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Cervico-Cephal-Syndrom

hVwsge4pein/igtxer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit Jahren schon hab ich immer mal wieder Probleme mit Nackenschmerzen.

Doch vor einem Jahr begann für mich ein "Leidensweg", den ich hier – in der Hoffnung Gleichgesinnte zu finden – beschreiben möchte.

Denn vor genau einem Jahr machte sich erstmals eine Art Schwindel bemerkbar, der ausschließlich beim Gehen bzw. Stehen aufgetreten ist. Das Merkwürdige an der Sache war, das ich zum Teil stundenlang draußen rumlaufen konnte ohne das er auftrat. Wenn ich jedoch ins Haus kam oder im Supermarkt umherging, hatte ich sofort das Gefühl nach vorn zu kippen bzw. weiche Knie zu bekommen.

Sofort setzten Kopfschmerzen bzw. ein Druck auf Augen und Stirn ein.

Ich ging zunächst zum HNO... ich dachte Druck auf dr Stirn ??? Nicht das schon wieder was mit den Nebenhöhlen etc ist. Habe mich dort aufgrund einer chronischen Nebenhöhlenentzündung operieren lassen.

HNO meinte das ein Schwindel nie von den Nebenhöhlen ausgeht. Verschiedene Tests wurden gemacht und mit einer Überweisung zum Orthopäden wurde ich freundlich hinausgebeten.

Der Orthopäde röntge meine HWS und stellte eine Steilstellung fest ("Ihre HWS verläuft ganz gerade...ansonsten ist nichts zu sehen). Danach bat er mich meinen Kopf in seine Arme zu legen und bei mir gingen sofort die Alarmglocken an. EInrenken an der HWS ??? No way... Er schien ein wenig beleidigt und mit einer Überweisung zum Neurologen wurde ich freundlich zur Tür hinaus gebeten.

Auch der Neurologe machte alle möglichen Tests und konnte nichts feststellen. Da ich von dem ewigen Schwindel schon total am Ende war, kam es ihm ganz gelegen mir einen psychogenen Schwindel anzudichten. Eine Packung Opipramol gab es auch noch dazu. Mit einer Überweisung zum MRT zwecks Raumforderung wurde ich auch hier freundlich hinaus gebeten. Beim Mrt im März 2010 wurde übrigens kein Hirntumor entdeckt. Demnach stand für alle Beteiligten fest... das es ein psychisches Problem sein muss.

Von April – November 2010 war ich auch beschwerdefrei. Doch plötzlich setzten – ich habe gerade mit dem Fitnesstraining begonnen – wieder Nackenschmerzen und Schwindel ein. Nach dem Aufstehen komme ich seither ca. 2 Stunden ganz gut klar...dann beginnt er. Gehe ich zum Training habe ich noch gut 20 Minuten Probleme und wenn die Muskeln dann schön aufgewärmt sind, habe ich wieder einige Zeit keine Probleme mit weichen Knien etc.

Massagen haben eine ähnliche Besserung bewirkt. Allerdings ist diese zeitlich begrenzt. Jedoch bemängelt jeder wie instabil doch die HWS und die Knie etc. sind.

Ich also wiederzu nem anderen Arzt. Dieser renkte mich mal wieder richtig ein... und ein paar Stunden schwebte ich über dem Boden... Er stellte eben dieses "Cervico-Cephal-Syndrom" fest, welches ich mit ausreichend Rückentraining und Fitnessstudio in den Griff kriegen soll. Sollte es nach verschriebener KG nicht besser sein, so solle ich nochmals vorbeischauen und wurde mit der Drohung eine Überweisung zum Neurologen zu bekommen freundlich zum Gehen aufgefordert.

Hat jemand eine Idee, ich diese Nackenschmerzen und diese Art von Schwindel in den Griff bekommen kann?

Mir würde ein Osteopath als letzte Hoffnung erscheinen.

Ich bin dankbar für jede Antwort :)z

Antworten
mlittagsbSlume


Kann es gut nachvollziehen . Bei mir besteht das Problem seit über 5 Jahren und durch einen Auffahrunfall vergangenes Jahr besonders stark .

