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Spritzen an die Nervenwurzel unter CT

F-reakmfom hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben,

Gestern habe ich die ersten beiden Spritzen unter CT bekommen. Ich habe irgendein Anästhetikum und Cortison injiziert bekommen und sollte nach der Injektion noch 10 Minuten in der Praxis warten, falls das Bein dann nicht so will wie ich. Und das wollte mal ganz und gar nicht so wie ich. Als hätte es überhaupt nicht zu mir gehört. Nach den 10 Minuten Wartezeit bin ich aufgestanden und wollte eigentlich gehen, aber ich hätte mich fast hingelegt. Also schnell wieder hingesetzt, weitere 10 Minuten gewartet und das gleiche. Der Arzt kam vorbei, fragte wie es aussieht. Ich habe es ihm erklärt und er sagte mir, dass es bei manchen Patienten auch eine Stunde dauern kann. Auch die Arzthelferinnen kamen immer wieder um nach mir zu schauen, der Doc kam im 10 Minuten-Takt vorbei. Nach knapp 2 Stunden habe ich dann meinen Freund gebeten, mich abzuholen. Bis ich wieder normal laufen konnte, hat es von den Spritzen an gerechnet gute 5 Stunden gedauert.

Hatte das außer mir auch irgendwer, dass das soooo lange gedauert hat? Ich habe gar nicht so richtig das Verlangen nach der nächsten Injektion...

Über Rückmeldung freue ich mich wie immer sehr,

LG Freaky @:)

Antworten
PSrinRzeHsin_Axnni


Meine Bekannte wollte es auch machen im KH, aber ihr wurde gesagt dass sie dann im KH über nacht bleiben müsste, da ihr beim dann nicht bewegen könnte und hinfallen könnte. Die können das nicht ambulat machen. Warum wurde es bei dir gemacht??

Fgrpeakwmoxm


Hallo Anni,

KH war gar kein Thema bei mir. Ich glaube dann hätte ich das auch nicht gemacht... Bei meinem Orthopäden im Haus ist direkt eine Etage höher eine radiologische Praxis, dorthin wurde ich überwiesen.

Was meinst Du mit warum das bei mir gemacht wurde? Warum ambulant oder was kaputt ist? Ich habe insgesamt 4 Bandscheibenvorfälle, 2 HWS und 2 LWS. Weil ich seit kurz vor Weihnachten nur noch Schmerzen habe und laufe wie Ozzy Osbourne wurden mir halt diese Spritzen angeboten. Irgendwann ist man an dem Punkt, an dem man fast alles versucht um Ruhe zu kriegen...

LG Freaky

tJh<e-caxver


Je nach verwendeter konzentration des Lokalanästhetikums ist es völlig normal, dass für die Wirkdauer des Anästhetikums die Motorik ausfällt - schließlich betäubt man die motorischen Anteile der Nervenwurzel genauso wie die sensiblen, der einzige Unterschied ist, dass die motorischen Fasern eine etwas höhere Dosis brauchen.

Ist also absolut nichts ungewöhnliches und eine Beleg dafür, dass die Injektion tatsächlich an die Nervenwurzel erfolgt ist.

Hattest Du in diesen Stunden auch eine guten Schmerzfreiheit?

Grüße

Fdreakvmom


Hi the-caver,

Ja linksseitig war ich dann schmerzfrei. Aber das lässt leider schon wieder nach.

Mich hat es halt gewundert, dass die 10 Minuten sagen und ich über Stunden ein abwesendes Bein hatte. Ich glaube schon, dass der Doc da einen guten Job gemacht hat. Er war meiner Meinung nach auch sehr gewissenhaft, es hat nicht schlimm weh getan und auch fast nicht geblutet. Das war alles echt prima. Aber es hatte wirklich etwas Gruseliges so lange keine Kontrolle über sein Bein zu haben.

Morgen die letzte Untersuchung beim Neurologen abwarten und dann wird entschieden, wie es weitergeht.

LG Freaky

C4hevy,laxdy


Mein Mann hat das jetzt 3 x hintereinander gemacht bekommen. Ihm ging es direkt danach wieder gut, so dass er sogar Auto fahren konnte. Die Wirkung hat leider nicht lange angehalten. Er bekommt nächste Woche eine Kyrotherapie.

