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Bandscheibenvorfall.. Angst..

sea.st7x6


Hallo,

erstmal ... ruhig bleiben. Ich hatte meinen Bandscheibenvorfall L5/S1 letztes Jahr an Karfreitag inklusive Lähmung des linken Beins. Und ich kann Dir nur sagen, das dauert halt etwas.

Bei mir war es so, dass mein Orthopäde mich (im wesentlichen aufgrund der Lähmungserscheinungen dann an einen Neurologten überwiesen hat, was auch gut war. Ich habe über einen Zeitraum von knapp 2 Monaten Medikamente genommen, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen, außerdem gab es noch Massagen (die sehr gut geholfen haben) und Krankengymnastik (die nix gebracht hat).

Um den gequetschten Nerv zu beruhigen habe ich insgesamt 6 mal die sogenannten CT-gestützte Infiltration (also eine Spritze in den Nervenkanal im Rücken bekommen. Klingt nicht beosnders angenehm, ist es auch nicht, hilft aber. Hierd wird meines Wissens Cortison an die Nervernwurzel gespritzt.

In der Zwischenzeit (also nach gut einem Jahr) habe ich nur noch selten Schwerzen (und dann weiß ich auch, welche falsche Bewegung das war), das einzige was noch immer wieder kommt sind Krämpfe in der linken Wade. Die Lähmung und alles ist weg, die Nerven sind neurologisch auch fast wieder normal. Das schöne ist, dass man das messen kann - das ist keine Interpretation, sondern einfache Zahlen, die verstehe auch ich als medizinischer Laie.

In Summe hat mir meine Standhaftigkeit, alle konservativen Sachen zu machen, sprich eine Operation auszuschließen echt geholfen.

Viele Grüße

Sascha

R#obbxi84


Hallo,

Also ich war am Mittwoch beim Ortopäden, und er sagte mir dann ich habe einen Bandscheibenvorfall, ist ja auch im CT gesehn worden, aber er könnte rein gar nix daran machen, ich müsste einfach warten das es weg geht. Hat mir weder Schmerztabletten aufgeschrieben noch sonst was, er hat mri aber 6 Mal krakengymnastik verordnet, wobei ich auch lieber so Massagen haben würde, weil ich mich auch kaum bewegen kann, nachts zu schlafen ist ne reine qual weil ich dann überhhaupt net liegen kann. Ich habe ihn auch auf die Spritze angesprochen, weil viele ja hier darüber geschrieben hattten, da bekam ich dann zu höhren das er gar net in meinen Kanal reinkäme weil es zu eng wäre?? Geht das üüberhaupt oder wie hab ich das zu verstehn?

D8rSch.warz


Die "Röhre".Von Patienten sehr oft eingefordert,hat leider nur eine begrenzte Aussagekraft.So warnt Dr.med.Thomas Nolte vom Schmerz.-und Palliativzentrum Rhein-Main in Wiesbaden in der renomierten Fachzeitschrift "MMW-Fortschr.Med 152,2010,43" davor den Patienten wegen Beschwerden im Rücken "reflexartig zun CT oder MRT zu schicken.".Bei 90% der Patienten seien keine gravierenden organischen Befunde zu finden.Viele Beschwerden würden nach 4 Wochen von selbst verschwinden.Meist seien die Beschwerden muskulär,seelisch oder durch beides verursacht.Selbst wenn es einen Befund im MRT gibt,besteht nicht zwingend eine Beziehung zum Schmerzgeschehen.Es hätte sich in Studien gezeigt,,daß bildgebende Verfahren "bestenfalls überflüßig seien.Im schlimmsten Fall könnten sie sogar schaden,indem sie bei harmlosen Befunden Ängste schüren und damit die Selbstheilung und damit die konservative Therapie behindern".

aLntjexg


Hallo,

also ich habe auch einen Bandscheibenvorfall LWS habe die Spritzen in Rücken,Kortison und Tablettenkur mit Kortison hinter mir nichts geholfen ,dann war ich zur Reha 3 Wochen und meine Beschwerden haben sich nicht gebessert sobald ich lange stehe oder sitze und mich körperlich schwer anstrenge habe ich starke Schmerzen, im linken Bein das ich kaum stehen kann Krämpfe und Taubheitsgefühle bis in den Zehen.wenn ich geseeen habe und dann aufstehen will habe ich starke schmerzen im Beckenbereich.Mache das jetzt ein Jahr grad mit zweimal die Woche eine <stunde Sport und Physio.Manchmal denke ich wie soll das werden,bin 35 und Mutter selbstständig als Floristin und kann nicht mehr vollständig mein Beruf ausüben.

TdheBPlRackWiXdow


Hatte meinen ersten Bandscheibenvorfall mit Anfang 40. Das Bein wurde taub, hatte ganz fruchtbare Schmerzen, nur eine OP half. Ein Jahr später während des Reha-Trainings der 2. Bandscheibenvorfall. Wieder OP. Danach bin ich zur Krankengymnastik gegangen und habe mir minimale Übungen zeigen lassen. Mache sie jeden Morgen vor dem Aufstehen. Mir geht es bestens und ich versuche rückenschonender an viele Sachen ranzugehen. Trage nicht mehr schwer und teile mir die Arbeit so ein, daß ich genug Erholungspausen habe. Und mache viel Sport. Angst vor dem nächsten Bandscheibenvorfall habe ich nicht.

Emhema/ligfer Nutzerf (#M325731x)


Angst ist bei sowas wohl auch ein schlechter Begleiter.

Wichtig ist für jeden der mal Rückenprobleme hatte, wenn die Akutphase vorbei ist Sport und kleine Übungen von der Physio weitermachen und Rückenschule, um zu lernen was man im Alltag eben anders ausführen sollte.

aAntjexg


:°( Hallo,

schön das jemand geantwortet hat,ja man lernt sein Alltag anders zu gestalten,nichts schweres mehr und soweiter aber mein beruflicher Alltag sieht so aus ganzen Tag stehen schwer heben bücken beugen ,mein Orthopäde sagt ich darf mein Beruf gar nicht mehr machen ,so und nu wie weiter. ???

E>hemaXligge&r Nutzer (Q#325x731)


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