Mir hilft nur gezielte Krankengymnastik und gezielte Übungen zu Hause , Wärme um die Muskeln zu lockern . Wenn ich total angespannt bin mache ich progressive Muskelentspannung. War am Anfang total skeptisch , aber einwenig hilft es .

Die Idee zum Ostopathen zugehen habe ich auch schon lange . Obs hilft – ausprobieren .

h#ws6gepei(nigxter


Prog.Muskelentspannung habe ich i.Ü. auch schon probiert. Nur scheitert es meistens an der eigenen Disziplin |-o .

Ich muss evtl. für mich persönlich lernen solche Sachen nachhaltig zu verfolgen. Doch leider ist die halbe Stunde Muskelentspannung nicht die spannenste des Tages.

h:wsg[ep'einixgter


Mit dem Osteopathen ist das halt auch so ne Sache. Ich kann es mir nicht leisten pro Sitzung ca. 80 Euro (hab mich mal erkundigt) zu bezahlen.

Also heißt es Heilpraktikerversicherung abschließen und die 3-monatige Wartezeit absitzen. :(v

Aber ab Mai kann es dann losgehen :)= :)= :)=

mIittaugsb+lume


Also heißt es Heilpraktikerversicherung abschließen und die 3-monatige Wartezeit absitzen. :(v

schaue aber genau hin , nicht das die bestehende Probleme auschliessen ............................

n=an'chen


Cervico-Cephales Syndrom heißt nichts anderes wie HWS-Syndrom und das heiß ganz lapidar Probleme die von der HWS ausstrahlen.

Wurde mal ein CT oder MRT von der HWS gemacht?

Im Grunde genommen hast du schon deine Ursache beschrieben, und zwar Verspannungen in der HWS/Nacken/SChulter Gegend.

Manchmal stecken da so einfache Sachen hinter wie eine komische für dich nicht gute Schlafposition oder die verkehrte Matratze oder eine falsche Haltung. Durchaus sein kann es zum Beispiel auch, das du eine Fuß oder /Knie oder/Becken oder/Hüft-Fehlstellung hast.

Du schriebst, du hattest mal KG wurde eine gute bzw ordentliche Anamnese gemacht?

Vor ein paar Jahren wurde bei mir auch HWS-Syndrom festgestellt. Ursache darfür war ein BSV und eine Vorwölbung, eine Steilstellung der HWS und nicht ganz altersgerechte Abnutzungserscheinungen. Allerdings hatte ich weit mehr Symptome die mich im Alltag zeitweise komplett ausgeknocked haben. Aber ich habe gelernt mit meinem Problem zu leben, ich weiß wie ich meinen Problemen aus dem Weg gehen kann und wenns mal wieder soweit ist, das nichts mehr geht, weiß ich mir auch zu helfen. Damals habe ich KG gemacht bzw bestand es aus Massage und Manuelle Therapie wo auch eine Beinlängendifferenz "kurriert"wurde.

h.w#sgep_eini!gter


Nein... von der HWS ist noch kein MRT bzw. CT gemacht worden.

Es bedarf auch immer einiger Mühe, bis ich so etwas meinem Arzt "abschwatzen" kann (so nach dem Motto:"Wer ist hier eigentlich der Arzt ???") :-X

Die KG bzw. Massagen waren eigentlich mehr eine Notfallmaßnahme. Eigentlich war ich wegen meiner instabilen Kniescheibe da. Mir wurde also erklärt, das ich auch im Bereich der HWS sehr instabil und die Muskulatur total verspannt ist.

Habe jetzt speziell für das HWS_Problem nochmals 4xKG verschrieben bekommen. Nur 4mal...

Bin mal gespannt was es bringt, doch erwarte ich insgeheim keine langfristige Besserung.

wTin'netou_-deir-zlwe@ixte


Warum läuft die Diskussion hier im Forum so oft darauf hinaus, dass psychische oder psychosomatische Ursachen als "Abschieben" oder gar (siehe oben) als "Drohung" empfunden werden? Der Mensch ist eine biopsychosoziale Einheit und psychisch verursachte Beschwerden bedürfen genauso einer Behandlung wie orthopädische. Wenn alle physikalischen und biochemischen Ausschlussuntersuchungen nichts ergeben haben, liegt eine solche Diagnose nun mal nahe...

h&wsgepeDinigtxer


Der Begriff "Drohung" bezieht sich einzig und allein auf die Tatsache, dass ich den Weg zum Neurologen schon einmal eingeschlagen habe und es mir wahrlich nicht sonderlich viel Spaß bereitet, etliche Stunden in Wartezimmern zu verbringen.

