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Steifer Hals mit Kopfschmerzen: Krankheit am Gehirn?

B,ig0Mama20x10 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich bräuchte Euren Rat. Vor 5 Tagen bin ich mit Nackensteifheit aufgewacht. Ich konnte meinen Hals nicht mehr nach links bewegen. Nach dem ich meine 11 Tage alte Tochter Stille und auf dem Stillkissen mit schiefer Hals eingeschlafen bin, war ich der Meinung, dass es dadurch kam. Am nächsten Tag wurde das ganze schlimmer. Auch die Drehung nach rechts ist sehr eingeschränkt. Ich war auch beim Osteopathen. Am Abend wollte ich mir in der Apotheke Wärmepflaster holen. Die Apothekerin meinte, Nackenschmerzen seien ernst zu nehmen, es könnte ein Hinweis auf eine Krankheit am Gehirn hindeuten, z.B. Meningitis. Nach dem ich vor 11 Tagen mit Kaiserschnitt operiert wurde und diese Krankheit auch als Nebenwirkung der Spinalanästhesie erwähnt war, hat mich das umso mehr beunruhigt und wir sind ins Krankenhaus gefahren, um es abzuklären. Dort braucht man nur das Wort Meningitis erwähnen, die Krankenpfleger und Ärzte sind schnell alarmiert und tragen alle Masken. Die Krankenpfleger haben mich zwar beruhigt, da bei Meningitis auch weitere Symptome wie Fieber, Lichtscheue, Übelkeit und Erbrechen dabei sind und ich in so einem Fall nicht mehr laufen könnte. Zuerst die Internistin danach der Neurologe haben mich untersucht. Einen akuten Verdacht auf die Krankheit konnten sie nicht feststellen aber absichern können sie sich erst nach CT und Punktion am Rückenmark. Ich wollte MRT statt CT, dies war nachts nicht möglich. Punktion wollte ich erst recht nicht, da ich vor 4 Jahren schon mal punktiert wurde, ich konnte 4 Tage nicht aufstehen. Auch meine paar Tage alte Tochter hat mich von der stationären Aufnahme aufgehalten. Ausserdem fühlte ich mich nicht krank. Wir haben danach nur auf die Blutwerte gewartet. Die Entzündungswerte waren in Ordnung. Ich musste unterschreiben, dass ich den ärzlichen Rat (CT und Punktion) ablehne und bin nach Hause gegangen.

Am nächsten Tag wurde es im Laufe des Tages besser. Mein Kopf war schon viel beweglicher. Die letzte nacht war dagegen wieder ein Horror. Die Steifheit ist nachts wieder zurück, zwar nicht so schlimm aber jetzt habe ich etwas mehr Kopfschmerzen. Mit den Kopfbewegungen schmerzen manche Punkte am Kopf. Nach unten lässt sich der Kopf am besten bewegen.Nach hinten ist es zwar auch möglich aber ganz hinten zieht es dann auch. Nach links und rechts ist es am schlimmsten.

Ich mache mir sorgen, dass mehr als nur Muskelverspannung dahinter steckt. Aber zu erwähnen ist, dass ich seit dem ich stille sehr verkrampft bin. Weil auch das stillen selber sehr schmerzhaft ist. Auch Stress hatte ich sehr viel.

Kennt jemand diese Art von Schmerzen ???

Antworten
M%etalxmaus


Hört sich aber schon sehr nach Verspannungen an, sagst ja selber, dass du beim Stillen verkrampfst. Kenn ich gut, manchmal helfen da echt nur Spritzen bei mir. Aber im Allgemeinen würd ich zu Wärme, Massagen, Krankengymnastik raten, und abklären lassen, ob die Wirbelsäule okay ist. Bei einer Meningitis würdest du dich aller Wahrscheinlichkeit nach insgesamt ziemlich bescheiden fühlen.

BCigMaFma20x10


Danke Metalmaus,

Heute versuche ich es mit Wärmekissen. Wenn es anhält werde ich am Montag zum Orthopäden gehen.

AtnzreiJgeX


Vielleicht wäre ja auch Akupunktur was für dich.Ich hab gute Erfahrungen damit gemacht,bei Verspannungen @:)

M!etalEmauxs


Akupunktur

:)z :)^

miai0a2


Klingt für mich auch nach starker Verspannung oder wie man heute so schön sagt nach Triggerpunkten.

Du kannst dich mal auf dieser Seite durchlesen. Ist wirklich ganz toll und sehr hilfreich.

[[http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&langpair=en%7Cde&u=http://www.pressurepointer.com/trapezius_trigger_points.htm&rurl=translate.google.de&usg=ALkJrhgQ1aohfF3DLsWCMn5gM7cTzCP6kg]]

man möge mir verzeihen aber ich kann das Link-Überchreiben nicht.

MKet)alEmauxs


Meine damalige Ärztin hat mir in die Triggerpunkte ganz gern mal Akupunkturnadeln reingejagt und gedreht. Ist dann ganz warm geworden dort und hat sich innerhalb der nächsten Stunde merklich gebessert.

Dann hatte ich noch Quaddel-Spritzen mit einem Betäubungsmittel, was zumindest kurzfristig geholfen hat.

Letztendlich, nach einer gründlichen Untersuchung bei einem neuen Orthopäden, hab ich dann Krankengymnastik und Massagen bekommen sowie Einlagen mit einer einseitigen Erhöhung, da mein rechtes Bein zu kurz ist. Meine Krankengymnastin hat mir aus purer Freundschaft noch ne Dorn-Therapie kostenlos verpasst, das war ganz große Klasse (wird normal nicht von den gesetzlichen Kassen bezahlt). Danach war mein Becken nachweislich gerader.

Und seitdem habe ich nur noch ganz wenige Verspannungen mit den entsprechenden Beschwerden, die meist durch eine heiße Dusche, eine Massage von meinem Freund und ein paar Schmerztabletten wieder weggehen.

q3ueanBglelr


kaufe dir ein Körnerkissen aus der apotheke, erwärme es in der mikrowelle und lege es mehrmals am tage auf den nacken. du wirst sehen die verspannungen sind bald weg. bedenke auch die medikamente wenn du stillst!!

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