen kommt sie nach Hause. Wenn ihr Zustand so bleibt, muss ich mich um eine Pflegerin umsehen, sie kann nicht mal alleine 5m gehen, sie braucht einen Wagen (wie in die alten Damen oft haben) und eine Person, die sie stützt.

Für einen Erfahrungsaustausch wäre ich sehr danke!

Antworten
cAiecxoz


hallo andrea

ich habe dein fall durchgelesen und bin der meinung das du noch auf auf die ergebnisse der zweiten op abwarten solltest. ich selbst habe gerade vor 2 wochen eine spondylodese an l3/4 l4/5 bekommen ,und mir geht esim moment

eigennlich nicht schlecht .

es braucht ein wenig Zeit wie war das nochmal hatte sie nach dem ersten op noch ausstrahlungsschmerzen an den Beinen ? wen ja könnte das auch vo L3 gekommen sein. wichtig ist ihre Lage nach dem zweiten op (auststrahlungen zu den Beinen oder Füßen)

Ich würde vermuten, das die spinalkanalerweiterung nicht korrekt gamcht worden ist oder das schrauben sich einwenig

gelockert haben L3 .

Am besten währe es noch mal eine überpüfung durch ct aufnahme mittels Monitor (Kontrastmitel) .

Wo ist den die OP gemacht worden ?

Markgröningen kann ich euch empfehlen .

MfG

cicoz :)z :)^ :)^

aundr[a6x9


Hallo Cicoz!

Danke für Deine Antwort.

Sie hatte weder nach der 1. noch nach der 2. OP eine Besserung betreffend Ausstrahlung.

Ihr Knie tut am meisten weh. Im Moment ist sie in einem anderen Krankenhaus zwecks Mobilisierung, sie bekommt Morphium und hat trotzdem noch so starke Schmerzen, dass es kaum auszuhalten ist. Ich bin wirklich am Ende! Man weiß nicht mehr, was man tun soll.

Sie wurde in Österreich operiert, Wels.

Eine neuerliche MRT wurde verneint. Nach der 1. OP, wo die Versteifung stattgefunden hat, wurde anschließend eine MRT gemacht, dabei ist der frische Bandscheibenvorfall in L3 festgestellt worden. Ein neuerliches Problem schließen die Ärzte aus, deshalb wird auch nichts mehr gemacht.

Ich frage mich, wie sie jetzt mobilisiert werden soll unter diesen Schmerzen? Die Ärzte sagen, dadurch wird es besser mit den Schmerzen, kann ich mir gar nicht vorstellen.

LG

Andra

dYeprIigenetra6toxr


So nebenbei: Morphium ist nicht Tramal. Tramal ist Tramadol. Morphium ist viel stärker als Tramadol/ Tramal. Mit Morphium würde sie wohl kaum was spüren.

obennxa23


hallo Andra69

Also ick bin seit nov 09 versteift in der gleichen region. Ich hatte nach meiner ersten op ebendfalls fürchterliche Schmerzen wie deine mom. Erst nach Physiotherapie wurde es besser. Von meinen Arzt bekamm ich immer gesagt das das ja alles noch geschwollen ist (von innen). Also wenn deine mom jetzt physio bekommt dann wird es besser. War zumindest bei mir so.

ich hoffe ich konnte helfen.

lg oenna23

dbeprig'eneraxtor


Außerdem 3 Wochen nach so einer OP bzw. überhaupt nach einer WS-OP ist garnichts. Bis sie wieder vernünftig gehen, springen, laufen oder sonst was kann dauert eh Monate oder Jahre und keine paar Wochen. Außerdem ist sie ja keine 20 mehr sondern 80 Jahre alt und da könnte es zusätzlich noch einige Zeit dauern. Sei froh, dass sie überhaupt 5m gehen kann und nicht einfach aufgibt.

dneprigen,eratoxr


Achja, kurz nach so einer sehr schwierigen WS-OP ist Mobilisierung der allererste wichtige Schritt um überhaupt in Zukunft noch gehen zu können. Lehnt die Mobilisierung nicht ab, sondern fragt lieber nach einem stärkeren Schmerzmittel oder einer höheren Dosis.

c7icxoz


hi Andra !

bitte verlasse dich nicht auf aussagen die auf vieleicht beruhen (kann besser werden ).

Fakt ist das nach der ersten op und nach dem zweiten op deine Mutter noch schmerz geplagt ist.

meines erachtens und die mir schon nach einige Jahren stehenden erfahrungen denke ich das dies nicht normal sein

kann.

Ich denke das sie unbedingt nochmal in Röhre muß, um Klarheit zu haben woran das es liegt.

Auf dauer kann man solche schmerzen nicht unterdrücken (aushalten).

Ich weis nicht wo du wohnst aber wenn es nicht zu weit für euch ist , würde ich euch wirklich Markgröningen

vorschlagen ist inder nähe vo Stuttgart-Ludwigsburg.

Es tut mir wirklich weh, wenn ich lese wie sich deine Mutter in ihrem alter noch so mit schmerzen rumplagen muß.

Ich hoffe und wünsche das sich noch alles zum guten wendet und sie endlich wieder aufatmen kann.

Grüsse deine Mutti von mir und gib ihr Mut un Höffnung die sie wirklich braucht !*:)

LG

cicoz

a<nd|rax69


Hallo!

Ich danke Euch vielmals für Eure Antworten. Will mal versuchen, hier auf einiges einzugehen.