Es ist halt meine – und auch die Auffassung vieler anderer – das gewisse (natürlich nicht alle) Ärzte es sich teilweise recht einfach machen.

Natürlich bin ich kein Mediziner und vielleicht hat er in den 5 Minuten, die er für mich zeit hatte, sein ganzes Wissen abrufen können.

Wir schweifen nun aber ab.

Sollte es ein psychisches Problem sein, so werde ich natürlich alles tun um diesen Umstand zu ändern.

n anchxen


Bei dir sind aber noch nicht alle diagnostischen Möglichkeiten ausgeschöpft.

Es ist aber auch so das man durch einen "unfähigen" auf seinem Budget aufpassenden Arzt, der nicht alle Möglichkeiten ausschöpft, psychisch einen weg bekommen kann. Wenn man durch nicht ernst genommene Schmerzen seinen Alltag bewältigen muss, kann das ebenso zu psychischen Problemen fühlen. Auch wenn man sich dadurch mit seinen Probleme allein gelassen fühlt.

Ich hatte vor ein paar Jahren einen schweren Rollerunfall. Meine Beschwerden waren rein körperlich. Durch diese Sache war ich aber psychisch so fertig das ich eine leichte Angststörung und weitere psychische Probleme hatte wo ich aber allein wieder raus gekommen bin. Nicht umsonst spricht man da von Traumatologie.

wAinneto6u0-decr-zwxeite


Demnach wäre also ein fähiger Arzt einer, dem sein Budget egal ist und der Dich auf seine eigenen Kosten untersucht ":/

Der würde sich aber nicht lange halten können!

Traumatologie ist die Lehre von körperlichen Verletzungen und Teilgebiet der Chirurgie und Orthopädie.

nManchexn


Du greifst den ersten Satz völlig aus dem Zusammenhang herraus! Ein Arzt kann in seinem vorhandenem Budget viele Möglichkeiten ausschöpfen. Nur das tut der Arzt des TEs möglicherweise nicht.

hlwsgWempeCinigxter


Ich denke, dass niemand möchte das ein Arzt seine Patienten auf eigene Kosten behandelt.

Nur muss ich natürlich auch sagen, dass ich noch keinen Arzt im Bettlerkostüm gesehen habe.

Als ich damals privat versichert gewesen bin, ist mir auf gut deutsch jeder Pups in Rechnung gestellt worden.

Ein Besuch beim HNO ??? Kein Thema 1200 Euro. 10 Euro schon allein für das Vereinbaren eines Termins. Die Position lautet telefonische Beratung. "Darf ich sie noch irgendwo behandeln ??? Kein Problem... ich hab Zeit..."

Als gesetzlich Versicherter wirst du z.T. gelangweilt nach 5 Minuten zur Tür befördert. Wer fragt da eigentlich nach Moral ???

Ich bin wie gesagt kein Mediziner und auch nicht Schuld an diesem System.

Die Budgettierung wird immer ein heikles Thema bleiben. Aber ich finde, das kann auch in einem anderen Pfad besprochen werden.

Nur soviel: Ich denke einfach, dass es jeder verdient hat die bestmögliche Behandlung zu bekommen um sein Leiden zu minimieren. Mündlich ist mir schon mitgeteilt worden, das ich für die nächste KG am besten in der ersten Woche des neuen Quartals mal vorbei schaue. Vielleicht geht da ja noch was.

sHagi^t,alis


Hallo "hwsgepeinigter",

hoffe es ist noch nicht zu spät und Du schaust noch einmal hier im Forum vorbei.

