» »

Wirbelbruch bei 87jährgen - OP oder konservativ??

S<hanttis Ge;fühlsxchaos hat die Diskussion gestartet


Meine Oma ist letzte Woche gestürzt!! Erst dachten wir es ist alles gut vergangen wel sie zwar rückenschmerzen hatte aber dennoch lief!

Da gestern dann gar nichts mehr ging habe ich sie ins KH einliefern lassen....

Beim CT stellte man heute fest dass sie 2 Wirbelkörperfrakturen hat. Hatte sie vor einem Jahr auch schon, das wurde konservativ geheilt, gestützt mit Korsett, anschließend Physiotherape und sie konnte sich wieer bewegen....

Diesmal tendiert der DOC aber zu einer OP!!

Ich vertraue der Chirurgie dieses Krankenhauses, mein Problem ist aber dass meine Oma bei jeder OP einen "Narkosekoller" bekommt der oft wochenlang dauert und immer schlimmer wird. Bei der letzten OP musste sie sogar vorzeitig die Reha abbrechen weil sie so dermaßen unorientiert war, agressiv wurde etc.....

meine Oma ist normalerweise sehr orientiert und hat zwar aufgrund ihrer Parkinson auch manchmal ein paar kleine geistge "ausfälle" aber ansonsten ist sie geistig schon fit.

Dieses "Durchgangssyndrom" wurde bei jeder OP bis jetzt schlimmer.... Und bei jedem Mal dauerte es noch länger. Diesmal hab ich eben Angst dass sie den Absprung gar nicht mehr schafft......

Was soll ich tun ???

Ist so eine Wirbelkörper OP von der Narkose her genauso schlimm bzw. stark wie bei einem neuen Hüftgelenk bzw. Oberschenkelhals OP' ???

Antworten
BLella Csulle.n-Swxan


Hallo,

Das ist eine schwierige Entscheidung. Es kommt natürlich drauf an, ob Nerven irgendwie durch die Frakturen gequetscht werden und auch, ob die Frakturen verschoben sind.

Ist deine Oma denn sonst vom Herz -Kreislaufsystem noch einigermaßen fit? Vielleicht könnt ihr mal mit einem Narkosearzt darüber sprechen und ihm die Problematik erläutern. Vielleicht gibt es irgendeine Möglichkeit um dieses Durchgangssyndrom irgendwie so leicht wie möglich zu halten

S`hantis hGefü2hlsc>haoxs


Ich weiß nicht die Ärzte nehmen dieses Durchgangssyndrom immer nicht wirklich ernst. Sie tun das mit einem leisen Lächeln ab und sagen nur "Wird schon wieder...." Für mich ist es schrecklich meine Oma da dann im Bett liegen zu sehen, total verwirrt, unorientiert, sie kennt mich nicht, hat oft sogar noch nen Bauchgurt angelegt weil sie immer nur aufstehen will und weg.....

Ich weiß auch nicht ob es nur von der Narkose kommt, vielleicht liegt es auch einfach an der ungewohnten Umgebung, was ja für ältere Parkinson Patienten immer ein Problem ist....

Nee, meine Oma hat ein sehr schwaches Herz, hat seit 4 Jahren nen Schrittmacher!!

BSella C^ullRen-xSwan


Klar, das ist schrecklich einen Menschen so zu sehen, wenn er totalen unsinn redet und tut. So ein durchgangassyndrom kann durch Narkosen etstehen aber auch häufig bei schweren akuten Erkrankungen. Hinzu kommt dann noch die Parkinson-Erkrankung, die ja auch die verschiedensten Symptome hervorbringen kann. Wie geht es denn deiner Oma im Moment? Bekommt sie Medikamente? Hat sich der Zustand verbessert? Natürlich ist da jede OP ein Risiko, wenn das Herz nicht so stark ist

Sqhantis kGefüh7lscxhaos


Also heute gings ihr nicht schlecht!! Wenn ich mal heute und gestern vergleiche!!!

Zu dem Sturz kam ja auch noch ne schwere Grippe mit Fieber und gestern war sie so fiebrig dass sie total phantasiert hat und so.... Als ich sie heute besucht habe hab ich mich schon mal drauf vorbereitet dass sie wieder ganz verwirrt ist, nicht weiß wo sie ist und so....

Aber nichts der gleichen. Sie hat zwar Schmerzen aber die sind erträglich sagt sie. Momentan darf sie halt nur flach im Bett liegen!!! Aber sie ist total fit geistig. Das kann aber von einem Moment auf den anderen wieder umschlagen..... Man muss bei ihr immer drauf gefasst sein wenn sie im Krankenhaus ist!!!

Als ich ihr heute aber sagte dass sie vielleicht operiert werden muss war sie ganz down plötzlich und total niedergeschlagen, sagte, sie wolle lieber sterben, etc.....

Habe morgen früh ein Gespräch mit den Oberarzt, der diese OP durchführen will und werde ihm von meinen Bedenken und Ängsten erzählen, aber wie gesagt, ein Arzt sieht einen Patienten immer anders wie ein Angehöriger!!

B~ella tCul]len-xSwan


Hallo, ja ein Arzt sieht halt nur die Problematik auf seiner Ebene und nicht so sehr die Ängste des Patienten und der Angehörigen. Jedenfalls ist das bei vielen so. Irgendwie stumpfen viele mit der Zeit ab. Solange sie sowieso noch Fieber hat, wäre es ja tödliche eine OP mit Vollnarkose durchzuführen und ich glaube nicht, dass ein Arzt dazu raten würde in der Situation.

Was hat der Oberarzt gesagt?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH