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rotatorenmanschettensyndrom – was kann man noch tun ?

j'ol%adinxg hat die Diskussion gestartet


Nachdem ich zur Schmerztherapie wegen meiner Bandscheibevorfälle war, hat sich ein Rotatorenmanschettensyndrom "gebildet". Nachts kann ich nicht schlafen, da jegliches Hinlegen Höllenschmerzen verursacht, die vom Schulterbereich über den rechten Arm bis hin zu den Fingern strahlen. Nachts könnte ich den Schulter/Arm abhacken, weil ich nicht weiß, wie ich liegen soll. Hab es mit Wärem und auch mit Kälte versucht. Bringt ebenfalls nur kurzfristig Linderung. Das geht jetzt seid Ostern so. Offensichtlich durch die Überbeanspruchung in der Schmerztherapie. Ich habe zweimal Spritzen direkt in den Bereich bekommen (Cortison) Wirkung war nur kurzfristig. Damit ich abends etwas zur Ruhe komme, habe ich Amitiptylin-dura 10 mg Tabletten bekommen. Ich "schlafe" ca. 3-4 Stunden, wache dann total gerädert und benebelt auf, Kopfkino lief die ganze Zeit, so dass ich das Gefühl habe, gar nicht geschlafen zu haben. Inzwischen wurde ein großes Blutbild gemacht. Die Entzündungswerte sind "normal" und sonst konnte man daran auch nichts feststellen. Manuelle Therapie hatte ich auch, scheint aber alles nur zu verschlimmern. Ich werde noch wahnsinnig. Ich hab, das Gefühl, inzwischen beim Arzt als Simulant dargestellt zu werden. Ich bilde mir aber die Schmerzen nicht ein! Müßte man beim Ultraschall nicht sehen, ob evtl. doch ein Anriss oder womöglich ein Abriß vorliegt? Wie kriege ich meinen Arzt dazu entsprechend zu handeln? Was gibt es, damit ich wenigstens nachts mal wieder richtig schlafen kann? (PME und autogenes Training mache ich schon, aber es hilft nicht)

Danke, Jola

Antworten
K2lauxs F


das sieht tatsächlich kein ausgebildeter Mediziner. Denn ... der Muskel das unbekannte Organ.....

Ostheopaten sind unterm Strich auf dem besten Weg.

Woher kommst Du denn ?

jBolaxding


... ich komme aus Berlin ...

Eihemaliger 1Nutzer (U#32S573x1)


Wurde mal ein MRT gemacht? Im Ultraschall erkennt man das nicht wirklich ...

jFoladCing


Da ich erst ein MRT für die HWS vor 8 Wochen hatte, wollen die irgendwie nicht wirklich – bin ja nur ein Kassenpatient – ... werde ich aber nochmal daraufhinweisen. Danke für den Hinweis.

EWhemalDiger N6utzer t(#3x25731)


Man sollte da mal ein MRT machen, sonst ist das alles im trüben fischen.

Danach kann man dann auch sehen was gemacht werden kann und muss. Und vor allem zu einem Schulterspezialisten gehen, Nicht jeder kennt sich gut mit diesem komplexen Gelenk aus ...

sjeeChu ndxi


Man sieht die Rotatorenmanschette schon beim Ultrashall, zumindest sollte ein erfahrener Orthopäde was erkennen können. Ein MRT ist natürlich die bessere Methode -keine Frage.

Schulter ist eh eine langwierige Sache, ich spreche da aus Erfahrung ... habe morgen das -keine-Ahnung-wievielte-MRT und komme wohl um eine weitere OP mal wieder nicht drum herum

EIhemaYligeTr NutzerZ (#3x25731)


Oh schon wieder? Was wollen sie diesmal machen?

sheeh=undxi


Hallo Mellimaus,

tja erstmal mußten wir das MRT verschieben, die Sprechstundenhilfe hat mich in die falsche Praxis eingeladen. Nächster Termin 16.5. Mein Ortho vermutet das nicht nur die lange Bizepssehne entzündet ist, sondern das auch die Gelenkkapselhaut entzündet und das Labrum wieder kaputt ist. Im Mom habe ich echt ein kleines Tief, habe nur Schmerzen, Medis helfen nicht ...

H/ypervion


hat sich ein Rotatorenmanschettensyndrom "gebildet". Nachts kann ich nicht schlafen, da jegliches Hinlegen Höllenschmerzen verursacht, die vom Schulterbereich über den rechten Arm bis hin zu den Fingern strahlen

Nun

sicher lindern passive Therapien den Schmerz, aber nicht die Ursache. Wichtig ist auch das aktiv an deiner Schulter gearbeitet wird, d.h. auch Bewegungsübungen und Muskelaufbautraining um den muskulären Synergismus wieder herzustellen. Denn oft sind es muskuläre Ungleichgewichte welche zu Problemen an der Rot.Manchette führen.

Oft kommt es hierbei zu einer Sehnenentzündung oder Verletzung der Supraspinatussehne. ( Nr 2)

[[http://www.dr-gumpert.de/fileadmin/bilder/orthopaedie/Obere_Extremitaet/Rotatorenmanschette_kleiner.jpg]]

Die Folge ist, das sich der Raum zw Oberamkopf und Schulterdach verengt und die Sehne mehr eingeengt wird und zu wenig Bewegungsfreiheit hat.

Mit passiven dingen wie Spitzen, Tabletten usw kann man das Problem nicht dauerhaft lösen, wenn dann nur den akutzustand bessern.

Was ist zu tun:

Begleitend zur medimamentösen Therapie sollte ein Muskeltraining, Bewegungsübungen und Elektrotherapie stattfinden um das muskuläre Gleichgewicht wieder herzustellen und um die Durchblutung und Sauerstoffsituation an der Sehne zu verbessern

Dazu muss auch ein Haltungstraining und eine Rückenschule erfolgen, verkürzte Muskeln (Brustmuskeln, Supraspinatus ect) gedehnt und schwache Muskeln auftrainiert werden.

Allerdings ist das Rot-Syndrom oft eine langwierige Sache. Daher Geduld haben und keine schweren Sachen heben und tragen, sowie das über Kopfarbeiten vermeiden.

Gruss

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