Also, betreffend Tramal wurde mir im Krankenhaus gesagt, dass dies ein morphium-ähnlicher Stoff ist, natürlich kein reines Morphium. Aber die Auswirkungen (Verwirrtheit) meiner Mutter lassen mich vermuten, dass es sich um sehr starke Medikamente handelt. Danke jedenfalls für den Hinweis.

Es freut mich, dass ich hier Erfahrungsberichte lesen konnte, von Personen, die eine ähnliche OP hatten und denen es mit der Phisiotherapie besser ging, darauf hoffe ich natürlich auch. Ich habe mich aber viel umgehört und es soll angeblich auch Viele geben, denen es sofort nach der OP besser ging, sprich, die keine ausstrahlenden Schmerzen mehr hatten. Wobei es vielleicht auch darauf ankommt, wie lange die Beschwerden vorher schon bestanden. Meine Mutter ist eigentlich sehr hart und quängelt nicht, wenn es ihr mal schlecht geht, aufgrund ihrer Reaktionen im letzten Jahr - sowohl vor, als auch nach der OP - wußte ich, dass sie wirklich extreme Schmerzen hatte, sie war und ist verzweifelt und ich bewundere ihre Stärke, dass sie immer wieder optimistisch ist und kämpft.

Ich komme aus Österreich, der Weg nach Deutschland ist mir ehrlich gesagt zu weit.

Danke für Eure konstruktiven Kommentare und Eure Wünsche! Vielleicht melden sich ja noch ein paar zu Wort.

Dass meine Mutter nochmals eine MRT machen sollte, dachte ich mir auch, doch das wurde vom Krankenhaus verweigert. Der Artzt meinte, er schließt aus, dass es ein weiteres Kompressionsproblem gibt. Natürlich werde ich versuchen, nochmals eine MR machen zu lassen, aber vorerst warte ich mal die Physiotherapie ab, zumindest 1-2 Wochen.

Danke Euch allen!!!!!

LG

Andra

a*n9dra6x9


Nachtrag:

Sie nimmt alles brav an. Jetzt ist sie zur Mobilisierung in einem Krankenhaus - Dauer 3 Wochen. Die anschließende Reha wurde bereits genehmigt, natürlich macht sie das auch.

LG

Andra

caicKoz


hallo andra

das mit dem medikamant tramal ist nur ein starkes Schmerzmittel besser währe für sie Valeron ( Tilidin ) oder

10 mg oxycodon.

mein Bruder ist Neurologe, vor 5Jahren hätte er ihr vieleicht helfen können er war in Wien tätig aber jetzt, ist er wieder

in Deutschland, schade !

aber ich wünsche euch trotzdem alles gute

wenn ich irgendwie helfen kann ,schreibe mich an

LG

cicoz :°_

a0ndrIa69


Vielen Dank Cicoz, das werde ich mir merken, die Medikamente meine ich. Vielleicht kann ich das vorschlagen.

Danke für Deine großartige Bereitschaft, uns zu helfen! Das tut gut, dass man weiß, man ist nicht alleine mit seinem Schicksal.

LG

Andra

aZnSdrax69


Mittlerweile gibt es Neuigkeiten.

Nachdem sich die Situation meiner Mutter nicht ändert, sie hat nach wie vor höllische Ischialgieschmerzen, bekommt jetzt zusätzlich noch Hydal, habe ich heute einen Termin mit dem Arzt. Auch von ihm wurde bereits in Erwägung gezogen, nochmals eine Untersuchung zu machen. Kommt ihm wohl auch nicht mehr geheuer vor.

Ich hoffe aber trotz allem, dass meine Mutter nicht noch ein 3. x operiert werden muss, das wäre der Wahnsinn schlechthin.

Doch an irgendwas muss es ja liegen, dass gar keine Besserung ihrer Ischialgiebeschwerden eintritt.

c7icxoz


Hallo Andra

es freut mich sehr das es vorwärts geht

und zu eine weiteren OP ist zu sagen, wenn es Notwendig ist dann währe es ein Wahnsinn es nicht machen zu lassen

überlege mal das sie danach schmerzfrei sein wird dies allein wird deine Mutter schon Mut geben es nochmal zu versuchen!

Voraussetzung ist das die Ursache für die schmerzen sich bei den weiteren Untersuchungen herausstellt.

Das andere bin ich überzeugt wird deine Mama überwinden

viel glück und bis auf weiteres

LG

cicoz :)=

a!ndrWax69


Hallo Cicoz,

heute sieht alles wieder anders aus. Leider!

Wir waren heute im Krankenhaus, hatten eine Besprechung mit dem Arzt. Uns wurde gesagt, dass wohl die Nerven bei der 1. OP so verletzt wurden, dass die Lähmung (Schienbein und Schienbeinrückseite, also der Unterschenkel) bleiben wird. Es gibt nicht viel Hoffnung, dass sich das regeneriert. Die Schmerzen werden nun mit noch mehr Hydal beseitigt.

Es wurde in Röntgen von der LWS gemacht, damit man sieht, ob etwas an der Fixierung Schuld hat, das scheint in Ordnung zu sein. Aufgrund meiner dringlichen Anfrage, wird nächste Woche auch noch eine MRT gemacht, wobei der Arzt aber gemeint hat, dass dies nichts bringt, weil durch die Fixierung zu 80% das Ergebnis verfälscht wird und man sich nicht auf die MRT verlassen kann. Ich möchte es aber trotzdem, vielleicht komme ich irgenwie an die Befunde ran und kann mir eine weitere Meinung einholen. Ich will es einfach nicht glauben, dass man da nichts mehr machen kann außer Physiotherapie und Schmerzmittel.

Danke für Deine lieben Worte Cicoz!

LG

Andra

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH