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Tumor an der Hüfte

Ttat]zeinrufexr hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Die Vorgeschichte: Vor 4 Monaten bin ich mit Schmerzen im Hüftgelenk und im Oberschenkel zu meinem Hausarzt gegangen. Seine Diagnose "Ja, das wird nur ein Muskelfaserriss sein -> Bein schonen" 1 1/2 Wochen später bin ich wieder zu ihm gegangen und er meinte nach wie vor, es sei ein Muskelfaserriss. Daraufhin bin ich zu einem Orthopäden gegangen, der mir nach einer kurzen Untersuchung gesagt hat, ich habe mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Gelenkkapselentzündung -> Krankengymnastik. Gesagt, getan. Aber auch nach 4 Wochen war keine Besserung zu bemerken. Im Gegenteil, mein Bein wurde zunehmend schwächer. Jetzt war ich heute im Krankenhaus um ein MRT machen zu lassen. Als ich die Bilder sah: Schock! Irgendein absurdes, 6 cm hohes Ding hing da an und in meinem Hüftknochen. Ich war mir zwar sicher, dass Arzt #1 mit seinem Muskelfaserriss falsch lag (hätte zu gerne gesehen wie er reagiert hätte, hätte er gesehen, was er da als Muskelfaserriss diagonstiziert hat), habe aber selbst nicht mit irgendetwas Wilderem gerechnet. Und jetzt sitzt da irgendein Knochentumor an meiner Hüfte.

Der Arzt im Krankenhaus wollte noch eine Röntgenaufnahme machen, um mir sagen zu können, was für ein Ding das ist. Letzendlich meinte er dann, dass es eine kartilaginäre Exotose sei, also eine gutartige (Was war ich erleichtert) Wucherung am Knochen. Normalerweise fallen diese Wucherungen nicht auf, weil sie bei den meisten keine Probleme verursachen. Aber bei mir hat das Teil wohl irgendetwas blockiert / behindert / gedrückt, weshalb die Symptome entstanden. (Ich bin also einer der wirklich wenigen Glücklichen, die mit ihrem Tumor ein Problem haben. :-/ )

Kurz: Ich muss unters Messer, das Ding muss raus.

Letzendlich bin ich froh, dass es nichts schlimmeres ist. Dennoch frage ich mich jetzt: Wieso habe ich sowas? Irgendwie war ich immer der (Jetzt im nachinein bescheuerten) Meinung, sowas trifft einen erst mit 30 aufwärts – und ich bin erst 17. Habe noch von keinem anderen gehört, der das hatte.

**Gibt es da eine Veranlagung?

Kann ich mich jetzt schon auf weiteres freuen oder könnte es auch einfach nur einmaliges Pech gewesen sein?**

Hat jemand von euch eventuell Erfahrung damit? Im Internet findet man dazu kaum Erfahrungsberichte (Vermutlich, weil wenige damit Probleme haben)

**Wie verläuft so eine OP?

Wie lange muss man ca. im Krankenhaus bleiben?

Hat man nach der OP Schmerzen?

Gibt es sowas wie eine Erholungszeit, bevor man wieder richtig laufen kann? (Ich humpel jetzt immerhin seit 4 Monaten)

Wann kann ich wieder Sport treiben?**

Ich weiß, es sind viele Fragen. aber das Beratungsgespräch steht noch aus und es lässt mich nicht los. ":/

Wäre super, wenn mir jemand helfen könnte. :D

Antworten
SLchinuf,fel-$Karthalxi


Ich kann nur von einer Patienten berichten, die eine Exostose im Knie hatte.

Sie ist 18, vor 3 Wochen operiert, 3 Tage KH und heute so gut wie schmerzfrei :-)

TOatz enr$ufxer


Ich war heute im Krankenhaus, um mich bezüglich der Operation beraten zu lassen. Der Arzt wollte mich dennoch nochmal befragen und eine Ultraschalluntersuchung machen. Alles gemacht. Dann meinte der Arzt, dass er davon ausgeht, dass ich keine Exostose, sondern etwas anderes habe. Anscheinend sind sich die Ärzte da noch nicht sicher.

Bei einem Blick auf die MRT Bilder hat er gesagt "Das Gewebe ist sehr wasserhaltig" (Woher genau er das weiß – keine Ahnung. Der Tumor ist auf dem MRT aber sehr hell). Außerdem hat er gesagt, dass der Tumor anscheinend gut abgekapselt sei, was ebenfalls gut sei, da dies auf ein gutartiges Geschwür hindeutet. Und er sagte, dass das Gewebe anscheinend von einer Knochen/Knorpel/Kalk-Schicht umgeben sei.

Klang alles sehr beruhigend, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Ich war zuerst bei einer Ärztin, die mich nach dem Blick auf die MRT Bilder erstmal schräg angeguckt hat und mich direkt zu einem anderen Arzt geschickt hat. Bei dem das selbe: Blick aufs MRT und zack-zack, ganz schnell zum nächsten Arzt, bei dem ich dann den Ultraschall etc. bekommen habe. Und der Arzt meinte, es müsse jetzt alles sehr schnell gehen, ich solle morgen zu einer CT wiederkommen, am Freitag wird Gewebe entnommen und dann soll ich möglichst früh operiert werden – Alles mit stationärem Krankenhausaufenthalt. Dafür, dass mir der Arzt, der die MRT Aufnahmen gemacht hat, gesagt hat, dass es nicht eilt, scheint mir das ganze jetzt sehr plötzlich. Klar, ich bin froh wenn es vorbei ist, aber trotzdem...

Hat jemand eine Ahnung, was ich haben könnte? Hat da vielleicht sogar jemand schon Erfahrungen mit?

Außerdem: Tut eine Gewebeentnahme weh?

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