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Leistenbruch, wer hat OP-Erfahrungen?

MBauric`eBLxN


Also MRT bei Leistenbruch halte ich fast für übertrieben, denn einen Leistenbruch kann ein guter Chirurg auch so erkennen. Auch wenn er klein ist. Zumindest bei Männern. Bei Frauen weiß ich das natürlich nicht, denn ihnen fehlt ja bekanntlich der Hodensack. ;-)

I)ndia%_Indxia


Die Anatomie bei Männern und Frauen ist total unterschiedlich und ein Leistenbruch ist bei Frauen viel schwerer zu diagnostizieren als bei Männern. Ich war nämlich gestern nochmal beim Arzt und der sagte mir, dass was ich als Hustenanprall gespürt habe, ist die Vene, die da durchdrückt. Kein erneuter Bruch, nur die Vene. Bei Männern spürt man das nämlich nicht beim Husten. Ich habe es bei meinem Mann getestet. Ultraschall wurde auch nochmal gemacht. Alles ohne besorgniserregendes Ergebnis. Der Arzt vermutet, dass bei der OP meine Nerven so gereizt wurden, dass ich jetzt (mittlerweile 3 Monate nach der OP) immer noch "Spaß" daran habe.

Jetzt bin ich erst mal wieder etwas beruhigt.

l4lonxg


Hallo India,

bin noch da, aber z.Zt. nicht immer täglich. Ist ja ne blöde Geschichte, dass Du immer noch mit Schmerzen rumeierst. Nur gut, dass Dein Arzt eine einigermassen plausible Deutung gefunden hat, die Dich zumindest für den Moment beruhigt.

Ich selbst habe immer weniger Beschwerden; Schmerzen sind seit meinem Kraftakt vor 6 Wochen nicht mehr aufgetrteten, wohl aber manchmal Druckgefühl ohne ersichtlichen Grund. Da reagiert jeder wohl anders, leider hast Du offenbar die "Nervenvariante" erwischt.

Und bei Deiner Belastung als Hausfrau und Mama kein Wunder, dass sich die Heilung wohl dadurch auch noch verzögert. Ich kann Dir nur weiterhin alle Daumen drücken, an Dich denken und Dir stetige, wenn auch langsame Besserung wünschen. Am Ende wird alles gut, davon bin ich überzeugt!

Liebe Grüße!

m>oonn~ighxt


hattet ihr denn alle OP per Bauchspiegelung?

Ich hatte vor 2 od. 3 Jahren eine OP mit normalen Schnitt, hab immernoch ab und zu Beschwerden und mein Oberschenkel ist immernoch so gut wie taub. %:|

IlnrdiaS_Inxdia


Ich hatte die Op als Bauchspiegelung.

Mir wurde übrigens gesagt, dass man mal etwas in den Nerv spritzen könnte um zu testen, ob es denn tatsächlich Nervenschmerzen sind. Dann hätte ich auch Taubheitsgefühle nach der Spritze. Vielleicht lasse ich das mal machen. Kann ja nicht schlimmer sein, als das was ich jetzt habe. Bei mir sind das auch keine "richtigen" Schmerzen. Eher ein ständig anhaltendes Druckgefühl, mal links mal rechts. Mal oben mal unten. Nicht mal "nur" an einer Stelle. Von daher spricht viel dafür, dass es der Nerv ist.

BMeniNta-VIita


Ich hatte die Op als Bauchspiegelung.

Mir wurde übrigens gesagt, dass man mal etwas in den Nerv spritzen könnte um zu testen, ob es denn tatsächlich Nervenschmerzen sind. Dann hätte ich auch Taubheitsgefühle nach der Spritze. Vielleicht lasse ich das mal machen. Kann ja nicht schlimmer sein, als das was ich jetzt habe. Bei mir sind das auch keine "richtigen" Schmerzen. Eher ein ständig anhaltendes Druckgefühl, mal links mal rechts. Mal oben mal unten. Nicht mal "nur" an einer Stelle. Von daher spricht viel dafür, dass es der Nerv ist.

Genau das spricht eher gegen den Nerv. Weil der ja nicht mal rechts und mal links rumspringt.

Der SChmerz des Nervs dort in der Leiste zieht dagegen runter bis in die Innenseite des Oberschenkels und ein Nervenschmerz macht auch keinen Druck.

Druckgefühl entsteht, wenn der Darm mit den falschen Dingen gefüttert wurde. Sprich: er schwillt an, wenn man etwas gegessen hat, was er nicht richtig verdauen kann.

Das können ganz viele Dinge sein: Zusatzstoffe in der Nahrung, Mehl (Gluten), Milchprodukte etc.

Mal drauf achten, ob es nach bestimmten Nahrungsmitteln besonders auftritt. Vielleicht sogar im Zusammenhang mit Sodbrennen.

lDlonxg


@ moonnight

Meine OP war per Bauchspiegelung, "minimalinvasiv" ist wohl der Fachbegriff.

india

Was Benita sagt, könnte auch auf mich zutreffen; ich habe ein Druckgefühl manchmal ohne ersichtlichen Hintergrund.

I\ndiDa_I2ndxia


Genau das spricht eher gegen den Nerv. Weil der ja nicht mal rechts und mal links rumspringt.

Der SChmerz des Nervs dort in der Leiste zieht dagegen runter bis in die Innenseite des Oberschenkels und ein Nervenschmerz macht auch keinen Druck.

Druckgefühl entsteht, wenn der Darm mit den falschen Dingen gefüttert wurde. Sprich: er schwillt an, wenn man etwas gegessen hat, was er nicht richtig verdauen kann.

Das können ganz viele Dinge sein: Zusatzstoffe in der Nahrung, Mehl (Gluten), Milchprodukte etc.

Mal drauf achten, ob es nach bestimmten Nahrungsmitteln besonders auftritt. Vielleicht sogar im Zusammenhang mit Sodbrennen.

Sorry, aber ich glaube, das ist kompletter Quatsch. Zumindest bezogen auf mein "Problem" Die Nervenbahn zieht genau da lang, wo ich Probleme habe. Ob ich mehr links oder mehr rechts Schmerzen habe, hängt von der Belastung ab.

Und mein Darm liegt auch nicht in der Leistengegend ;-D

IPndiaH_Indxia


Ich habe auch kein Sodbrennen und der Schmerz tritt nicht nach der Nahrungsaufnahme auf. Beim Ultraschall zeigte sich mein Darm -sowie auch der Rest meines Bauchraums – völlig entspannt und unauffällig.

Außerdem – ich glaube, das habe ich auch ein paar Seiten vorher schonmal geschrieben – habe ich durchaus auch einen Schmerz, Druckgefühl oder wie man es auch immer bezeichnen möchte, in Richtung Oberschenkel. Das könnten aber ebenso Zeichen eines erneuten Bruches sein (laut Arzt).

Und mein Darm liegt auch nicht in der Leistengegend

Nicht mal im angeschwollenen, also gefüllten, Zustand ;-D ;-D ;-D

BTenhita*-Vixta


Nun ja, man betrachte mal eine Schenkelhernie, wo der SChmerz bis in den Oberschenkel zieht. Was sich da wohl hinwölbt? Es ist immer der Darm, der sich durch eine Lücke drängt. Der Darm kann dabei trotzdem ganz entspannt sein. Er ist es jedenfalls so lange, bis er sich einklemmt. Aber das merkt man dann schon. Ganz sicher.

Und es ist ja auch nicht der Darm, der an und für sich weh tut, sondern am Peritoneum wird gezerrt. Das kann bei Bewegung sein, aber auch eben nach Nahrungsmitteln, wo der Darm anschwillt.

Ich habe zahlreiche Nahrungsunverträglichkeiten und bin mehrmals an Hernien operiert. Und einen Zusammenhang zwischen diesem Drücken in der Leiste besteht bei mir jedenfalls eindeutig. Ich hatte auch schon Fadengranulome in der Leiste – und da waren tatsächlich Nerven eingewachsen. Der SChmerz davon ist aber mit diesem Druck nicht vergleichbar. Nervenschmerzen in der Leiste sind so ziemlich das Unerträglichste, was einem passieren kann.

mVo onnixght


ich doktor auch schon die ganze zeit rum... war beim gyn. beim hausarzt und zum chirurg sollt ich mal wieder gehen. die schmerzen bei mir kommen und gehen wann sie wollen, egal ob ich was esse oder was ich esse oder ob ich gar nichts esse... ":/ ihr habt es gut, wenn ihr es minimal-invasiv gemacht bekommen habt. ich hab, wenns wetter umschlägt noch super tolle narbenschmerzen dazu. sollte wirklich mal zum chirurg, mir macht es sorgen, dass mein oberschenkel immernoch nahezu taub ist. ich mag die stelle gar nicht berühren.

Eshema#liger JNutze'r (#3|257s31x)


Nervenschmerzen machen aber in der Tat keinen Druck, sondern das tut richtig weh. Und der Schmerz ist auch nicht mal hier und mal da sondern immer an der selbern Stelle, nämlich da wo das Versogungsgebietes des Nervs ist ...

IZndiVa_>Indixa


nämlich da wo das Versogungsgebietes des Nervs ist ...

Ja genau, das meine ich ja. Es tut da weh, wo die Nervenbahn liegt.

Benita Vita

Ja, das klingt schon plausibel, halte ich bei mir jedoch für sehr unwahrscheinlich. Auch etwas gynäkologisches halte ich für ausgeschlossen, da vor 3 Monaten ein Ultraschall gemacht wurde. Und da hatte ich die Beschwerden ja auch schon.

Meine Beschwerden:

Schmerzen (Druckgefühl??, einfach schwer zu beschreiben, da ich mich nicht vor Schmerz krümme, es aber schon so stark ist, dass ich es nicht ignorieren kann) in der Leiste. Und zwar genau in der Leiste bis in den Oberschenkel ziehend. Im Bauchraum habe ich gar nix. Alles zeitlich zusammenhängend mit der OP. Es ist also zusammengefasst gesagt so, dass ich nach der OP mehr Beschwerden hatte als vor der OP. Auch auf beiden Seiten, wobei vor der Op nur rechtsseitig Schmerzen (DRuck) spürbar war. Eine Schenkelhernie wurde mittels Ultraschall ebenso ausgeschlossen wie eine erneute Leistenhernie. Und das von mehreren voneinander unabhängigen Ärzten (zu unterschiedlichen Zeitpunkten) mit unterschiedlichen Ultraschallgeräten:

Ich habe meine Ernährung auch nicht umgestellt, von daher gehe ich davon aus, dass mein Darm genauso reagiert wie vor der OP. Und wie gesagt. Das hängt zeitlich gesehen alles mit der OP zusammen. Und es wäre doch ein großer Zufall, wenn ich in Zusammenhang mit einer Leistenbruch Op auch noch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (oder Glutenaufnahmeprobleme) hätte.

Ich bin weiterhin ratlos. Bin jedoch immer kurzzeitig wieder beruhigt, wenn mir der Arzt sagt, dass es sich seiner Einschätzung nach __keinesfalls__ um ein Rezidiv handelt.

Ich trage regelmäßig wieder Gewicht (meine Tochter, Handtasche, Einkäufe etc.) bis zu 12 kg. Der Arzt sagt, das sei okay.

I4ndia_SIndxia


Ergänzung zum letzten Beitrag

Ich finde halt keine plausible Erklärung für meine Beschwerden, wenn eine Leisten- und Schenkelhernie ausgeschlossen ist. Es wurde auch schon Ultraschall im Stehen während des Hustens/Pressens gemacht. Alles ohne Ergebnis.

Meine einzige Erklärung sind Nervenirritationen oder Narbenbeschwerden. Ich habe eine große Kaiserschnittnarbe, die nicht so ganz optimal verheilt ist. Möglicherweise hat´s auch damit zu tun ??? Ich weiß es nicht.

Eine andere Erklärung wäre, dass die Muskeln und Bänder durch starke Belastung besonders an diesen Stellen schmerzen. Dies ist mir erst aufgefallen, seidem ich eine Verletzung am Fuß habe und seitdem (durch Schonung des Fußes) den Mittelfuß nicht abrolle. Seitdem tuts auch wieder mehr weh in der Leiste :-o :-o

Nochmal zu meinen Beschwerden.

Vom Gefühl her ist es so, als wäre man schwanger (okay das können jetzt nicht alle Mitleser/Schreiber nachvollziehen) und die Mutterbänder dehnen sich. Es ist also deutlich spürbar aber bei weitem nicht so, dass ich mich vor Schmerz krümmen muss. Manchmal piekts auch (vor allem im Bereich des Oberschenkels) und genau das deute ich als Nervenschmerzen.

Enhemali)ger N(utzer (#32x5731)


Manchmal piekts auch (vor allem im Bereich des Oberschenkels) und genau das deute ich als Nervenschmerzen.

Und genau das sind eigentlich keine neurogenen Schmerzen, den wenn ein Nerv geschädigt ist dann piekst der nicht nur hin und wieder dann tut das weh, und zwar richtig ....

Wenn der Nerv da beteiligt ist, dann ist er im allerhöchsten Falle leicht irritiert, aber mehr auch nicht. Wirkliche Nervenschmerzen sehen anders aus ...

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