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Erneut Knorpelschaden im Knie

gTaastrTapuxlse hat die Diskussion gestartet


Hallo alle,

ich versuche mich kurz zu fassen.

2005 – > Knorpelglättung im Knie nachdem mir bei Fußball die Kniescheibe raus gesprungen war und den Knorpel demoliert hatte. Danach nach ca 1Jahr konnte ich wieder voll belasten und spielte wieder Fussball bis...

2009 – > Erneute Knorpelglättung & Pilca Entfernung, nachdem mein Orthopäde mich lange genug überredet hat, weil ich sonst später nicht mehr schmerzfrei laufen könnte... interessant ist, dass ich damals kaum Schmerzen hatte und 1 Tag vor der OP noch Fußball gespielt habe. LEider hatte er es geschafft mich zu überreden.

Bis heute habe ich immer wechselnd teils sehr starke schmerzen. Ich habe unzählige KG-Termine gehabt, Wasser-KG, Fitnesstudio, Fahrrad. Dennoch wird es eher schlechter als besser. Seit dem hatte ich 4 verschiedene Ärzte besucht und jeder empfiehlt mir etwas anderes. Fakt ist: Seit gestern (MRT) weiß ich, dass ich wieder/immernoch einen Knorpelschaden im linken Knie habe. Ich verstehe nicht, wie die Schmerzen 1000mal schlimmer sein können als vor der OP :(

Ich weiß absolut nicht mehr weiter und habe keine Ahnung war, was ich noch machen könnte.

Ich habe nicht mehr viele Hoffnungen, will mein Leben aber irgendwie schmerzfrei gestalten.

Ich denke eine erneute OP macht absolut keinen Sinn. Was denkt Ihr?

HAbt Ihr Tipps?

Vielleicht die selben Erfahrungen?

Ps: Ich bin 25, berufstätig, 194 groß, 90 kg schwer.

Ich hoffe auf EUre Unterstützung!

Antworten
Echemalixger Nu+tzer (#3b2573x1)


Na ja Knorpelschäden die geglättet werden verschwinden ja nicht, die sind ja immer noch da. Wo ist der KNorpelschaden und welchen Grad und wie groß?

Fußball ist ja auch nicht unbedingt die beste Sportart bei kaputten Knie ...

gzaastr9apulsxe


Hi,

Knorpelschaden ist unter der Kniescheibe. Grad kann ich leider nicht sagen nur das Zitat des radiologen "erhöhten GRades". Ich weiß, dass Fussball nicht gut ist. Und wie gesagt, seit der letzten OP mache ich KEINEN belastenden Sport.

E%hemalig[er" NutzeGr (#3<257x31)


Na ja man muss jetzt klären warum da ein Knorpelschaden ist. Ist da wieder eine Plica die da reibt? Läuft die Patella nicht richtig? Subluxiert die Patella und macht deshalb Knorpelschäden?

g|aas2traxpulse


Ok. Gebe ich dir recht. Die Grundursache erforschen... Nur wie. Bis jetzt habe ich von keinem Arzt etwas zur Grundursache sagen gehört...

EohemaliYger Nuttzer (U#325731)


Kann ich dir nicht sagen, normalerweise sagen die Ärzte wenn da was ist.

S`unfdlowe[rx_73


Der Punkt ist:

Nicht immer gibt es einen Grund für einen Knorpelschaden. Ich habe massive Schäden und auch schon einige (eher experimentelle) OP's hinter mir, pathologische Untersuchungen des Knorpels,...

Bei mir findet man keinen Grund für die Schäden, bzw. vorhandene Ursachen

Wichtig wäre bei Dir zu untersuchen:

Gibt es Fehlstellungen der Kniescheibe (Luxationen passieren ja nicht völlig grundlos)? Steht dazu irgendwas im MRT-Bericht (Patelladysplasie,...)?

Ansonsten schließe ich mich Mellimaus an:

Einmal vorhandene Knorpelschäden bleiben. Es gibt OP-Verfahren wo man versucht, diese zu flicken – das klappt aber längst nicht so gut, wie die Operateure einem z.T. erzählen wollen (biete selber 4 gescheiterte Versuche, gerade hinter der Kniescheibe ist extrem schwierig).

Je nach Position des Schadens und nach Belastung (evtl. auch aufgr. Fehlstellungen) schreiten einmal vorhandene Schäden auch weiter voran (bei mir bröckeln bspw. die Ränder der Schäden immer weiter). Durch den dann im Gelenk schwimmenden Knorpelabrieb kann es z.T. immer wieder zu Reizungen und Entzündungen im Gelenk kommen, so dass daraus eine Schmerzzunahme resultieren kann (bei mir helfen Gelenkspülungen immer für etliche Monate; ist aber nicht zur Nachahmung empfohlen, weil es immer eine OP ist und man erst andere Dinge probieren sollte).

