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Bandscheibenvorfall HW C6

Kfath&rinlchenx1 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin neu hier, 50 Jahre alt, aus Köln. Freue mich, Euch virtuell kennenzulernen.

Mein Problem: Im Sommer 2008 wurde ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule diagostiziert (C6). Damals wurde ohne OP behandelt, Krankengymnastik, PRT-Spritzen. Dann ging es wieder. Der nächste Schub kam Ende Januar 2010, im Urlaub. Es fing mit Schmerzen im Schulterbereich an, die sich Richtung Arm zogen, bis in die Finger (Daumen und Zeigefinger). Trotz Spritzen und KG wurde es Tag für Tag schlimmer, bis mein Hausarzt mich ins Krankenhaus einwies. Der dortige Neurochirug meinte, ich sei ein Grenzfall, er würde nicht sofort operieren wollen. Schmerztherapie, dazu wurde ein radikuläres Reizsyndrom C6 festgestellt. Konservative Behandlung, wochenlang. Krank geschrieben, dazu kam die "Drohung" meines Chefs, ich sei nicht tragbar, wenn ich ausfalle. Krank geschrieben war ich nur 2 Wochen. Naja.... das belastete zusätzlich. Wieder PRT-Spritzen, dieses Mal seitlich durch den Hals (beim ersten Mal wurde von hinten in de Wirbelsäule gespritzt. Es wurde langsam besser.

Seit einer Woche habe ich nun den nächsten Schub, schlimmer als die anderen. Der Orthopäde gibt nun Infusionen (Dynastase). Sagt aber, dass ich um eine OP nicht herumkommen werde. Frage ist nur - wann? Jetzt muss ich zum Neurologen, dann zum MRT, um zu schauen, ob es sich verschlechtert hat. ABER: ich habe seit 1.4. einen neuen Job und solche Angst, den zu verlieren.

Ich erhoffe mir hier einen Austausch von Erfahrungen. Wie lange fällt man aus nach so einer OP? Hier gibt es einen sehr guten Neurochirurgen, dem ich vertraue, das ist nicht das Problem.

Danke für Eure Meinungen

Antworten
K_athrIi nchen1


Aktueller Sachstand: Der Neurologe sagt "nur ja keine OP", der Orthopäde sagt genau das Gegenteil. MRT wird heute Abend gemacht, die Schmerzen sind unerträglich, ich bin kurz vor dem Durchdrehen...

e$phial#tesM v. tGrachxis


hallo kathrinchen,

ich hatte dir ja schon per pn geschrieben ..............

mir hätte niemals etwas anderes als die op geholfen!

ich habe was auf die meinung von kollegen geschissen und meinem gefühl sowie meinem orthopäden vertraut und die op durchziehen lassen – schmerzen weg!!!!

sicherlich ist es keine einfache entscheidung und durchaus von fall zu fall verschieden, ich würde das wagnis immer wieder eingehen!

zum glück (ich hatte diesbezüglich gestern in anderen forenthemen gelesen) hatte ich nur 5 oder 6 tabletten von diesen scheiß-tramal genommen und bin nicht abhängig geworden......

ich wünsche dir alles gute, warte nicht mehr allzu lange mit einer op – weiteres gerne per pn!

Kxathrin4chenx1


Es steht nun fest: OP muss sein. Und nun suche ich eine Klinik, in der ich schnell einen Termin bekomme, denn derzeit habe ich einen für den 6. JULI. Bis dahin ertrage ich die Schmerzen nicht mehr. Ich bin total am Ende. Ich bin leider nur "ein wenig" Notfall.... :(v

Morgen früh setze ich mich in eine Notaufnahme und hoffe...

e>phialte\s vx. traxchis


hallo kathrinchen,

versuchs mal unter dem link

[[http://www.stenum-ortho.de/]]

dort wurde ich am 8. märz operiert, das ergebnis ist sensationell

auch wenn es vielleicht von deinem wohnort weit weg sein mag – versuchen solltest du es zumindest!

hals- und beinbruch wünscht

ephialtes ;-)

mSargMretx9


Hallo Kathrinchen und ephialtes v. trachis,

mein Mann, 45 Jahre, liegt seit gestern im Krankenhaus mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule, wahrscheinlich am C6 und C7. Er hat seit dieser Woche Montag sehr starke Schmerzen im linken Schulterbereich mit Taubheitsgefühl im ganzen Arm. Wir wissen im Augenblick nicht weiter und sind ziemlich ratlos. Außerdem hat er gestern auch noch seine Kündigung von der Firma erhalten, da er erst seit ca. 8 Wochen in diesem Unternehmen beschäftigt ist. Die ersten Krankheits-Symptome zeigten sich bei ihm über Ostern, höchstwahrscheinlich bedingt durch die sehr, sehr harte Arbeit, den mein Mann in diesem Unternehmen bis Vorgestern ausgesetzt war.

@ eouaktes v. trachis:

kannst Du mir sagen, ob die von Dir empfohlene Klinik "Stenum" eine Privatklinik ist ? Nehmen Sie dort eventuell auch Kassenpatienten auf ? Und was wurde bei Dir operativ gemacht ? Wurden die Kosten alle von der Gesetzlichen Krankenkasse übernommen ?

@ kathrinchen:

Zunächst einmal wünsche ich Dir für das weitere alles Gute ! Ich hoffe, Du hast zwischenzeitlich einen kurzfristigen OP-Termin bekommen. Was soll denn bei Dir gemacht werden !

Gruß

Margret9

efp}hialt4es Rv. traFcxhis


hallo margret9,

ob die klinik in stenum privat betrieben wird, weiß ich nicht; es hat mich auch nicht interessiert.

ich bin bei einer ganz normalen krankenkasse und brauchte nach der überweisung meines orthopäden nach stenum nix mehr machen.

zwischen c5 und c6 wurde ein 'cage' (= versteifung) eingebaut, während zwischen c6 und c7 die bandscheibe vollständig entfernt und durch ein implantat ersetzt wurde.

sofort nach der op waren die schmerzen weg und ich kann nur noch mal schreiben, dass ich diesen schritt nicht bereut habe.

sicherlich wird dem einen oder anderen patienten schon 'ganz anders', wenn er erfährt, dass der arzt über einen schnitt am hals, also von vorne, an die halswirbel geht.

zuerst denkt man 'ach du scheiße, jetzt schneidet der mir den ganzen hals auf ..........', aber wenn man genauer darüber nachdenkt, dass eine öffnung über den nacken wegen des rückgrates zu gefährlich (oder auch technisch unmöglich, ich weiß es nicht genau) ist, dann nimmt man eine kleine narbe vorne am hals (in meinem fall ca. 7cm) gerne in kauf (außerdem macht eine solche narbe einen mann nur noch interessanter).

die krankenkasse hat alle kosten übernommen, lediglich für jeden tag des krankenhausaufenthaltes musste ich 10euro an eigenbeteiligung bezahlen (= 70euro).

ruf doch einfach mal in stenum an oder schicke eine mail mit deinen fragen – dir wird sicherlich schnell geholfen, da bin ich mir sicher!

hals- und beinbruch wünscht

ephialtes ;-)

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