Viel Glück für dich das es hilft :)*

F re`a,kmoxm


Hallo Chevylady,

Danke für die lieben Wünsche und Deinem Mann auch alles Gute. Schon erstaunlich für mich zu lesen, dass er hinterher Auto fahren konnte. Ich wäre nicht mal aus der Praxis rausgekommen ]:D

LG Freaky

Cahevy7lady


*:) ja – aber die sagten Ihm vorher, als er danach gefragt hatte, dass dies kein Problem wäre. Er hat das auch in einer radiologischen Praxis machen lassen. :)z

F6rea'kmoxm


Und mir hat man es verboten. Komisch, wie unterschiedlich das läuft. Vielleicht hat das ja auch was mit den körperlichen Gegebenheiten zu tun. Ich bin ziemlich mickrig und jeder Arzt sagt mir immer, dass man Übergewicht jedenfalls eindeutig als Ursache ausschließen kann und hält das für eine einmalig originelle Aussage... ":/

Cohev}ylaxdy


":/ sehr witzig, oder ??? :°_ Aber mein Mann ist auch schlank. Aber jeder Körper verträgt es wohl anders. :)z

FAreakxmom


Ja scheint wohl so. Ich geh dann mal zu meinem Ortho und lasse mich von ihm auch noch etwas bespaßen. Bis später oder so und danke für die bisherigen Antworten *:)

CGhexvyladxy


*:) dann viel Spaß. Und falls das nicht hilft, frag Ihn mal nach einer Kyrotherapie. Das war jetzt auch der erste Ortho der das mal vorgeschlagen hat. Dabei soll das eine gute Sache sein :)z

tmhwe^-cafv%exr


Eine Kryotherapie (=Kälteverödung der Nerven des Facettengelenks) hat wenig Sinn, wenn der Schmerz nach einer WURZELblockade besser wurde - da sollte man schon vorher eine diagnostische FACETTENblockade machen. Bringt ja nichts, wenn Nerv A den Schmerz wahrscheinlich verursacht, Nerv B zu veröden.

Natürlich haben all diese Blockaden nur dannAussagekraft, wenn die Dosis des betäubungsmittels klein genug gewählt wurde, so dass benachbarte Strukturen nichts davon abbekommen. Wenn man z.B. eine Facettenblockade mit zu hohem Volumen macht, wird auch die Nervenwurzel mit erreicht und die diagnostische Aussagekraft ist beim Teufel.

Und natürlich sollte das Ganze dann auch einigermaßen zum Schmerzbild passen: Eine Wurzelblockade z.B. bessert Beinschmerzen, nicht Rückenschmerzen u.s.w. Leider gibt es viele Ärzte, die solche Verfahren zu großzügig einsetzen. Man sollte nie vergessen: Über die Hälfte der chronischen Rückenschmerzen ist unspezifisch, d.h. es gibt keine klar erkennbare ursache dafür. Und in solchen Situationen ist es natürlich wenig sinnvoll, irgendwelche Strukturen aufwenig zu therapieren, die gar ncht das problem sind.

Ach ja, Fahrfähigkeit: Natürlich ist der Patient fahrfähig, wenn kein oder nur wenig Anästhetikum gegeben wird, also hauptsächlich Cortison gespritzt wird. Dann werden die motorischen Nerven natürlich nicht blockiert - allerdings kann man dann auch keine diagnostische Aussage treffen, das ist dann eine rein therapeutische Blockade.

Grüße

C[hevy_lady


the-caver: woher kennst du dich so gut aus ??? Bei meinem Mann sind es hauptsächlich Beinschmerzen. Linkes Bein. Er hat einen Bandscheibenvorfall, den man wohl nicht mehr wirklich operieren kann, weil er wohl gefetzt ist. ":/ Die CT-Therapie, wie die TE es hatte, hat nur 2-3 Tage Linderung gebracht. ":/

Fpreaxkmqom


Hi,

Das war dann doch wenig spaßig beim Ortho. Er sagt selber er ist kein Experte im Auswerten von MRT-Aufnahmen und dass wir da abwarten müssen, was der Neurologe, bei dem das MRT gelaufen ist morgen verkündet. Aber für meinen Ortho sieht der unterste Bandscheibenvorfall nicht gut aus. Er sagt das wäre ein aktivierter Bandscheibenvorfall, er meint Wasser in den Wirbeln zu sehen und eigentlich ist die Bandscheibe fast nicht mehr existent und er glaubt nicht so recht, dass es ohne OP gehen wird. Morgen zum Neurologen, die Nerven in den Beinen noch durchmessen und das genaue MRT-Ergebnis besprechen. Ich freu mich nicht so richtig drauf. Der nächste Termin beim Ortho ist am 15. und bis dahin noch weitere Spritzen. Mal sehen, was draus wird. Ich habe mir gerade einen Berg Wolle und 2 PC-Games bestellt, ich werde wohl noch länger nicht arbeiten können.

Bei meinem Ortho weiß ich aber übrigens 100%ig sicher, dass er nicht leichtfertig irgendetwas vorschlägt. Er ist eigentlich auf Schulter spezialisiert und hatte mich auch mit den Bandscheibenvorfällen in der HWS zu einem auf Wirbelsäule spezialisierten Ortho geschickt. Wir haben hier auch eine sehr gute orthopädische Fachklinik. Er meinte je nachdem was der Neuro morgen sagt überweist er mich für weitere Untersuchungen in die Klinik. Er ist da wirklich engagiert und ich habe ein sehr gutes Gefühl bei ihm. Das nimmt einem schon ma etwas Druck.

LG Freaky

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