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Seit 3 Jahren Schmerzen im Handgelenk, was tun?

DKaninvchen hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich hatte seit circa 3 Jahren starke Schmerzen im rechten Handgelenk an der rechten Seite, daraufhin zum Orthopäden (leider nicht so toll, wie sich später rausstellte), der eine Sehnenscheidenentzündung diagnostizierte und mir für zwei Wochen einen Salbenverband empfiel. Schmerzen wurden mal besser, mal schlechter, kamen und gingen. Habe aber erstmal der Meinung vertraut und wollte nicht gleich wieder hinrennen. Circa ein 3/4 Jahr später wurde es wieder so schlimm, dass ich erneut zu einem Irthopäden ging, diesmal aber einer der mir empfohlen wurde. Dieser diagnostizierte einen Diskusanriss und verschrieb mir eine feste Schiene, diese sollte ich 10 Wochen so viel wie möglich tragen und den Arm schonen. Auch das tat ich, woraufhin die Schmerzen nach 3 Wochen auch merkbar besser wurden. Er sagte mir aber auch, dass die erste Ärtzin den Arm lieber hätte für 2-3 Wochen eingipsen sollen, dann hätte ich keine Beschwerden mehr gehabt. Obs stimmt, weiß man nicht. Habe dann immer mal wieder die Schiene getragen, aber irgendwie auch keine Dauerlösung, da sie doch einschränkt, vor allem beim Schreiben. Außerdem wunderte es mich dass trotz 3-monatiger versuchter Minderbelastung die Schmerzen trotzdem wieder auftraten. Im September 2009 ging ich also nochmal zum nächsten Arzt um mir vielleicht endgültig eine Diagnose zu holen und vor allem Hilfe gegen die Schmerzen. Mittlerweile hab ich auch einen sehr guten bei mir in der Gegend gefunden, der sich sehr bemüht. Dieser tippte auch auf einen Diskusriss oder Anriss, schickte mich zum MRT. Der befund in Kurzform: Diskus aufgelockert und unregelmäßig begrenzt (wohl Degeneration), aber kein durchgängiger Riss. Allerdings polyzystische ganglionartige Formation radialseitig und beugeseitig gelegen mit zum Teil Lagebeziehung zum Scaphoid. Befund entwickelt sich bis an Beugesehnen. Mein Orthopäde schickte mich daraufhin zur Handgelenksspiegelung zu einem Professor. Termine sind ja dort nicht so leicht zu kriegen, hatte also zum Termin kaum Schmerzen (kann diese aber gut beschreiben und allerlei Befunde gabs ja auch). Dieser entschied dann aber dass quasi der Befund vom Radiologen totaler Quatsch sei, ließ zum gefühlten 28.456mal ein Röntgenbild anfertigen, das andere sei zu schlecht. Hier meinte er dann die Schmerzen könnten davon kommen, dass meine Elle einen minimalen Tick zu lang sei (mit der betonung aber wirklich minimal). Von einer Spiegelung riet er mir also ab (weil ich hab ja quasi nix und wenn ich gerade sowieso keine Schmerzen hab...). Ich solle doch bei Schmerzen und nun aufgepasst eine Mullbinde!!!!!!! drum machen, vielleicht mal ein Schmerzmittel nehmen (50mg Diclofenac hilft mittlerweile eher nicht, 75mg geht, nehme ich aber nur in Notfällen, meinen Magen möchte ich noch ein paar Jahre "behalten"). Also irgendwie auch kein Befund und keine Hilfe. Habs dann erstmal dabei gelassen weil ja weniger Schmerzen momentan. Ab und an traten ähnliche Schmerzen dann exakt an der anderen Seite des Handgelenks auf, fühlten sich aber eher entzündet an, führte es vielleicht auf eine Überreizung durch eine evtl. Fehlhaltung zurück. Nun ist es wieder so schlimm, dass ich sorry, dass ich das so sagen muss, mir kaum meinen Popo abwischen kann. Geschweige denn irgendwas mit meiner Hand machen kann. Gerade Bewegungen, bei denen ich entweder das Handgelenk drehen muss oder Gewicht drauf kommt zum Beispiel etwas heben, das kann auch nur ein Glas sein, tun höllisch weh. Teilweise zieht es bis in den Ellenbogen. Werde nächste Woche auf jeden Fall nochmal meinen Arzt aufsuchen, das kann ja nicht so weiter gehen. Ich bin 24 Jahre alt, die nächsten 50 Jahre möchte ich nicht damit leben, was auch immer es jetzt genau ist. Würde halt auch einfach gern mal wissen, was genau es ist. Eine Diagnose wäre toll. Habe ja genügend zum Aussuchen. Nun meine Frage, jemand was Ähnliches mal gehabt? Oder Tipps und Tricks? Wäre vielleicht ein Eingipsen sinnvoll um die Hand komplett ruhig zu stellen? Lebenslang die unpraktische Schiene tragen? Sich damit abfinden? Zum nächsten Arzt rennen? Ich weiß nämlich nicht mehr weiter...Ich studiere auf Lehramt, also ich brauch meine Hand schon zum Schreiben, sowohl im Beruf als auch im Studium. Momentan ist ein Schreiben allerdings kaum möglich (handschriftlich).

Danke für die Hilfe oder einen Gedankenanstoß.

Antworten
k&addUax90


Hallo du arme,

ich weiss genau wie du dich fühlst, mir ging es ganz ähnlich! Ich kann dir zwar keine Diagnose geben ,aber wenigstens das Gefühl das du nicht allein bist :)_

Bei mir fing es auch mit unerklärlichen Handschmerzen an, kein Arzt hatte so richtig ne Idee. der erste hat einfach gesagt ich hätte "schwache Gelenke" ;-D und ha mir eine schiene verschrieben.. Dann war ich ei einem Handchirurgen und bin gefhlte 100x dahin gelaufen bis fest stand das ich wohl sog. Ganglien habe. Su hast ja auch geschrieben, das ein Arzt das in Betracht gezogen hat..Also wenn bei dir keine andere sicherer Diagnose gestellt werden kann, würd ich daauf jeden fall mal dran denken, das kommt oft bei jungen Frauen vor, und was viele nicht wissen, diese "Überbeine" also eig Zysten, muss man nicht immer sehen oder fühlen können. Meine hat man auch nicht gesehen,aber grade dann können sie starke schmerzen vrursachen. Bei mir war es genauso wie bei dir: Mal tat es tierisch weh, dann war ne zeit lang ruhe und dann plötzlich ohne ankündigung konnte ich meine andwieder gar nicht belasten...Da kam ich mir beim arzt auch manchmal doof vor wenn ich grade dann dar war wenn ich kaum schmerzen hatte... :-p

Bandagen/verbände helfen da auch nicht, so blieb mir nur die ungewisse op...Allerdings habe ich fast 1 Jahr danach immernoch extreme probleme..und mitlerweile auch schon x-mal Krankengymnastik hintermir, spritzen in die hand und schonung aber es wird nicht besser. ich bin schon richtig stammgast bei dem arzt ;-D

Wahrscheinlich bleibt mir am ende doch nur eine weitere op-auch wenn ic nicht weiss ob es das besser macht!

Hast du die schmerzen auch in Ruhe? Oder nur bei belastung? Bleib da auf jeden Fall dran und lass das jetzt nicht schleifen wei du keine lust mehr hast ständig um arzt zu laufen, wenn du das nun schon so lange hast denke ich wird das auch nicht einfach so wieder weg gehen.Warst du mal bei einem Handchirurgen?

Ich könnte mir wirklich vorstellen das du auch vllt ein ganglion hast, was bist jetzt noch kein arzt diagnostiziert hat, weil man es nicht sieht!

Auch wenn ich dir nicht wirklich weiter helfen konnte, hoffe ich eine erfahrung hilft dir irgendwie! :-)

EUhema?lige!r Nuytzerz (#3257x31)


Ich würde mal den Weg zum Handchirurgen antreten ...

H#oppo


hey,

die Ärzte haben bei mir auch ne Sehnenscheidentzündung gefunden,angeblich. Denn hatte in Wirklich nen gebrochenes Handgelenk mit ner Arthrose. Habe das operieren lassen, aber ich muss feststellen es ist viel schlechter als vorher...:( Und Ergo bringt gar nix, habe Schmerzen und kann die HAnd fast nicht bewegen... War jetzt insg. nen halbes Jahr eingegipst, ist also auch nicht immer die Lösung...Aber würde echt mal in ein KH mit Handchirugie fahren, woher kommst du denn?Vielleicht kann ich dir weiterhelfen schreib einfach mal ne P....

D%anrincxhen


Erstmal danke für eure Antworten.

Dass irgendwas gebrochen war, das kann ich ausschließen, da die erste Ärztin ein Röntgenbild gemacht hat. Und ja auch viele weitere danach ;-) OP will ich eigentlich unbedingt vermeiden, weil eben viele sagen, dass es danach nicht besser wurde.

In einen KH mit Handchirugie war ich ja schon, das war besagter Professor, der mir dann die Mullbinde empfohlen hat. Er wurde mir als sehr gut empfohlen, was ich jetzt so nicht bestätigen kann. Dort wurde ich ja zur Spiegelung hinüberwiesen. Auch mit der "Hilfreichen" Verabschiedung am Besten dort nie was reinspritzen oder operieren zu lassen, weil es alles nur schlimmer macht. Toll, das baut einen auch auf. Komme aus Nürnberg.

Kadda90: Hmm bei dir sieht das wohl auch nicht besser aus, echt blöd...Würdest du die OP wieder machen? Mein Orthopäde hat glaub ich nach dem MRT sogar gesagt, dass das wohl ein Ganglion oder mehrere sind. Und genau das war dann auch die Aussage des Profs und seinem netten Helferarzt im Krankenhaus: Ein Ganglion oder eine Zyste müsste man auch äußerlich sehen oder wenigstens fühlen können, was bei mir nicht der Fall ist. Der Radiologe hat sie ja aber komischerweise auf den Bildern gesehen.

Wenn die Schmerzen da sind, dann hab ich die auch in Ruhe aber dann teils wirklich nur leicht oder ich habe mich schon so dran gewöhnt. Die heftigen Schmerzen treten dann erst bei bestimmten Bewegungen auf. Obwohl der leichte Dauerschmerz auch nicht unbedingt angenehm ist. Samstag war es ja so schlimm wie noch nie, habe dann wieder brav meine Schiene dran, abends wurde es dann etwas besser. Allerdings halt nur soweit, dass ich meine Hand jetzt halbwegs ohne tierische Schmerzen bewegen kann. Bei meinem Orthopäden werde ich auch gleich nochmal einen Termin ausmachen, auch wenns mir fast etwas sinnlos erscheint.

Danke nochmal :)=

bJi4nix77


Hallo Daninchen,

ich weiß, daß Du Dir ein bisschen veralbert von dem Prof. vorkommst, aber ich kann Dir aus eigener leidvoller Erfahrung sagen, dass sein Rat nicht der schlechteste ist. Ich habe auch einen degenerativen Schaden am Diskus aufgrund einer zu langen Elle. Ich habe das operieren lassen (inzwischen 3 Mal). Inzwischen kann mit Hilfe von Schmerztherapie die Hand wieder einigermaßen gebrauchen. Zwischendurch war sie fast steif.

OP´s am Handgelenk sollte man sich immer sehr gut und am besten mehrfach überlegen. Dein jugendliches Alter ist kein Argument.

Am besten eine Zweitmeinung in einer anderen Handchirurgie, die sich mit sowas auskennt, einholen.

LG Bini

D*anilnc&hexn


Liebe(r) Bini,

bin ja nicht unbedingt pro OP, das glaub ich kann man ja bei mir auch rauslesen, aber ich möchte wenigstens irgendwie mal Hilfe bekommen. Weiß ja nicht mal ob die Schmerzen nun vom Diskus kommen oder von den Zysten. Oder obs vielleicht doch noch was ganz anderes ist. Nur das Wissen, dass eine OP evtl überhaupt nichts hilft oder es schlimmer macht, bedeutet für mich den Rest des Lebens Schmerzen und das hat dann schon was mit meinem "jugendlichen" Alter zu tun. In der Hand, gerade in der rechten, die ich zum Schreiben brauche ist es einfach für mich richtig blöd.

Ich habe Arthrose im Rücken an den Facettengelenken der LWS, damit kann ich mich einigermaßen arrangieren. Die Diagnose war zwar anfangs niederschmetternd aber man lernt damit umzugehen und zu leben. Den Rücken kann man stärken, mal ruhen, sitzen, ... Obwohl das eigentlich schlimmer wäre, belastet mich mein Handgelenk viel mehr. Es schränkt mich ein.

E(duar2dx555


hast du bilder (röntgen oder mrt) auf cd zuhause ?

gruß

eddy

D4andinchexn


Nein leider nur als Bild bzw Bilder. Da hab ich aber sowohl Röntgen als auch MRT, kann ich versuchen einzuscannen. Gestaltet sich halt schwierig bei den MRT Bildern, qualitativ danach wahrscheinlich nicht super.

b]iniZ7x7


Liebes Daninchen,

ich kann Dich schon verstehen, dass Du wissen willst, woher die Schmerzen kommen und ich kann auch verstehen, dass Du gerade wegen Deines Alters sagst, das kann ja nicht so bleiben. Die Frage ist nur, ob das jemand überhaupt so genau sagen können wird. Beide Sachen, die gefunden wurden, können die Schmerzen verursachen.

Wo hast Du Schmerzen denn genau (eher innen also zum Daumen hin oder eher außen zu Elle hin)? Machen bestimmte Bewegungen Probleme? Welche Art von Belastung löst die Schmerzen aus?

Ich wollte Dir auch nur erzählen, dass ich mich damals aus den gleichen Gründen im Alter von 29 zu der OP habe hinreißen lassen, aber heute sage ich, wenn ich vorher gewusst hätte, wohin das führt bzw. führen kann, hätte ich es wohl lieber gelassen. Ich weiß jetzt zwar, warum mir das Handgelenk weh tut, aber das nützt mir wenig. Ich bin heilfroh, dass es inzwischen wieder einigermaßen alltagstauglich ist, aber viel Belastung verträgt es trotzdem nicht. Ich kann froh sein, dass ich einen wenig Hand belastenden Beruf und einen toleranten Chef habe.

Ich würde Dir raten, Dir eine Klinik zu suchen, die mit der Diskusproblematik vertraut ist und dort eine zweite Meinung einholen. Anschließend überlege Dir in Ruhe, was man Dir geraten hat.

Ansonsten ist die Schiene (ruhig auch mal über ein paar Tage) gar nicht schlecht um mal wieder ein bisschen Ruhe reinzubringen. Auch entzündungshemmende Schmerzmittel über ein paar Tage sind durchaus hilfreich. Gegen übermäßiges Tippen hilft eine ergonomische Tastatur oder ein Spracherkennungsprogramm, die sind heute wirklich gut. Außerdem kühlen oder Quarkumschläge.... Das sind so meine Hilfsmittel mit denen ich gut klar komme.

LG Bini

D4anignchJen


Es gibt einfach pro und contra, das müsste ich abwägen. Generell würde ich ja wollen, das ganz ohne Op lösen zu können, was wahrscheinlich nicht möglich sein wird. OP wäre ganz klar der letzte Schritt und leider habe ich jetzt schon von vielen gehört, dass sie nach einer OP eher mehr Probleme haben, wie bei dir auch. Ich kann mir halt trotzdem nicht vorstellen mein restliches Leben diese blöden einschränkenden Schmerzen zu haben. Tastatur tippen tut mir komischerweise kaum weh, muss aber dazu sagen, dass ich bei der betroffenen rechten Hand nur den Zeigefinger benutze. Bei der anderen alle fünf Finger. Mach ich aber nicht absichtlich, war immer einfach so, vielleicht mach ich das unterbewusst. Blöd ist eben das normale handschirftliche Schreiben, was ich eben in meinem zukünftigen Beruf und vor allem auch jetzt im Studium brauche.

Die Schmerzen habe ich außen rechts als genau am Knochen dort wo die Elle ist. Genau da, wo anscheined auch der Diskus sitzt. Vor allem Bewegungen, wo Belastung auf dem Arm ist also Heben tun weh. Außerdem Drehbewegungen, also auch zum Beispiel das Gabel zum Mund führen, das geht in heftigen Zeiten kaum. Die Bewegeung ist nämlich dann komischerweise auch eingeschränkt wenn es stärker wehtut. Generell habe ich das Gefühl mein Handgelenk ist schwach. Belastung würde ich jetzt nicht mal als Auslöser beschreiben, die Schmerzen kommen wann und wie sie wollen. Klar wenn ich jetzt viel hebe oder schreiben, dann tut es schon mal weh, aber die Schmerzen kommen eben auch unabhängig von Belastung. Ich reite, danach habe ich fast nie Schmerzen.

Danke dir aber schonmal für die Tipps. Die Quarkumschläge werde ich testen, meine Schiene trag ich sowieso recht viel.

HXoCpxpo


huhu,

trag die Schiene bloß nicht zu oft, momentan mache ich Ergotherapie und da ich jetzt nen halbes Jahr Gips und Schiene getragen habe, geht da kaum was mit aktiven Bewegungen, die Therapeuthin kann vieles aber auch nicht alles passiv durchführen. Bis ich mein Handgelenk wieder bewegen kann, dass wird noch ewig dauern :( Dabei bin ich in der Ausbildung und muss im August mit dem Praktischen anfangen, hoffentlich kann ich alles bisdahin bewegen... Gehe jetzt 2 x die Woche dahin und es ist sehr mühsehig....

Also überleg nicht zu lange und zur Not las die OP machen, habe leider bei mir (habe zwar was anderes) viel zu lange gewartet :(

lg

bMini7x7


Hallo Daninchen,

also so wie Du Deine Beschwerden schilderst, hört sich für mich (wohlgemerkt als Laie mit Eigenerfahrung) eher danach an als würde der Discus mehr die Probleme verursachen als das Ganglion. Wenn Du nun keinen Sturz oder so hattest und es laut Doc ja eher eine degenerative Discusgeschichte ist, würde ich sagen, dass Dir eine OP nicht viel helfen würde. Der Discus kann wahrscheinlich nicht genäht werden, höchstens die Rissränder ein bisschen geglättet werden. Gegen die wohl zu lang geratene Elle kann man nur eine Kürzungs-OP machen, von der heutzutage doch auch von vielen Docs abgeraten werden.

Hast Du schonmal Physio oder noch besser Ergotherapie bekommen? Am besten bei einem ausgebildeten Handtherapeuten, die können wirklich viel bewirken. Ich habe damals Ergo bekommen und die Ergebnisse bezüglich Beweglichkeit war echt erstaunlich, wir haben nur mit ganz kleinen Bewegungen im schmerzfreien Bereich gearbeitet und trotzdem viel mehr Beweglichkeit erreicht.

Hoppo hat schon recht, ewig und ununterbrochen ist die Schiene auch nicht toll. Ich trage sie oft tagsüber wenn ich Belastung nicht vermeiden kann und abends und nachts dann nicht und bewege das Handgelenk dann auch ohne Belastung durch.

Bzgl. Studium: Kannst Du Dir nicht die Mitschriften von Komilitonen kopieren? Du sollst ja zu den VL gehen, aber eben die Hand schonen?

Aber generell wirst Du von der Problematik wohl auf jeden Fall länger was haben. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und entwickelt diverse Techniken um die Einschränkungen auszugleichen. Ich habe durchaus noch Bewegungseinschränkungen an der Hand, kann aber (außer schwer heben) fast alles im Alltag bewältigen, auch wenn manche Leute das kaum glauben können, wenn sie das Bewegungsausmaß (das auch durchaus schwankt) sehen.

Ich war am Anfang auch total verzweifelt und habe gedacht, ich kann so nicht mehr arbeiten usw. Aber ich habe trotzdem mein Studium und meine Promotion beendet und habe heute einen tollen Job.

Wie gesagt, such Dir eine gute Handchirurgie und lass Dich gut beraten.

LG Bini

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