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Leistenbruch, wer hat OP-Erfahrungen?

IkndoiIa_IndVia


Oh Gott Schenkelhernie :-o :-o Ich nehme an, du mussstest dann nochmal operiert werden? Ich möchte dem Arzt wirklich glauben, dass nix ist aber vom Gefühl her ist das einfach komisch. Ich habe seit dem ersten Tag nach der Op auf der rechten Seite Schmerzen. Nicht so, dass ich mich vor Schmerzen krümmen muss aber vor allem nach Belastung (und damit meine ich "nur" Gehen, nicht mal Tragen) tut´s weh.

Ich werde einen weiteren Arzt konsultieren und hoffe, dass er die Diagnose (nämlich keine weitere Hernie) des anderen Arztes bestätigen kann.

Bitte, bitte, Daumen drücken. Ich bibber vor Angst. Das letzte was ich jetzt gebrauchen kann ist eine weitere OP

IAndia_]IjndiUa


Ich war jetzt nochmal in einem anderen Krankenhaus.

Sowohl eine Schenkelhernie als auch eine erneute Leistenhernie konnte fürs Erste ausgeschlossen werden. Ultraschall wurde auf meine Bitte hin auch zusätzlich noch im Stehen und mit Husentest gemacht. Danke für den Tipp mit dem Stehen.

Erklärung der Ärzte: Kann schon sein, dass das Gewebe erst langsam das Netz umschließt ( Richtig verstanden ??? ??) und somit an Stabilität gewinnt. Es wurde kein typischer Hustenanprall (so heißt das wohl?) festgestellt, sondern lediglich rechts eine etwas "weichere" Leiste als links.

Ich soll nicht mehr als 10 kg heben und noch ´ne Weile auf Sport verzichten. Schade, gerade damit wollte ich nämlich wieder anfangen. Na ja, hauptsache nicht noch eine OP :)z :)z

Bitte drückt mir die Daumen für eine etwas schnellere innere Wundheilung.

IPndia6_Inxdia


hochschieb

Oh je, Schmerzen habe icvh aber immer noch. Kann mich bitte irgendjemand beruhigen und sagen, dass das 7 Wochen nach der Op immer noch normal sein kann. Ich kann echt kaum glauben, dass da nach nun mittlerweile der Aussage von drei Ärzten nix ist. Warum tuts dann noch weh ??? Und warum ist es immer noch geschwollen?

Meine Geduld ist echt am Ende :°(

E*hemali7ger NuZtzer (;#325731x)


Wie gesagt es kann sein das sich Verwachsungen gebildet haben, es kann ein Fadengranulom in der Tiefe sein etc. Normalerweise sollten nach 7 Wochen eine Schmerzen mehr da sein. Muss man ggf. schauen woher de kommen

I'ndia_I7ndxia


Im Ultraschall war nichts auffälliges zu sehen. Gar nichts! Weder Verwachsungen (und man sagte mir, dass so etwas durchaus sichtbar wäre) noch Hämatome oder ähnliches.

Muss man ggf. schauen woher de kommen

Wie denn?? Ich war schon bei zwei unterschiedlichen Ärzten bzw. sogar im Krankenhaus und es wurde 2x (von unterschiedlichen Ärzten und mit unterschiedlichen Geräten) Ultraschall gemacht. Beide Male total unauffällig. ":/

Evhema`liger& N utz;er (B#325x731)


Kann auch sein das ein Nerv verletzt wurde, dann wird man nichts sehen. Man muss jetzt halt abwarten, kann auch sein das es noch besser wird

I_n dita_I3nVdi*a


Hoffentlich wirds besser :°(

Ist wirklich sehr lästig die Sache. Habe ich irgendwie überhaupt nicht mit gerechnet, da die äußerlichen Wunden ja winzigklein sind. Innen ist es allerdings ein großes OP-Gebiet. Bei einem großen Bauchschnitt wäre ich da wohl psychisch eher auf Schmerzen eingestellt gewesen. Aber dadurch, dass ich unmittelbar nach der OP schon wieder aufgestanden bin und alles machen konnte, dachte ich, die Schmerzen müssen auch schnell weggehen.

Hkonigtxau


Nach meiner ersten vermasselten OP hatte ich 3 Jahre furchtbare Schmerzen beim Laufen, irgendwann verschwand der Schmerz Gott sei Dank, bei einer weiteren Hernien-OP hat man einen Nerv verletzt, habe ich duch Quaddeln mit Spinnengift wegbekommen und bei einer weiteren Op hat man eben eine Schenkelhernie verursacht.

Insgesamt habe ich 7 oder 8 Ops in dem Bereich hinter mir. Und das ist so vernarbt, dass da keiner mehr rangeht, weil die Verwachsungen zu stark sind. Es bestehen sowohl rechts als auch links erneute Hernien.

Und wie schon geschrieben, 24 Ärzte haben eine fastgroße Hernie übersehen....

Ich war zum Schluß immer in der Uniklinik in Aachen. Die sind auf Hernien mehr spezialisiert als andere Krankenhäuser und vor allen Dingen haben die da so einen Professor in der chirurgischen Ambulanz, der ein unbeschreiblich guter Diagnostiker im Ultraschall ist. Der findet alles und dann werden die Chirurgen auch aktiv. Ich bin dort 3 x operiert worden und war sehr zufrieden, sofern man das bei meinem Krankheitsgeschehen überhaupt sagen kann.

Ich habe da sogar über 400 km Anfahrtsweg in Kauf genommen. Man braucht erst einmal einen Termin in der chirurgischen Ambulanz (bekommt man innerhalb von 2 – 3 Wochen). Trotzdem: Thermoskanne mit Kaffee und Sudoku, ein Buch oder Strickzeug empfiehlt sich wegen der Warterei immer mitzunehmen.

ENhemarlige7r N_utzer ](#32&5731x)


Na ja man muss ja jetzt hier keine Panik verbreiten. Sie ist 7 Wochen nach OP, bei manchen dauet es eben länger bis man Schmerzfrei ist ....

Hgoniogtau


Hier wird um Hilfe gefragt und bei mir wurde 24 x etwas übersehen, was aber der Behandlung bedurfte. Wenn es anständig gemacht wurde, war sehr schnell Ruhe im Karton. Und eben genau, wenn das nicht der Fall war, mußte man eben weiter suchen, bis das Übel gefunden ist.

Ich wurde eben beim 25. Arzt fündig. Und der saß in Aachen in der Uniklinik.

Man frage sich, warum waren selbst die Ärzte in sog. Hernienzentren zu blöd, das zu diagnostizieren ???

Vielleicht hilft es der TE, sich in Aachen vorzustellen ???

Ich wünsche niemandem die Odyssee, die ich durchmachen mußte, von 2000 – 2007.

IYndDia_.Indixa


Honigtau, kannst du bitte etwas mehr dazu schreiben, wie operiert wurde (welche Op-Technik). Schenkelhernien werden üblicherweise nur bei der OP Technik nach Shouldice verursacht. Ich wurde aber laparoskopisch operiert.

Mein Arzt bzw. das Krankenhaus sind zwar keine Spezialklinik für Leistenhernien, haben aber damit viel Erfahrung.

Im Prinzip vertraue ich meinem Arzt schon bzw. spätestens nach der Bestätigung des anderen Krankenhauses glaube ich, dass keine weitere Hernie vorliegt. Aber eine Nervenverletzung wäre durchaus denkbar, wobei auch bei meiner OP Technik das unwahrscheinlich sein dürfte. Das Netz wurde nämlich ans Bauchfell genäht, nicht getackert. Durch das Tackern sollen oft Nervenverletzungen entstehen.

Eine Nervenverletzung ist zumindest das, was ich mir am ehesten vorstellen kann. Nachdem eben mehrere Ärzte mit unterschiedlichen Ultraschallgeräten untersucht haben.

Vielleicht lasse ich nochmal ein MRT machen.

Llong, liest du noch mit?? Du hast doch, glaube ich, mit MRT Erfahrung, oder??

IundiaR_Indixa


Ach so, habe ich noch vergessen.......

Bei viel Belastung tut´s auch auf der linken Seite weh, allerdings viel seltener und weniger als rechts. Aber von daher denke ich eher, dass das noch "normal" ist.

Ich habe grundsätzlich eine langsame innere Wundheilung. Das kenne ich vom Kaiserschnitt. Da habe ich auch relativ lange gebraucht, bis alles wieder beim Alten war.

Ich warte noch eine Weile ab. Falls es gar nicht besser wird, dränge ich auf ein MRT.

Falls jemand damit Erfahrung hat (llong bitte melden ;-) ) bitte ich um Erfahrungsberichte! Sieht man das Netz im MRT?

H4onigmtaxu


Honigtau, kannst du bitte etwas mehr dazu schreiben, wie operiert wurde (welche Op-Technik). Schenkelhernien werden üblicherweise nur bei der **OP Technik nach Shouldice verursacht. Ich wurde aber laparoskopisch operiert. **

Da wurde das ja auch mit verursacht...

Ich wurde aus bestimmten Gründen nie laparaskopisch operiert. Von daher habe ich kreuz und quer ziemlich lange Narben auf dem Bauch. Manche Narben wurden auch schon öfter verwendet und haben fühlbare Narbenstränge von Daumendicke. Obwohl ich sichtbare Hernien habe, operiert mich da keiner mehr. Hält eh nur von 12 bis Mittag und man befürchtet, die Narbenstränge würden bei einer erneuten OP nicht mehr zusammenwachsen.

Das mußt Du alles nicht haben und auch nie kriegen, aber ich will einfach sagen, gib nicht auf, eine Ursache zu finden.

Dabei muß man leider auch viele Ärzte konsultieren. Leider haben die, die sich am meisten mit ihren Leistungen gebrüstet haben, am schlimmsten versagt und beleidigende Sprüche abgelassen. Einer sagte hinter der Tür zum Assistenten: der fehlt gar nichts, die muß nur mal anständig durchgef.ckt werden.

Hätte der gute Mann sich mal weniger mit F.cken gedanklich beschäftigt sondern genauer untersucht, wäre er darauf gekommen, dass der Leistenbruch schon faustgroß war....

Und das schlimmste ist, als Patient muß man dann beweisen, dass der Arzt bei der Diagnostik gepfuscht hat. Und wegen eines lumpigen Leistenbruches, wo dann vielleicht gerade einmal 300 € Schmerzensgeld rauszuschinden sind, lohnt der ganze gerichtliche Aufwand nicht..... Da schone ich lieber meine Nerven. Überhaupt wurde das dann 3 Wochen später erkannt und ich wurde dann operiert.....

Nie aufgeben....

I!ndiOa_Insdixa


Da wurde das ja auch mit verursacht...

Aus dem Grund halte ich in meinem Fall eine Schenkelhernie für ausgeschlossen.

Ich hoffe, dass mir deine Leidensgeschichte erspart bleibt und sich bei mir "nur" die innere Heilung verzögert. Was auch schon sehr unangenehm und lästig ist. :(v

und beleidigende Sprüche abgelassen. Einer sagte hinter der Tür zum Assistenten: der fehlt gar nichts, die muß nur mal anständig durchgef.ckt werden.

Das ist natürlich echt das Letzte. %-|

Ich hatte ja das "Glück", dass in dem anderen Krankenhaus die Diagnose des Operateurs bestätigt wurde. Und nach zwei Ultraschall mit unterschiedlichen Geräten und unterschiedlichen Ärzten glaube ich erstmal schon, dass das stimmt. Aber du hast natürlich vollkommen recht, wenn du sagst, dass man dranbleiben sollte. Vor allem wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt.

Für mich habe ich beschlossen so lange abzuwarten, bis es entweder (und hoffentlich) besser wird oder so unerträglich, dass ich es nicht mehr aushalte. Dann möchte ich mit einem MRT (bitte noch um Erfahrungsberichte ;-) ;-) ) weiteres abklären lassen.

Fürs Erste bin ich halbwegs beruhigt aber immer noch irritiert, dass sich das so lange hinzieht. Wobei der Arzt im 2. Krankenhaus sagte, dass kann durchaus bis zu einem Jahr andauern bis alles wieder so ist wie vorher (Nervenverletzungen, Verwachsungen, Narbenbildung etc.). Dauert halt beim einen länger, beim anderen nicht (seine Aussage). Ich hoffe, er behält recht und es ist harmlos.

lLlxong


Hallo India,

tut mir leid, dass Du immer noch "Troubles" hast. Also: MRT war bei mir nicht, sondern normales Röntgen (das meinte ich mit "Radiologie"). Was die Ärzte da genau gesehen haben und wonach sie gesucht haben, weiss ich nicht; ich hätte gezielter fragen sollen. Sie waren schliesslich zufrieden mit ihrem Ergebnis und machten mir Mut, es auch zu sein :)z .

Die spätere Nachuntersuchung wegen meiner Schmerzen war einfacher Ultraschall; da haben sie wohl nur sehen wollen, ob sich das Gewebe verändert hat oder unnormal liegt.

Die Aussage "kann Monate dauern" habe ich mir auch anhören müssen, als ich Schmerzen hatte und wieder bei den Operateuren vorstellig wurde. Nun ging das bei mir aber doch schneller als deren Prognose. Was genau die Ursache war, weiß bis heute keiner; Bluterguss war ganz bestimmt dabei, vielleicht Abwehrreaktionen des umgebenden Gewebes, innere Verletzungen (wobei die gesamte Operation ja eine Verletzung ist!). Aber die Mediziner schweigen sich da gerne aus, entweder weil sie es tatsächlich nicht wissen, oder weil es bei ihnen unter "postoperative übliche Lappalie" läuft und und ihrer Meinig nach keiner besonderen Erwähnung oder gar Zuwendung bedarf.

Ich kann allerdings Deine Beobachtung bestätigen:gehen die Schmerzen nach Belastung nicht weg. Wenn ich den ganzen Tag nichts tue habe ich keine Schmerzen So war das bei mir in den ersten Wochen auch. Und selbst heute, 23 Wochen nach der OP, habe ich wieder Schmerzen, wenn ich schwere (aber wirklich schwere) Lasten hebe. Die gehen aber nach spätestens 24 Stunden wieder weg. Ich kriege dann immer Panik, dass ich mir mit meinem Leichtsinn einen neuen Bruch verursacht habe. Und bin dann für einige Zeit vorsichtiger.

Ich denke mal nicht, dass Du ein zweiter Fall "Honigtau" bist – die Ärmste hat ja eine Odyssee hinter sich :|N :°_

Ich kann allerdings nur von mir ausgehen und weitergeben, dass ich jede Belastung sofort quittiert bekam, mit der Zeit kommen diese Quittungen immer seltener, siehe oben...

Vielleicht führt Dich Dein Familienalltag (inclusive Zwerg) an Deine "Belastungs"grenze im wahrsten Sinne des Wortes und Du müsstest eigentlich noch immer einen Gang niedriger fahren?

Meine Güte, nun habe ich einen langen beitrag verfasst, aber das alles ging mir so durch den Kopf und ich fand es wichtig, Dir mitzuteilen.

Ich lese weiter mit, auch wenn ich nicht täglich zum Schreiben kommen kann – aber erst mal alles Gute für Dich!! *:) @:)

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