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Arthroskopie des Kniegelenkes - Erfahrungen?

8=7p%ascxal hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen... *:)

Für Ende April habe ich gestern einen Termin für eine Spiegelung des Kniegelenkes bekommen, was mir mittlerweile ziemlich Kopfzerbrechen bereitet. Ich weiss mittlerweile das sich an meinem Gelenk irgendwelche Unebenheiten (so nenne ich das einfach mal) gebildet haben, welche mir halt gelegentlich Schmerzen bereiten. Das will der Arzt bei der OP gleich beheben.

Und genau das ist der Punkt: Ich habe mich etwas im Internet schlau gemacht und meine herausgefunden zu haben das die Leute, die sich dieser Operation aussetzen, wirklich dauerhafte Beschwerden haben. Bei mir hingegen ist das halt eine seltene Ausnahme.

Den ersten Termin beim Orthopäden habe ich mir vor etwa zwei Monaten geholt, da tat mir mein Knie letztmalig weh. Seitdem habe ich bis heute halt diverse Untersuchungen, inklusive MTR, durchlaufen. Beschwerden habe ich seitdem keine mehr, man merkt zwar das da irgendwas nicht "normal" ist, aber das ist bis jetzt nicht störend.

Jetzt frage ich mich ob nun wirklich eine OP gerechtfertigt ist, oder ob hier nicht etwa das Sprichwort "Mit Kanonen auf Spatzen schießen" eher zutreffend ist?

Antworten
Blasstix86


Eine OP ist immer deine eigene Entscheidung.

Aus Erfahrung kann ich dir sagen das die Spiegelung selbst ein minimaler Eingriff ist. So kann dein Arzt gucken was im Knie nicht stimmt. Wenn du Schmerzen hast würd ich es machen; wie gesagt es ist ein minimaler Eingriff.

sLarah1lein88


Hallo Pascal,

Wie lautet denn die genaue Diagnose weshalb dein Arzt die Arthroskopie vornehmen will?

Auch eine Arthroskopie ist ein operative Eingriff mit allen Risiken und möglichen Komplikationen einer Operation. Wenn du keine Schmerzen mehr hast, würde ICH jedenfalls niemanden daran rumoperieren lassen. Ein operiertes Knie wird immer ein operiertes Knie bleiben. Von vielen wird so eine Spiegelung als nichts abgetan, man sollte das ganze aber wirklich nicht unterschätzen. Aber wie gesagt, wäre es noch wichtig zu wissen , was die Diagnose ist und was dein Arzt genau machen will!

lg sarah

E(hemali"ger NuZtzer L(#3/25x731)


Ich kann mich Sarah nur anschließen. Was willst du an einem Knie rumwerkeln lassen in dem du seit 2 Monaten keine Schemrzen emhr hast? wenn es nichts großartig ist, sollte man da auch nicht dran gehen. Und so wie Basti sagt, ein minimaler Eingriff. Nun ja, das ist eine OP, mir sämtlichen Risiken, ich würde das nicht mal so eben machen lassen um mal nachzusehen. Besonders ncith wenn ich keine Schemrzen hätte.

Ich hatte vor 6 Wochen eine ASK in der auch noch was anderes gemacht wurde und ich kann dir versichern, masl eben reinsehen und dann ist nach ein paar Tagen gut ist nicht.

Außerdem bleibt ein operiertes Knie wie schon geschrieben ein operiertes Knie. Mir scheint dein Arzt scheint etwas OP wütig zu sein, mein Orthopäde hat mir zur OP geraten, nachdem ich 15 Monate durchgängig Beschwerden hatte die auf nichts konservatives angesprochen haben. Zuerst versucht man es immer mit konservativen Mitteln wie Physiotherapie. Kein guter Arzt wird dir wegen einmal beschwerden direkt eine ASK andrehen %-|

B[astxi86


Ich hatte vor 6 Wochen eine ASK in der auch noch was anderes gemacht wurde und ich kann dir versichern, masl eben reinsehen und dann ist nach ein paar Tagen gut ist nicht.

Gut wenn er keine Schmerzen mehr hat dann natürlich nicht. Aber eine Spiegelung (bei der nichts gemacht wird) ist nun wirklich ein

Routineeingriff. Nach 2 Tagen kannst du wieder ganz normal gehen, nach 1-2 Monaten erinnern dich nur 2 winzige Narben an den Eingriff.

Außerdem bleibt ein operiertes Knie wie schon geschrieben ein operiertes Knie.

