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Mrt-Befund Knie

t5iptro1nAic hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mittlerweile seit mehreren Monaten Knieprobleme mit denen ich beim Orthopäden war. Dieser hatte die Vermutung das mein Meniskus etwas abbekommen haben könnte und verschrieb mir ein MRT. Zu meiner vorgeschichte muss ich sagen, dass ich in dem besagten Knie bereits zwei mal das vordere Kreuzband gerissen hatte. Dies wurde durch eine Plastik ersetzt und ist gut verheilt, sodass ich wieder Fußball spielen konnte.

Mein MRT-Bericht wurde meinem behandelden Orthopäden zugesandt. Da ich berufstätig bin wollte ich das Ganze erstmal versuchen per Telefon mit ihm zu klären. Ich habe also mit der Arzthelferin gesprochen, die mir sagte, dass mein Orthopäde den Bericht gelesen hätte und der Meniskus sei in Ordnung, sonst sei auch nichts Auffälliges.

Da ich dies nicht glauben konnte, habe ich mir den Bericht vom Radiologen zu senden lassen. Wenn ich das nicht völlig falsch interpretiere, habe ich einen Knorpelschaden dritten Grades. Meine Fragen an Euch ist wie man soetwas behandeln lassen sollte. Einen anderen Orthopäden werde ich mir jetzt auf jeden Fall suchen.

Hier der MRT Befund:

Zentral am lateralen Femurcondylus beginnende Knochenumbauvorgänge und Ödemzonen. Ansonsten typische Bohrkanäle für eine Kreuzbandplastik mit Metallartefakten durch die Spongiosaschraube.

Gering Gelenkerguss, keine Pannusbildung.

Quadrizeps und teilresezierte Patellasehne intakt, hinteres Kreuzband und beide Seitenbänder in Kontinuität regelrecht abgebildet. Die vordere Kreuzbandplastik ist in vollständiger Kontinuität erhalten. Der Außenmeniskus ist nach lateral beginnend dezentriert, verkürzt und verplumt, kein Beweis für eine Kontinuitätsunterbrechung der Oberfläche. Der Innenmeniskus zeigt allenfalls eine minimale Binnensignalsteigerung an der Basis des Hinterhorns bei intakter Oberfläche. Im lateralen Kniegelenkkompartiment Knorpelschädigung mit bis zu 7mm im Durchmesser großer Knorpelulzeration zentral am lateralen Femurcondylus bis zur subchondralen Grenzlamelle.

Medial nur minimale Oberflächenschädigung des Knorpels.

Femurpattargelenk unauffällig.

Beurteilung:

Status nach vorderer Kreuzbandplastik mit Reizerguss bei Chondromalazie Grad III in einem Durchmesser bis 7 mm zentral am lateralen Femurcondylus, unter dem Knorpelschaden reaktive Knochenumbauvorgänge und Ödemzonen. Dezentrierung des Außenmeniskus, minimale Binnendegeneration des Innenmeniskushorn ohne Nachweis einer Meniskusruptur. Die Kreuzbandplastik und die übrigen Bänder sind intakt, nach Patellasehnenteilresektion Narbenbildung ohne Kontinuitätsunterbrechung der Patellasehne.

Hört sich für mich als Laien schon nicht besonders toll an, auch wenn mein Orthopäde da nichts auffälliges gelesen haben will. Würde mich für Eure Einschätzung und wie man weiter vorgehen sollte freuen. Fußball ist ja wahrscheinlich nicht mehr die beste Sportart für mich!?

Gruß

Christian

Antworten
EYhemaEligeIr Nu$tzer (!#325731)


Ja da ist ein Knorpelschaden ich kann mir aber nicht vorstellen das der Arzt wirklich gesagt hat da ist nichts. Ich würde da mal persönlich hingehen, es ist auch kein Vorgehen das die Sprechstundenhilfe dir sowas mitteilt

nHicoelexx


ein arzt der auf so einen befund meint da ist nichts, ist sehr wahrscheinlich nicht gut!

aber das hatte ich auch...

habe nen mrt bekomm...der arzt in der klinik hat es gleich ausgewertet und meinte es sei nichts!

bin mit dem bericht zum spezialisten und er hat mich operieren müssen!

also, ich bin der meinung, wenn man schmerzen hat, dann sollte man mindestens eine zweite meinung einholen(wenn der eine sagt es ist nichts!)

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