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Knochenzyste im rechten Oberschenkel

T(atz'enrufexr hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Kurz zur Vorgeschichte: Ich laufe (Naja...humple) seit mittlerweile ca. 5 Monaten mit Schmerzen im rechten Oberschenkel durch die Gegend. Mein erster Arzt dachte, es sei ein Muskelfaserriss. Als ich nach 2 Wochen wieder bei ihm war und er immernoch meinte, dass es ein Muskelfaserriss sei, bin ich zum Orthopäden gegangen, um mir eine zweite Meinung zu holen. Dieser hat mich (Anders als Arzt #1) unterrsucht. Ich sollte mich hinlegen und mein Bein auf verschiedene Arten anwinkeln. Seine Diagnose: Gelenkkapselentzündung im rechten Hüftgelenk. Mehrere Wochen Krankengymnastik -> Keine Verbesserung. Mittlerweile hat sich zu den Schmerzen Kraftverlust dazugesellt. Ich kann das betroffene Bein u.A. nicht vollkommen ausstrecken oder ausgestreckt anheben. Also bin ich ins Krankenhaus gefahren und habe mir einen Termin für ein MRT geben lassen. Gesagt, getan, geschockt – Irgendein 5*6*7 cm großes Dingen sitzt ziemlich weit oben innen an meinem Oberschenkelknochen. Wurde eingewiesen. Eine Probe wurde entnommen. Konnte nach ein paar Tagen wieder nach Hause, um auf die Ergebnisse zu warten.

Jetzt kam vor ein paar Tagen der Anruf. Ich habe eine Knochenzyste im Oberschenkel, die sowohl an als auch im Knochen liegt. D.h. bei einer Operation wird sowohl die Zyste entfernt, als auch ein Teil des Knochens, der anschließend entweder aufgefüllt (Knochengewebe aus z.B. der Hüfte) oder irgendwie geschient werden müsste. Ein Beratungsgespräch habe ich nächsten Montag.

Meine Fragen: Wie lange muss ich nach so einer Operation im Krankenhaus bleiben? Wie lange dauert es, bis so ein Knochen wieder voll funktionstüchtig ist?

Am 30 August ist der erste Schultag (Komme jetzt in die 12) und ich kann es mir schwer leisten, da so lange zu fehlen. Ich weiß, Gesundheit geht vor – Dennoch. :-/

Antworten
RSh]usx T.


ich habe auf fast alle fragen keine antwort, nur eins weiß ich: gesundheit geht vor...

JWasuxte


Hallo,

leider kann ich dir auch nicht mit genauen Angaben weiter helfen. Knochen brauchen in der Regel so mind. 6 Wochen bis sie verheilt sind und Belastung aushalten. Ob du nun bis zu Ziehung der Wundfäden im Krankenhaus bleibst liegt wohl auch an der OP-Art, am OP-Ergebnis und woher sie das Knochenmaterial entnehmen. Ist ja auch die Frage, ob du sofort voll belasten darfst....

Mach dir eine Liste mit all deinen Fragen für Montag. Somit kannst du nichts vergessen!

Der Kraftverlust, den du beschreibst, kommt durch die Schonhaltung zustande. Du schonst ja dein Bein aber das wirst du später wieder mit Trainig korrigieren können.

Natürlich geht die Gesundheit vor und die Ärzte werden dich über den weiteren Behandlungsverlauf aufklären.....halte dich daran.

Ich wünsche dir alles Gute für die OP und schnelle Genesung!

Lieben Gruß


Meine Erfahrungen mit ECF und der H-TEP unter

[[http://www.kuenstliches-gelenk.info/kugefo/viewtopic.php?t=1199]]

E.hemaligFer #Nutz]er (#=32573x1)


Na ja da du Schüler bist wirst du vermutlich nicht allzu lange ausfallen. Du wirst ja nach einer Zeit wieder mit Krücken zur Schule können. Musst dich halt jemand bringen und abholen, das sollte ja nicht so das Problem sein. Im Arbeitsleben wäre das schon etwas anderes. Evtl kannst dud as ja auch bis zu den Herbstferien schieben und das direkt am ersten Ferientag machen, das ist ja auch nicht mehr ganz so lange hin, und du wirst eh auf einen Termin warten müssen. Wenn du also die 7 Wochen oder wiviele das sind bis zu den Herbstferien aushalten kannst, dann lass es halt da machen, dann hast du 14 Tage Zeit dich zu erholen ...

sNcnNucFkxy


Hallo, habe ich auch gehabt, ist relativ gering die OP. Habe sie zwar schon vor neun Jahren durchführen lassen, bei mir wurde auch ein Teil entfernt und eine Probe entnommen, war gutartig, wie die meisten dieser Zysten.

War eine Woche stationär und dann noch eine Woche daheim weil die Wunde erst gut abgeheilt sein sollte. Bin dann mit Stützen in die Schule gelaufen und nach sechs Wochen ohne die Dinger´, durfte halt nur kein Sport machen. Konnte ich dann aber auch mit leben.

Wünsch dir alles Gute und lass es wirklich am besten in den Ferien machen, dann verpasst du nichts.

T_atzeAnru~fexr


Hallo Leute!

Kleines Statusupdate.

Ich war am Mittwoch bei dem Chirurgen, der mir die Probe entnommen hat. Dort wurde mir gesagt, dass die Operation in einem anderen Krankenhaus (Ganze 70 km entfernt) durchgeführt werden solle, da die Ärzte dort wohl auf solche Sachen spezialisiert sind. Also bin ich heute dorthin gefahren, um mit einem der Ärzte dort zu reden.

