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meine Uroma (95) muss operiert werden, Oberschenkelhalsbruch..

tNyskx_pige hat die Diskussion gestartet


hallo an alle,

meine Mutter hat mich gerade angerufen. Sie hat mir erzaehlt, dass meine Uroma gestern wohl gestuerzt ist und jetzt im Krankenhaus liegt. Sie hat einen Oberschenkelhalsbruch und soll operiert werden.

Jetzt moechte ich gerne wissen, wie gut die Chancen auf Heilung stehen, und ich habe ehrlich gesagt auch Angst vor der Narkose, weil sie ja schon 95 ist...Wie wird so ein Bruch denn operiert?

hoffe auf viele Antworten, danke

Antworten
S8il0ve9rPearxl


Also, in aller Regel wird die Haut eröffnet und der Bruch dann mit Platten und Schrauben stabilisiert. Je nachdem wie und wo genau er gebrochen ist gibts da natürlich verschiedene Versorgungsmöglichkeiten.

Naja, mit 95 ist das Risiko einer Narkose natürlich nicht zu verachten. Nur kann man den Bruch ja so auch auf keinen Fall lassen.

Leider hat meine Erfahrung gezeigt, dass es öfters der Anfang vom Ende ist, wenn ich späten Lebensalter sowas passiert. Oftmals schaffen es die Patienten dann nicht mehr nach Hause.

Ich drück Deiner Oma aber dennoch ganz feste die Daumen! :)^

J1asm?in<da7x5


Puh, ist schwierig zu sagen, ob deine Uroma die OP und / oder Narkose gut überstehen wird. Kommt sicherlich ganz auf das Befinden deiner Uroma an.

Wir hatten den krassen Fall. Meine Uroma hatte mit 78 einen Oberschenkelhalsbruch und hat nach der OP extremst abgebaut und ist kurze Zeit später gestorben. Aber das kann man sicherlich nicht pauschalisieren, denn es liegt immer an dem Menschen selbst.

Viel Glück und alles Gute für deine Uromi. :)* :)* :)*

VeagaLbundxin


tysk

Das tut mir sehr leid für Deine Ur-Oma.

Der Eingriff an sich ist Routine. Das Narkoserisiko ist natürlich höher als bei einem jungen Menschen. Das wirklich gefährliche ist jedoch weniger die OP, als vielmehr die Zeit danach. Durch das lange Liegen wird die Lunge nicht ausreichend belüftet und in Verbindung mit evtl. "Krankenhauskeimen" besteht in diesem Fall das hohe Risiko einer Lungenentzündung, die in diesem Alter leider oft tödlich verläuft.

Alles Gute für Deine Ur-Oma :)*

tAysk_xpige


vielen Dank fuer eure Antworten, ich fuehle mich garnicht gut dabei. Wir (ich und meine Eltern und Geschwister) sind vor 2 Jahren nach Daenemark gezogen, Uroma wollte soo gerne mit, hat aber auf ihren Hausarzt gehoert. Naja wir wohnen hier ja auch auf dem Land, Uroma wohnt mitten in der Innenstadt in Deutschland. Jedes Mal wenn sie anruft oder wir bei ihr (vorrausgesetzt sie hoert das Telefon ;-D ) bricht meine Mutter in Traenen aus weil wir sie so vermissen. Sie ist eigentlich noch sehr fit, geistig ist sie topfit, sie wohnt noch alleine in ihrer Wohnung und wird ein bisschen von meiner Tante unterstuetzt. Ich wuerde so gerne einfach zu ihr fahren. Aber da liegen 650 Kilometer zwischen uns ...Ich habe so Angst um sie dass sie die Narkose nicht ueberlebt.

t|yskd_pixge


wie lange wird sie denn ungefaehr nach der OP im Krankenhaus bleiben muessen? Sie wurde schon einmal mit Verdacht auf diese Fraktur eingewiesen, gluecklicherweise war es nur eine starke Prellung. Sie wird doch bestimmt erstmal in Pflegeheim muessen oder wie wird das gehandhabt?

S5ilve+rPearxl


Also, ich vermute schon sehr stark, dass sie nach dem KH-Aufenthalt zumindest in Kurzzeitpflege muss. Denn das wieder erlernen des Laufens etc. braucht da halt schon seine Zeit.

t^yska_pixge


ja habe ich mir schon gedacht, SilverPearl. Sie kann ja nicht nach Hause entlassen werden mit so einem Bruch. Weisst du wie lange sie ungefaehr nach dem Eingriff stationaer im KH bleiben muss?

VGagabaundxin


Ja, sie wird definitiv zumindest Kurzzeitpflege bekommen müssen. Es ist in diesem Alter wirklich mehr als fraglich, ob sie wieder komplett soweit wieder gesund wird, dass sie sich selbst versorgen kann. Ist denn Deine Tante dazu in der Lage, den ganzen Papierkrieg im Hinblick auf die Antragstellung einer Pflegestufe zu managen?

Zum "technischen" Ablauf werde ich heute Abend mal meinen Freund befragen, er ist Facharzt in orthopädischer Chirurgie und wird dazu bestimmt das eine oder andere sagen können.

V=agIab4undin


Je nach körperlicher Konstitution käme auch eine Reha-Maßnahme in Betracht.

S!ilvme6rPeaxrl


Also meistens müssen die Patienten so lange bleiben, bis die Fäden gezogen und die Wunde verheilt ist. Das sind meist so um die 10 Tage. Mit der Zeit würd ich bei Deiner Uromi auf jeden Fall rechnen.

SrilvertPearxl


Also meistens müssen die Patienten so lange bleiben, bis die Fäden gezogen und die Wunde verheilt ist. Das sind meist so um die 10 Tage. Mit der Zeit würd ich bei Deiner Uromi auf jeden Fall rechnen.

W<olfwgxanxg


Die Narkose und die OP selbst sind das kleinere Problem. Sie wird aber vielleicht doch lange liegen müssen und das ist gar nicht gut für die alten Menschen. Da kommen manchmal noch Komplikationen und sie bekommen leicht eine böse Lungenentzündung. Ich wünsche euch das Allerbeste für die Oma!

thys/k_fpixge


@ Vagabundin

Ich danke dir, toll dass dein Freund ein Facharzt ist :-). Ich glaube nicht, dass meine Tante sich so sehr dafuer einsetzen wird. Kann ich nicht richtig einschaetzen, sie kuemmert sich auch nicht so regelmaessig um sie glaube ich, aber wissen tu ich es nicht...Ehrlich gesagt kann ich es garnicht einschaetzen ob sie den ganzen Papierkram machen wuerde..

t+yskl_pigxe


doch so lange im KH? Warum ist das denn so, nur zur Sicherheit? Was kann denn in den 10 Tagen passieren? ohjee so viele Fragen...

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