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Leistenbruch, wer hat OP-Erfahrungen?

IzndiaY_Indixa


Guten Morgen,

okay, das mit der Drainage beruhigt mich. Davor hatte ich, neben der Vollnarkose, am meisten Angst. Ich wurde erst 1x in Vollnarkose operiert und habe daran keine guten Erinnerungen. Eine Spinalanästhesie wäre mir lieber, geht aber in diesem Fall wohl nicht.

Der Arzt hat das Ganze sowieso als totale Routine-Op abgetan. Alles gaaaaanz harmlos. Na ja, er liegt ja auch nicht auf dem Op Tisch %-|

Remu-la

Wir haben ein Beistellbett für das Baby, so dass sie direkt neben mir auf gleicher Höhe liegt. Aber sie hat grad mit dem Krabbeln angefangen, so dass ich sie immer wieder vom Boden "heben" muss. Vielleicht kann ich das mit der Technik, die du beschrieben hast, versuchen. Irgendwie muss das schon gehen. Ich kann sie auch nicht bei Fremden abgeben oder mir Hilfe von "Fremden" holen. Meine Tochter kommt grad in die Fremdel-Phase. Sie heult bei jedem Fremden, der sich ihr nähert. Auch bei den Großeltern :°( Leider!

I%ndia_IBndia


Habt ihr übrigens gleich wieder Sport machen können nach der Op? Falls nicht, wie lange muss ich pausieren?

Wie schätzt ihr den Zeitraum bis zur Op (noch zwei Wochen) ein? Ist das zu lang? Kann sich das Ganze in diesem Zeitraum verschlimmern? Wie gesagt, der Arzt hat das Ganze als Kleinigkeit abgetan, meinte auch, dass sich das bis zum OP Termin wohl wahrscheinlich nicht verschlimmert.

Was soll ich bis zu OP Termin nicht tun? Das Baby muss ich ja versorgen und eben auch Tragen

mCoonnDight


also ich war ja 6 wochen krank geschrieben und hab auch erst danach wieder sport gemacht. aber wie gesagt hatte ja auch eine normale OP ;-)

SdonnHekixnd


Hast du keine Freunde oder Eltern die dir helfen können? Zur Not muss dein Freund eben unbezahlten Urlaub nehmen. Sowas kann man immer irgendwie regeln.

lMlo%ng


Ich hatte vor 3 Monaten eine beidseitige Leisten-OP, minimalinvasiv. D.h. zurückgeblieben sind 3 Narben von je 3 cm Länge, eine direkt unter dem Bauchnabel (für die Kamera) und die beiden anderen ca. 12 cm rechts und links davon (für das Einbringen der Netze). Heute merke ich absolut nichts mehr (nach 6 Wochen war schon alles vergessen). 4 Tage stationär, der erste Tag war "na ja", Brennen im Unterbauch, Blutergüsse und Blähbauch (der wird aufgeblasen, damit die Ärzte den Bauchraum besser sehen können mit ihrer Kamera).

Das Laufen war eingeschränkt möglich, Drehen im Bett tat ziemlich weh, aber nach ca. 3-4 Tagen gings es steil "bergauf" mit der Besserung. Die Narkose, vor der ich am meisten Angst hatte, hatte nicht die geringsten Nebenwirkungen; ich war nur hinterher ein paar Stunden etwas "verlangsamt". Das mit dem Heben merkst Du selbst, lieber wenig und langsam mit der "Last" bewegen, Remu-la hat das weiter oben ganz toll beschrieben.

Drainage war keine und hatte auch kein "Leidensgenosse". Ich hatte höllischen Bammel und habe die OP jahrelang(!) vor mir hergeschoben; jetzt gebe ich all denen Recht, die sagten: hinterher lachst Du drüber!

Ich wünsche Dir alles Gute!!

I8ndiaD_Inhdixa


12 cm rechts und links davon (für das Einbringen der Netze).

12 cm :-o :-o Oder meinst du mm ??? ? Eine 12 cm lange Narbe scheint mir nicht unbedingt minimalinvasiv zu sein. Das ist ein großer Schnitt. So lang wie meine Kaiserschnittnarbe und das war ´ne große Bauch-Op. Ich hoffe, du hast dich vertippt. Bei 12 cm Narbe wirds mir ganz anders. Wie gesagt, mein Unterbauch schmückt schon eine lange Kaiserschnittnarbe. Da kann ich auf eine weitere lange Narbe gut verzichten. :°(

Hast du keine Freunde

Doch, aber die arbeiten ja alle. Ich kann nicht von meinen Freunden verlagen für mich Urlaub zu nehmen. Ich bräuchte ja rund um die Uhr jemanden, der mir beim Heben und Tragen (meines Babies) hilft.

oder Eltern

Meine Eltern haben mir angeboten, dass ich mit Baby für die postoperative Zeit bei ihnen einziehe damit sie mir beim Baby helfen können. Aber das möchte ich auch nicht.

Zur Not muss dein Freund eben unbezahlten Urlaub nehmen. Sowas kann man immer irgendwie regeln.

Das ist leider definitiv nicht möglich. Er hat einen neuen Job (beginnt Montag) und da wäre es äußerst ungünstig, wenn er Urlaub nehmen würde (ob unbezahlt oder nicht. Und unbezahlten Urlaub können wir uns eh nicht leisten. Ich bekomme ja grad nur Eltern - und Kindergeld) Von daher gehts leider nicht. Er kann sich nur für den OP Tag frei nehmen.

Wahrscheinlich hilft uns meine Schwiegermutter, die dann für eine Weile bei uns einzieht.

Ich hatte höllischen Bammel und habe die OP jahrelang(!) vor mir hergeschoben

Welche Folgen hatte das? Hat sich der Bruch dadurch vergrößert?

jetzt gebe ich all denen Recht, die sagten: hinterher lachst Du drüber!

Ich hoffe, dass ich das dann hinterher bestätigen kann ;-)

Ich wünsche Dir alles Gute!!

Danke!

Eine Frage habe ich noch...... Wie schätzt ihr das ein mit dem Heben und Tragen? Ab wann kann ich wieder etwas heben und tragen, was ca. 7 kg wiegt?

RMemYu-lxa


India, llong schrieb "12 cm rechts und links davon" – nämlich rechts und links von der mittleren Narbe sind die anderen beiden Narben – alle drei "je 3 cm Länge". 12 cm ist der Abstand der Narben zueinander. ;-)

Ist doch toll wenn die SchwieMu helfen kann. :)^

IGnQdia1_Indixa


Oh je, ich bin schon völlig durch %:| %:| %:|

Gut, dann glücklicherweise keine lange Narbe ;-)

lKlo8nxg


Hallo India, die Narben dürften kein Problem sein, Remu-la hat's noch mal deutlicher dargestellt.

Zu Deiner Frage: durch das Warten hat sich mein Bruch, besonders rechts, im Laufe von 5 Jahren von "fingerdick" auf fast "Hühnereigröße" erweitert. Zumal ich z.T. Lasten von 30 – 40 Kilo regelmäßig bewegt habe. Manchmal trat die Wölbung plötzlich heraus, was höllisch brannte; dann drückte ich sie wieder herein, und dann war für so lange Zeit Ruhe, wie ich keine Anstrengung hatte. Zum Husten oder Niesen habe ich mich immer schnell hingehockt, damit die Oberschenkel einen Gegendruck auf die Leistengegend erzeugten, und auch auf der Toilette beim "umfangreicheren Geschäft" kam mir die Hockstellung sehr zu Hilfe. Du siehst: bei mir war es schon arg weit.

1 Woche nach der OP konnte ich meine Lieblings-Nachbarin (2 Jahre alt) schon wieder hochheben.

Deine Frage zum Heben: Ich denke mal, dass Dein "Etwas mit ca. 7 Kilo" Dein 8 Monate altes Baby ist. Da sehe ich ab Entlassungstag keine Komplikationen, wenn Du das, was Remu-la vorgeschlagen hat, umsetzen kannst.

Gute Nacht, mach Dir keine Sorgen, denn es wird Gut!

Itn|diaa_xIndia


Danke llong, das beruhigt mich sehr.

Bislang ist mein Bruch noch sehr klein. Ich spüre ihn auch nur beim Husten und man sieht noch keine Auswölbung. Ich habe natürlich Sorge, dass sich das bis zum OP Termin noch vergrößert. Außer das Baby habe ich allerdings nicht viel zu tragen. Die Einkaufstüten übernimmt inzwischen mein Mann abends wenn er von der Arbeit kommt.

Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Sorgen. Aber OP´s und Narkosen lösen echt Angstschweiß bei mir aus

l7lfong


Eins habe ich noch vergessen:

Zur Vorbeugung gegen Thrombose bekommt man Heparin-Spritzen (nach meiner Ansicht zu viele).