Ich habe ihm sämtliche Befunde, Berichte, CT-, Röntgen- und MRT-Bilder mitgebracht. Die hat er sich durchgelesen. Bei dem Bericht der Biopsie hat er dann gestutzt.

In dem Bericht steht folgendes (Kein O-Ton):

"Sämtliche Funde lassen sich zweifelsfrei einer aneurysmatischen Knochenzyste zuordnen. Ungewöhnlich für aneurysmatische Knochenzysten ist der große Einwuchs in das Gewebe. Es ist fraglich, ob die Ergebnisse representativ sind."

(Um die Lage zu verdeutlichen, habe ich mal mein Problem in dieses Bild vom Oberschenkelknochen mithilfe meiner Paint-Künste eingezeichnet. Und nein, ich übertreibe nicht. Das Ding ist wirklich recht groß.

[[http://img821.imageshack.us/img821/6852/femurbone.jpg]] )

Der letzte Satz im Befund hat den Arzt dazu veranlasst, mir noch eine Probe entnehmen zu wollen. Das heißt: Ich werde wieder aufgemacht. Mir wird wieder ein bisschen Gewebe entnommen. Ich sitz wieder 3 Tage im Krankenhaus. Ich warte wieder eine Woche. Und dann gehts endlich weiter.

Der Arzt möchte dort nicht operieren, bevor nicht ausgeschlossen ist, dass es doch irgendetwas schlimmeres ist. Verständlich – Nacher streut es noch. Wobei mir als Laie (Und da liegt wohl der Punkt) das "außergewöhnliche Wachstum in das Gewebe" nicht so außergewöhnlich erscheint. Aber der Arzt hat wohl seine (berechtigten) Zweifel.

(Achja, mit "Wachstum in das Gewebe" ist nicht gemeint, dass das Dingen mit dem Gewebe verschmilzt. Es ist nach wie vor klar abgegrenzt. Nur wächst es eben außen am Knochen. )

Gut, daran lässt sich nichts ändern. Muss ich eben durch. Aber ich habe echt keinen Bock mehr. :-/

Was ich eigentlich nachfragen wollte:

Ich habe dem Arzt erklärt, dass ich, wenn es möglich ist, die OP gerne bis zu den Herbstferien (Anfang Oktober) verschieben möchte, da ich gern den Anschluss in der Schule behalten möchte. Er meinte, dass dagegen soweit nichts einzuwenden sei. Allerdings (Und hier kommt der Knackpunkt (Haha...Wortwitz)) sollte ich bloß weiterhin mit Krücken laufen und das Bein bloß nicht belasten, da mein Knochen durch die Zyste frakturgefährdet sei. Sprich: Einmal feste belastet und es macht knack und der Krankenhausaufenthalt verlängert sich um ein paar Wochen.

Ich muss sagen, damit hat der mich ganz schön beunruhigt. Als ich nach der Biopsie aus dem ersten Krankenhaus entlassen wurde wurden mir die Krücken mitgegeben, für den Fall, dass ich nicht laufen könne, obwohl ich, laut Arzt in KH #1, mein Bein ja wieder belasten könne. Und das habe ich auch gemacht. Zuhause bin ich fast nur ohne Krücken herumgelaufen und ich bin sogar mit meinem Hund herumgerannt (Naja...schnell gehumpelt). Und jetzt traue ich mich kaum mehr, mit dem rechten Fuß aufzutreten.

Ich habe kein Problem damit, bis zu den Herbstferien Krücken zu benutzen (Auch wenn das ganz schön auf Hände und Arme geht :=o ), aber was ist denn eine Belastung für den Knochen? Kann ich "normal" laufen, nur dass ich eben beim rechten Bein gleichzeitig die Krücken aufsetze? Oder ist das schon zuviel? Kann ich ohne Krücken laufen, wenn ich nicht mit demr echten Bein auf den Boden trete? Die Zyste ist auch nicht weiter gewachsen. d.h ich laufe jetzt seit geschätzen 3 Monaten mit der Zyste in dieser Größe rum, ohne mir besondere Sorgen um die Belastung gemacht zu haben. Bisher lief alles ganz okay. ":/

Kurz: Wie schnell bricht so ein Knochen? Was ist zuviel Belastung?

Ich weiß, Ferndiagnosen sind schwierig, aber vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit gemacht.

Rkhus7 xT.


so wie deine zeichnung aussieht ist die zyste in und am knochen. der 2. arzt hat auf sicherheit gesetzt, und ich denke das ist richtig so. die belastbarkeit eines knochens kann nicht einfach so abgeschätzt werden, da beispielsweise die muskulatur auch halteeigenschaften (stabilität für den knochen ) erzeugt.

gesunde knochen brechen nicht schnell, knochen mit "löcher" schneller.

erfahrungswerte: meine mutter hatte morbus kahler. die erkrankung frisst auch löcher in knochen. bei meiner mutter sind kochen an oberschnektel unterarm, gesicht und schädel und am oberarm betroffen, in ähnlicher dimension wie bei dir. kein einziger knochen brach während der krankheit , aber ein sturz, ein fehltritt hätte dies verursachen können. also denke ich, das vorsicht ein guter ratschlag wäre. ich wünsche dir gute besserung und eine schnelle heilung

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