Von meinem 18. bis 20. Lebensjahr litt ich an ähnlichen Symptomen wie Du. Habe damals alle möglichen schulmedizinischen und alternative Heilverfahren ausprobiert, leider alles ohne Erfolg. Damals erzählte mir jemand von einer Anwendungsmethode aus den USA, die dort bereits seit 115 Jahren erfolgreich eingesetzt und mittlerweile auch seit 30 Jahren in Deutschland angeboten wird. Dabei wird ein Impuls auf den seitlichen Fortsatz des 1. Halswirbels gegeben. Dieser optimiert dadurch seine Stellung in Richtung oberes und unteres Kopfgelenk. Alle anderen Wirbel folgen dem Gesetz der Statik und begradigen sich ebenfalls bestmöglich. Das Nervensystem kann freier fließen und viele Symptome verschwinden. Unglaublich, aber wahr. Bei mir hat es so gut funktioniert, dass ich diese Technik 2007 selbst erlernt habe und nun bei vielen hilfesuchenden anwende. Mit enormen Erfolgen! Unter [[www.sagitalis-hessen.de]] bekommst Du genauere Informationen darüber. Gerne kann ich Dir auch in Deiner Nähe einen Kontakt vermitteln. Schau einfach, ob das was für Dich ist und ruf mich an, Kontaktdaten findest Du auf meiner Seite.

VG

Sven

DNanjVael


Hallo,

wie schon erwähnt wurde, ist das Cervicocephalsyndrom (CCS) ein diagnostiziertes HWS-Syndrom, welches zahlreiche Ursachen haben kann. Nicht immer liegen schwerwiegende Gründe und Erkrankungen dahinter. Was oft in Bezug auf die Ärzte "vergessen" wird ist die Tatsache, dass auch ein Patient das Seine zur "Heilung" und Genesung beitragen muss. Sei es in Form von Ernährung, Bewegung, Haltungskorrektur usw. Ein Arzt ist kein Gott und kann lediglich das tun, was von seiner Seite aus möglich ist. Und nein – ich möchte die Ärzte und Ärztinnen nicht rechtfertigen, sondern lediglich das Ganze mal aus einer anderen Sichtweise betrachten. Das Motto "der Arzt macht das schon" hlft da wenig und ist wenig sinig.

Auch werden Mediziner oft aus der Position eines Einzelnen betrachtet – aus seiner eigenen, betroffenen Perspektive. Jeder möchte, dass ein Arzt sich Zeit nimmt, alles gründlich tut, alle Möglichkeiten ausschöpft und das Ganze am besten ohne Eigenleistung und Zuzahlung. Sitzt man nun im Wartezimmer und wartet auf seinen telefonisch vereinbarten Termin, so werden die meisten bereits nach 5 Minuten über der Zeit des Termins schon hektisch. Nach 15 Minuten über der Zeit, ist die Beschwerde bei der Sprechstundenhilfe schon fast vorprogrammiert... und genau hier haben wir schon den ersten Konflikt. Nimmt ein Arzt sich "mal" mehr Zeit für einen Patienten, klagen die nachfolgenden Patienten, die jedoch die selben sind, die sich dann beschweren, dass man sich für ausgerechnet sie keine Zeit nimmt.

Es ist in den wenigsten Fällen eine Frage des Budget. Eher eine Sache des Arztes selbst – und die der Patienten. Es gäbe hunderte von Beispielen und Möglichkeiten die hier mehr als den Rahmen sprengen würden.

Es ist stets die Einstellung des Arztes ob er sich Zeit nimmt oder nicht. Es gibt bei uns solche und solche Termine. Bisweilen nehmen wir uns mehr Zeit, als eigentlich "gut für die Praxis" wäre. Jeder öchte natürlich best Möglich Beraten und Behandelt werden – und das ist auch richtig so. Dann aber bitte auch mit der Einsicht, selbst etwas tun zu müssen. Reicht bei uns z.B. ein "normaler" Termin nicht aus und das Gespäch kann aus Zeitmangel (wegen dem vollen Wartezimmer) nicht ausführlich geführt werden, wird ein entsprechender neuer Termin vereinbart oder landet kurzfristig bei mir, wo er von Kopf bis Fuss auf den Kpf gestellt wird und alle Fragen beantwortet werden – und das mehr als ausführlich.

Man sollte stets beachten, nicht alle und jeden über einen Kamm zu scheren. Es gibt immer beide Seiten – sowohl von den Ärzten, als auch von den Patienten. Das sollte man nicht vergessen.

LG

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