» »

Hüftdysplasie: Op ja oder nein?

MVonNiquex90 hat die Diskussion gestartet


Hallo Alle Zusammen

Ich leide seit bisschen mehr als 3 Jahren an hüftgelenkschmerzen.

Dazu kommt noch das ich Blockaden im Hüftgelenk habe und die Schmerzen nur senken kann indem ich meine Hüfte knacksen lasse. Habe das jetzt letztes Jahr mal untersuchen lassen und die Diagnose lautete grenzwertige (leichte) Hüftdysplasie. Nach mehreren Röntgen und Kernspintaufnahmen kam man jetzt zu der weiteren Diagnose das die Überdachung des Hüftgelenkes fehlt, durch die Dysplasie, und es dadurch zu diesen schmerzhaften Blockaden kommt.

Die Vorbehandlungen sind somit alle abgeschlossen, das heisst im Oktober würde jetzt meine Op in der Uni-Klinik in Ulm anstehen. Hierbei soll dann der ganze Hüftknochen rausgetrennt werden und versetzt werden.

Bin mir aber unsicher ob ich diese OP machen soll, da ich ziemliche Angst habe was nach der Op auf mich zu kommt (Schmerzen, ungeplante Einschränkungen etc.) :-(

Was ist wenn bei der Op was schief läuft bzw. das Ergebnis nicht das ist was es eig werden sollte??

Kann mir da vllt jemand weiterhelfen der ein ähnliches oder vllt das gleiche Problem hat?

Tendiere nämlich grade zu der Entscheidung mit den Schmerzen zu leben und die Op abzusagen, da ich auch erst 21 werde und im Sommer erst meine Ausbildung beende.

Danke schonmal im vorraus.

Schönen Abend noch und freu mich über Hilfe bzw. Antworten

Mit lieben Gruß

Monique

Antworten
PIaprikasc!hotRe*


Ich habe ebenfalls eine (soweit ich weiss) angeborene hüftdysplasie. manchmal reissen im bein (aber selten) beim gehen. und wenns dann zwickt und zwackt zur seite drehen oder so und dann knackt es. zusammenhängen damit hab ich wohl auch eine blockade im lendenwirbelbereich.

ich bin 32 und würde deswegen keine operation machen. ich habe also keine erfahrungen damit. aber da wirst du auch von allen seiten andere berichte hören. der eine hat erfolg, der andere nicht. aber eine op ... solange kein wirkliches problem da ist sehe ich keinen grund eines zu schaffen. ich jedenfalls kann damit gut leben.

DYanjaxel


Hallo Monique,

du stellst eine gute Frage wo du sicherlich Meinungen in alle Richtungen gehen erhalten haben wirst. Vorteil für die OP – du bist ausgewachsen. Ebenso wäre es ein Vorteil, da die bestehenden Probleme (im besten Fall) verschwinden und du eine Weile ruhe haben wirst.

Dennoch sollte man bedenken, dass ein "echtes" Gelenk (auch wenn es fehlerhaft ist), fast immer besser ist als ein Ersatz – weil: es ist eben "nur" ein "Ersatz". Hinzu kommt, dass diese nicht auf ewig halten und ersetzt werden müssen. Im günstigsten Fall bis zu 10, maxi-maximal 15 Jahre (wenn alles gut geht).

Mit einer Hüftdysplasie lässt sich in der Regel recht gut leben, unter der Voraussetzung, sie zu "unterstützen" und sich ein wenig dem ganzen anzupassen: u.a. Therapie, gezielte Bewegung und Prävention.

Die OP ist eine Frage der "Schwere" der Dysplasie die hier an sich nur "leicht" diagnostiziert wurde. Schlussendlich ist eine solche OP immer möglich – auch noch in ein paar Jahren, sofern eine Alternative wirklich nicht mehr möglich ist.

Dir alles Gute

LG

JZa{suxte


Hallo Monique,

das du Angst vor einer Osteotomie hast, ist ganz klar. Es ist ja auch kein leichter Eingriff und vor einer Operation hat jeder Angst. Aber du tust es um wieder Beschwerdefrei leben zu können und um dein Gelenk zu erhalten. Natürlich sind immer Risiken mit Operationen verbunden und letztendlich wirst du bestimmen was mit dir geschehen soll.

Viel Erfolg und alles Gute!

J1oSox521


Hallo,

habe auch schon ein Forum eröffnet, bin selber 29 Jahre.

Folgendes:

habe eine angeborene schwere Hüftdyplasie und habe mir vor 1 Jahr nun endlich eine machen lassen. Bin noch mit gewissen Einschränkungen belastet (wo ich Hoffnung habe, dass die auch noch ganz verschwinden) sehr sehr zufrieden und würde es immer wieder machen lassen, ich konnte vorher nicht mal mehr 200 Meter schmerzfrei laufen, war in der Rotation usw. über 80% eingeschränkt, Socken anziehen und Nägel schneiden ging so gut wie gar nicht mehr, geschweige denn auf der Seite schlafen oder wenn ich das Bein (zB im Schlaf) unbewußt länger in einer Position hatte, dann das Bein schmerzfrei in eine andere zu bringen.

Angst vor der OP hatte ich auch, weil gewisse Risiken gibt es bei jeder OP, aber nach 7 Tagen wurde ich auch schon wieder entlassen. Rückenschmerzen sind viel besser geworden, nur durch die Verlängerung (so denke ich) habe ich gewisse Probleme, aber die müssen ja bei dir nicht auftreten.

LG; JoSo

Ejhema'ligerX Nutdzer (#3x25731)


Um ehrlich zu sein würde ich diese OP bei diesem Befund zu diesem Zeitpunkt nicht machen lassen und es erst mal konservativ mit Physiotherapie probieren. Operieren kann man immer noch, das läuft ja nicht weg ...

J as&utje


...zu lange sollte man aber auch nicht warten. Besser ist es, wenn sich im Gelenk noch keine Arthrose gebildet hat! Also sollten hier auf jeden Fall Ärzte gehört werden, denn die sollten das einschätzen können.

Also...immer lange warten ist auch nicht die richtige Antwort! Klar läuft eine OP nicht weg aber irgendwann hat sie keinen Sinn mehr, dann hat nur noch eine TEP Sinn!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH