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Schmerzen in Hüfte, Oberschenkel und Po, nichts hilft

ciarjxa hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

so langsam bin ich am verzweifeln. Daher hoffe ich nun sehr, dass ich hier im Forum vielleicht ein paar Tipps und Ideen sammeln kann, die mir bei meinem Problem helfen werden.

Letztes Jahr im September habe ich mich auf der Arbeit (Kindergarten) verhoben. Als ich ein Kind von der Toilette heben wollte, bekam ich einen fürchterlichen Stich knapp oberhalb meines Hinterns, links neben der Wirbelsäule. Ich hatte das Gefühl, dass etwas ausgerenkt ist und konnte mich auch schlecht bewegen. Dachte sofort an einen Hexenschuss. Ich bin noch am gleichen Tag zu einem Arzt (Vertretung meines Hausarztes), der dann erstmal meinen Verdacht bestätigte und mir eine Spritze gab. Nach 3 Tagen wurde es immer noch nicht besser. Im Gegenteil. Der Schmerz strahlte nun in die linke Hüfte und in die Vorderseite meines linken Oberschenkels aus. Ich hatte das Gefühl, dass mir jemand meinen Oberschenkel abdrückt. Auch Bewegungsübergänge waren besonders schlimm. Das heißt wenn ich auf einem Stuhl saß und dann aufstand, konnte ich erstmal gar nicht richtig gerade stehen. Erst nach ein paar Schritten stand ich nicht mehr krumm. Treppen steigen war auch schlimm. Ich konnte den Schmerz auch gar nicht wirklich lokalisieren, da die betroffene Stelle wechselte. Mal tat es im Hintern weh, dann wieder im Hüftgelenk, mal war es die Vorderseite meines Oberschenkels.

Ich bin dann zu einem Orthopäden gegangen. Dort bekam ich wieder eine Spritze, diesmal in die Hüfte. Immer noch keine Besserung. Nach 3 weiteren Spritzen und Diclovenac-Tabletten hat er meine Hüfte geröntgt. Das Hüftgelenk zeigte keine Abnutzungserscheinungen. Lediglich der Bereich um den Trochanter sei entzündet.

Ich bin dann nochmal zu meinem Hausarzt, da ich mittlerweile die Nase echt voll hatte. Der meinte dann, dass das die Bänder wären, dass da all die Spritzen, Schmerzmedikamente, Krankengymnastik und Schonung nicht helfen würde. Es würde insgesamt ca. 5 Wochen dauern, dann würden die Beschwerden von selbst weg gehen. Und ehrlich gesagt, so war es dann auch letztendlich. Nach 5 Wochen war der Spuk vorbei.

Jetzt habe ich den selben Mist schon wieder :°(. Diesmal kam es allerdings nicht plötzlich, sondern schleichend. Es fing an, indem es nach der Gartenarbeit (habe Unkraut raus gemacht) wieder knapp über der linken Pobacke gezogen und gebrannt hat. Ich habe gleich ein Wärmekissen ins Kreuz gelegt. Erst war's gut, dann war es wieder da. Inzwischen geht es mir genauso wie damals im September. Seit nun fast 2-3 Wochen tut es in Po, Hüfte und vorderer Oberschenkel weh. Auch diesmal war ich bei meinem Hausarzt. Auch diesmal sagte er, dass es die Bänder sind. Kein Hexenschuss, kein Ichias, kein Bandscheibenvorfall. Bei Frauen seien die Bänder durch Geburten und Hormonen weicher und würden bestimmte Bereiche im Becken dann nicht richtig stützen. Wenn dann das Ganze durch Belastung gereizt wird, dann käme es zu solchen Beschwerden. Wieder sagte er mir, dass man da auch nichts groß machen kann. Spritzen, Schmerztabletten und Salben würde da kaum helfen. Und in der Tat, die Tabletten (2x täglich Diclofenac Retard 75 mg) die ich genommen hatte brachten absolut keine Linderung. Ich soll mich auch nicht schonen, sondern versuchen in Bewegung zu bleiben. Laut meinem Arzt darf ich alles machen. Darf joggen, im Garten arbeiten,...

Ich habe echt keine Lust mehr auf die Schmerzen. Manchmal denke ich es wird besser, dann tut es wieder weh. Das schlimmste ist, dass ich nicht sagen kann WO der Schmerz sitzt, da er wandert. Ich kann auch nicht sagen, WAS der Grund ist, dass es mal etwas besser zu gehen scheint und eine Stunde später laufe ich wieder buckelig oder kann kaum einen Schritt vor den anderen setzten, da sich mein Oberschenkel wie abgeschnürt anfühlt. Auch das Treppensteigen ist seltsam. Die erste Stufe geht gar nicht. Ich bekomme einfach mein linkes Bein nicht normal hoch. Ich setze es dann seitlich auf die Stufe, alle weiteren Stufen gehen dann aber besser. Wenn ich auf einem Stuhl sitze und aufstehe, kann ich nicht gerade stehen, erst nach ein paar Schritte kann ich aufrecht gehen. Ich muss mich erst wie einlaufen. Ich komme mir vor, als wäre ich 80 Jahre alt :°( :°( :°(

Kann es wirklich sein, was mir mein Hausarzt gesagt hat? Muss ich wirklich da durch und die Zähne zusammen beißen? Die ständigen Schmerzen nagen echt an meinen Nerven. Ich hoffe so sehr, dass es vielleicht hier jemanden gibt, der so was schon mal hatte und eventl. doch einen Tipp für mich hat, wie ich schneller wieder schmerzfrei bin. Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar @:)

Antworten
EkhemaligPer Nu]tzer (#3#2-5731)


Ich würde mir mal Physiotherpie verordnen lassen. Ich behaupte nämlich das ein guter Physiotherapeut da durchaus helfen kann. Die sind nämlich sehr wohl in der Lage auch Bänder zu behandeln ;-)

cKa&rja


Vielen lieben Dank Mellimaus.

Diese Woche werde ich nochmal zu einem anderen Arzt gehen, obwohl ich meinen Hausarzt sehr gut finde und er bis jetzt immer richtig gelegen hat, wenn meine Familie und ich gesundheitlich nicht in Ordnung waren. Trotzdem kann und will ich mich nicht damit zufrieden geben, das Ganze einfach durchzustehen ohne eine Möglichkeit zu haben, die Schmerzen zu lindern oder schneller wieder los zu sein. Irgendwas muss es doch geben, was man machen kann. Ich werde das mit dem Physiotherapeut auf alle Fälle ansprechen. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einen Physiotherapeut und Krankengymnastik? Krankengymnastik hatte ich nämlich damals im September schon, nachdem ich es überstanden hatte. Obwohl ich immer wieder mal die Übungen zu Hause gemacht habe, kamen die Beschwerden nun wieder und lindern kann ich die Schmerzen nun gerade auch nicht damit. Ich würde halt auch gerne wissen, WAS ich machen kann, dass ich erst gar nicht diese Schmerzen bekomme bzw. ich würde gerne den GRUND wissen, warum ich immer wieder diese Probleme habe. Danke an dieser Stelle an dich Eduard555 für deine PN!

Hat sonst noch jemand Ideen und Tipps für mich? Wäre so dankbar dafür, da heute es mir besonders weh tut. Kann kaum gerade laufen und stehen. Habe das Gefühl jemand zieht mir mit einem Gurt den Oberschenkel zusammen. Diesmal war auch die Nacht ziemlich unangenehm... :-(

v*erbavlisxt


am wichtigsten sind übungen für zu hause, also alles was du selber machen kannst.

ich würde bei ebay suchen nach einem pezzi-ball zum draufsitzen und einem thera-band, oder auch eine magnetdecke/-kissen zum draufliegen (hab schon gutes gehört bei wirbelsäulen problemen) wenn du etwas mehr geld ausgeben kannst such dort nach einem magnetpulser, ähnlich wie dieser hier

[[http://cgi.ebay.de/Magnetpulser-Beck-Pulser-nach-Dr-Beck-NEU_W0QQitemZ110516435029QQcmdZViewItemQQptZNahrungserg%C3%A4nzungen_Wellness?hash=item19bb4af855]]

das hilft mir immer gegen verspannungen/schmerzen.

was die ursache deiner ausstrahlenden schmerzen angeht: ich würde auf fehlhaltung tippen, bzw. falschbelastung beim heben. versuch ab und zu zu schwimmen und hin und wiederverschiedene liege/schlafpositionen auszuprobieren, z.b. bauchlage, mal die beine auf den pezzi- ball und hin- und herwippen etc.

wenn das problem chronisch ist, auch mal ernährung checken auf magnesiummangel evtl. vitamintabletten, omega3 kapseln ausprobieren, wenig fleisch/zucker/alkohol/zigaretten etc.

am wichtigsten scheint mir aber die physikalische behandlung also bewegung und evtl. wärmebehandlung.

gruß

E?hemalLiger0 Nut/zer ](#3257x31)


Eigentlich keiner, Krankengymnast ist die alte Berufsbezeichnug,, mittlerwiele heißen die alle Physiotherapeut. Aberes gibt UNterschiede in der Behandlung, du kannst halt KG machen, das ist dann viel mit aktiven Übungen etc. du kannst dir aber bei sowas auch ein Rezept für Manuelle Therapie ausstellen lassen. Dazu braucht der Therapeut eine Zusatzausbildung als Manualtherapeut und beherrscht dann halt Techniken mit denen ersowas beseitigen kann. Das ist dann aber eher passiv, sprich du machst da nicht so viel bei ...