Wichtig bei vorhandenen Schäden: Gezieltes, schonendes Training der Muskulatur – denn Muskulatur entlastet das Gelenk und sanfte Bewegung ernährt den Knorpel. Darüber hinaus eine angemessene medikamentöse Schmerztherapie. Krankengymnastik, um ggf. Bewegungsalternativen zu erarbeiten (bei retropatellaren Schäden sind Beugebewegungen unter Belastung Gift).

Und leider damit abfinden, dass es nicht mehr wirklich besser wird (mir wurde mit 35 bereits ein Kunstgelenk empfohlen; 3 Jahre später komme ich aber immer noch ohne diese OP-Option aus – allerdings definitiv nicht schmerzfrei).

ENhemaliger Nu4tzer (#q325731x)


Vor allem muss man sich auch klar sein, dass nicht jeder die gleichen Probleme hat. Es gibt Menschen die haben massive Schäden und kaum Schmerzen oder sogar gar keine, und es gibt Menschen die haben bei leichten Schäden schon Probleme. Ich gehöre zu Gruppe zwei, habe tentendziell bisher nur zu weichen Knorpel aber dafür Schmerzen als wäre es mehr ...

SAunfloMwer_x73


@ Mellimaus:

Bei mir ist es gerade ganz lustig: Das extrem kaputte Knie mit den vielen Knorpelglatzen tut gar nicht mehr so weh. Das andere mit den 2. bis 3.gradigen Schäden ungefähr doppelt so viel. ]:D

Eghemalige}r Nutzber (#3=2573x1)


Ja Knie sind sch.... ich habe jetzt Baustelle Nummer 2 mit dem anderen Knie eröffnet. Retropatellare Schmerzen, Erguss, Bakerzyste. Es reißt nicht ab und das linke ist von gut auch weit entfernt :°(

S<unflow{er_73


Mist – kommt mir leider sehr bekannt vor... >:(

Eshemalig'er Nut;zer (y#3257x31)


Ich trau mich Donnerstag gar nicht zum Arzt ... dam hab ich ja auch erst gestern gesagt das das andere auch Mätzchen macht ...

K[lausx F


** dass nicht jeder die gleichen Probleme hat. Es gibt Menschen die haben massive Schäden und kaum Schmerzen oder sogar gar keine, und es gibt Menschen die haben bei leichten Schäden schon Probleme.

Mal meine unbedeutende Meinung zu dem Thema. Ein Knorpelschaden ist genauso wie die Diagnose Arthrose in den meisten Fällen nur eine "Ausrede" dafür, dass die Ärzte nicht wirklich erkennen wo das Problem liegt. Der Knorpel wird bei einem Knie das im optimalen Bewegungsablauf läuft und bei dem die Muskulatur keine dramatischen Disbalancen ausweißt (und damit sind auch ums Knie herum fast alle Muskeln beteiligt) im Normalbetrieb kaum benutzt. Das fängt alles die Muskulatur ab.

Das heisst, die Schulmedizin übersieht das eigentliche Problem weil es falsch in den Lehrbüchern steht.

Wundert ihr euch nicht, dass die Beschwerden nach OPs nicht besser werden? Da muss doch was schieflaufen. Man sollte einen menschlichen Körper mal etwas mehr nach mechanischen Gesetzen betrachten. Ein Waschmaschinenmonteur mit abgebrochener Hauptschule kapiert, dass wenn die Maschine schräg steht werden die beweglichen Teile der gesamten Maschine nicht lange leben. So... jetzt wird es euch wieder besser gehen, weil ihr jetzt wieder was zum verreissen habt und eure Krankheitsgeschichten zu verteidigen :-)

Trotzdem wünsche ich allen beste Genesung

E?hemali!ger NuMtzer (#32x5731)


Ich brauche mich oder meine Krankheit nicht zu verteidigen ...auch wenn su da der Meinung bist. Du hast deine Meinubg ich meine. Und da das mein Knie ist bilde ich mir meine Meinung mit der Hilfe meiner Ärzte und meines Therapeuten.

Wenn du der Meinung bist die Schulmedizin kann nichts, dann ist das dein Problem!

K#la|us xF


Ich bin nicht der Meinung die Schulmedizin kann nichts. Aber die selben Ärzte die bei unseren Top-Sportlern bei z. B. Kreuzbandrissen oder Schulterverletzungen traumhafte Arbeiten abliefern, machen bei Impingment oder Luxationsproblematiken völlig unbrauchbare Operationen. Wenn eine Operation angesagt ist dann verheilt die Prroblematik im Normalfall in angemessener Zeit. Wenn das nicht so ist, war wohl der Ansatz falsch und das wahre Problem wurde nicht behandelt.

Wir haben in den letzten 3 Jahren ca. 1200 Kniepatienten in der Praxis gehabt. Fast allen geht es erheblich besser. 7 mussten wir zur OP schicken. 3 x Kreuzband (in Bayern) 2 x Meniskus (vor Ort) 1 x Prothese (schlechte Arbeit) 1 x PSS in England (Arbeit und Ergebnis hat mich positiv erstaunt.)

Wir arbeiten sehr eng mit Schulmedizinern zusammen......... aber sind halt oft anderer meinung.

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