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Bizepssehnenentzündung und doppelte Schleimbeutelentzündung

phkst^rakcxer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie es der Titel schon verrät habe ich leider eine Bizepssehnenentzündung + doppelte Schleimbeutelentzündung an meiner linken Schulter. Schon seit ca. 7 Monaten habe ich deswegen aufgehört zu trainieren.

Ich war erst bei einem Orthopäden in meiner Nähe, dieser entdeckte nur die Bizepssehnenentzündung und gab mir Diclofenac Tabletten welche ich 2 (oder waren es 4, ich weiß es nicht mehr genau) Wochen lang nehmen sollte. Hat nichts gebracht. Dann verschrieb er mir 10 Behandlungen beim Physio mit Ultraschall/Elektroschocktherapie und Krankengymnastik bzw. eine Art Massage. Brachte dann meines Wissens auch nicht wirklich viel. Das Problem das sich jedoch zu dieser Zeit herausstellte war, da ich aufgehört hatte zu trainieren, hatten auch die Schmerzen aufgehört, deswegen konnte ich auch nicht mehr wissen ob die Entzündung noch da war oder nicht. Danach schickte er mich zum MRT aber fand auch nichts.

Ich enschied mich schließlich den Orthopäden zu wechseln, ein Freund hatte mir einen guten Sportorthopäden vorgeschlagen. Dieser fand mit den gleichen MRT Bilder heraus, dass zusätzlich meine 2 Schleimbeutel entzündet waren. Seit ca. 1 Monate bekomm ich jetzt fast jede Woche eine Spritze in den Arm (nicht direkt in den Schleimbeutel), ich weiß leider nicht mehr wie das Mittel heißt das ich jetzt gespritzt bekomme.

Mein Problem ist jetzt, dass ich keine Schmerzen mehr in der Schulter habe, aber mich nicht wirklich traue wieder zu trainieren, weil ich manchmal so ein unwohl Gefühl in der Schulter habe. Ich weiß nicht ob ich es mir nur einbilde weil ich Angst hab, oder ob das wirklich da ist. Aber ich will jetzt nicht wieder anfangen während die Entzündung noch nicht ganz weg ist und dadurch vielleicht riskieren das es wieder kommt.

Hat jemand vielleicht Erfahrung damit oder kann mir weiterhelfen?

Eine weitere Frage wäre, durch was kann es entstanden sein, ich denke mal durch Übertraining oder?

Vielen Dank

Beste Grüße

Antworten
p7kstrhacexr


p.s. ich bin 18 und männlich, falls das irgendwie eine Rolle spielt.

p`ksturacexr


kann mir hier niemand helfen?

p%ksptrJacexr


ist ja wirklich schade.....

Mvintxon


Lies mal im Forum Sportmedizin, da findest du zumindest einige ähnliche Dinge.

Auf jeden Fall wurde ja schon einmal viel gemacht. Wenn etwas entzündet ist, ist Diclofenac schon ganz gut auch um Schmerzen zu lindern. Bei der Spritze befürchte ich, dass du Cortison bekommst? Erkundige dich da mal. Sollte es so sein, kann ich nur davon abraten, dass du dir das öfter spritzen lässt. Langfristig macht es die Sehnen porös, was nichts anderes heißt, dass soie dadurch dann irgendwann reißen kann, wenn man es übertreibt mit den Spritzen.

In erster Linie versucht man natürlich mit Cortison die Entzündung weg zu bekommen. Allerdings sollte man sich davon nicht 5-6 Spritzen in kurzer Zeit geben lassen.

Physiotherapie hast du gemacht, wäre mein nächster Ratschlag.

Zwischen dem Akromiumfortsatz des Schulterblatts und dem Supraspinatusmuskel ist ein großer Schleimbeutel des Schultergelenks. Dieser kann sich häufig entzünden

Ich versuch es mal ganz platt mit wenig bis und dann sogar die Größe eines Golfballs erreichen.

weniger Platz als normalerweise. Entzündete Schleimbeutel können sogar eine Grüße eines Golfballs erreichen. Bei Anhebung des Arms nach oben außen können Schleimbeutel und verletzte Sehne gegen den Unterrand des Schulterblatts sowie gegen ein bestimmtes Band gedrückt und eingeklemmt werden. Dies ist, wie du dir vermutlich vorstellen kannst, schmerzhaft. Den Mechanimus nennt man auch Einklemmungssyndrom.

Kann durch ne Überlastung kommen, kann aber auch von der entzündeten Sehne kommen.

Aber zurück zu deiner Bizepssehne, auch hier mit einem kleinen Exkurs:

Vorn am Oberarmknochen gibt es ein Band, das den Zweck hat, die lange Bizepssehne in ihrer Gleitspalte zu fixieren. Bei Überdehnungen oder Rissen dieses Bandes oder wenn der Gleitspalt einfach zu flach ist, kann die Bizepssehne teilweise oder komplett aus ihrer Lage gebracht werden. Dies kann zu einer Entzündung führen.

Normalerweise gibt es entzündungshemmende Medikamente, man setzt mit Sport aus und wendet evtl. noch örtl. Wärme an.

wvinsLton21


Hallo!

Bin seit Januar 2010 schulterschmerzgeplagt (Bursitis linksseitig) ,mittlerweile auch Ausstrahlen in Trizeps, und stehe nach diclofenac, 4 Cortison-Spritzen, Voltaren und sonstigen Cremes vor der schwierigen Entscheidung: Schleimbeutelentfernung ja oder nein? Kann ich meinen Sport wieder aufnehmen (leichtes bis mittelschweres Gewichttraining, Schwimmen) ? Ich hätte schon längst einer OP zugestimmt , wenn ich wüßte, dass da nichts 'schiefgehen' kann, denn dummer Weise bin ich auf den linken Arm angewiesen; mein rechter Arm ist durch einen Verkehrsunfall gelähmt...

Viele Grüße

W_urHzel-FPurzexl


Wurde denn mal ein MRT gemacht? Liegt denn "nur" eine Bursitis vor?

Vielleicht hilft dir meine Erfahrungen ein wenig weiter: Mir wurde vor drei Wochen der Schleimbeutel entfernt, zusätzlich wurde das Schulterdach ein wenig abgefräst. Zu keinem Zeitpunkt habe ich bisher die OP bereut, es ist ein kleiner Eingriff der ambulant und athroskopisch durchgeführt werden kann. Der Arm ist nach der OP freibeweglich, wobei Überkopfbewegungen zu vermeiden sind. Mir sagte der Orthopäde, dass irgendetwas scheuern muss (es war die Supraspinatussehne), denn der Schleimbeutel entzündet sich nicht "einfach so". Vor allem, wenn Diclo, Cortison, Voltaren etc. zu keiner Linderung führten.

Die Frage ist also, warum ist der Schleimbeutel entzündet?

Gute Besserung!

w2inkston2x1


Danke für Deine Antwort...: MRT wurde gemacht, Diagnose: Bursitis. Zurück zum behandelnden Orthopäden... 3. und 4. Cortison-Spritze. Dann Urlaubsvertretung: der stellvertretende Orthopäde der Gemeinschaftspraxis stellte dann (für mich) überraschend schnell fest: Bursitis, Impingementsyndrom sowie Arthrose, daher OP...

Zunächst werde ich mich einmal an einen Osteopathen wenden und danach ggf. einer OP zustimmen, scheint ja nicht all zu tragisch zu sein wie oben beschrieben.

Ach so, woher die Bursitis kommt bzw. kommen könnte: hatte im Winter letzten Jahres eine Zahnwurzelentzündung; kurz darauf fing die Problematik mit der Schulter an. Hier könnte ein Zusammenhang bestehen; zeitlich passt's...

Viele Grüße

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