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Chronische Rückenschmerzen Lws, was tun?

MPichael72;088 hat die Diskussion gestartet


Bin schon teilweise am Verzweifeln ... will mal kurz meine Geschichte schildern:

Ich bin 33 jahre und war bis vor einem Jahr ein recht aktiver Hobbyrennradfahrer (ca. 10-15 h pro Woche) und habe mich im vergangenen Herbst langsam auf Triathlon umgestellt, also kam Laufen und Schwimmen hinzu.

Habe seit 2. Januar diesen Jahren Rückenprobleme, mal mehr mal weniger, aber war seitdem nie mehr für länger als einen Tag schmerzfrei:

2. Januar: typischer "Hexenschuss" beim Bücken – das kannte ich, also nicht zu große Sorgen gemacht. Hausarzt verordnete normale manuelle Therapie und KG. Aber nach drei Wochen, als die Schmerzen nch nicht weg waren, Überweisung zum Orthopäden, weil ich nicht zum ersten Mal eine LWS Blockierung hatte.

Der Orthopäde diagnostiziert hypermobile Wirbelsäule mit ausgeprägtem Hohlkreuz, dabei leichte Beinlängenverkürzung (0,4 cm) rechts und leichte Hüftdysplasie. Muskulatur um Bauch/Rückenbereich verkürzt bzw. schlecht ausgebildet.

Ok, Krankengymnastik (ca. 3x pro Woche) – hat mich zwar wieder beweglich, aber nicht schmerzfrei gemacht.

Anfang April erneute Blockierung, wieder 2 Wochen Totalausfall – Orthopäde röntgt Wirbelsäule und Beckenbereich – kein anderes Ergebnis. Weiter KG. Orthopäde rät zu MBT-Schuhen, die ich denn auch ausprobiere. Schuhe sind ok, bringen mich aber mit den Schmerzen nicht weiter.

Dazu hatte ich drei Ostheopathie-Behandlungen im Mai bis Juli, die allerdings auch keine spürbare Besserung brachten.

Bis Anfang Mai hab ich noch Radtraining gemacht und ein paar Wettkämpfe bestritten, aber das war meist mit Schmerzen verbunden. Seitdem nur noch sporadisches Radtraining (max. 2-4 h pro Woche) und nur noch auf MTB wegen aufrechterer Sitzhaltung.

Nach etwas Aussetzen von KG im Juli/August (ich dachte, der Rücken braucht vllt. mal Ruhe) erneute starke schmerzhafte Verspannungen im September – wieder drei Wochen Ausfall. MRT der LWS angefordert, die folgende Diagnose brachte:

"Streckhaltung im thorako-lumbalen Übergang und regelrechte Lordose der unteren LWS ... Relative Stenose des Wirbelkanals im Segment L3/L4 mit sekundärer Reduktion der Weite des Wirbelkanals von 12 mm (man sagte mir, das sei noch unproblematisch) bei Vorliegen eines winzigen dorsomedialen Bandscheibenprolapses."

Der Orthopäde sieht sich mit dem Befund in seiner Diagnose ("Facettensyndrom") bestätigt und ordnet weiter klassische KG mit Kräftigung und Dehnung an.

Ich hab das konventionelle Bauch/Rücken-Training bei einem anderen Physiotherapeuten seitdem wieder intensiviert und mache 4-6mal die Woche 45-60 Min. die Übungen. Ich merke zwar muskukär eine Verbesserung, aber was die Schmerzen angeht, ändert sich nix.

Diese treten v.a. zentral im unteren LWS-Bereich auf, öfter auch nach rechts, seltener nach links in die Hüfte ausstrahlend, aber nicht weiter. Die Schmerzen werden tagsüber meist schlimmer und lassen sich nur während der Übungen bzw. im Liegen oder mit einer Stützbandage mildern und teilweise eliminieren.

Der Alltag in Beruf (Bürojob mit viel Sitzen) und zuhause ist eingeschränkt, ich und die ganze Familie (zwei kleinere Kinder) leiden darunter.

Hat evtl. jemand eine alternative Idee, was man machen könnte, evtl auch alternativ?

Kennt jemand Walter Packi und Co. (Biokinematik), bzw. bringt das was in meinem Fall?

Ich hoffe auf inspirierende Antworten.

Antworten
WTi*ldkatxer


Hallo,

Habe ähnliche Beschwerden auch Fußeinlagen mit einer kleinen Erhöhung rechts.

Würde sicherheitshalber die Knochendichte messen lassen ist zwar eine extra Leistung aber bestimmt kein rausgeschmissenes Geld.

Bei der Reha war das Bewegungsbad gut, man soll aber kein Brustschwimmen machen. Alle Muskel trainieren die die Wirbelsäule stabilisieren.

Denke mal ich werde mir so eine Matte kaufen, mich sicherlich zwingen müssen was zu tun.

Halt uns bitte auf dem laufenden !!!

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