Sicherlich...aber nur wenn auch wirklich was kaputt ist im Knie. Durch die Spiegelung selbst passiert nichts. Wie gesagt;das sind meine persönlichen erfahrungen.

E^hemfaliger @Nutz%er (#325x731)


Eine Spielgelung bei der nichts gemacht wird außer zu schauen ist absolut überflüssig, dafpr gibt es bildgebende Verfahren. Und beim Knorpelshaving um was es hier ja zu gehen scheint, ist auch noch nicht endgültig als hilfreich bewiesen. Klar in schlimmen Fälen muss der Knorpel geglättet werden, aber nur weil irgendeine mini Veränderung da ist. die nicht mal mehr beschwerden macht, das ist absolut nicht notwendig und keine Placebo OP.

Und kleiner Eingriff hin oder her, es ist eine OP, mit allen erdenklichen Risiken: Blutungen, Infektionen, Narkoserisiko etc. Und das ist mal nicht so eben. Und nur weil von außen nichts zu sehen ist, das KNie braucht Wochen um sich davon zu erholen. Die gelenkflüssigkeit wird komplett ausgespült und bis sich das wieder regeneriert hat dauert 6 Wochen. Also mal eben und kleiner mini Eingroff ist nicht.

BXastxi86


Eine Spielgelung bei der nichts gemacht wird außer zu schauen ist absolut überflüssig, dafpr gibt es bildgebende Verfahren.

Trozdem gibt es genug Ärzte die das zu Diagnosezwecken noch machen. ;-)

Nicht immer sieht man alles auf den MRT Bildern.

BMastxi86


Trotzdem

S&u=nfloVwer_73


Ich schließe mich Mellimaus & Sarahlein an:

Eine Spiegelung, bei der nichts gemacht wird, ist schlichtweg ein überflüssiger operativer Eingriff!!! Der bestenfalls dann gerechtfertigt ist, wenn erhebliche Probleme bestehen und auch nicht-invasive Diagnostik keine Rückschlüsse auf das Problem zulässt. Dann KÖNNTE man evtl. über einen rein diagnostischen Eingriff nachdenken. KÖNNTE.

Ansonsten gilt auch für die ach-so-kleine Arthroskopie:

Es IST eine Operation. Die dann stattfinden sollte, wenn es a) ein klar definiertes Problem gibt und b) einen klaren Plan, was man in der OP zur Beseitigung des Problems machen will. Es sollte im Vorfeld diskutiert werden, mit allen Vor- und Nachteilen, Perspektiven,...

Ich hatte vor 2 Tagen meine 11. OP am rechten Knie. Auch nur eine "kleine Arthroskopie" - aber da stand vorher genau fest, was gemacht wird. Jeder Schritt war mit meinem Operateur abgesprochen und auch für eine Eventualität war abgesprochen, wie er vorgehen darf/soll. Dass es die 11. OP war, soll jetzt bitte nicht als "OP-geil" interpretiert werden; mein Knie ist ein Totalschaden und gelegentlich müssen mal Dinge gemacht werden, um noch schlimmere Folgeschäden in Grenzen zu halten.

@ Pascal,

stelle doch mal den ausführlichen Befund rein und auch, was Dein Operateur konkret machen will; mit welcher Begründung und mit welcher Perspektive!

Und: Wenn Du tatsächlich so wenig bis keine Beschwerden hast: Lass' die OP. Sollte es alles schlimmer werden, steht Dir die Option immer noch offen. Und bei best. Problemen kann auch eine OP nicht immer alles retten (z.B. stellen Knorpelscäden ein ziemlich dauerhaftes Problem dar).

E{hemalig]er NmutzeUr (#3257,31x)


Nicht immer sieht man alles auf den MRT Bildern.

Ds mag sein, wenn therapieresistente Beschwerden bestehen die über Wochen oder Monate halten kann man im Bedarfsfall drüber nachdenken, aber nicht mal eben so.

Trozdem gibt es genug Ärzte die das zu Diagnosezwecken noch machen.

Und nicht jeder Arzt der arthroskiopiert hat auch AhNung davon und weiß was er tut.

Wenn du der Meinung bist eine ASK ist nix, dann ist das deine Entscheidung. Aber erzähle bitte niemandem das ist ein Spaziergang ohne jegliche Risiken, denn ist ist und bleibt ein unnötiger operativer Eingriff wenn NICHTS gemacht wird.

Ansonsten schließe ich mich in allen Punkten Sonja an!

S%un5flo[wer_7x3


@ Basti:

Bzgl. "nicht immer sieht man alles auf MRT-Bildern". Stimmt durchaus; ich habe da meine ganz eigenen Erfahrungen. Aber solange keine täglichen oder zumindest gehäuft auftretenden Beschwerden bestehen, sollte man nicht gleich die Schiene "MRT zeigt nicht alles" fahren. Das kann man bei täglichen Beschwerden und MRT ohne Befund machen, aber nicht bei gelegentlichen Problemen.

Zur weiteren Bewertung fehlen von Pascal einfach Angaben: Befund, Alter, sportliche Tätigkeit,...

8U7phascaxl


Erst einmal danke für die Antworten und Entschuldigung für meine späte Antwort. :-)

Mit einer genauen Diagnose kann ich leider nicht dienen, der Arzt hat mir das ganze Prozedere anhand eines Models erklärt. Demnach befindet auf dem oberen Gelenkknorpel eine etwa zwei cm2 "Unebenheit", welche den Meniskus halt belastet. Das will er halt mithilfe der Op entfernen. Mehr kann ich leider nicht widergeben, bisher habe ich nichts schriftliches mit einer genauen Diagnose bekommen. Ich hätte das alles natürlich genauer hinterfragen müssen, aber in dem Moment ist mir das nicht in den Sinn gekommen.

Nun ja, im Prinzip begleitet mich mein Leiden (wenn man es denn so nennen will) bereits seit acht, neun Jahren. Das ist ein unregelmäßiges, aber stets wiederkehrendes Problem bei mir. Zeitlich kann ich das nicht einmal genau festmachen, aber wirkliche Probleme habe ich etwa halbjährlich, für ein paar Tage in denen dann kaum noch was geht. Da mache ich jedem 90jährigen beim Treppensteigen Konkurrenz. Aber danach ist alles wieder soweit in Ordnung und ich habe keinerlei Einschränkungen. Da laufe ich 3-4 mal in der Woche ca. 8-10km ohne Probleme und auch arbeitstechnisch ist alles bestens, obwohl ich behaupten würde das es sicher gelenkschonendere Berufe gibt.

Das ist halt mein Problem. Eigentlich ist eine solche OP unter diesen Vorrausetzungen ja Schwachsinn, wenn es eben nicht die ein, zwei Wochen im Jahr geben würde in denen nichts geht. Außerdem ist da noch die Frage wie sich das alles zukünftig entwickelt. Besser wird es wohl kaum, und mit 22 bin ich noch recht jung. Das alles beschäftigt mich ziemlich, und wahrscheinlich gibt es kein Richtig oder Falsch. Es ist wahrscheinlich immer beides, egal wie ich mich letztendlich entscheide. ;-D

So hab ich mir das ganze jedenfalls nicht vorgestellt. Ich bin davon ausgegangen das das ganze mit wenig Aufwand zu lösen ist, medikamentös oder einer Bandage.

EJhemalige|r Nutz_er (#3'25731)


Ganz ehrlich, es tut im Jahr mal fpr ein paar Tage weh und du willst das arthroskopieren lassen? Ich weiß ja nicht ... wäre es mir nicht wert, zumal man immer noch opererien kann. So wie das klingt soll da ja wohl lediglich der KNorpel geglättet werden? Ich würde da mal dringend nachfragen was er genaus da machen will.

Wir alle die wir Knieprobleme haben kämpfen mit diesen Problemen jeden Tag. Hätte wir das nur 1 oder 2 Wochen würde sich wohl keiner das Knie operieren lassen.

Mit einer Bandage alleine wirst du da nicht weiterkommen, was ich als erstes mal probieren wprde wäre Physiotherapie, danach kann man immer noch weitersehen.

S unfylowe8rx_73


Unebenheit AUF dem Gelenkknorpel... hmmm... wüsste nicht, was das sein soll. AUF dem Knorpel kann eigentlich nichts mehr entstehen. Und wenn es Unebenheiten im Knorpel sein sollten: Die Glättungen sind mehr als umstritten, weil dabei Substanz weggenommen wird, die NICHT nachwächst.

Ich würde unbedingt VOR der OP genauer mit dem Operateur sprechen, oder die OP verschieben, alles klären - und abwarten.

Dir mangelt es definitiv an Wissen, was Du hast und was mit welchem Erfolg gemacht werden soll. Ist definitiv nicht böse gemeint, bei meiner ersten ASK war ich genauso unwissend und ahnungslos. Aber man lernt halt! ;-)

Fordere doch auch mal beim Radiologen den MRT-Bericht an und stelle ihn hier rein, dann können wir bestimmt besser helfen.

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