Hws-Syndrom, Taubheit li. Arm, Arthrose C4/5: OP ja oder nein?

05.12.10  13:52

Hallo zusammen *:)

mein Krankheitsbild ist wie folgt:

- doppelter HWS-Vorfall C3-C5, im Jahr 2009, danach ein halbes Jahr ambulante Reha, zeitweilig Besserung mit gelegentlichen Spannungskopfschmerzen. Knacken beim Drehen des Kopfes im HWS ist seitdem geblieben.

- seit 6 Wochen komplettes Taubheitsgefühl im li. Arm bis in die Fingerspitzen, Schmerzen hauptsächlich nachts

- seit kurzem auch leichte Taubheit im re. Arm

- gelegentlicher Schwindel und starke Spannungskopfschmerzen die sich wie eine Haube am Hinterkopf hochzieht.

Ich bekam aufgrund meiner Vorgeschichte Cortison gespritzt, was mir zumindestens die Schmerzen in der Nacht nahm.

Medikamente: Abends 1 Kapsel Voltaren resinad, IbuHexal 600 mg gegen die Spannungskopfschmerzen. 2 x 30 min. mit Tens-Gerät, abends 20 min. Rotlicht. Gelegentlich Halskrause.

Laut Befund des Radiologen zitiere ich wie folgt:

Chronische zervikale Beschwerden

Die Bandscheibe C5/6 ist fast völlig aufgebraucht und nicht mehr abgrenzbar somit beginnende Blockwirbelbildung HWK 5/6. Breite Bandscheibenprotrusion C4/5 mit Unkovertebralarthroseen und enge Neuroforamina beidseits sowie beginnende spinale Enge in diesem Segment mit sagittal 9 mm. Unauffälliges Myelonsignal.

////

Beurteilung:

Beginnende Blockwirbelbildung HWK 5/6 bei völlig aufgebrachtem Bandscheibenfach. Breite Bandscheibenprotrusion mit Unkovertebralarthrosen C4/5. Dadurch laterale Stenose links und beginnende spinale Enge. Keine Myelopathie.

////

Wer kennt sich hiermit aus oder kann mir das ins Fachdeutsche übersetzen, oder hat vielleicht ein ähnliches Problem ???

Das ich eine Arthrose habe ist mir soweit klar und soll jetzt erstmal zur Krankengymnastik.

Nun meine Fragen:

- Bringt die Krankengym eigentlich etwas?

- Muss man sich mit diesem Befund abfinden?

- Wann wird aus einer Arthrose eine Artrittis? ???

- Habe ein Tens-Gerät, bringt das was auf Dauer?

- Was bringt eine OP – hat hier jemand Erfahrung?

- Wann geht diese lässtige Taubheit zurück (nachwievor sehr stark vorhanden, mit

Kribbeln sowie der li. Arm gebeugt ist) ???

- Was kann ich ausserdem noch tun um eine Besserung zu erreichen ???

Sehr viele Fragen |-o , ich weiss ":/ aber ich würde mich total über viele Erfahrungsberichte freuen und bedanke mich schon mal im voraus.

Wünsche noch einen schönen 2. :)- :)- Advent...

... und hoffentlich bis bald *:)

(xSoniny)

05.12.10  23:14

Hallo Sonny, :)_

Das ist ja eine recht komplexe Sache die Du da beschreibst.

Denke auch das jeder seine eigene Krankengesichte hat, bei mir ausschlaggebend einer OP zuzustimmen der Satz "es jederzeit eine Notoperation notwendig sein".

Denke Du brauchst sehr viel Vertrauen in Deine Ärzte. :[] :[] :[]

:)^ :)^ :)^

WJildkEatxer

06.12.10  09:34

Hallo Wildkater @:)

erstmal vielen :)* Dank :)* für Deine Antwort.

"es jederzeit eine Notoperation notwendig sein".

Kannst Du mir diesen Satz erklären wie Du das meinst. Ich lese ihn so zweideutig, also erstmal keine OP und als Option offen lassen ???

Generell habe ich zu meinem Ortophäden schon großes Vertrauen und er meinte ja auch, ich soll erstmal die Krankengymnastik machen. Wenn es nicht besser werden sollte, sondern eher schlechter, dann soll ich wieder zu ihm kommen. Er stellte mir aber jetzt schon in Aussicht, das ich mich von einem ihm bekannten Arzt in einer Klinik in Mannheim vorstellen solle, der sich auf sowas spezialisiert hat. Leider gäbe es da aber noch keine Langzeitstudien drüber. Was da genau gemacht werden soll, ist mir auch noch nicht ganz klar. Habe da nur mal im Netz recherchiert, daß wohl beiderseits wo sich die Enge bildet und auf die Nerven drückt in den Knochen gebohrt wird, um das die Nerven wieder Platz bekommen ":/

Deshalb wäre es ganz toll, wenn sich noch andere Leute hier zu diesem Thema melden könnten und mir ihre Erfahrungen berichten. Das würde mich sehr erleichtern und mir vielleicht auch die Angst nehmen. Weis nämlich nicht, was noch alles auf mich zu kommt. :)* Danke :)* Allein von dem bisschen Schreiben hier, fühlt sich mein linker Arm an wie abgestorben.

Ich zähl auf Euch @:) .. *:)

(+So;nnyx)

06.12.10  13:11

Hallo Sonny, :)_

Das ist alles nicht einfach, eigentlich kann man nur von den eigenen Erfahrungen sprechen. Hatte hier im Forum zwar für eine meiner anderen Baustellen Informationen zu bekommen, denke das kann das Internet nicht leisten.

Wenn Du ehrlich bist weißt Du auch was für den einen richtig ist brauch es für den anderen nicht zu sein. :)= :)= :)= :)=

Die Krankengymnastik habe nach 3 x abgebrochen (3 von 50 in einem Jahr) ist gut aber auch hart nach der Nasen OP.

Morgen messen sie ob das einschlafen der Beine mit der Wirbelsäule zusammenhängt, denke das ist die Arthrose alleine. :[]

Bei mir haben sie noch Osteoporose (Knochendichte) festgestellt Termin beim Orthopäden 12.1.11 kann also nicht so schlimm sein. :[]

Denke jetzt auch fitt zu sein um ein klärendes Gespräch mit meinen Kurarzt zu führen.

Ruhig sachlich, aber mit der Aussage das mein Name nicht Hans Wurst ist.

Lass uns in Verbindung bleiben und behalte den Kopf oben !!!! :)^ :)^

Mit freundlichen Grüssen

W_ild.kuater

06.12.10  13:32

Mensch ihr schreibt alle soviel, brauche ich ja Tage dazu Deine 3100 Antworten zu lesen. Schreibe jetzt auch viel aber mesit in Fäden wo man mal lachen kann.

denke das dies wesentlich besser ist !!!! %:| %:| %:| %:| %:|

WZildk6ater

06.12.10  13:47

Hallo Wildkater :)*

Mensch ihr schreibt alle soviel, brauche ich ja Tage dazu Deine 3100 Antworten zu lesen. Schreibe jetzt auch viel aber mesit in Fäden wo man mal lachen kann.

denke das dies wesentlich besser ist !!!!

Sorry |-o , manches lässt sich nicht immer in nur zwei Sätzen schreiben. Zum Antworten musst Du Dich nicht immer verpflichtet fühlen, nur wenn Du es wirklich willst, bin Dir da nicht böse :-x

....der Nasen OP.

Morgen messen sie ob das einschlafen der Beine mit der Wirbelsäule zusammenhängt, denke das ist die Arthrose alleine. :[]

Bei mir haben sie noch Osteoporose (Knochendichte) festgestellt Termin beim Orthopäden 12.1.11 kann also nicht so schlimm sein.

Ich sehe ja, Du hast auch Deine Probleme und mehr wie nur eins :)_ . Morgen fängt meine Krankengym an und mal sehen was es bringt.

Lass uns in Verbindung bleiben und behalte den Kopf oben !!!!

Na klar doch :)^ und viele Kraftsterne für Dich :)* :)* :)* :)* :)*

(XSonxny)

06.12.10  15:55

:)_ :)_ :)_

Bitte versteh es nicht falsch, wir müssen durch den Schlammamsel durch !!! ]:D :[] ]:D :)*

Da hilft ein lächeln wesentlich mehr als allem auf den Grund gehen zu wollen. ]:D ":/

Weil’s wir nicht hinbekommen werden, wir sind eigentlich den Ärzten ausgeliefert und können nur hoffen das sie ihr Handwerk verstehen.

Aber auch nur meine Ansicht !!!

zzz :)* zzz :)* zzz :)* zzz :)*

WMi*ldka5texr

07.12.10  09:42

*schieb* *:)

(;Sonnmy)

07.12.10  09:57

Hallo

Die Fachärzte für solche Beschwerden sind Neurochirurgen, da du von Mannheim schreibst vermute ich mal daß du da auch aus der Gegend kommst? Mach da einen Termin, nehme deine Unterlagen mit und dann biste schlauer.

Lg Tatjana

TuatNi xV

07.12.10  11:38

Hallo, :)_

Denke das so grenzüberschreitende Sachen wie Neuroschirock / Orthopäde / Neurologe sind nicht ohne.

Dazu kommt Gutachten für die GdB / Reha Entlassungsbericht, Amtsarzt der Agentur und dann irgendwann Rentengutachter.

So dann noch die ganzen Facharztberichte und die Aussagen dazu. ":/ ":/ ":/

Begutachtung nach Aktenlage wirklich eine menschliche Sache, kann da nicht mal einer eine anständige Untersuchung machen und mit einem absprechen was man noch machen kann. :)= :)= :)=

So das Gutachten für die GdB wird angefechtet mit allen Mittel, der Reha Entlassungsbericht ist nur anfechtbar nur wenn man den Arzt die fachliche Kompetenz abspricht (viel Spaß) 3 x 5 Minuten zählen halt zu 70 %, dem Amtsarzt der Agentur muss man dankbar sein das er einen nicht arbeitsunfähig geschrieben hat, denn dann wäre man im Niemandsland. :)= :)=

:=o :=o :=o

Aber meine konkrete Frage woran erkenne ich einen guten Neurologen ?? ???

WkildCkaxter

08.12.10  08:53

Guten Morgen zusammen :)D

@ Tati V *:)

Ich komme aus der Nähe von Heidelberg und Heidelberg hat ja bekanntlich die besten Kliniken. Dies würde ich aber als letzte Instanz in Erwägung ziehen, weil auch bekannt ist, daß Neurochirurgen gerne schnippeln ;-D. Man könnte es selber schwer einschätzen, ob sie dich hierbehalten wollen weil die Bettenauslastung nicht gegeben ist, oder ob es wirklich von Nöten ist. Man hört doch immer wieder, "jede 2. od. 3.te OP wäre nicht notwendig".

Hier vertraue ich mal ganz ehrlich meinem Orthopäden.

@ Wildkater *:)

Begutachtung nach Aktenlage wirklich eine menschliche Sache, kann da nicht mal einer eine anständige Untersuchung machen und mit einem absprechen was man noch machen kann.

Hier ist natürlich zuberücksichtigen, ob jemand Kassen- od. Privatpatient ist und ich denke, da geht die Schere doch schon sehr weit auseinander, leider ":/ .

Wenn man als Kassenpatient nicht von selbst frägt, was einem noch gut täte, oder man machen könnte wenn man Selbstzahler ist, dann wird es einem wohl auch nicht angeboten. Ist leider so, weil die Ärzte den Gürtel ja immer enger geschnallt bekommen und sie nur ein gewisses Budget haben.

@ all

Hatte gestern meinen 1. Termin bei der Kranken-Gym. Es wird bei mir eine Cranio-sacrale Therapie sowie eine manuelle Therapie gemacht. Dann laufe ich seit gestern auch mit sehr guten Schuheinlagen, denke das dass auch was ausmacht.

Was mich auch mal interessieren würde ist, ob man eine Hausfrau genauso schnell wieder gesund werden lassen will als wie jemand der im Berufsleben steht. Ob der jenige der im Berufsleben steht wohl doch mehr ärztlich angeboten bekommt, um schneller wieder auf die "Beine" zu kommen, als wie die Hausfrau die ja eh nur Zuhause ist ???

(ASon0nyx)

08.12.10  10:24

Hallo Sonny,

Ja das Leben ist vielfältig, sicher ist eine machbare Arbeit und nette Kollegen auch Medizin. Der ganze Tagesablauf ist anders, glaube auch besser.

Bei mir mit 57 und einpaar Monaten, arbeitslos da ist das anders. Der Amtsarzt hat glaube ich 12 Einschränkungen festgestellt, die sind fein raus.

Dann geht man anders an die Sache ran, denke das merken auch alle. Habe dieses Thema auch offen bei den Ärzten angesprochen, denke ist besser so.

Gut weil am halt auch so erzogen ist arbeiten um jeden Preis, verursacht es halt noch mehr Unsicherheit.

Einlagen habe ich schon 34 Jahre, die bringen was, merke genau wenn ich mal Schuhe ohne Einlagen trage.

So 5 Minutenärzte wie gestern mag ich nicht, schön das es sie noch gibt die nicht auf die Uhr schauen. Wohlgemerkt da gehört auch mal ein ernstes Wort dazu, so was gab es nur zu DDR Zeiten, eigentlich auch schade.

Mitfreundlichen Grüssen

:)* :)* :)* :)* :)* *:)

Wtild0kater

20.01.11  11:51

Wirklich schade das sich keiner mehr hier eingefunden hat ":/

Mir geht es immer noch nicht besser – trotz KG, und hatte jetzt5 Tage lang unentwegt Dauerschwindel %:| ... :°( . Aber GsD wieder weg.

*:)

(PSonxny)

10.07.11  23:40

Glaube mal da hat jeder seine eigene Krankengeschichte, das Internet hilft nur bedingt, oder gar-nicht!

Schreib mal wie es weitergegangen ist!

.

MfG

WYi}ldka/texr

11.07.11  13:35

Hi, also erstmal zur Übersetzung deines Berichts: Im großen und ganzen steht da das zwischen deinem 5. und 6. Halswirbel kaum mehr Bandscheibe ist. Und zwischen dem 4. und 5. Halswirbel eine "Vorwölbung" besteht. Das ist aber noch kein Vorfall. Aber eine Arthrose also Abnutzungserscheinungen und dadurch eine Einengung der Nerven die seitlich aus den Wirbeln austreten und z. B. deine Arme versorgen (deshalb wohl auch die Taubheit). Keine Myelopathie bedeutet das dein Rückemark noch völlig in Ordnung ist. Soviel dazu.

Ich habe auch massive HWS Probleme mit Schwindel etc. mir wurde Vojta Therapie empfohlen. Ich muss sagen ich habe schon sehr viel KG gemacht und alles hats schlimmer gemacht, jedoch habe ich eine Instabilität und keine Vorfall. Mit Vojta habe ich allerdings das erstemal gute Erfahrungen gemacht. Probier das mal aus. :)^

bIösersch+mettxerlinxg

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