PkonCgxo


*:) Also, meine Liebe, wie dein Doktor( ich glaube, es war der Orthopäde) , eine Entzündung im Röntgenbild sehen will, die erst seit ein paar Tagen besteht, ist mir schleierhaft. Ich sage dir, das hat er gesagt, weil er nix anderes zu sagen wußte.

Ich vermute, dass du dir damals einen Wirbel "ausgerenkt" hast. (Ausrenken tut man sich diese aber nicht, das ist der Volksmund, richtiger ist der Begriff "Blocklade"),. Also, du hast nix weiter als einen eingeklemmten Nerven! ]:D .

Bandscheibenvorfall und alles andere ist ja schon ausgeschlossen worden. Das plötzliche Auftreten der Beschwerden, die Lokalisation, der Wechsel der Intensität der Beschwerden bis zur völligen Beschwerdefreiheit sprechen für eine Blockade. Also nix Schlimmes!! :)_

Suche dir einen guten Chiropraktiker, der das kann( nicht dein Ortopäde, der scheint keine Ahnung zu haben :=o ) mit ein paar richtigen Handgriffen kann ein guter Chiropraktiker deine Blockade sofort lösen und du bist beschwerdefrei!

Ich selbst habe einen sehr guten Chiropr. bei uns im Ort, der hats wirklich "drauf", ist verantwortungsbewußt und hat schon so manches mal geholfen.

Suche dir aber nicht irgendjemanden, der dich mal so zwischen Tür und Angekl "einrenkt" sondern suche einen seriösen Chiropraktiker, sind oftmals Orthopäden mit Zusatzausbildung, der das auch wirklich kann. Zur Not im Internet nach Adressen suchen.

Viel Glück und hoffentlich baldige Beschwerdefreiheit

Jfundaxlia


Ich würde zu einem Osteopathen gehen. Oder jemandem, der auch Spiraldynamik macht.

Die haben in der Regel ein Händchen für so etwas.

cmarvja


Hallo,

schön, dass sich so viele gemeldet haben. Vielen Dank @:)

Dass meine Beschwerden durch Fehlhaltung und Falschbelastung kommen, kann gut sein. Im "Kindergarten" (Betreuung von den ganz Kleinen im Alter 1,5 bis 3) geht das ziemlich schnell. Man sitzt auf diesen super kleinen Kinderstühlchen, viele Kinder können noch nicht laufen, die hat man dann oft auf dem Schoß und auf dem Arm, zum Wickeln hebt man die Kinder auf die Wickelkommode oder die Größeren auf die Toilette, man sitzt zum Spielen und Singen auf dem Boden, etc. Dort habe ich mir ja auch damals diese Beschwerden geholt. Wir haben zu diesem Zeitpunkt auch unseren Garten hergerichtet. Da habe ich Unmengen von Pflastersteinen geschleppt, Beton angerührt und Schotter geschippt. Kam halt alles zusammen.

Diesmal kamen die Schmerzen eher schleichend. Habe es auch wieder zuerst in der Kinderbetreuung gemerkt und dann beim Unkraut entfernen. Erst war's nur leicht überm Hintern, dann wurde es immer schlimmer. Jetzt ist es halt wieder so wie damals als ich mich "verhoben" hatte.

An einen Chiropraktiker habe ich auch schon gedacht. Wurde schon mal wegen "ausgerenkten Rippen" eingerenkt. Das hatte damals ein Orthopäde gemacht, der leider nun in Rente ist. Von seinem Nachfolger hatte ich ja schon berichtet...

Es ist leider nicht leicht einen guten Chiropraktiker zu finden, der das gut kann. Woher soll man das vorher wissen. Kenne auch keinen bei unseren Freunden und Bekannten, die mal bei einem war

Habe mir mal sagen lassen, dass man da beim Einrenken auch viel kaputt machen kann. Und je öfter man das macht, um so öfter kann es wieder blockieren. Aber ich denke, dass mir da nichts anderes übrig bleiben wird. Mache ja jetzt schon wieder über 3 Wochen mit diesen Schmerzen rum und Besserung scheint nicht in Sicht zu sein.