Am Abend vor der OP sehe ich noch ein. Aber wenn ich schon wieder am nächsten Tag herumlaufe und erst recht am dritten Tag fast nur auf den Beinen bin, sind die Spritzen für mich enrbehrlich. Ich wurde trotzdem fast unter Drohungen dazu gezwungen – mit dem Ergebnis, dass ich ausgedehnte Hämatome im Unterbauchbereich hatte. Das sah zum Fürchten aus (blauschwarz). Nachträglich meinten die Ärzte, man hätte auch mit wesentlich weniger auskommen können.

Also lass Dich nicht zwingen. Wenn Du Dich bewegst, tust Du schon was gegen Thrombose und brauchst keine 08/15 Behandlung. Meines Erachtens hat die übertriebene Medikation Alibi-Funktion ("Damit garantiert nichts passiert").

Wollte ich der Vollständigkeit wegen noch ergänzen.

I-ndiaO_Indxia


Das kenn ich von meiner Mittelfußbruch-Op. Da bin ich auch schon wieder früh rumgelaufen (auf Krücken halt) und habe meine Beine durchbewegt, einfach um die Muskulatur nicht komplett erschlaffen zu lassen. Trotzdem sollte ich Heparin spritzen. Habe ich aber nur die erste Woche gemacht.

I>ndia_xIndxia


Frage zu postoperativem Schmerz

Hallo,

habe die OP jetzt hinter mir und nun, 2 Tage danach einen ausstrahlenden Schmerz. Der ist schlimmer als vor der OP. Ist das "nur" eine Nervenirritation oder ein erneuter Bruch ??? Getragen habe ich nichts aber ich bin rumgelaufen. Das durfte ich aber auch gleich wieder. Oh Mann, ich habe Sorgen, dass mit dem Netz irgendwas nicht in Ordnung ist. Es sich vielleicht wieder gelöst hat oder so.

Kann mich bitte jemand beruhigen?

lRlonxg


Hallo India!

Freut mich zu lesen, dass Du die OP jetzt hinter Dich gebracht hast! Was Du beschreibst und jetzt durchmachst, ist in etwa das, was ich Dir in meinem Beitrag vom 8.7. 14:20 prophezeit habe. War bei mir fast haargenau so. Ich hatte tierische Scmerzen beim Umdrehen im Bett und konnte 2 Tage nur mit Krücken laufen.

Den Verdacht "neuer Bruch" hatte ich auch, aber es waren "nur" verschiedene 'unterirdische' Blutergüsse, die mich auch noch einige (ca.4) Wochen belästigt haben. Ich wurde nach 4 Tagen entlassen, war 1 Woche später wegen der Schmerzen beim Hausarzt, der mich zur Kontrolle ins Krankenhaus überwies. Befund: alles OK! Die Netze lagen (und liegen immer noch) richtig, nur hatte ich die dämlichen Blutergüsse, die sich wie Knäule anfühlten, schmerzten und mir einen neuen Bruch vortäuschten.

Die Mediziner waren ansonsten zufrieden mit ihrem Werk und meinten lediglich, dass die Heilung in meinem Fall etwas dauern könnte und empfahlen mir: Geduld Die hatte ich dann auch, und nach 6 Wochen war der Spuk endgültig vorbei und mittlerweile ist die ganze OP vergessen.

Ich wünsche Dir, dass Du die nächsten Tage (und wenn es sein muss: Wochen) angstfrei überstehst und schicke Dir einen ganz großen Strauß Geduldsblumen (falls es die überhaupt gibt...), für jeden Tag eine!

Lass mal hören, wie es Dir weiter geht.

I|nd!ia_>India


Ich wünsche Dir, dass Du die nächsten Tage (und wenn es sein muss: Wochen) angstfrei überstehst und schicke Dir einen ganz großen Strauß Geduldsblumen (falls es die überhaupt gibt...), für jeden Tag eine!

Dankeschön, das ist lieb von dir.

Ich war heute nochmal beim Arzt und der versicherte mir, dass ich keinen erneuten Bruch habe. Er sagt, die rechte Seite (ich hatte übrigens einen doppelten Leistenbruch --> hat sich erst nach meinem Eingangsposting herausgestellt, dass beide Seiten betroffen sind) stärker betroffen sei als die Linke. Deshalb rechts Schmerzen und links nichts. Sollte nach seiner Aussage aber in ein paar Tagen weg sein.

Ein Hämatom könnte natürlich auch der Grund sein. So explizit hat er sich darüber aber nicht geäußert.

Eine lapraskopische OP ist übrigens echt keine leichte Sache. Ich bin total aufgequollen von den Gasen im Bauchraum. Alles tut weh. Irgendwie habe ich mir unter minimalinvasivem Verfahren weniger Schmerzen vorgestellt.

Na ja, ich hoffe auf Besserung. ;-)

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