Den Pezziball habe ich mir jetzt wieder aus der Garage geholt. Ein Terraband habe ich auch noch irgendwo. Aber irgendwie ist es mir nicht so danach damit gerade jetzt Dehnübungen zu machen %:|

Habe im Internet gerade ein bisschen gegoogelt und habe was über eine ISG-Blockade gefunden. Die Beschreibung passt auch so ziemlich auf das was ich habe. Das würde auch das mit den Bändern bestätigen, was mein Hausarzt erklärt hat.

c=arjxa


Ach ja Jundalia, was macht den genau ein Ostheopath? Hat das nicht was mit Naturheilkunde bzw. Alternativmedizin zu tun? Ist das nicht so was wie ein Heilpraktiker?

J/uzndnalixa


Das hat etwas mit langjährigen Ausbildungen zu tun. Grundausbildung ist in der Regel die eines Physiotherapeuten.

EChemali@ger Nu_tzer (a#32573x1)


Wenn dir Osteopathie zu teuer ist (bezahlt nicht die Kasse) kannst du dir auch alternavtiv ein Rezept für manuelle therapie geben lassen. Gute Manualtherapeuten werden damit auch fertig

cYarjxa


Habe mich jetzt mal informiert wo es bei uns in der Nähe Osteopathen gibt. Habe auch eine über den Verband der Osteopathen Deutschland gefunden, die mir vom Foto sympathisch erscheint, ihre Homepage ansprechend ist und ihr Bildungsweg interessant ist (Pysiotherapeutin, 5-jährige Ausbildung zur Osteopathin, Heilpraktikerprüfung, ständige zusätzliche Weiterbildungen und Qualifikationen). Morgen werde ich gleich mal anrufen und auf einen zeitnahen Termin hoffen. Hoffentlich muss ich nicht Tage oder Wochen drauf warten, da ich ja JETZT solche Schmerzen habe und JETZT Hilfe brauche.

Kennt ihr euch aus, wie schnell so was geht? Wieviele Behandlungen braucht man denn so im Durchschnitt, bis man eine Linderung spürt? Ich hoffe natürlich, dass schon beim ersten mal meine Beschwerden weg sind. Oder erhoffe ich mir damit zu viel?

Ich habe auch mal nach Chiropraktiker in unserer Umgebung gesucht. Leider waren die alle zu weit weg. Ich will mich auch nicht zu lange ins Auto setzen, da auch das zur Zeit ziemlich unangenehm ist.

Welche Erfahrungen habt ihr mit eurem Osteopathen gemacht?

E^hemayliger NuAtzer T(#325x731)


Na ja nach einer Behandlung wird das bestimmt nicht weg sein. Und wie viele du brauchst: keine Ahnung. Vielleicht 3 oder 4. Und Termine jenachdem wie voll die Praxis USt. Die meisten arbeiten ja noch ganz normal als Physiotherapeut weiter. Da kann es dann je nach Auslastung schon mal ne Woche oder 2 dauern bis man einen Termin bekommt.

Ich war noch nie bei einem Osteoathen. Ich habe einen guten Physiotherapeuten. Aber meiner beginnt auch im Herbst die 5jährige Ausbildung zum Osteopathen.

c)a>rxja


Also ich war nun bei einem Osteopath. Bekam doch noch zum Glück recht kurzfristig einen Termin. Aaaalso, noch weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll. Die Dame war unheimlich freundlich und sympathisch. Hat mich erst mal bezügl. meiner Krankheitsgeschichte ausgequetscht und dann fing sie an meinen Körper abzutasten. Schädel, Kiefergelenke, Nacken, Schultern, Wirbelsäule. Sie hat auch sofort meine akuten Schmerzpunkte finden können und konnte mir genau sagen, wo es bei mir überall weh tut. Danach fing sie gaaaaanz sanft an mich an diesen Stellen zu massieren. Eigentlich waren es ganz leichte Berührungen, leichtes Kreisen, leichtes Drücken. Sie hat sich richtig Zeit gelassen. Als ich fertig war ging es mir allerdings noch nicht so wirklich besser. Sie meinte auch, dass sich das heute oder morgen auch erst nochmals verschlimmern könnte. Bin jetzt mal gespannt was passiert. Habe für nächste Woche einen weiteren Termin. Hoffe so, dass mein Körper diesen Anstoß ernst nimmt und anfängt selbst zu heilen...

Vielleicht hat ja hier jemand schon Erfahrungen mit einem Osteopathen gemacht und kann mir berichten wie seine Erfahrungen waren, wie viel Behandlungen gebraucht wurden und wie lange es gedauert hat bis eine Besserung zu spüren ist.

Lieben Dank @:)

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